Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Briefkastenschlitz

27. Januar 2009 um 16:57 Uhr von Atari-Frosch

Am Wochenende hatte jemand aus Berlin bei mir angefragt, ob ich eine bestimmte Schallplatte verkaufen würde. Nachdem das Geld auf meinem Konto gelandet ist (das damit allerdings immer noch im Minus steht), wollte ich die Platte heute also versenden. Ich steckte sie also in einen großen Polsterumschlag und war richtig froh darum, daß ich gerade noch genügend Porto in Briefmarken im Geldbeutel hatte (doppelter Maxibrief = 4,40 €).

Dann stand ich also mit meinem großen Umschlag am Briefkasten auf dem Fürstenplatz und stellte fest: Die Briefkastenschlitze (zwei Stück, einer für „Düsseldorf” und einer für „Andere Orte”) sind nicht breit genug; selbst verkantet kann ich den Umschlag da nicht reinstecken. Was huhn?

Die Aufschrift verriet mir, daß werktags um 15:00 Uhr, um 16:30 Uhr und um 18:00 Uhr Leerung sein sollte. Die Uhr auf meinem Handy zeigte genau 15:00 Uhr. Da ich vorher niemanden am Briefkasten gesehen hatte, wartete ich doch mal ein paar Minuten. Und tatsächlich, etwa zehn Minuten später düste ein Fahrzeug heran, parkte frech auf dem Radweg, und ein Mann stieg aus, um den Briefkasten zu leeren. Dem habe ich dann meinen Umschlag direkt mitgegeben.

Er meinte dann noch, die Briefkästen würden demnächst sowieso ausgetauscht, weil die Unterscheidung nach Düsseldorf und anderen Orten nicht mehr nötig sei, das würde dann in Zukunft ein Computer in Langenfeld erledigen. Da bin ich ja mal gespannt. Es gab übrigens mal eine Zeit, da haben sowas Menschen gemacht. Aber wir haben ja keine Arbeitslosen ...

2 Kommentare zu “Briefkastenschlitz”

  1. James quakte:

    Zu Zeiten von Mindestlöhnen und anderen Schweinereien der Linken wird die Post einen Teufel tun und Arbeitslose zum Briefe sortieren einstellen… Traurig aber war. Vielen Dank und einen herzlichen Applaus an DIE LINKE!


  2. frosch quakte:

    Du bist also der Meinung, daß jemand, der arbeitet, von seinem Lohn nicht leben können muß, sondern sich besser zusätzlich noch von der ARGE schikanieren lassen soll, weil es ohne Hartz IV nicht geht?


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