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So nicht, GLS-Bank!

29. August 2017 um 14:46 Uhr von Atari-Frosch

Während der „Aufräumarbeiten“ nach dem Existenzvernichtungsversuch des ARGE von 2014 mußte ich feststellen, daß mir mein Konto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, ähm, abhanden gekommen war und man dort auch nicht sonderlich große Lust gehabt hatte, mir mal eben ein neues zu bauen. Daher wechselte ich – nicht nur, aber auch wegen der geringeren Gebühren – zur GLS-Bank. Nach außen schien da auch immer alles perfekt zu laufen. Nun ja, bis auf ein paar, ähm, Kleinigkeiten.

So geschah es, daß mir das Inkasso-Büro der Rheinbahn im Sommer 2015 rund 400 € wegen einer Altschuld (Existenzvernichtungsversuch des anderen Repressionsamtes von 2002) von diesem Konto wegpfänden konnte, obwohl ich es von vornherein als Pfändungsschutzkonto hatte einrichten lassen. Ich ließ mich, obwohl mich der Verlust doch recht hart erwischt hatte, mit der Behauptung einlullen, da sei wohl einfach was schiefgelaufen, und da könne man jetzt so gar nichts mehr machen. Daß ich da nicht nachhakte, hat die GLS dem akuten Depressionsschub zu verdanken, der diesem Diebstahl folgte.

Nun kam ein erneuter „Hammer“, und der ist jetzt ein klarer Grund, der GLS den Rücken zu kehren.

Letztes Jahr im November kam ein Schreiben der GLS sowohl an mich (privates Girokonto) als auch an meine Firma Nerd4U (Geschäftskonto), in welchem etwas über einen „Beitrag“ erzählt wurde, den die Mitglieder der GLS (ist ja eine Genossenschaft) beschlossen hätten. Über eine Zustimmung der Kunden, die keine Mitglieder sind, schwieg sich dieses Schreiben aus.

Ich war darüber erstmal etwas irritiert, habe es dann aber abgelegt, weil ich ja kein Mitglied bin und somit auch nicht zu einem Beitrag oder einer Beitragserhöhung verpflichtet werden kann. Und wenn sie das Konto kündigen wollen, wenn ich den Beitrag nicht leiste, müssen sie das ja wohl mitteilen. Dazu war aber nichts angemerkt.

Anfang dieses Monats kamen dann zwei Briefe, wieder an mich privat und an die Nerd4U, die ich allerdings wegen eines starken Hustens, mit dem ich mich teilweise immer noch herumschlage, erstmal liegen ließ, weil sie auch nicht so superwichtig aussahen. Letzte Woche dann überprüfte ich wegen etwas anderem meinen Kontostand und sah im Kontoverlauf, daß die GLS 60,00 € „Jahresbeitrag“ von meinem Konto abgezogen hatte.

Ähm. Moooooment.

Ich hatte nichts unterschrieben. Ich hatte auch sonst auf keinerlei Art und Weise zu erkennen gegeben, daß ich diesen „Beitrag“ leisten möchte (und wir als Firma hatten das auch nicht getan, da hatte die GLS ebenfalls zugegriffen).

Dann öffnete ich die Briefe und stellte fest, daß die GLS sich wegen ihrer Mitgliederentscheidung dazu berechtigt sah, ohne jegliche Einverständniserklärung von jedem Kunden 60,00 € „Beitrag“ pro Jahr (!) abzugreifen.

Der GLS war offenbar nicht klar, daß es eine Scheiß-Idee ist, mir einfach Geld wegzunehmen, und daß ich dann ein bißchen unangenehm werden könnte.

Im folgenden Thread kann man leicht feststellen, daß man bei der GLS tatsächlich der Meinung ist, die Mitglieder könnten einen „Beitrag“ für Kunden bestimmen, die keine Mitglieder sind, und es würde genügen, diese Kunden formal darüber zu informieren. Und dann nimmt man sich das Geld halt einfach.

Ähm, nein?

Für Twitter wurde das zu lang. Ich schrieb eine E-Mail (24. August):

Sehr geehrte Damen und Herren,

bisher war ich von der GLS sehr überzeugt gewesen. Nun aber stellte ich fest, daß Sie mir einfach mal so 60,00 € abgebucht haben, als „Beitrag für 2017“. Um die Grundleistungen anbieten zu können. Weil das diejenigen, die dafür reich genug sind, um Anteile kaufen zu können, einfach mal so beschlossen haben.

Wozu wurden letztes Jahr eigentlich die Kontoführungsgebühren von 2,00 € auf 3,80 €, also um 90 % auf einen Schlag, erhöht? Faktisch ist dieser „Beitrag“ jetzt nochmal eine Erhöhung, und zwar um weitere locker-flockige 131,66 % – plus der Zinsen, die Sie erarbeiten können, weil Sie nicht monatlich, sondern jährlich im voraus abbuchen. Somit soll ich jetzt pro Monat 8,80 € dafür bezahlen, daß ich freundlicherweise ein Konto bei der GLS haben darf? So teuer ist kaum eine andere Bank!

Ja, ich hatte die Informationen vorher gelesen, daß so etwas wie ein zusätzlicher Beitrag geplant sei. Was jeweils fehlte, war irgend eine Art von Hinweis darauf, wann man da wann und wo unterschreiben sollte. Oder was passiert, wenn man es nicht macht, zum Beispiel, ob Sie dann das Konto kündigen. Falls das im Kundenmagazin gestanden haben sollte: Oh, ich wußte nicht, daß dafür eine Lesepflicht besteht. Bei mir wandert es jedesmal direkt ins Altpapier; ich habe dafür auch nie Interesse bekundet. Ich brauche einfach nur ein Konto.

Ihr letztes Schreiben von Anfang des Monats ist mir aufgrund von Krankheit durchgegangen. Ich habe die Abbuchung eben erst im Umsatzverlauf gesehen.

Was Sie da machen, ist übelste Spammer-Masche: Wir machen einfach mal, und wer nicht einverstanden ist, soll halt 'ne Mail schreiben. Nur daß es hier nicht um Werbemails geht, sondern um Geld. So richtig um Geld. Ich muß von Hartz IV leben und daher um jeden Cent kämpfen. Und jetzt nehmen Sie mir einfach mal so 60,00 € weg und wollen das jetzt jedes Jahr so machen? Geht's noch? Und dann „muß“ dieser unfreiwillige „Beitrag“ vielleicht noch „leider, leider“ jedes Jahr erhöht werden, weil ja alles teurer wird, ja? Darauf kann man ja dann wohl warten.

Ich habe keiner Abbuchung zugestimmt, und ich habe nichts unterschrieben, was Sie dazu berechtigen könnte, sich einfach einen zusätzlichen „Beitrag“ von meinem wenigen Geld zu genehmigen. Das Konto allein ist dafür definitiv kein Rechtsgrund. Sie werden mir den Betrag also schleunigst zurückbuchen! Und es ist mir scheißegal, ob Sie mir das Konto dann kündigen.

Denn ich schaue mich dann sowieso mal besser nach einer anderen Bank um, die nicht einfach so beschließt, allen Kunden mal eben 60 € pro Jahr extra wegzunehmen, ohne daß diese zugestimmt haben.

Ja, ich bin massiv angepißt. Ich hatte die GLS für eine anständige Bank gehalten. Offenbar habe ich mich täuschen lassen: Die GLS ist eine Bank für Reiche, denen es nichts ausmacht, sich mal eben zweistellige Euro-Beträge im Jahr extra wegnehmen zu lassen, ohne gefragt zu werden.

Mit sehr enttäuschten Grüßen

Die Antwort (25. August) zeigte, daß man, genauso wie die Twitter-Leute der GLS, den eigentlichen Punkt nicht begriffen hatte:

Liebe Frau Becker,

ich kann Sie und ihre Argumente gut verstehen. Bitte lassen Sie mich aber ein paar Punkte nochmal erklären:

Es ist uns ein großes Anliegen, dass sich kein Kunde aus rein wirtschaftlichen Gründen dazu gezwungen sieht die GLS Gemeinschaft verlassen zu müssen. Neben Minderjährigen, die noch keinen Beitrag zahlen und unseren jungen Kunden, die nur einen Beitrag von 1EUR pro Monat zahlen, können Sie auch einen reduzierten Beitrag von 1EUR pro Monat beantragen. D.h. Kunden, die ein Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages beziehen, können uns ihre Anfrage auf verminderte Berechnung des GLS Beitrags von 1,00 Euro im Monat online über unsere Internetseite stellen. Hierfür können Sie gerne den folgenden Link nutzen: [Link entsorgt]

Sollten Sie nicht die Möglichkeit besitzen uns Ihre Anfrage online mitzuteilen, können Sie uns alternativ gerne Ihre Anfrage formlos und schriftlich unter Angabe Ihrer persönlichen Hintergründe zukommen lassen. Ein Nachweis Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse ist nicht erforderlich. Sobald uns Ihre Anfrage zum verminderten Beitrag vorliegt, werden wir diese gerne prüfen und uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihnen eine Rückmeldung zu geben.

Ansonsten haben Sie Recht, dass die Kontoführungsgebühren auch erst letztes Jahr angehoben wurdne. Mit diesen Anpassungen unserer Gebühren und Preise haben wir auf die enorm stark gestiegenen Kosten für klassische Bankdienstleistungen reagiert. Hier stehen künftig alle Banken vor Herausforderungen, auch die GLS Bank. Wir möchten auch in Zukunft ganz bewusst Gebühren und Preise nur da erheben wo sie wirklich entstehen. Die Maximierung von Gewinnen ist hier keines unserer Ziele. In den vergangenen 10 Jahren waren unsere Gebühren und Preise unverändert, so dass durch eine intensive Analyse nun die Ihnen bekannten Anpassungen notwendig waren. Mit dem GLS Beitrag stärken wir die Kernwertleistungen der GLS Bank und werden unabhängiger von den Entwicklungen an den Finanzmärkten und der aktuellen Zinssituation.

Den Beitrag von 60EUR habe ich für Sie zurückgebucht. Er ist ihrem Konto bereits wieder gutgeschrieben.

Gerne gehen wir mit Ihnen auch noch ins persönliche Gespräch, um weitere offene Fragen klären zu können. Sie erreichen uns unter der Tel. +49 234 5797 455, Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 19:00 Uhr sowie Freitag von 08:30 bis 16:00 Uhr.

Herzliche Grüße aus Berlin,

Wenn die Situation für Banken derzeit so schlimm wäre, wie die GLS-Dame das schildert, müßten ja alle Banken jetzt mal eben entsprechende Zusatzgebühren bzw. Gebührenerhöhungen einführen. Aber davon habe ich nichts mitbekommen.

Offenbar hat man bei der GLS selbst nicht verstanden, was man da für ein rechtlich zweifelhaftes Konstrukt gebaut hatte. Ich wurde dann nochmal deutlicher (immer noch 25. August):

ich kann Sie und ihre Argumente gut verstehen. Bitte lassen Sie mich aber ein paar Punkte nochmal erklären:

Nein, den Kernpunkt haben Sie ganz offensichtlich nicht verstanden.

können Sie auch einen reduzierten Beitrag von 1EUR pro Monat beantragen.

Nochmal, zum Mitmeißeln:

Die MITGLIEDER beschließen einen Beitrag auch für Kunden, die KEINE Mitglieder sind, und Sie als Bank buchen diesen Beitrag bei ALLEN Kunden, die KEINE Mitglieder sind, einfach so ab, OHNE deren Einverständnis vorliegen zu haben.

In anderen Zusammenhängen würde man das als Diebstahl bezeichnen.

Zumindest ist es unehrlich: Denn eigentlich wollten die Mitglieder die Kontoführungsgebühren massiv erhöhen, nämlich mal eben um die genannten gut 130 % auf 8,80 € im Monat – höher als die meisten anderen Banken (ich kenne zumindest keine, die so hohe Gebühren verlangt).

Damit das nicht so auffällt, wurde es anders bezeichnet, nämlich als „Beitrag“. Ich bin aber eben KEIN Mitglied und somit auch niemanden zu Beiträgen irgendwelcher Art verpflichtet. Zu Gebühren ja, und deren Erhöhung ist anzukündigen (was beim letzten Mal übrigens auch nicht geschah, das waren ja auch wie gesagt „nur“ 90 %).

D.h. Kunden, die ein Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages beziehen, können uns ihre Anfrage auf verminderte Berechnung des GLS

Und dann wird, offenbar wenig breit gestreut, treuherzig eine „Minderung“ angeboten, extra auf Antrag. Also: Sie nehmen mir erstmal Geld weg und wollen mir dann, vielleicht, auf extra Antrag, einen Teil davon wiedergeben. Ähm, nein. Sie haben GAR nichts verstanden.

Beitrags von 1,00 Euro im Monat online über unsere Internetseite stellen. Hierfür können Sie gerne den folgenden Link nutzen:

Ich werde ganz andere Links benutzen und mir schleunigst eine andere Bank suchen, die nicht für ihre Kunden, die KEINE Mitglieder sind, einfach mal so „Beiträge“ erhebt und sich von den Konten abgreift.

Kontoführungsgebühren sind Kontoführungsgebühren und keine „Beiträge“. Also nennen Sie sie so und stehen Sie dazu, daß Sie hier Wucherpreise verlangen. Alles andere ist Betrug und Verschleierung.

Oder anders: Berechtigt mich denn dieser „Beitrag“ zur Mitbestimmung? Nein? Dann ist es keiner, sondern eine versteckte Gebühr. Versteckt werden soll die Tatsache, daß die Kontoführungsgebühren bei der GLS nun mindestens 8,80 € im Monat betragen. Das klingt natürlich nicht so schön; es anders zu nennen, ändert aber nichts an den Tatsachen.

Ansonsten haben Sie Recht, dass die Kontoführungsgebühren auch erst letztes Jahr angehoben wurdne. Mit diesen Anpassungen unserer Gebühren und Preise

… die Gründe interessieren mich nicht. Die Methode war der Punkt.

Den Beitrag von 60EUR habe ich für Sie zurückgebucht. Er ist ihrem Konto bereits wieder gutgeschrieben.

Wenigstens was. Und dann laßt Ihr mein Konto diesbezüglich in Ruhe, bis ich es woanders hin umgezogen habe. Vor Dienstag werde ich nicht dazu kommen, die Konditionen der Konkurrenten zu studieren; danach wird es nicht mehr lange dauern, bis ich weg bin.

Gerne gehen wir mit Ihnen auch noch ins persönliche Gespräch, um weitere offene Fragen klären zu können.

Es gibt keine offenen Fragen. Es gäbe maximal zu (er)klären, warum die GLS ihre überhöhten Gebühren hinter intransparenten, fehlerhaften Konstrukten verbirgt und ungefragt und ohne Berechtigung Geld von den Konten ihrer Kunden abzieht.

Sie erreichen uns unter der Tel. +49 234 5797 455, Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 19:00 Uhr sowie Freitag von 08:30 bis 16:00 Uhr.

Nein. Die Inhalte von Telefongesprächen sind nicht beweisbar und nicht zitierfähig. Das hab ich schon mit diversen Behörden durch, davon brauch ich nicht noch mehr.

(Das MfG spar ich mir, im Gegensatz zu Ihnen bzw. Ihrem Arbeitgeber bin ich ehrlich.)

Ja, ich war auf 180. Da entsteht schon so der Eindruck, daß man mich für blöd erklären wollte.

Es kam tatsächlich noch eine Reaktion:

wir werden ihr Konto in Ruhe lassen und den Beitrag nicht erneut abbuchen. Dies habe ich bei ihrem Konto vermerkt.

Wir bedauern es sehr, dass wir Sie von unserem GLS Beitrag nicht überzeugen können. Wir versuchen tatsächlich mit unserem Beitrag transparent zu sein und diese "Extra Gebühr" nicht in die Kontoführungsgebühren zu integrieren, sondern sie extra auszuweisen, da es unterschiedliche Hintergründe hat. Die Kontoführungsgebühren sind zur Abdeckung der Gebühren, die rund um eine Kontoführung anfallen (Bezahlung Mitarbeitergehälter, Infrastruktur des Programms etc) und der neue Beitrag ist aufgrund der derzeitigen Nullzinspolitik und dem damit fehlendem Einkommen der Banken verbunden. Sie haben aber Recht, dass der Name "Beitrag" irreführend ist. Es ist kein Mitgliedsbeitrag, sondern tatsächlich eine Gebühr wegen der Nullzinspolitik und für unser sozial-ökologische Bankgeschäft.

Ich interpretiere: Unser Geschäftsmodell klappt grad nicht so gut, deshalb greifen wir einfach mal unseren Kunden aufs Konto und nennen es „Beitrag“, obwohl es keiner ist und nicht zur Mitbestimmung berechtigt.

Ein anderer Twitter-User merkte dazu auch noch was an:

Nachdem GLS dort im Thread unter anderem auf ihre Satzung verwiesen hatte, stellte Meiko völlig richtig fest:

Nein, GLS-Bank, so nicht. Ich habe heute die Konditionen diverser Banken verglichen und im Prinzip auch schon eine Entscheidung getroffen.

Falls Ihr GLS-Kunden seid und Euch auch nicht von der eigenen Bank beklauen lassen wollt, weil deren Geschäftsmodell nicht hinhaut, kann ich nur empfehlen, es genauso zu machen. Achja, Nerd4U wird natürlich ebenfalls zu einer anderen Bank wechseln.

7 Kommentare zu “So nicht, GLS-Bank!”

  1. Struppi quakte:

    Muss man kein Mitglied sein, wenn man dort ein Konto eröffnet?

    Bei anderen Genossenschaftsbanken ist das. Du wirst automatisch Genosse (und musst einen Anteil kaufen), wenn du z.b. bei der Sparda ein Konto eröffnest und bekommst dafür auch jedes Jahr Dividende.

    Da die GLS Wert auf soziale Projekte legt und eher als Anlagebank für das gute Gewissen ist, bin ich erstaunt, das man diese auch reine Bank für Konten benutzt. (War grad auf der Seite, das war mir neu, ich kannte sie bsiher tatsächlich nur als Anlagebank)

    Letztlich machen die vor allem Werbung dafür, das sie Anlagen die in gute Projekte gesteckt werden anbieten. Das sie auch reine Konten anbieten war mir neu.

    Aber auch bei der Anlage steht nicht die Rendite im Vordergrund und da ich weiss, dass sie sehr explizit ihre Arbeit im sozialen Bereich sehen und auch machen, sehe ich in den schreiben sehr viel „goodwill“ den du von anderen Banken sicher nicht bekommst.

    Im Augenblick ist der Markt der Kundenkonten am erodieren und fast jede Bank kassiert wieder Gebühren und bei vielen musst du viel für Pfändungskonten bezahlen oder bekommst gar keine Konten wenn du kein Gehalt in gewisser Höhe hast.


  2. Atari-Frosch quakte:

    @Struppi: Offenbar muß man nicht Mitglied sein. Und ich kann mich auch nicht dran erinnern, daß ich bei der Eröffnung drauf hingewiesen oder gar hingedrängt worden war. Daß die Sparda das anders handhabt, habe ich heute festgestellt, als ich Konditionen verglichen habe.

    Nun, dann war das ein Fehler der GLS, Kunden nicht gleich als Mitglieder quasi zwangszuverpflichten (allerdings hätte ich dann mein Konto, gerade aus der damaligen Situation heraus, direkt woanders aufgemacht). Da sie das aber nun schon so gemacht haben, können sie von den Kunden, die keine Mitglieder sind, halt auch keinen Beitrag verlangen, und schon gar nicht jährlich und ohne Mitbestimmungsrecht – eine Genossenschafts-Einlage bezahlt man ja nur einmal.


  3. Hanswurst quakte:

    schon gelesen? Passt zu deiner Kritik!
    https://www.facebook.com/hannah.hoif.9/posts/101020023982756:0


  4. Atari-Frosch quakte:

    @Hanswurst: Ich meide Facebook aus guten Gründen und habe da natürlich auch keinen Account. Wenn Artikel im freien Web stehen und nicht in „Walled Gardens“, lese ich sie gerne.


  5. Hanswurst quakte:

    Der Facebookpost ist öffentlich.


  6. Atari-Frosch quakte:

    Das ist nicht der Punkt. Facebook sammelt schon seit Jahren auch Daten über Besucher, die nicht eingeloggt sind und nicht einmal einen Account haben, wie Heise schon 2010 berichtete: Was Facebook über Nicht-Mitglieder weiß. Schaltet man JavaScript ab, um das Tracking zu vermeiden, bekommt man auch öffentliche Artikel gar nicht zu sehen; der Rahmen baut sich auf, aber der Content bleibt unsichtbar. So ein Gedöns mach ich nicht mit.


  7. Hanswurst quakte:

    Ach so


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