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Zuständigkeit für eine Baustelle (2)

18. Februar 2011 um 23:57 Uhr von Atari-Frosch

Nachdem sich am Mittwoch nicht klären ließ, wer für die Baustelle am Fürstenplatz zuständig ist, rief ich am Donnerstag also wie von der Zentrale der Stadt Düsseldorf vorgeschlagen beim Umweltamt an. Zunächst nahm ich dafür die Nummer, die mir die Dame von der Zentrale genannt hatte. Die war aber offensichtlich falsch; sie sieht zwar aus wie eine Nummer der Stadt, endet aber seltsamerweise auf -00, und wenn man da anruft, stößt man erst auf längere Stille und dann auf ein Besetzt-Zeichen. Die konnte also nicht stimmen.

Also zog ich mal wieder die Website der Stadt Düsseldorf zu Rate und holte mir dort die Nummer, die mit 0211/494949 völlig anders lautet als die üblichen Telefonnummern der städtischen Behörden. Der Herr dort erwies sich als sehr hilfsbereit. Ich erzählte ihm die Sache, und er meinte, wegen der Zuständigkeit oder überhaupt wegen der Baustelle müsse er sich erstmal erkundigen. Ich berichtete ihm auch, daß ich schon ein wenig herumtelefoniert hatte deswegen, und daraufhin meinte er, ich solle jetzt erstmal nicht weiter herumtelefonieren müssen, er werde sich schlau machen und mich noch am selben Nachmittag zurückrufen.

Der Rückruf kam dann heute vormittag und war recht kurz: Der Herr vom Umweltamt erkundigte sich nur nochmal nach den genauen Umständen. Immerhin sagte er zu, daß er sich das mal vor Ort ansehen werde. Allerdings hat es ja nur am Dienstag und Mittwoch vibriert, danach nicht mehr. Vielleicht bekommt er ja wenigstens heraus, welche Baumaschine das Vibrieren verursacht hat.

5 Kommentare zu “Zuständigkeit für eine Baustelle (2)”

  1. Peter quakte:

    „Vielleicht bekommt er ja wenigstens heraus, welche Baumaschine das Vibrieren verursacht hat.“

    Am besten noch ein Gutachten für alle Bohrmaschinen anfertigen lassen, – selbstverständlich – auf Kosten der Steuerzahler. Und die Festplatten und die Gebäude können bei der Gelegenheit auch nochmal durchgecheckt werden, schließlich besteht ernste Gefahr.

    Was machst du eigentlich bei einem Erdbeben (das vor einigen Tagen keine 300km von uns auftrat)? Beim Umweltamt anrufen und dem Herrn deine vibrierenden Festplatten zeigen? Einen Schuldigen suchen?


  2. karl quakte:

    Au ja… vibrierende Festplatten, vorallem, wenn die bahn dann wieder fährt. das vibriert im schnitt alle 10minuten. das mögen festplatten bestimmt nicht. Da wundert es mich auch nicht, dass DB und die örtlichen verkehrsverbünde die preise anheben, schließlich müssen die unternehmen ja defekte festplatten von unschuldigen bürgern bezahlen…

    ich bin dafür man sollte ienen internet führerschein und einen Intelligenztest beim abschluss eines Internetvertrags machen. Damit sicher gestellt ist, dass nicht jeder jeden unsinn ins netz kotzt. IPv4 Adressen sind eh schon knapp, das wären in diesem speziellen falle 2 freie IPv4 adressen mehr…


  3. frosch quakte:

    @Peter Von dem Erdbeben habe ich nichts gemerkt. Ein Erdbeben etwa im Jahr 2001 hatte ich gemerkt — allerdings wackelte das nicht stundenlang, sondern maximal ein paar Minuten. Natürlich suche ich bei einem echten Erdbeben keinen „Schuldigen”.

    Die Straßenbahnen fahren hier auch vorbei. In der Helmholtzstraße zwei Linien (707 und 708) und quer in der Hüttenstraße die 715, jeweils im 10-Minuten-Takt tagsüber. Die höre ich zwar manchmal noch, spüre sie aber nicht.

    Was meinen IQ angeht … der liegt nachgewiesenermaßen in der Größenordnung um 150/160. Um meine Internet-Kenntnisse steht es bestens, danke, ich bin Netzwerkadministratorin von Beruf. Oh, und mach Dir keine Sorgen um meine zweite IPv4-Adresse, mein Server kann auch IPv6, ich müßte es nur mal konfigurieren. 🙂

    (… noch so’n BILD-Leser …)


  4. Alexander quakte:

    „ich bin dafür man sollte ienen internet führerschein und einen Intelligenztest beim abschluss eines Internetvertrags machen. Damit sicher gestellt ist, dass nicht jeder jeden unsinn ins netz kotzt.“

    Was täten sie dann stattdessen?


  5. Symp quakte:

    Oh ja das kenne ich gut. Die Behörden arbeiten eh nie zusammen. Wenn man was will, muss man mehrere Stunden und Tage für Behördengänge schon mal vorplanen.


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