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Lebenserwartung

13. Dezember 2011 um 9:17 Uhr von Atari-Frosch

Gestern lasen wir auf Spiegel Online und anderen Online-Medien etwas über die Lebenserwartung von Geringverdienern. Die soll nämlich zurückgegangen sein.

Heute lese ich nun im Mannheimer Morgen, daß die Rentenversicherung diesen Trend bestätigt haben: Reiche leben länger und sind weniger krank. (Im Anreißer auf Seite 1 der Papierzeitung steht übrigens, das sei nur die Meinung der Linken, nicht aber die von „Bundesregierung und Experten“; im Artikel selbst wird diese Behauptung nicht mehr wiederholt).

Nur eine kann sich dem so gar nicht anschließen: Unsere asoziale Bundesarbeits-Zensursula von der Lügen. Die meint, das müsse man nicht so ernst nehmen. Aber so kennen wir sie ja, die Lügenbaronin.

Die Rentenversicherung selbst meint, das Ergebnis beruhe auf so wenig Fallzahlen, daß man daraus keinen Trend ablesen könne. Leute, dazu braucht man keine hohen Fallzahlen, es genügt, den Verstand einzuschalten. Aber damit sind gewisse Leute ja schon massiv überfordert.

8 Kommentare zu “Lebenserwartung”

  1. Markus quakte:

    Hei,

    ich glaub es ist auch schwierig darauf zu reagieren. Etwas differenzierung wär doch ganz nett.

    Die Tatsache, dass es so ist, wird sich ja wohl irgendwie bestätigen oder widerlegen lassen.

    Das warum spielt aber leider immer ein wenig mit. So sind Arme nicht irgendwie benachteiligt und können sich desshalb weniger bewegen und bekommen schlechtere Nahrung. Nein andersrum: Weil sie sich nicht bewege bzw. nicht dazu in der Lage sind und sich schlecht ernähren sind sie arm.
    Jemand der es schafft sich viel zu bewegen und gesund zu ernähren, hat auch die organisationsfähigkeit sein Leben zu meistern. (Alles statistisch zu sehen, es gibt Abweichungen und gegenbeispiele, die Aussage bleibt aber trotzdem)

    Was ich sagen will. Wen das betrifft: Arsch hoch und nicht heulen, dass die eigene Lebenserwartung geringr ist.

    Sorry ist normal nicht meine Art sowas zu sagen, aber ich kann gejammere nicht ab haben.

    Grüße

    Markus


  2. frosch quakte:

    Ach Markus, ich rate Dir dringend, Dich mal zu informieren. Ich hab nun wirklich genug geschrieben, jetzt sollen andere auch mal lesen.


  3. Feenminze quakte:

    ..und wenn das Pack kein Brot kaufen kann, sollense doch Kuchen essen.. gell, Markus? *kopfschüttels*
    Also, Markus:
    1. früher oder später lässt bei jedem die Beweglichkeit nach
    2. gesund leben ist teurer, als es der Hartz4-Satz hergibt
    3. auch Sport treiben kostet (nicht wenig) Geld
    4. nur laufen oder joggen ist als sportliche Betätigung nun einmal zu einseitig
    5. jemand, der krank ist (psychisch oder physisch) kriegt eben nicht mal so einfach „den Arsch hoch“ zumal
    6. die ein oder andere psychische oder physische Erkrankung in einem menschenfreundlichen Staatssystem gar nicht erst auftreten

    zB verschleppte Krankheiten, weil die Medikamentenzuzahlung nicht aufgebracht werden kann oder es sogar an dem 10 Euro Begrüßungsgeld pro Quartal mangelt;
    zB Burnout, eine REINE Leistungsüberforderungserkrankung;
    zB Depressionen bei denen, die von anfang an schon chancenlos waren, weil sie in sogenannte bildungsfernen Familien hineingeboren wurden.. konnten sich die Kids DAS etwa aussuchen???

    Nee nee, Markus .. Arsch hoch allein ist zu einfach und viel zu oberflächlich gedacht..

    Gruß
    Feenminze


  4. Ich wieder quakte:

    Hei,

    nein ich wollte keine Regierungsfrauen zitieren.

    – Es gibt Menschen die wegen einer Körperlichen/Geistigen Einschränkung nicht in der Lage sind etwas zu verändern. Diese Menschen sollen vom Sozialsystem aufgefangen werden, dafür haben wir es und ich persönlich würde sogar noch etwas mehr in richtung Sozial gehen.

    Machen wir doch grad mal die Punkte durch:

    1. Klar, tut sie das, aber wer auf sich achtet rostet nicht so schell.
    2. Ich rede nicht vom Biolade, ich rede davon, dass man sich schlau macht was gesund ist und dann beim Real keine Fertigtüten (die Teuer UND ungesund sind) kauft, sondern mit seinen Mitteln das beste draus zu machen. Und ihr wollt mir ja nicht wiederspreche, dass viele Menschen einfach keine Ahnung haben was gesundes Essen überhaupt ist, da fehlt Wissen und nicht ausschließlich Geld.

    3/4. Das ist totaler Quatsch. Es mag Menschen geben die das Geld wirklich nicht habe – dann greift wieder was ich vorhin gesagt hab, die dürfen gern mehr bekommen. ABER jeder der eine große Glotze und ne Playstation hat, hätte sich dafür auch ne Jahresmitlgiedschaft in nem Sportverein leisten können. Es gibt viele möglichkeiten, das mit der Einseitigkeit ist genau die Ausrede, welche die ganze Diskussion hier ermöglicht hat. Zeig mir die Massen die Joggen gehen und feststellen, dass es zu einseitig ist!

    5. Hier hast du recht! (Willst du mir auch recht geben, dass statistisch gesehen diejenigen die das betrifft zurückgehen würden, wenn einfach alle mehr Sport machen würden?)

    6. sicherlich

    O.k. nochmal. Ich rede nicht von Menschen die wirklich Krak sind. Ich rede von Menschen die sich auf den Arsch hocken und warten bis das System ihnen Hilft.

    Unser System könnte vielen mehr menschen ein gutes sein, wenn einfach alle – die es können – versuchen würden etwas zu erreichen – sei es Sport, Beruf, Bildung und Soziales miteinander.

    Grüße
    Markus

    ps. könnt ihr wenigstens ernsthaft Antworten. Einfach dumme Kuchensprüche rauszauen und nichtmal zu versuchen zu verstehen was ich mein ist absolut primitiv

    pps. Wie war euer Tag so


  5. Ich schon wieder quakte:

    Achso hab grad mit nem Mitbewohner geredet.

    Wer das Wissen hat, kann unendlich viele Sportsachen treiben.

    8 Minuten Bauchmuskel

    das Als suchbegriff bei Youtube und du bekommst tausend Trainingsmöglichkeiten für fitte und unfitte

    O.k. mal sehen was jetzt von euch kommt :_)

    grüße


  6. Markus quakte:

    Hei was soll das.

    Ihr könnt nicht ohne das Hirn einzuschalten auf mir rumhacken und dann nix mehr dazu sagen!

    Markus wünscht euch und eurem Kuchen einen guten Rutsch.


  7. Markus quakte:

    Das Internet liebt mich einfach:

    http://www.welt.de/wissenschaft/article13796177/Schueler-gemessen-Arbeitslose-haben-kleinere-Kinder.html

    „Ein geringeres Einkommen scheint laut Studie dabei eine weniger bedeutende Rolle zu spielen, als psychologischer Stress und Frustration der Eltern. Diese Faktoren könnten nach Ansicht der Forscher zu einer Vernachlässigung der Kinder bei deren Versorgung führen. „


  8. Ralf quakte:

    Hallo Markus, ich stimme mit deinen Thesen auch nicht überein. Für mich gibt es zu viele Beispiele in denen gesund Leben direkt was mit dem Einkommen zu tun hat. Aber ich glaube das kann man erst wahrhaben (wollen) wenn man selbst betroffen ist.

    [Anmerkung Frosch: Den Link zur Webseite habe ich wegen der Werbung entfernt, bitte in Zukunft weglassen, danke.]


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