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Goodbye, Bettgestell (2)

2. September 2012 um 20:29 Uhr von Atari-Frosch

Nachdem mir ja letztens das Bettgestell gekracht war, mußte ich mich natürlich nach einem Ersatz umsehen. Das Düsseldorfer Sozial-Möbellager hatte ein Metallgestell – in 140 x 200, also zu breit. Der Mensch dort am anderen Ende der Telefonleitung meinte, 100 x 200 sei ein Sondermaß. Das hatte mich dann doch etwas erstaunt; für mich war das seit ewigen Zeiten der Standard gewesen. Ein Blick in die Angebote diverser Möbel- und Bettenhäuser belehrte mich eines Besseren: Matratzen gibt es heute entweder in 90 oder in 140 cm Breite.

Dann suchte ich mir Angebote bei eBay heraus. Es ist nicht so, daß es keine gab. Aber was keine Neuware ist, wird nicht verschickt, sondern geht nur an Selbstabholer. Das beste Gestell, das ich fand, war denn auch am weitesten weg; um es abzuholen, hätte ich in eine kleine Gemeinde zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven fahren müssen. Dafür wäre es dann aus Massivholz gewesen. Also mußte eine andere Lösung her.

Die Reparaturvorschläge, die ich bekam, überzeugten mich größtenteils überhaupt nicht. Denn sie gingen davon aus, daß das bisherige Holz weiterverwendet werden kann. Die Seitenteile sind da, wo die Beschläge (nicht Scharniere, mußte ich mich aufklären lassen) drangeschraubt waren, ziemlich ausgefressen. Da hält gar nichts mehr. Andere Vorschläge liefen darauf hinaus, daß ich den Lattenrost durch eine andere Unterlage ersetze. Auch das geht nicht, denn Lattenrost und Matratze habe ich ja extra zueinander passend gekauft. Ohne diesen Lattenrost ist die Matratze nicht viel wert.

Schließlich vermittelte mich Ragnar aus dem Chaosdorf zu einem Menschen, der sich wirklich auskennt. Der hörte sich die Geschichte an, nahm sich ein Blatt Papier und fing an zu schreiben. Wenn ich ihm folgendes Material beschaffe, dann baut er mir einen komplett neuen Rahmen:

Holz für 200 x 100, Rahmenoberkante 40 cm

  • 4 Kanthölzer 10 x 10 x 35 cm
  • 2 x Bretter 20 x 3 x 100 (106)
  • 2 x Bretter 20 x 3 x 206 (200)
  • 2 x Latten 3 x 3 x 200
  • 16 Schloßschrauben m 8 x 150 incl. Scheiben/Muttern
  • Spaxschrauben 4,5 x 55

Die Bretter müssen natürlich massiv sein, kein Preßspan-Zeugs. Dann hält das, hat er gesagt.

Bei den Brettern sind die Zahlen in Klammern so zu lesen: Wenn die kürzeren nur 100 cm lang sind, müssen die längeren 206 cm haben; wenn die längeren nur 200 cm lang sind, müssen die kürzeren 106 cm lang sein.

Die Schrauben bekomme ich im Baumarkt. Wegen der Bretter und Latten werde ich nächste Woche bei Schreinern fragen, aber ich fürchte jetzt schon, daß das, was die verlangen, über meine finanziellen Möglichkeiten geht. Daher frage ich jetzt Euch, vor allem, wenn Ihr in Düsseldorf seid: Habt Ihr sowas übrig? Oder Teile davon?

4 Kommentare zu “Goodbye, Bettgestell (2)”

  1. Raffzahn quakte:

    🙂 Schau auch fuer die Bretter erstmal im Baumarkt. Die sind nicht besonders teuer. Und besser alle passend, als lauter verschiedene…


  2. Jorval quakte:

    vielleicht passen ein paar Hölzer von meinem alten selbstgebauten Hochbett. einen Teil hab ich daheim der Rest steht im Lager in Heerdt.


  3. frosch quakte:

    @Jorval: Ich habe am Montag bei mehreren Baumärkten und Schreinern/Holzfachmärkten angefragt. Die Baumärkte erwiesen sich als völlig unfähig bzw. haben teils noch gar nicht geantwortet. Bauhaus könnte einen Teil liefern, wenn auch in überlangen Maßen, weil sie angeblich nichts gescheit zurechtsägen können (einmal mit Profis …).

    Ein richtig gutes Angebot habe ich von einem Holzfachmarkt bekommen. Das habe ich jetzt mal dem hilfsbereiten Menschen weitergeleitet und warte drauf, daß der sagt, „paßt so”. Dann hätte ich alles schön am Stück und alles neu.


  4. Fozzie quakte:

    Der Bauhaus in Gerresheim hat eine riesengroße Holz-Auswahl. Teuer sind die auch nicht. Musste aber selbst vorbeigehen, denn ich bezweifle, dass die entsprechend deinen Wünschen nach Brettern und Leisten suchen aus denen man das passend raussägen kann.
    Alternativ zum Bauhaus in Flingern zu gehen würde es nicht bringen; die haben eine vergleichsweise geringe Auswahl.


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