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Fehlersuche im Netzwerk (3)

22. März 2011 um 23:27 Uhr von Atari-Frosch

(Schlußbericht zur Fehlersuche im Netzwerk und Fehlersuche im Netzwerk, Teil 2)

Nun ist es ganz klar: Der Router war der Bösewicht. Heute kamen die neuen Zugangsdaten. Ich schloß das bisherige DSL-Modem wieder an, klemmte den geliehenen LinkSys-Router mit dazu und fütterte letzterem die Zugangsdaten ein. Die Verbindung war sofort da, keinerlei Paketverluste.

Wenn ich hier für heute fertig bin, werde ich die Zugangsdaten wieder aus dem LinkSys löschen und statt diesem und dem alten Modem die FritzBox dranhängen und dort die Zugangsdaten eintragen. Das Handbuch hatte ich mir inzwischen aus dem Netz besorgt und mir das Kistchen ein wenig angesehen. Sie besteht zwar darauf, 192.168.178.254 zu heißen und auch nur mit lokalen IP-Adressen im Bereich 192.168.178.* per DHCP zu werfen, aber das ist ein reiner Schönheitsfehler.

Was sie gar nicht kann, ist DynDNS. Dem Netgear hatte ich die Zugangsdaten für DynDNS eingefüttert, und bei jeder Einwahl hat er dann seine vom Provider zugewiesene IP-Adresse brav an DynDNS gemeldet, da mußte ich weder am PC noch am Router selbst noch irgendwas anstoßen. Der DynDNS-Eintrag sorgt dafür, daß ich meinen Rechner daheim auch dann noch von außen erreichen kann, wenn ich mal ein paar Tage abwesend bin. Dafür gibt es aber wohl auch noch andere Lösungen, die muß ich mir dann mal ansehen. Vielleicht kann ich dem Mangel ja auch mit einem Firmware-Update abhelfen.

Die Leihgeräte kann ich damit zurückgeben. Mein Netgear-Router (RT311) ist als reiner LAN-Router und für DHCP noch voll einsetzbar. Ich hatte ihn während der Testerei einmal sogar von zwei Rechnern aus mit floodpings beschossen, das hat den überhaupt nicht gejuckt. Kein einziges Paket ging verloren. Nur beim Datentransfer über den Ausgang zum DSL-Modem hin hat er wohl ein Problem.

5 Kommentare zu “Fehlersuche im Netzwerk (3)”

  1. Emil Blume quakte:

    Eigentlich können fast alle Fritz.Box Geräte DynDNS.

    Nach dem Firmware Update aufpassen, das keine Aktualisierung durch den Service Provider zugelassen wird!

    Außerdem sollte auch Telnet auf die Box gehen. (Einige Funktionen können nur mit einem an die Box angeschlossenen Telefon programmiert werden!)


  2. frosch quakte:

    Ja, eigentlich. Aber genau diese nicht, die nennt sich „FritzBox SL”. Der nette Spender meinte, das Gerät sei einfach zu alt dafür. Ich hoffe mal, daß sie wenigstens die DSL 6000 mitmacht, dazu hab ich im Handbuch nämlich nichts gefunden.


  3. Lord_Pinhead quakte:

    Wenn du eine billige Fritzbox willst, hol dir einen Speedport W701V, das ist eine Fritzbox mit Telekom Software. Dort dann die Freetbox Software drauf und dann haste du einen relativ aktuellen Stand für so alte Router. Weiß nicht ob du es brauchst, aber hauptsache es funzt wieder 🙂


  4. Tim quakte:

    wenn du mir deine Adresse anvertaust schicke ich dir meine alte Fritz!Box Fon 7050 bei der allerdings das WLAN Modul eine Make hat 😉 (WLAN ist nach 48 h Dauerbetrieb nicht mehr erreichbar nach an abschalten der WLAN Funktion über die Software geht es wieder)


  5. frosch quakte:

    @Tim Ui, das ist nett 🙂 Mir ist aber heute schon ein anderer Router versprochen worden, für den dann kein Porto anfallen würde. Wenn der wider Erwarten nicht funktionieren sollte, komme ich aber gern auf Dein Angebot zurück 🙂


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