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Bundesregierung schützt weiterhin Telefonspammer

15. November 2011 um 11:47 Uhr von Atari-Frosch

Ich geb's zu, sie drücken es anders aus. Nämlich so:

Künftig ist es Anrufern nicht mehr erlaubt, sich hinter umgeleiteten, nicht rückverfolgbaren Rufnummern zu verstecken. Das hat der Bundestag am 27. Oktober beschlossen, als er zahlreiche Änderungen am Telekommunikationsgesetz verabschiedete.

(Quelle: „Verbleibende Schlupflöcher haben wir geschlossen”)

Es gilt also auch weiterhin: Einbrechern ist es untersagt, Handschuhe zu tragen. Das neue daran: Sie dürfen auch nicht die Handschuhe anderer Leute verwenden.

Auf die Idee, daß am Telefon abgeschlossene Verträge schriftlich bestätigt werden müssen, bevor sie gültig werden, wenn der Anbieter angerufen hat, sind sie immer noch nicht gekommen. Warum auch, das wäre ja mal wirklich verbraucherfreundlich.

5 Kommentare zu “Bundesregierung schützt weiterhin Telefonspammer”

  1. ulrics quakte:

    Bei der jetzigen Bundesregierung würde ich keinen Verbraucherschutz erwarten. Die einzige Möglichkeit ist Selbstschutz sprich Datenschutz (Kompass 3.2011) und sich bei Spam an die Tipps aus dem Wiki von http://www.antispam-ev.de halten.


  2. Julchen quakte:

    Haha, so ist es wirklich und es ist eine riesige Enttäuschung das sich diesbezüglich bis heute noch nichts geändert hat. Die Strafen sollten für solche Unternehmen auch deutlich höher angesetzt werden.

    Aber auf die Bundesnetzagentur kann man auch verzichten da bis zu einer Sperrung (wenn überhaupt) einige Tage oder Wochen vergehen in denen weitere Opfer gefunden werden. Was wirklich Sinn macht ist diese Anrufer auf entsprechenden Webseiten zu melden. So können andere Verbraucher schnell davon erfahren und sind gewarnt. Die Bundesnetzagentur warnt schliesslich keine Verbraucher 😉

    Wer also unerwünschte Werbeanrufe bekommt kann auf [deleted] nachschauen ob diese Rufnummer breits gemeldet wurde. Sollte dies nicht der Fall sein kann man diese eintragen und andere über seine Erfahrungen informieren.


  3. frosch quakte:

    @Julchen Ja, es gibt Websites, wo man sowas melden kann, beispielsweise die des Antispam e.V. Auf eine Website mit grafischem Impressum (daher nicht barrierefrei) auf einer .us-Domain, die auch noch „SEO-optimiert” wurde, möchte ich dagegen lieber nicht verlinken. Auch wenn die Adresse auf dem Bildchen im Impressum in DE ist.

    Und warum auf dieser Website, deren URL ich entfernt habe, überhaupt nichts dazu gesagt wird, daß nur eine schriftliche Bestätigung der so abgeschlossenen oder behaupteten Verträge hilfreich ist und keine wie auch immer geartete Meldung der Nummern im Internet, steht da komischerweise nicht. Würde wohl das Geschäftsmodell mit den GoogleAds beeinträchtigen. 😉


  4. Max quakte:

    Ich hasse es wirklich ein necroposter zu sein, aber da mir die website ins Auge gefallen ist und ich was zum Tema zu sagen habe 🙂 Also, das Verbraucherschutz Gesetz wurde endlich verschäft, mehr Frieden für Deutsche Bürger http://www.nummer-index.de/blog/verbraucherschutz/


  5. Atari-Frosch quakte:

    @Max: Besser spät als nie 😉 Danke!


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