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Träumerei mit Kamera

24. Juni 2014 um 19:26 Uhr von Atari-Frosch

Thomas Sänger @HorayNarea
Discuss: Aus Leistungsbezug abmelden und um Spenden bitten

19:06 - 15. Juni 2014

Ja nee, dachte ich mir erst, einfach so dürfte das in die Hose gehen. Wer spendet schon für die pure Existenz eines anderen, und das auch noch regelmäßig?

Aber was, wenn ich dafür etwas anbiete?

Nachdem ich die Bilder und Videos von den Gewitterstürmen aus diesem Monat veröffentlicht hatte, meinte Alex:

Hast du dir mal überlegt, was mit Foto-Journalismus zu machen? Du kannst gut fotografieren, und du kannst gut schreiben. Ein Anfang wäre, im Blog mehr mit Fotos zu arbeiten, vielleicht Foto-Stories zu machen. Und vielleicht bringt das mal den ein oder anderen Auftrag.

Foto-Journalismus. Mit Fotos Geschichten erzählen, über Ereignisse berichten, oder Städte und Landschaften zeigen. Viel reisen, vielleicht Vorträge, Ausstellungen, Bildbände …

Ob ich mir das schonmal überlegt hätte? Mit knapp 14 bekam ich meine erste eigene Kamera, eine Kodak Ektra 110 (Pocketformat). Seitdem wollte ich das. Genau das.

Ein gutes Jahr später sagte man mir beim Arbeitsamt in der Berufsberatung: „Fotografin? Das können Sie vergessen, die Fotografen nehmen keine Mädchen in die Lehre.“ Der Traum starb zum ersten Mal.

Heute würde ich so eine Ansage mit einem herzhaften „Sexistische Kackscheiße!“ beantworten, aber in den frühen 80ern „war das einfach so“. Abgesehen davon, daß mich die „Beraterin“ belogen hatte, denn natürlich hätte ich mich erfolgreich bewerben können. Allerdings war sie wohl drauf getrimmt, Mädchen nur in die Bereiche Büro oder Pflege zu drücken. Und ich wußte es nicht besser.

Zwei weitere Versuche, in den Fotografenberuf zu kommen, scheiterten: Ein ausbildender Fotograf fand mich mit 28 zu alt, ein anderer – da war ich schon Anfang 30 – meinte, das sei sinnlos, weil man danach heutzutage keinen Job bekäme. Der Traum starb zwei weitere Male.

Seitdem hat sich vieles geändert.

  • Ich habe 32 Jahre Fotografier-Erfahrung. Ja, immer noch ohne Ausbildung.
  • Es gibt da jetzt doch dieses Internet.
  • Ich betreibe einen Server, hoste meine Website und mein Blog selbst. (OK, die Fotos liegen derzeit bei Picasa, weil ich mich noch nicht zu einer bestimmten Software durchringen konnte, um Fotos mitsamt Daten selbst zu hosten.)
  • Nach 27 Jahren analoger Fotografie mit der Pocket und zwei Spiegelreflexkameras – Revue AC4SP und später Canon EOS 650 – bekam ich 2009 „meine“ erste Digitalkamera, die Canon EOS 350D („meine“ in Anführungszeichen, weil sie immer noch eine Dauerleihgabe ist).
  • Dann gibt es in diesem Internet diese relativ neue Finanzierungsmethode namens Crowdfunding.

Und ich fange wieder an zu träumen.

Foto-Touren in andere Städte, einfach so oder zu Ereignissen, über Crowdfunding vorfinanziert. Die Bilder gibt's hinterher unter CC-BY mit EXIF-Daten und ggf. Begleittext, in voller Auflösung. Dazu passende Blogartikel. Die Crowdfunding-Beträge kalkuliere ich so, daß Fahrtkosten, Übernachtung(en), Eintrittsgelder und sonstige Spesen wie Essen gedeckt sind, plus Reserven für so notwendige Kleinigkeiten wie Sensorreinigung der Kamera.

Die nächste Stufe wäre, mir eine neuere Kamera zu kaufen, eine, die dann auch Video kann (die Canon EOS 350D kann das gerade noch nicht). Und ein ordentliches Stativ. Weitere Objektive vielleicht. Und dann eine BahnCard 100.

Noch eine Stufe drauf: Auslandsreisen. Aber ich glaube, gerade übertreibe ich wirklich 😉

Wäre sowas möglich? Yay oder nay?

17 Kommentare zu “Träumerei mit Kamera”

  1. Alex Schestag quakte:

    Yay. 🙂


  2. Manfred B. quakte:

    Zig Millionen möchten mit Fotografieren Geld verdienen… Das ist durch Internet und Digitalisierung eher schwieriger geworden. Wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienen könntest, würdest du es bereits längst tun. Beantworte dir selbst die Frage, ob du schon Angebote für deine Fotos bekommen hast.
    Und bedenke, daß du viele potentielle Aufträge aus Gewissensgründen ablehnen würdest 😉


  3. Küstennebel quakte:

    Es kommt auf die richtige Botschaft an. Wenn man Bilder produziert, ist man noch lange kein Fotograf. Das fotografierte Objekt ist zwar das Bild, aber das Foto spricht mehr aus als das Objekt alleine. Es ist vor allem emotionale Information, die in Bildern die Kernaussage im Kontext von Objekt, Symbol, Botschaft, Apellen und und und bilden.

    Hinzu kommt der Rahmen der eine große Rolle spielt. Was will ich mit den Fotos mitteilen? Und vor allem: Einige Menschen schreiben Bücher, andere Gedichte oder Lieder, sie singen und transportieren über den Gesang und Klang das Image der eigenen Band und produzieren so eine Ikonografie der Subkultur, die sie ansprechen wollen. Sie selbst werden dabei Teil der Subkultur oder sogar zu ihren „Priestern“ und „Propheten“. Erfinden ein Genre vileicht sogar.

    Wo im gesellschaftlichen Kontext ist die Botschaft der „Fotos“ und damit eigentlich einer Art „Malerei“, eigentlich angesiedelt? Welcher Stil und welche Pose, welche Gruppen, welche Inhalte, welche Symbolik und um welche Gefühle gehts? Und wieso bin ich, kompetent darüber zu berichten und warum überhaupt grade einfach nur das Mittel der Fotografie? Malen erfordert mehr Kunst, mehr Können, aber auch mehr Talent. Wo sind die Grenzen der Bearbeitung? Kann ich diese Bilder überhaupt bearbeiten? Photoshopping sollte man dann schon auch direkt 110 Prozent drauf haben, andere Leute willst du sicher nicht an deine Werke lassen^^

    Also Manfred B. hat keine Ahnung von Kunst :p.

    Wenn du ein Kunstwerk schaffst, einen Funken Zeitgeist auffängst, wenn dir ein neuer Kommunikationsansatz gelingt, ein Inhalt für deinen umgang mit dem Medium Foto sich bietet und die obigen Fragen irgendwie schon längst beantwortet hast, dann kannst du das.

    Fang doch mal an mit, heißt es Scribus? erste Fotobände selbst als PDFs anzubieten. Muss nicht gleich das Weltbewegende sein, auch nicht gleich Einnahmen generieren, aber es kann ja ein Anfang sein eine Zahl, sagen wir 32 Bilder, zu einem Thema herauszubringen und mit diesem kleinen Bildband etwas mitzuteilen.

    Und wenn es nur die Sehnsucht nach der heilen Welt, der Traum vom Glück oder andere ausgelutschten Themen sind. Repression, strukturelle Gewalt als Frau, strukturelle Gewalt wegen Behinderung, strukturelle Gewalterfahrungen als armer Mensch. Aber das sind ja schon Themen mit Potential.

    Die guten Themen, ein Bildband unbekannter oder auch bekannter Asperger mit klugen Interviewfragen. Asperger als Kernthema, davon verstehste nämlich mehr als die nölende Mehrheit.

    Und wenn man ein paar solcher Bildbände verbreitet hat, eine gepflegte Bildersammlung auf einem eigenen Host liegen hat, Na dann kann man auch mal mit einer ernsthafteren Idee einem Verlag auf den Leim gehen oder doch lieber eine Contentgenerierung via Kickstartet versuchen^^ Und ich glaube jemand wie du kann viel auf die Beine stellen.

    Gabs nicht vor ner Weile bei ein paar anderen Aspergern ne Zeitung? Vielleicht können die nen paar Fotostrecken für dies und das brauchen?

    http://podcast.realitaetsfilter.com/rf023/

    Das Problem ist eben, das Wissen das du hast auch verwertbar zu machen und das geht nur über Initiative und Fachwissen. Wie habens denn andere bekannte Fotografen geschafft? Biste da im Bilde? Methodik, Technik, eigner Stil?

    Ich denke du hast super Chancen, nur machen muss man das ist halt der Knackpunkt und es darf natürlich nichts kosten. Ich hab mit Skribus mal einen Bildband zusammengefrickelt, das ist ganz gut machbar.

    Veröffentlichen kann jeder, mach es erstmal aus Spass an der Sache, lernen kann man ohne Chefs, das liegt dir doch eh viel mehr als ein Depp, der dir sagt wie du die Dinge machen sollst^^

    MFG


  4. Manfred B. quakte:

    Bitte mich nicht mißzuverstehen! Daß Atari für all diese Dinge talentiert ist, steht außer Frage.


  5. Joachim quakte:

    Crowdfunding? Ich bin skeptisch. Ich würde (insgesamt) dem Küstennebel zustimmen.

    Nur, was bedeutet das? Kein Geld? So what, mach einfach Dein Ding. Und he, Bilder in einen Blog zu tun, das sollte doch nicht so schwer sein.

    (Notfalls frag bei mir nach; ich wollte das schon so lange für meine Frau tun…)

    So wie ich Dich einschätze, dürfte (d)ein Bildband i) echte Arbeit werden und ii) einem Background/Plan folgen und iii) sicher nicht „gewöhnlich“ sein. Beste Voraussetzungen wenn Du die Zeit aufbringen kannst.

    Die Frage ist: wozu tust Du das? Na? Siehs’te: Gute Voraussetzungen.

    make it so.


  6. Küstennebel quakte:

    Ja, das Crowdfounding in dem Sinne war ein Gedanke, der sich an der Idee des Reisens orientierte, um den Content überhaupt erst sammeln zu können, den man aber schon per Blog und Kickstarter präsentiert als Konzept. In meinem Beispiel eines Aspergerbandes sind die Kosten für einen Besuch, Reisen + Interviews + Zeit nicht so weit auseinander.

    Eigentlich ist ein solcher Bildband die totale Synergie aus unterschiedlichsten Medien zwischen Buch, Internet, und „Bildschirm-Bildern“.

    Gib mal Gas Frosch, ich möchte so einen Bildband jedenfalls kaufen!


  7. Fozzie quakte:

    Also ich finde Frosch’s Bilder auf Picasa sind bis auf wenige Aushamen ziemliche Durchschnittsfotografie. Für eine Karriere als Fotografin reicht das meiner Ansicht nach nicht.


  8. Joachim quakte:

    @Küstennebel, „totale Synergie“ gefällt mir. Sowas kaufen? ACK. Allerdings muss Frosch das entscheiden. Frosch, sag mal (bitte) was dazu, so einfach aus dem Bauch raus.

    @Fozzie: Mag sein. Doch ich glaube, Du übersiehst da was. Möglicherweise.

    @Frosch: es gibt bekannte Bilder, die sogar mit dem iPhone aufgenommen wurden. Mach Dir nicht so viele Sorgen um die Technik. Nice to have, aber keine notwendige Bedingung.


  9. Joachim quakte:

    @Küstennebel: ich würde wohl auch (so einen Bildband) kaufen. Ach ja, guter Link, doch muss ich noch die MP3 hören. Ich bin da sehr skeptisch (… mit allen guten Wünschen für das Projekt)

    @Frosch, was meinst Du denn? Wie macht man 32 Jahre „Träumereien“ wahr?


  10. Küstennebel quakte:

    Fozzie, wer oder was qualifiziert Sie das zu beurteilen?

    Und selbst wenn das so wäre. Meister IST man nicht, Meister wird man durch Übung, durch Arbeit und Streben.

    Wovor haben Sie Angst, das Sie einen anderen Menschen entmutigen müssen? Was fehlt Ihnen, das Sie keine positiven Worte für Andere finden?


  11. Fozzie quakte:

    @Küstennebel: Guck dir mal die Bilder wie man sie z.B. bei Getty kaufen an an; da siehste den Unterschied zu professioneller Fotografie.


  12. Das Nuf quakte:

    Ich würde mir jetzt auch nicht zu viel auf die Qualität der Bilder einbilden


  13. Küstennebel quakte:

    Jo is klar, dieser ganze Schmonzettenmist ohne Charakter und Substanz.

    Technisch wohlfeil, frei von jedem Makel und genauso arm und dürftig im Geiste.

    Wie ich weiter oben sagte, ist Fotografie mehr als einfach nur das Produzieren eines Bildes. Das scheint Ihnen nicht weiter aufzufallen. Darüber hinaus spielt es immer noch keine Rolle. Die Werke von Gestern sind nicht die von Morgen.

    Der Durchschnitt liebt den Durchschnitt, so war es immer. Bleiben Sie sich selbst gewogen, so kann ihnen ihr geistiges Leichtgewicht nicht zu schwer werden.

    Interessanter als die Frage wieso und ob warum und weshalb ist die Frage, was Sie hier eigentlich machen?

    Wer nichts beizutragen hat, ist in aller Regel ein Zaungast mit destruktiver Absicht. Der Neid treibt ihn um, den geistlosen, der sich selbst zu wenig ist und niemandem gönnt auch nur im Ansatz mehr zu werden als er selbst ist.

    Googeln Sie mal „Der Neid“ von Giotto. Vielleicht reichts bei Ihnen um das Bild zu verstehen.


  14. Fozzie quakte:

    Ich habe keine destruktive Absicht, sondern wollte nur mal an ne realistische Einschätzung erinnern – wo hier schon von ner Fotografenkarriere geträumt wird.


  15. Atari-Frosch quakte:

    *seufz* Mir war sowas von klar, daß dieser Artikel solche Kommentare produzieren würde …

    Ich habe ja gerade nicht unbedingt die Zeit und vor allem Ruhe, um das Optimum aus dieser Kamera herauszuholen – die mit Sicherheit mehr kann, als ich bislang nutze. Und trotzdem muß klar sein, daß die EOS 350D zu den „consumer cameras“ zählt, nicht zu den Profi-Kameras. Eine Profi-Kamera wie beispielsweise die EOS 5D MK II liegt für mich finanziell weit außerhalb jeglicher Reichweite.

    Das gleiche – Mangel von Zeit und Ruhe – gilt auch für die Bildnachbearbeitung. Ich habe bislang auch deshalb auf RAW-Format verzichtet und lasse die Kamera nur in JPG speichern; was ich nach Picasa schiebe, wird runterskaliert und ansonsten nur, falls nötig, in Helligkeit/Kontrast und Schärfe korrigiert. Ganz selten spiele ich auch mal mit Farbkurven oder anderen Filtern. Derzeit muß ich die Bilder noch, so weit möglich, zusätzlich von den Flecken befreien, die vom Sensor kommen, dessen Reinigung ich mir gerade nicht leisten kann (Kostenpunkt: 35 bis 50 €, je nach Fotohändler).

    Ein weiterer Punkt in Sachen Qualität ist, daß meine auf Picasa veröffentlichten Bilder, wie schon erwähnt, kein „very best of“ sind. Das ist quasi „alles“: Nur die Bilder, die ich verwerfe, weil sie meinen eigenen Kriterien nicht standhalten, und die, deren Veröffentlichung Persönlichkeitsrechte verletzen würden, bleiben außen vor.

    Fotografen wie dieser hier beispielsweise publizieren längst nicht alle Fotos, die sie machen. Da kommen aus 100 Aufnahmen vielleicht eine durch, aus 1000 vielleicht fünf oder zehn, die dann teils noch auf Perfektion nachbearbeitet werden. Kann man machen, natürlich, ist aber nicht meine Art.

    @Joachim: Die Anregung, einen Bildband zu produzieren, nehme ich gerne auf, danke. Für mich wäre dann aber tatsächlich ein Umdenken notwendig, gerade weil ich sonst keine „best of“s mache. Die Entscheidung könnte schwierig werden – was ich für beste Bilder halte, können andere Menschen schon wieder sehr anders sehen. Das ging schon so weit, daß jemand(tm) Fotos, die ich schon wegwerfen wollte, uuuunbedingt haben wollte. 😉

    Von Scribus habe ich gehört, es mir aber noch nie angesehen. DTP an sich ist mir nicht ganz fremd; früher am Atari ST/TT habe ich sowas mit Calamus gemacht, allerdings keine Bildbände, sondern eher Zeitungen und Broschüren, und die nur in s/w. Farbbildbearbeitung und vor allem Druckvorbereitung für Farbe war mit meinem damaligen Hardware-Equipment noch nicht möglich; Calamus wäre dafür aber durchaus schon geeignet gewesen.

    @Das Nuf: Ich bilde mir nichts drauf ein. Ich habe Freude dran.

    @Küstennebel: Ich würde Profi-Fotos nicht so abkanzeln; sie haben mir schon oft Anregungen und Ideen geliefert, sowohl für Techniken als auch für Motive. Aber es stimmt, man muß sich schon darüber im Klaren sein, daß das, wie weiter oben geschrieben, einzelne Meisterstücke aus großen Mengen von Aufnahmen sind, von denen wir den Rest nie zu sehen bekommen, und die dann nochmal extra sorgfältig und zeitaufwendig nachbearbeitet und perfektioniert werden. Mich würde oft gerade der „Rest“ interessieren.

    Auch aus Büchern von Profi-Fotografen habe ich schon einiges gelernt und viele Anregungen mitgenommen. Trotzdem ist mein Weg, wie gesagt, ein anderer.

    Wenn Fotos, und nicht (oder nur wenige) Worte eine Geschichte erzählen oder eine Stadt oder Landschaft zeigen sollen, dann kann ich nicht unbedingt aus hunderten einige wenige raussuchen, denn damit geht der ganze Verlauf und damit der Kontext verloren. Das wiederum schränkt die Zeit für die Nachbearbeitung ein – und/oder ich kann die Fotos erst mit relativ großem Zeitabstand publizieren. Gerade wenn ich ein Ereignis wie beispielsweise eine Demonstration dokumentiere, ist das quasi tödlich, weil sich Wochen später keiner mehr dafür interessiert. Und wenn ich Bilder im Auftrag einer Community mache, die mich vorfinanziert, kann ich die Leute auch nicht ewig warten lassen. Also wird sich die Nachbearbeitung bei mir immer in Grenzen halten, außer vielleicht wiederum für wenige Einzelstücke. Das heißt aber für mich nicht, daß ich den Rest quasi als Ausschuß ansehe.


  16. Joachim quakte:

    Danke Frosch für diesen Kommentar. Obwohl ich mir sowas fast gedacht hatte.
    Ich finde nicht, dass Du Dich rechtfertigen solltest. (oh, das gibt nun Schimpfe 😉

    Was die Technik angeht, es gibt sogar Leute, die mit dem iPhone arbeiten. Mach Dir da mal keine Sorgen (…) Gut, ich verstehe, dass Da Dein Qualitätsanspruch ein „Wörtchen“ mitzureden hat. Doch Technik ist nicht Alles. Man kann sogar Mängel nutzen. 1826 hat Joseph Nicéphore Nièpce das erste „Photo“ gemacht, Lichtjahre von heutigen Kameras entfernt.

    Ich will Dir ja nicht reinreden, doch nutze einfach Deinen Blick auf die Dinge. Den hast Du ohne jede Frage. Es ist sowas von egal, was Andere dazu sagen. Es kommt nur darauf an, was Du zu sagen hast. Und das hast Du ohne jede Frage. Wenn ich irgendwie helfen kann…

    (überlege gerade, ob ich mal einen sehr gut fotographierenden Freund auf Dich „ansetze“. Doch der redet nicht so viel; sondern … das ist nicht so einfach, schon mal einen Fotonachmittag in Lüttich verbracht, mit nur zwei drei Worten? War toll, aber das ist eine gänzlich andere Geschichte)


  17. Alex quakte:

    Bilder gibt es im Netz wie Sand am Meer. Ich denke, man braucht eine Story. Such Dir ein Thema, von dem Du denkst, dass man damit Menschen erreicht. Mach hierzu ein paar Teaser und dann würde ich eine Crowdfunding-Kampange auf einer eher künstlerischen Seite für einen (evtl. digitalen) Bildband versuchen.

    Und wenn der Sensor immer noch keinen Frühjahrsputz hinter sich hat, iban per mail.

    VG A.


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