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Telefonspammer von Versatel

14. November 2007 um 13:58 Uhr von Atari-Frosch

Heute rief mich bereits zum zweiten Mal ein Telefonspammer an, der mir einen Versatel-Anschluß verkaufen wollte. Daraufhin rief ich meinerseits bei Versatel an und fragte nach: Die Daten würden wohl vom bisherigen Anbieter gekauft (die Freenet-Werbeanrufer behaupten übrigens das gleiche). Und nein, man habe keinen Datenschutzbeauftragten. Überhaupt wirkte die Dame sehr gereizt, weil ich die Frechheit besaß, anzurufen, ohne einen Anschluß kaufen zu wollen. Werd ich auch nicht, ich kaufe nämlich nie bei Spammern.

Mein nächster Anruf ging also zur T-Com. „Natürlich” würden meine Daten nicht verkauft oder überhaupt weitergegeben. Es sei ja auch ausdrücklich bei mir im Kundendatensatz angekreuzt, daß ich keine Werbung haben möchte. Man wäre ja dumm, die Daten an die Konkurrenz zu geben. Die Anrufer hätten die Daten wohl aus dem Telefonbuch (ja, ich habe einen Eintrag), und würden den bisherigen Anbieter nur raten.

Aber ich könne mich per Fax an eine T-Com-eigene „Beschwerdestelle” wenden. Das habe ich nun getan, und wenn sich da binnen vernünftiger Zeitspanne nichts tut, reiche ich die Sache an den Bundesdatenschutzbeauftragten weiter.

Es kann ja nicht sein, daß ich nicht weiß, wo meine Daten überall herumgereicht werden, während jeder Seppel meint, mich mit seinem Werbemüll belästigen zu müssen. — Bin ich schon wieder naiv? Möglich. Aber wenn ich mich nicht auf Gesetze verlassen kann, brauch ich mich in Zukunft ja auch selbst nicht mehr daran zu halten ...

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