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Werbeanzeigen für Regierungslügen (3)

22. November 2011 um 14:56 Uhr von Atari-Frosch

Nein, so schnell kriegt man mich nicht los. Schon gar nicht durch trotziges Schweigen, liebe Bundesregierung. Bis heute wurde meine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an die Bundesregierung vom 5. Oktober nicht beantwortet.

Ich habe eben eine Erinnerung an die Bundesregierung geschickt, wieder über das Mailformular. Natürlich könnte ich das jetzt auch nochmal ausdrucken und per Einschreiben schicken, aber wenn unsere Bundesregierung schonmal einen Mailkontakt anbietet, dann erwarte ich, daß die Nachrichten an diese Adresse auch gelesen werden. Aber damit nicht genug:

Denn außerdem habe ich Anfragen an die Frankfurter Rundschau und die Süddeutsche Zeitung geschickt. Von @FRonline bekam ich eine DM, in welcher mir eine Mailadresse für die Anfrage genannt wurde; bei der Süddeutschen Zeitung habe ich mir die Mailadresse der Anzeigen-Redaktion rausgesucht.

Auf Betriebsgeheimnisse können sich beide nicht berufen, da es sich hier mit Sicherheit um Steuergelder handelt, denn es ist nicht davon auszugehen, daß die Mitglieder der Bundesregierung und/oder die Mitarbeiter des Bundespresseamtes die Anzeigenkampagne aus ihrer eigenen Tasche bezahlt haben.

Ich bin auf die Antworten gespannt und halte Euch weiter auf dem Laufenden.

Wenn diese Anzeigen sonst noch irgendwo aufgetaucht sind, sagt mir das bitte ebenfalls, damit ich auch dort nach den Kosten fragen kann! Je mehr Medien die Zahlen offenlegen, desto weniger Chancen hat die Bundesregierung, mich und damit uns alle zu belügen.

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