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Telekom und die Call-Center

24. November 2008 um 13:12 Uhr von Atari-Frosch

Also, so ganz klappt dat ja noch nich mit den Call-Centern und dem Datenschutz im Hause Telekom. Heute früh um kurz vor neun klingelte mein Telefon zum ersten Mal. Kaum stand ich am Hörer, war das Gespräch weg. Eine Stunde später klingelte es wieder, da habe ich das Gespräch dann erwischt: Ein Call-Center, angeblich im Auftrag der Telekom. Der Herr mit dem polnischen Akzent nannte seinen Namen nicht, wußte aber meinen und auch, was ich für einen Tarif habe.

Als ich ihn darauf hinwies, daß ich keine Werbeanrufe wünsche und das bei der Telekom auch bekannt ist, wurde er ein wenig pampig. Ich solle mich doch nicht darauf konzentrieren, wer mich anruft, sondern darauf, was mir die Telekom an tollen Tarifen zu bieten hätte. Es gäbe da jetzt eine schnellere Leitung für mich, und die Durchleitungsgebühren würden auch wegfallen.

Ich war da doch erstmal ein wenig sprachlos ob so viel Frechheit. Immerhin konnte ich herausfinden, daß er nicht direkt bei der Telekom sitzt, sondern in einem externen Call-Center.

Als ich dann wirklich wach war, rief ich selbst bei der T-Home an. Dort wurde mir bestätigt, daß meine Daten nicht weitergegeben werden dürfen. Woher das Call-Center sie trotzdem hat, konnte mir der Herr nicht erklären; er meinte, aus dem Telefonbuch. Allerdings steht da nicht mein Tarif dabei 😉

Dann fragte ich nach, ob der Werbeanrufer mit seinem Tarifangebot denn wenigstens die Wahrheit gesagt hatte. Ja, wurde mir bestätigt, ich könnte ohne Aufpreis auf DSL16000 wechseln, und die Durchleitungsgebühren würden dann auch wegfallen. Ich müßte nur mein DSL-Modem austauschen. Das koste zwar 29,90 €, aber er würde mir das wieder gutschreiben, weil ich ja schon so einige Probleme mit der Telekom gehabt hätte, das sei dann drin. Also habe ich das in Auftrag gegeben.

Und schließlich erzählte ich auch gleich noch von dem Problem, daß ich an meine Rechnungen nicht herankomme. Ich hatte schon vor längerer Zeit auf elektronische Rechnungen umgestellt, nur kam ich da bisher nie so wirklich ran. Die Login-Geschichten haben sich da öfter mal geändert, die Seiten von T-Home sind anerkannt unbenutzbar. Irgendwann hatte ich mal kurz Zugriff, und dann war wieder alles umgeworfen worden. Kurz: Ich durfte brav zahlen, aber meine Rechnungen sah ich nicht. Das soll sich nun ändern.

So weit, so gut.

... allerdings rief er mich ein paar Minuten später nochmal an, um mir mitzuteilen, daß das Update auf DSL16000 doch nicht ohne Aufpreis ginge, weil ich einen ISDN-Anschluß habe. Ich müßte 5 € monatlich mehr bezahlen. Bei dem derzeitigen Streß mit Sozialamt und asozialen Gesetzen lasse ich das aber mal lieber bleiben.

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