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Spaß mit Rückporto

19. Januar 2009 um 12:58 Uhr von Atari-Frosch

Rückporto ist doch einfach, sagt Ihr? Ja, solang es innerhalb Deutschlands ist. Sobald es ins Ausland gehen soll, wird's richtig lustig.

Der Reihe nach: Ein junger Mann aus dem Iran möchte gern ein Autogramm von Chris de Burgh auf eigene (bzw. selbst rausgesuchte) Fotos. Die kann man bekommen, wenn man an Chris' Management schreibt, das sitzt in Großbritannien. Nun dachte er, da er das mit dem obligatorischen Rückporto vermutlich nicht hinkriegt, sei es vielleicht eine Möglichkeit, die Briefe über mich laufen zu lassen, wenn er die Kosten trägt. Soweit, so gut.

Ich rief also bei der allgemeinen Service-Nummer der Post an (01802/3333, 6 Cent pro Anruf), um mal nachzufragen, wie das geht. Der Mensch war damit völlig überfragt, fand dann allerdings etwas zu einem Internationalen Antwortschein (Seite funktioniert nur mit JavaScript). Den wiederum gibt es nur noch online.

Auf der Website findet sich dann der Hinweis, daß das nur für Standard-Briefe geht; was über 20 g wiegt, hat also schon verloren. Ich gehe davon aus, daß wir damit nicht hinkommen, sondern mit Glück vielleicht gerade noch so unter 100 g bleiben.

Außerdem gibt es da auch noch einen Mindestbestellwert, den ich mit einem einzelnen Internationalen Antwortschein für 2 Euro nicht erreichen würde. Ich müßte also mindestens fünf Antwortscheine oder entsprechend zusätzlich 8 Euro in Briefmarken oder sowas kaufen.

Toller Service! 🙁

Jetzt hoffe ich, daß der Kollege im Iran von seiner Post ein etwas besseres Angebot bekommt, oder daß wir einen Weg finden, es irgendwie anders unfrei (für die Rücksendung) laufen zu lassen.

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