Froschs Blog

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Fehlerbehebung a la T-Com (2)

20. August 2007 um 20:54 Uhr von Atari-Frosch

Heute stellte ich ab 11:00 Uhr wieder die gleiche Störung fest. Also um ca. 11:30 Uhr wieder bei der Hotline angerufen (0800-3302000, zumindest auch von meinem T-Mobile-Prepaid-Handy aus kostenfrei). Die Dame meinte wieder, mein NTBA oder der Splitter seien wohl kaputt, sie lasse messen. — Um ca. 15:40 Uhr ging es plötzlich wieder. Ich rief trotzdem nochmals an und ließ nochmal messen: Es sei alles in Ordnung, das habe auch der Techniker mittlerweile festgestellt (er sollte mich auch eigentlich darüber informieren und hat's — natürlich? — nicht getan).

Eine knappe Stunde später wieder das gleiche Spiel. Also wieder angerufen. 8 Minuten Warteschleife mit brechreizerregendem Gedudel, nach meiner Meldung wieder die Aussage, es sei der NTBA, ich solle den mal im T-Punkt austauschen. Also gut, schlapp ich los und tausche den NTBA aus. „Wollen Sie den alten behalten?” — „Nee, schenk ich Ihnen.” Ich häng denn also den neuen NTBA dran, woraufhin sich — nichts verändert.

So nebenbei bei diesem Anruf nachgefragt, mit welchem Status eigentlich das letzte Ticket geschlossen wurde: Der Techniker habe draußen vorm Haus etwas repariert. Aha.

Nächster Anruf, mit Rekordwerten: Verbindungsdauer laut meiner Handy-Anzeige 56 Minuten, davon hing ich 43 Minuten lang in Warteschleifen. Zunächst 14 Minuten, um mein Sprüchlein zu bringen, das übliche Spiel, Durchmessen vom Hotline-Platz aus, bringt wieder: Es muß der NTBA oder der Splitter sein. Wäre von ihrem Vorgänger nett gewesen, mir zu sagen, daß ich auf jeden Fall auch den Splitter tauschen soll. Ich frage nach, ob ich nun auch einen neuen Splitter besorgen soll, da fängt sie an, es könnte aber auch das DSL-Modem sein. Widerspruch von mir: Geht eigentlich nicht, denn das DSL-Modem hängt an einer dem Fehler nachrangigen Stelle; wenn es das Modem wäre, müßte mein Telefon funktionieren.

Trotzdem werde ich zur „Endgeräte-Hotline” durchgestellt. Was heißt durchgestellt: Ich hänge 29 Minuten in der Warteschleife mit diesem brechreizerregenden Gedudel und möchte denjenigen, der diese Klänge verbrochen hat, am liebsten gegen die nächste Wand klatschen. Kurz bevor ich vermute, man wolle mich in der Leitung verschimmeln lassen, meldet sich endlich ein Techniker.

Der sagt mir nun, ich solle mal den Splitter rausnehmen, also den NTBA direkt mit der TAE-Dose verbinden. Danach geht das grüne Licht am NTBA an, er ruft mich direkt auf Festnetz an, und es scheint zunächst einmal zu gehen.

... bis ich nach kurzer Zeit nochmal einen Blick auf den NTBA werfe, dessen grünes Licht wieder ausgegangen ist. Also kann es weder der Splitter noch das (darüber jetzt abgeklemmte) DSL-Modem sein. Das grüne Licht geht zwar wieder an, aber es bleibt eine Blinker-Anbindung. Nachdem ich mir endlich mal was zu Essen gemacht habe, rufe ich um 20:26 Uhr wieder mit dem Handy an. Dabei stelle ich fest, daß der Festnetzanschluß gerade mal wieder funktioniert. Ich lege also aus der Warteschleife heraus nach mehreren Minuten wieder auf und probiere es übers Festnetz. Aber da fliege ich nach zwei Minuten wieder raus — Leitung tot.

Nach neun Minuten Warteschleife (wieder mit dem Handy) lande ich bei einer Dame, die nun eine Langzeitmessung starten lassen möchte. Ich soll alle Geräte wieder anklemmen, also auch den Splitter und damit das DSL-Modem. Nachdem ich ihre Frage, ob ich per SMS auf dem Laufenden gehalten werden möchte, bejaht habe, bekomme ich direkt nach Beendigung des Gesprächs eine SMS mit der Ticketnummer, und das gleich doppelt. Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich bereits ca. 10 Stunden ohne richtiges bzw. ganz ohne Netz.

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