LOGO: Atari-Frosch

Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Archive vom March 2010

Ich bin Pirat!

Wednesday, 31. March 2010

Piratenpartei - Kultur verbreiten, Wissen befreien, Privatsphäre bewahren

Vorhin habe ich den Mitgliedsantrag für die Piratenpartei in den Briefkasten geworfen. Damit bin ich nach etwa 15 Jahren erstmals wieder parteipolitisch organisiert.

Um eins gleich klarzustellen: Das heißt, daß ich die Ziele der Piratenpartei unterstütze und es für sinnvoll halte, auch innerhalb der Partei eine Stimme zu haben. Es heißt nicht, daß ich mich von außen für jeden Quer- und Schaumschläger in der Piratenpartei „dumm anmachen” lasse. :-)

Also: Klarmachen zum Ändern!


Zensursula reloaded

Tuesday, 30. March 2010

Nach der Verkündung der EU-Kommissarin für Innenpolitik, Cecilia Malmström, sie wolle EU-weit Internetsperren gegen die sogenannte „Kinderpornografie” (dokumentierten sexuellen Kindesmißbrauch) einführen, frage ich mich jetzt wirklich, ob wir die letzten anderthalb Jahre gegen weiße Klowände geredet haben. OK, den Eindruck hatte man sowieso die meiste Zeit über, aber wenigstens hat man hier in Deutschland im letzten Moment wenigstens noch so halbwegs die Kurve gekriegt.

Nun scheint sich dasselbe Verfahren abzuzeichnen, das sich auch schon bei der Vorratsdatenspeicherung scheinbar bewährt hat (auch wenn hier das Bundesverfassungsgericht mittlerweile ein Machtwort gesprochen hat): Was sich in Deutschland national nicht durchsetzen läßt, das schleusen wir eben über die EU ein. Dann können wir uns den Wählern gegenüber hinstellen und schulterzuckend sagen: „Das ist aber doch eine EU-Vorgabe, da können wir gar nix machen, wir müssen umsetzen …”

(more…)


Kranke Software

Saturday, 27. March 2010

Also eben hätte ich mir ja glatt einen Boxsack gewünscht. Es gibt Software, die ist so dermaßen krank, daß man dafür jemanden verprügeln müßte. Den, der sie schreibt, und den, der sie anderen aufzwingt. Echt jetzt mal!

Aber der Reihe nach:

Vor ein paar Tagen bekam ich von einem eBay-Verkäufer versehentlich außer der bestellten Ware auch noch ein zweites Teil zugeschickt. Ich fragte also zurück: Ist wohl falsch gelaufen, was machen wir da? Wo sollte das hin, soll ich zurückschicken oder geht das zu jemand anderem?

Mit der Antwort (es geht zu jemand anderem) bekam ich ein PDF-Dokument zugeschickt. Dazu erklärte er, ich müsse dafür eine offene Internet-Verbindung haben und „alle Zugriffe erlauben”. Internetzugang für ein PDF …?

(more…)


Telefonspammer Primacall

Friday, 26. March 2010

Es hört wohl nie auf mit dem Telefonspam. Zum Glück war ich vorhin wenigstens schon wach genug, als das Telefon mal wieder klingelte. Als der Anrufer den Namen seiner Firma nannte, klingelte bei mir allerdings auch was: Primacall. Primacall? Hatte ich von denen nicht erst kürzlich was gelesen?

Witzigerweise wollte der nicht zu mir, sondern fragte nach meinem ehemaligen Mitbewohner. Die ausgewerteten Telefonbucheinträge müssen demnach schon ziemlich alt sein, der wohnt ja schon seit Jahren nicht mehr hier. Als ich ihm das sagte, sprach er mich prompt mit dem Nachnamen des früheren Mitbewohners an. Gemeldet hatte ich mich wie üblich mit Engelhardt, das muß er wohl überhört haben ;-)

Die Frage nach der Herkunft der Daten wurde mit der altbekannten Lüge „Gewinnspiel” beantwortet. Ja ne is klar.

Außerdem: Ich sei doch Telekom-Kundin. Das sei eine Aktion nur für Telekom-Kunden. Damit versuchen sie, die Angerufenen glauben zu lassen, die Deutsche Telekom stünde hinter der Anruf-Aktion. Tut sie natürlich nicht, schließlich wären sie ja schön blöd, ihre Kundendaten an die Konkurrenz zu geben, damit die besser ihre eigenen Verträge verkaufen kann.

Nunja, nach kurzem Hin und Her durfte er sich von mir noch kräftig beleidigen lassen, und ich warnte vor weiteren Anrufen. Die Trillerpfeife liegt bereit. Und dummerweise gibt es jetzt noch einen negativen Artikel im WWW über Primacall, den sie nicht via Spreeblick verschwinden lassen können.  ;-)


Alles aus einer Hand

Wednesday, 24. March 2010

Ich find das ja jedesmal witzig, wenn im Zusammenhang mit dem ARGE-Urteil des Bundesverfassungsgerichts immer gern gesagt wird, daß man die ARGEn bzw. Jobcenter ja auf keinen Fall wieder trennen sollte, weil sonst die Arbeitslosen die Leistungen nicht mehr „aus einer Hand” bekommen würden, sondern zu verschiedenen Sachbearbeitern müßten. Deshalb soll jetzt sogar das Grundgesetz geändert werden.

Die ARGE soll also alles aus einer Hand bieten? Das meinen die jetzt nicht ernst, oder? Denn so läuft das heute:

(more…)


Auffällig unauffällig

Wednesday, 24. March 2010

So möchte die Bundesregierung bzw. der Petitionsausschuß offenbar mit einer von Jörg Tauss (Piratenpartei) eingereichten Petition umgehen. Das Thema ist derzeit auch besonders delikat: Tauss’ Petition befaßt sich nämlich mit Korruptionsbekämpfung. Und es ist nicht klar, ob der Beschluß des Petitionsausschusses, die Petition als nichtöffentliche Petition anzunehmen, mehr mit dem Inhalt der Petition oder mit der Person des Hauptpetenten zu tun hat, oder beides.

Die Annahme als nichtöffentliche Petition heißt zwar einerseits, daß der Petent nicht erst auf Unterschriftenjagd gehen muß, bevor die Petition behandelt wird. Andererseits, so erklärt Jörg Tauss zumindest, bedeutet das auch, daß die Petition dann auch nicht öffentlich, sondern hinter verschlossenen Türen behandelt wird.

Der Sinn von nichtöffentlichen Petitionen besteht laut einer ergänzenden DM von Tauss eigentlich darin, Petenten zu schützen, die sehr individuelle Petitionen einreichen. Da geht es also um Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre etc. des Petenten. In bestimmten Fällen kann das sicher sinnvoll sein. Dieser Grund kann im Falle der hier diskutierten Petition allerdings nicht bestehen.

(more…)


Hamsterrad

Sunday, 21. March 2010

Manchmal komme ich mir insbesondere bei meinen Computern vor wie in einem Hamsterrad. Ich drehe mich im Kreise, denn es passiert immer und immer wieder: Kaum habe ich eine Sache neu am Laufen, gehen zwei andere kaputt, die entweder das neue Projekt betreffen oder meinen Hauptrechner. Oder beides.

Diesesmal war es das Projekt seefunk. Endlich ist die Soundkarte drin, die ich mir gewünscht habe, und nach einigen Bemühungen tut sie auch, was sie soll. Ich hätte ahnen müssen, daß danach wieder was schiefläuft …

(more…)


Verurteilt wegen Betruges

Tuesday, 16. March 2010

… wurde ich heute vom Amtsgericht Düsseldorf.

Nachdem sich die Lügnerin Dütz letztes Jahr an mir ausgetobt hatte, durfte jetzt als Nachklapp noch die Staatsanwaltschaft ran. Im Gegensatz zu Bankstern und volksverhetzenden Berufspolitikern (wie beispielsweise Roland Koch, Thilo Sarrazin oder Guido Westerwelle) bekommen einfache Bürger gleich die volle Härte des Gesetzes zu spüren, wenn sie sich nicht so benehmen, wie der Gesetzgeber das gerne hätte. In meinem Fall also: Auf Grundrechte verzichten, Maul halten, brav dahinvegetieren und bitte möglichst früh sterben.

(more…)


Ausschüsse und Beschlüsse

Friday, 12. March 2010

Neues zu meiner E-Petition: Heute kam ein Brief aus dem Sekretariat des Petitionsausschusses:

der Ausschussdienst des Petitionsausschusses wird nunmehr für die parlamentarische Beratung Ihres Anliegens eine Beschlussempfehlung mit Begründung erstellen, die dann von mindestens zwei Bericht erstattenden Abgeordneten, die der Regierungskoalition und der Opposition angehören, geprüft wird.

Anschließend wird der Petitionsausschuss Ihr Anliegen beraten und sodann dem Deutschen Bundestag eine Beschlussempfehlung zur Erledigung Ihrer Eingabe vorlegen. Den Beschluss des Deutschen Bundestages werde ich Ihnen unaufgefordert mitteilen. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

Na, dann bin ich mal gespannt — wobei es natürlich nicht nur mein Anliegen ist, sondern das von mindestens 3.691 weiteren Menschen, die die Petition mitgezeichnet haben.


Selbstbewußte Erwerbslose

Wednesday, 10. March 2010

Sind Erwerbslose/Erwerbsunfähige Opfer oder Störfaktoren? Das hängt von ihrem Selbstbewußtsein ab. Wer sich die Grundrechte nehmen läßt, also dem entspricht, was ARGE und faschistisches Repressionsamt (AKA „Sozialamt”) verlangen, der ist klar ein Opfer, weil er sich zu einem solchen machen läßt. Wer dagegen seine Rechte kennt und diese einfordert, der ist sofort ein Störfaktor.

Das merkt man auch schnell im Umgang mit den genannten Behörden. Es wäre fast lustig zu nennen, wie die Reaktionen auf so fürchterliche Begriffe wie „Rechte” oder gar „Grundrechte” ausfallen, wenn es nicht so traurig wäre. Bei solchen Wörtern kriegen die Herrschaften nervöse Zuckungen, gucken plötzlich weg, als sei man gar nicht vorhanden, oder machen das, was bei einem PC ein Reset wäre. Also kurz einen irritierten Gesichtsausdruck aufsetzen (Error!), dann weggucken (Reset), und nach ein paar Sekunden des Schweigens (Reboot) wieder von Pflichten faseln (weiter im Programm).

Das ist deshalb so traurig, weil sie damit jedesmal gegen ihren Amtseid aufs Grundgesetz verstoßen. Sie sind Meineider von Berufs wegen und haben nicht den Arsch in der Hose, dagegen aufzubegehren — aus lauter Angst, dann selbst bald auf der anderen Seite des Schreibtischs zu sitzen und sich ebenso die Grundrechte aberkennen lassen zu müssen, wie sie es mit ihren „Kunden” tun. Dann erniedrigt, belügt, betrügt und beleidigt man doch lieber die anderen, die gar keine Wahl haben.

(more…)


ARGE, Teil 6

Tuesday, 9. March 2010

In der geänderten Eingliederungsvereinbarung vom 4. Februar hatte ich mich dazu verpflichtet, bis Ende Februar eine amtsärztliche Untersuchung zu beantragen. Warum der Antrag schon wieder von mir ausgehen muß, obwohl die Behörde ihn doch verlangt, muß ich nicht verstehen, aber OK. Da ich immer noch mit akuten Depressions-Wellen kämpfte, schob ich das vor mir her, und Ende Februar mußte ich ja auch noch eine Woche wegen Mandelentzündung daheim bleiben. Die AU hatte mir freundlicherweise jemand dort eingeworfen; ob sie bei der Akte ist, weiß ich nicht, bei der ARGE geht ja gern mal was verloren.

(more…)


ALSA als CPU-Fresser

Sunday, 7. March 2010

Nach einigem Herumexperimentieren habe ich endlich den Radiostream auf dem Zweit-PC seefunk am Laufen. Allerdings gibt es da noch eine sehr störende Kleinigkeit. audacious scheint auf diesem System extrem hungrig nach CPU-Leistung zu sein:

(more…)


Küche unter Wasser

Saturday, 6. March 2010

Es gibt sicher schönere Möglichkeiten, das Wochenende zu beginnen. Ich hatte am Freitag nach einer Foto-Tour im Botanischen Garten der Universität noch eine Ladung Wäsche in die Maschine gestopft und gleich laufen gelassen, und nachdem die fertig und aufgehängt war, wollte ich mir eine Pizza holen und ins Chaosdorf gehen. Als ich nach dem Schleudergang in die Küche kam, traf mich fast der Schlag: Der größte Teil des Fußbodens war mit Wasser bedeckt.

Also holte ich erstmal einen Eimer und alles an Lappen, was ich finden konnte, und putzte das Gröbste auf. Dann wollte ich die Wäsche aus der Maschine holen, öffnete das Bullauge, und prompt kam mir noch ein Schwall Wasser entgegen. Die Maschine hatte offenbar überhaupt nicht abgepumpt. Wieso sie trotzdem geschleudert hatte, ist mir ein Rätsel. Jedenfalls durfte ich nach den ersten etwa sechs Litern nochmal etwa drei Liter aufputzen. Dann holte ich die Wäsche raus, stellte aber vorher eine große Wäscheschüssel drunter. Die Wäsche warf ich dann erstmal in die Badewanne.

(more…)


Compaq Spezial

Wednesday, 3. March 2010

Bei Compaq-PCs ist immer alles ein wenig anders. Das merke ich gerade wieder sehr ausführlich. Der sehr kompakte Deskpro EN, der 3,5 Jahre lang mein dedizierter Server war, war zunächst einmal nicht aufzukriegen. Verschraubt ist das Gehäuse nicht; das ist bei Deskpros aber normal. Also hatte ich versucht, gleichzeitig mit dem Niederdrücken zweier seitlicher Klappteile den Deckel nach hinten wegzuziehen — wie bei Desktop-Gehäusen üblich. Nun ja, muzy und penma vom Chaosdorf fanden dann heraus, daß man den Deckel nach vorne wegziehen muß.

Schraube hinter einer Metallplatte

Aber so richtig Spaß habe ich jetzt mit dem Innenleben. Ich wollte die verbaute 10-GB-Festplatte gegen eine andere mit 30 GB Kapazität austauschen. Zwei der drei Schrauben, die die Platte an ihrer Position halten, ließen sich auch ohne weiteres lösen. Die dritte ist aber ein echtes Problem: Die Schraube ist nämlich so angebracht, daß man sie mit dem Schraubendreher beim besten Willen nicht erreichen kann. Es ist scheint auch nicht möglich, den Metallrahmen weiter auszubauen, um anderweitig an die Schraube heranzukommen. Auch mit einer Flachzange ist die Schraube nicht greifbar, weil der Kopf dafür nicht weit genug herausragt.

Ich frage mich, was für ein Vollpfosten sich so einen Mist ausgedacht hat. Oder geht das nach dem Motto: Einmal zusammensetzen, nie mehr anfassen?