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FritzBox und Linux

7. Oktober 2007 um 0:27 Uhr von Atari-Frosch

Eine Freundin hatte sich ein super-billiges Internet-Paket von 1 & 1 gekauft. Internet-Anschluß mit DSL 16 mBit, ISDN-Festnetzanschluß, Handy-Tarif. Für den Internetanschluß bekam sie einen Splitter und eine FritzBox. Letztere sollte mit einem mitgelieferten Windows-Programm oder direkt mit dem IE7 konfiguriert werden.

Ähm ... ja. Sollte. Nur ... daß der PC dieser Dame schon vor längerer Zeit auf Debian Linux umgestellt wurde. 🙂 Nun ist das kein Problem, wenn man die IP-Adresse dieser Box (die auch als Router fungiert) kennt. Da das Teil offenbar ein Webinterface hat, muß ich dem PC bzw. Browser nur sagen können, mit wem er reden soll. Das Handbuch schweigt sich über diese wichtige Information aus. Die üblichen IPs 192.168.0.1 und 10.0.0.1 funktionierten auch nicht.

By the way: Telefonieren ging so lange auch nicht, denn die Box muß erst vom PC aus mit einem Code aktiviert werden, und die Telefonie wird auch über den Browser konfiguriert.

„Ob vielleicht was auf der mitgelieferten CD steht?” meinte die Freundin. Hm. Zunächst ging ich davon aus, daß da außer EXE-Dateien höchstens noch das Handbuch als PDF drauf ist. Aber dann kam mir die Idee: Vielleicht steht die IP dort in einer Konfigurationsdatei. Und: Volltreffer. Ich fuhr auf dem PC eth0 runter, brachte es in /etc/network/interfaces in den gleichen Adreßraum, den der Router verwendete (192.168.178.1) und fuhr eth0 wieder hoch, und schon war die Box erreichbar. Ist das echt so ein Problem, sowas für die Benutzer von Nicht-Windows-Systemen mal ins Handbuch zu schreiben?

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