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Karma++ / Für ein Morgen in Freiheit

15. März 2008 um 21:34 Uhr von Atari-Frosch

Heute habe ich kräftig mein Karma aufgemöbelt. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof: „Wo ist denn hier der nächste Briefkasten?” — „Drüben am Fürstenplatz.” — „Danke!”.

Im EuroCity nach Köln waren zwei Ausländer, die kein Deutsch verstanden, aber sich einigermaßen auf Englisch verständigen konnten. Eigentlich wollten sie in die S-Bahn nach Düsseldorf-Benrath. Ich vermute mal, daß sie in den EC gestiegen waren, weil außen SBB draufstand und den Zug deshalb für eine S-Bahn gehalten hatten. Der Schaffner ließ sie ausnahmsweise bis Köln mitfahren, ohne den Fahrpreis zu berechnen (sie hatten nur A-Tickets für Düsseldorf). In Köln half ich den beiden dann, eine S-Bahn zurück zu finden und sich am Fahrscheinautomaten die richtigen Tickets für die Rückfahrt nach Benrath zu ziehen.

Dadurch schaffte ich es nur gerade noch rechtzeitig auf einen anderen Bahnsteig, um Alex abzuholen, der aus Heidelberg angereist war. Nach einem kleinen Mittagessen kam dann das große Karma++: Die Demo Für ein Morgen in Freiheit.

Diese Demo verlief ausnehmend friedlich (bei ca. 2000 TeilnehmerInnen und einem unscheinbaren Schwarzen Blöckchen mit vielleicht 30 Leuten), und ein super Wetter gab es auch noch obendrauf. Vor und nach dem Demonstrationszug gab es gute Redebeiträge, und selbst die ungeübteren Rednerinnen bekamen gut Applaus.

Den Kaffee und den Apfelpfannkuchen in einem Café in der Nähe der Domplatte hatte ich mir dann auch verdient. Ich konnte fast nicht mehr stehen 😉

Noch einen kleinen Karma-Punkt sammelte ich dann im Kölner Hauptbahnhof, wo zwei Frauen wissen wollten, ob ihr Gepäck in einem Nachtzug Platz finden würde. Da ich die Nachtzüge kenne, konnte ich ihnen das bestätigen.

Und auf der Rückfahrt hat sich das ganze Karma ausgezahlt: Irgendwo unterwegs war mir nämlich mein Fahrschein aus der Anoraktasche gefallen. Ich hatte das Ticket morgens kurz vor der Abfahrt am Automaten in Düsseldorf gezogen und mit Karte gezahlt (13,25 € für Hinfahrt mit IC/EC und Rückfahrt mit ICE). Den Zahlbeleg hatte ich noch; das Ticket fehlte. Die Schaffnerin im ICE 514 meinte, der Betrag auf dem Zahlbeleg könne eigentlich selbst mit BahnCard 50 nicht stimmen, ihr Handcomputer bekam jedenfalls ein paar Euro mehr heraus. Sie glaubte mir aber, daß ich das Ticket verloren habe und der Automat diesen Preis für diese Strecke berechnet hat, meinte dann aber, wenn sie mich nächstes Mal antrifft, sollte ich einen gültigen Fahrschein haben.

Dann hoffe ich mal, daß von dem gesammelten Karma noch ein bißchen was übrig geblieben ist, gebrauchen könnte ich es ja.

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