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Alte Bekannte: IP69

29. November 2009 um 22:31 Uhr von Atari-Frosch

Ist ja echt nicht zu glauben. Eben trudelte via Twitter eine Warnung ein: Ein Rechtsanwalt Frank Michalak will Geld für die Nutzung von nachbarschaft24.net eintreiben. Die Art von Domainnamen kenn' ich doch ...? Und siehe da:

frosch@seerose:~$ host nachbarschaft24.net

nachbarschaft24.net A 78.41.80.3

frosch@seerose:~$ whois 78.41.80.3

inetnum: 78.41.80.0 - 78.41.80.255

[...]

person: Hostmaster of the Day

address: ip69 internet solutions AG

address: Bahnhofsplatz 14

address: DE-96317 Kronach

address: Germany

Damit hat ein später Kommentator zu einem Blog-Eintrag aus dem letzten Jahr ja doch recht, und der Spammerladen IP69 ist umgezogen. Ich hätte da vielleicht doch mal genauer hingucken sollen. War's in Düsseldorf nicht mehr so schön? Kann man in Bayern besser spammen? — Scheint tatsächlich so!

Außerdem ist Thomas Rodenbücher wohl aus der Firma ausgeschieden; ja, genau der, der mir auf meine erste Veröffentlichung hin eine Klage angedroht hat (auf die ich übrigens immer noch warte). Der alleinige Vorstand ist jetzt der bekannte Spammer Christian Hoffmann (Suchmaschinen liefern noch mehr).

Aber das ist ja überhaupt keine organisierte Kriminalität, nein ...

5 Kommentare zu “Alte Bekannte: IP69”

  1. Hoshpak quakte:

    Dein Post trifft mal wieder wie die Faust aufs Auge. Erst heute habe ich eine deutschsprachige Spammail zu einem Vergleich privater Krankenversicherungen wehalten. Bei Mails in anderen Sprachen markiere ich die Mails einfach als Spam, weil ich davon ausgehe, dass die Mails entweder über Spambots oder eher dubiose Länder verschickt werden, in denen ein Abuse eh nichts bringt.

    Als ich dann aber gemerkt habe, dass die Mails dieses Mal über eine Firma verschickt werden, die sogar in Oberfranken hier in der Nähe sitzt, habe ich dann eine Abuse-Mail rausgeschickt, leider ohne die Firma vorher zu googlen. Da wünsche ich mir manchmal doch, ich hätte wirkungsvollere Mittel zur Verfügung, als die Mail meinem Spamfilter zum lernen zu geben.


  2. Dunkelangst quakte:

    Solche Leute sind einfach nur Abschaum! Mehr kann man dazu nicht sagen.

    Schön, dass du bei diesem Thema am Ball bleibst!!


  3. frosch quakte:

    @dunkelangst: Es gibt keinen Abschaum. Es sind einfach Kriminelle. Die Menschenrechte lassen wir ihnen trotzdem, ok? 😉


  4. Dunkelangst quakte:

    Ich bin für die Menschenrechte!! Definitiv!! Mir fiel gerade einfach kein anderes Wort ein, welches den mangelnden Respekt, welchen ich für solche Menschen empfinde, ausdrücken kann. 😉

    Ich hab da mal ne Frage:
    Offenbar lohnt sich ja das Geschäft für diese Leute und auch Dich haben sie immerhin mal angeschrieben mit einer Androhung einer Klage. Kann man im Gegenzug nicht diese leute irgendwie belangen?


  5. frosch quakte:

    Die Polizei (zumindest in NRW) macht es sich hier sehr einfach. Obwohl hier systematisch betrogen (Domainanmeldung mit falschen Namen und an Postfachadressen im Ausland), gespammt (zeitweise auch telefonisch) und abgezockt wird, spricht sie davon, daß das alles nicht so schlimm sei: Warnung vor Nachrichten auf dem Anrufbeantworter mit dem Absender -Nachbarschaftspost-.

    Ich frage mich auch schon lange, warum die Ermittlungsbehörden Spammer so mit Samthandschuhen anfassen, um nicht zu sagen, schützen. Sonst wird — zu recht! — gegen organisierte Kriminalität ermittelt, oder zumindest wird behauptet, daß die Polizei das macht, aber in diesen Fällen komischerweise nicht. Ich spreche jetzt nicht mal unbedingt von schwarzen Koffern, die den Besitzer wechseln, aber ein „Gschmäckle” hat das schon. Und so nebenbei würde ich gern mal wissen, warum anti-abzocke.net verschwunden ist …


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