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Fehlersuche im Netzwerk (2)

19. März 2011 um 22:42 Uhr von Atari-Frosch

Die Fehlersuche im Netzwerk ist seit heute im Prinzip beendet. Das heißt aber nicht, daß ich mich einfach wieder einwählen kann, das wäre ja zu einfach.

Ein Chaosdorf-Neuling brachte mir heute einen Linksys-Router, ein DLink-DSL-Modem und ein AVM-Kombigerät (FritzBox) mit. Die ersten beiden leihweise für die Fehlersuche, das letztere zum Testen und Behalten, wobei er meinte, über die FritzBox wisse er gar nichts, auch nicht, ob sie funktioniert, und das Handbuch habe er nicht dabei.

Als erstes tauschten wir das DSL-Modem aus, weil das am einfachsten ist. Das Ergebnis war dasselbe wie zuvor auch: 20 % packet loss. Dann tauschten wir den Router, und damit begann das neue Problem.

Denn natürlich muß ich einem anderen Router wieder die Zugangsdaten für den DSL-Zugang bei T-Online einfüttern. Den Usernamen, bestehend aus einer langen Zahlenkette und @t-online.de, konnte ich aus dem alten Router im Klartext auslesen. Das Paßwort dagegen wird nur in Sternchen angezeigt, ich kenne also nur die Länge. Und natürlich habe ich das Schreiben von T-Online mit den Zugangsdaten nicht mal eben greifbar, sofern es hier überhaupt noch existiert.

Bevor ich bei T-Online anrief, versuchte ich es noch über telnet, denn auch damit läßt sich der Router ansprechen. Aber auch so läßt er sich nicht dazu bewegen, mir das Paßwort im Klartext zu verraten. Auch ein Backup-Dump aus dem Router brachte keinen Fortschritt; die 16kB große Datei ist ein binary und liefert keinerlei (menschenlesbare) Zugangsdaten.

Der Anruf bei T-Online dauerte diesmal länger. Im Gegensatz zum Mittwoch hing ich diesmal doch einige Zeit in Warteschleifen. Dafür flog ich nicht, wie bei den letzten beiden Malen, beim ersten Versuch aus der Leitung, das ist ja auch schon mal was. Witzig war dann nur, daß der eine Kundenberater meinte, ich hätte die 0800-330 1000 angerufen, obwohl ich die -2000 gewählt hatte, und er konnte gar nicht verstehen, wieso ich dann bei ihm gelandet sei. Nun ja, die Wege in den Telekom-Telefonanlagen sind manchmal sehr verschlungen 😉

Das Ergebnis bestand jedenfalls darin, daß man mir von dort aus weder das Zugangspaßwort direkt nennen noch es mir einfach nochmal zuschicken kann. Nein, ich muß ganz neue Zugangsdaten, also incl. Username, per Post bekommen. Die konnte ich zwar heute schon beauftragen, aber die Post werde erst am Montag rausgehen. Vor Dienstag geht dann über den DSL-Zugang gar nichts mehr, denn sobald die Anforderung für die neuen Zugangsdaten raus ist, wird der Anschluß (für die alten Daten) erstmal gekappt.

Ich habe mich daher jetzt doch nochmal über UMTS eingewählt, denn so ganz ohne kriegt man ja irgendwie gar nix mehr mit ...

In den nächsten Tagen werde ich dann mal das AVM-Gerät unter die Lupe nehmen. Dazu habe ich nämlich kein Handbuch. Man kann es zwar per USB direkt mit einem PC verbinden, allerdings kann es darüber vermutlich nur mit einer Windows-Software angesprochen werden. Also werde ich es dann wohl über eine Netzwerkverbindung probieren und hoffen, daß es eine der für Router üblichen IP-Adressen hat und ich die nicht erstmal mühsam irgendwo rauspflücken muß. Sollte der alte Netgear-Router der Grund für die Paketverluste sein, was derzeit die wahrscheinlichste Variante ist, dann muß ich nach Rückgabe der Leihgeräte ja irgendwie wieder ins Netz, und alles, was ich dann noch habe, ist diese FritzBox. Ich hoffe, daß sie dann wenigstens DSL 6000 schafft.

Sollten die Paketverluste allerdings mit dem Linksys-Router weitergehen, dann wird T-Online nochmal ranmüssen. Denn dann kann es definitiv nicht mehr an meinen Geräten hier liegen.

7 Kommentare zu “Fehlersuche im Netzwerk (2)”

  1. NonKon quakte:

    Ich hatte fast zwei Jahre lang Datenverluste und Probleme, oft Techniker hier, überflüssigerweise Hardware getauscht obwohl sicher war das meine Hardware OK ist. Irgendwann ist ein dann mal Techniker gekommen der meine TAE Dose ausgetauscht hat. Er sagte das würde er immer machen, man schaut ja auch als erstes in den Tank wenn ein Auto nicht fährt. Dose ausgetauscht, danach gab es nie wieder Probleme. Heißt das weder Arcor noch Telekom den richtigen Mann hatten, erst der dritte Vodafone Techniker hat das Problem gelöst wie oben beschrieben. Eine derartig geballte Inkompetenz bei den genannten Providern ist unfassbar, aber wie man sieht ganz normal 🙂


  2. Lord_Pinhead quakte:

    Wollte ich auch gerade vorschlagen. Es hilft auch mal an der TAE Buchse die Kabel ein paar cm abzuschneiden wenn noch soviel übrig ist, machmal sind die Kabel korodiert und haben keinen anständigen Kontakt mehr. Erkennt man an schwarzen Kabelenden. Man kann es auch einfach runterkratzen mit einem Messer o.ä. damit die Drähte wieder Blank sind.
    Bei Dosen mit Auflegeklemmen hilft im übrigen das versiegeln mit Silikon damit da keine Feuchtigkeit ins Kabel kommt.


  3. frosch quakte:

    Hallo, danke für Eure Vorschläge. Mit der Telefondose hatte ich zwar vor ein paar Jahren auch mal Probleme, aber in dem Fall war auch das Telefon betroffen: Fehlerbehebung à la T-Com (1), Fehlerbehebung à la T-Com (2) und Fehlerbehebung à la T-Com (3). Deshalb glaube ich da nicht so richtig dran.

    Ich denke schon, daß die Fehlereingrenzung recht genau ist: Wenn im LAN alles sauber läuft, die Telekom am DSL-Modem keine Fehler messen kann und ein Austausch-Modem auch keine Änderung bringt, kann eigentlich nur noch der Router der Bösewicht sein. Der Kollege, der mir da gestern geholfen hat, meinte auch, daß alte Netgear-Router zu einem solchen Verhalten neigen, er hätte das schon öfter erlebt.

    Im übrigen lasse ich von der TAE-Dose wohlweislich die Finger, denn wenn ich da was falsch mache, muß am Ende doch noch ein teurer Telekom-Techniker hier aufkreuzen, und das kann ich mir schlicht nicht leisten.


  4. Lord_Pinhead quakte:

    Du könntest auch einfach die Telekom bitten die TAE Dose zu prüfen wenn der Router trotzdem nicht funktioniert. Da die Telekom bis zur TAE zuständig ist (inkl. Dose) ist das für dich auch umsonst.


  5. frosch quakte:

    @Lord_Pinhead: Ja, aber erst, wenn trotz anderem Router immer noch so massive Paketverluste auftreten. Bevor ich die neuen Zugangsdaten habe, geht aber erstmal sowieso gar nichts.


  6. Klaus quakte:

    Hallo Frosch,

    ich habe auch meine DSL-Zugangsdaten vergessen, mir wurden aber an der Hotline temporäre Zugangsdaten mitgeteilt, die ich dann ein paar Tage später gegen die eigentlichen ausgetauscht habe. Vielleicht hilft nochmal fragen 🙂


  7. frosch quakte:

    @Klaus: Naja, das hat sich ja mittlerweile erledigt 🙂 Nicht lustig war dann nur noch, daß diese FritzBox SL kein DSL 6000 konnte, aber ich habe ja nun einen anderen Router, und das Telekom-Modem (Teledat 300) hat ja keine Probleme. Nun bin ich also mit dem Teledat und einem Digitus-Router wieder online.


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