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Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Alltag'

Eingemauert (ein Lebenszeichen)

Donnerstag, 12. März 2015

Seit Wochen gibt es hier im Blog nur noch die wöchentlichen Links, also die Sammlung der (meisten) Artikel, die ich so im Laufe der Woche gelesen habe. Daher wollte ich mal ein Lebenszeichen hinterlassen.

Das ARGE gibt sich gerade mal wieder alle Mühe, zu vergessen, daß sie schon seit Jahren von meiner chronischen Depression wissen und davon, daß ich deswegen nicht mal eben umziehen kann. Meine Wohnung ist ihnen „zu groß und zu teuer“. Nun soll ich mal wieder beweisen, daß ich nicht umziehen kann – und solange ich das nicht kann, bekomme ich 83,00 € pro Monat weniger. (mehr …)


Online-Einkauf bei Rewe

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Der wöchentliche Einkauf wird für mich langsam zum Problem. Ich hatte es schon so organisiert, daß ich nur noch einmal die Woche in den Laden muß, und gehe dann auch immer erst nach 22:00 Uhr rein (Montag bis Freitag ist hier bis Mitternacht geöffnet). Denn die Kombination aus engen Gängen, herumstehenden Paletten, dem Gefühl, ständig selbst im Weg zu stehen, rumrennenden Kunden und Verkäufern und der meistens extrem nervenden Dudelmusik kann ich nicht mehr verarbeiten. Unter akuten Depressionen kommt der Overload dann noch viel leichter als sonst schon.

Also habe ich vor Weihnachten – trotz gewisser Bedenken – einen größeren Einkauf online bei Rewe bestellt. (mehr …)


Wir sind Autismus!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Wir sind Autismus!

Heute fordert Hawkeye vom Realitaetsfilter dazu auf, im Hinblick darauf, daß andere, wie die sich selbst so nennende „Selbsthilfeorganisation“ Autismus Deutschland e. V., einmal klarzustellen: Wir sind Autismus!. Nicht NTs (neurotypische Menschen) und keine von NTs gegründeten und (überwiegend) von ihnen betriebenen Organisationen können definieren oder gar uns vorschreiben, was für uns das beste sei und wie wir uns zu verhalten und zu entwickeln hätten. (mehr …)


Meine autistische Welt

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ihr sagt, Autisten lebten in einer „eigenen Welt“, also zumindest in einer anderen als Ihr. Und das, obwohl wir uns auf demselben Planeten befinden, denselben Raum teilen und dieselbe Luft atmen. Indem Ihr unsere Gedanken als „eigene Welt“ bezeichnet, grenzt Ihr uns aus, und es schwingt schon deutlich mit, daß „unsere“ Welt nicht die richtige sei.

Aber wie sieht denn Eure „richtige“ Welt aus? (mehr …)


Nein.

Sonntag, 24. August 2014

Nein, ich werde keine Kommentare mehr zulassen von Leuten, die mir ständig erzählen wollen, was ich für ein Loser sei.

Der Gedanke, Menschen würden in dieser Gesellschaft grundsätzlich nur durch eigene Schuld – und nicht etwa durch Erwerbslosigkeit mitsamt dem asozialen Hartz IV, durch (chronische) Krankheit oder Behinderung, durch Schicksalsschläge etc. – „abrutschen“ und hätten sich den Verlust aller Chancen, sofern es die je gab, selbst zuzuschreiben, ist menschenverachtend.

Ich geb mir sowas nicht mehr. Schreibt Eure Kommentare bei der BILD, da passen sie hin, wenn Ihr schon meint, solchen gedankenlosen Unsinn verbreiten (lassen) zu müssen.

Vergeßt aber nicht: Es kann Euch jederzeit selbst treffen. Depressionen zum Beispiel fragen nicht danach, ob Ihr erfolgreicher seid als andere.

Verlaßt Euch also nicht so sehr auf Eure scheinbare Gewinnerposition; Ihr könntet unversehens selbst zu denjenigen gehören, auf die Ihr jetzt noch verächtlich von oben herab mit dem Finger zeigt.

Im Übrigen sagen solche Kommentare mehr über die Kommentatoren als über mich aus. Ihr dürft Euch dann bitte in Zukunft woanders blamieren.

(Gewisse Leute wissen, daß sie gemeint sind.)


Ich bin ein Spiegel.

Montag, 11. August 2014

Das habe ich in den letzten Tagen schon zweimal auf Twitter erwähnt, und ich wollte mal noch ausführlicher erklären, was ich damit meine: Ich spiegele das Verhalten wider, das andere mir gegenüber an den Tag legen. Genaugenommen, die Wirkung ihres Verhaltens. Ich kann nicht anders. Ich bin so.

Eigentlich ist das ja ganz einfach: Wenn Dich jemand anlügt und Du findest es heraus, glaubst Du ihm nicht mehr, oder zumindest nicht mehr so unbedenklich wie vorher vielleicht. Du wirst mißtrauisch, wenn er etwas sagt, spätestens, wenn es Dir seltsam vorkommt, und prüfst genauer nach, ob es stimmt. Es wäre dumm, jemandem nochmal unbesehen zu vertrauen, der Dich einmal belogen hat – oder? (mehr …)


Hyperfokus

Montag, 5. Mai 2014

Zwei Tweets von @zombiekitty78 von heute bringen eines meiner Probleme auf den Punkt:

Nicht die Kitty @zombiekitty78
Hyperfokusierung auf Reaktivierung des alten Laptops und kein Geld um es wirklich sofort umzusetzen. Maaaaan!

14:21 – 5. Mai 2014

Nicht die Kitty @zombiekitty78
Keine Möglichkeit, das zu machen, wofürich Energie hätte, also unendliche Müdigkeit für den Rest.

14:58 – 5. Mai 2014

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bi-gender

Montag, 10. Februar 2014

Tja, wie fang ich das an … in gewisser Weise wird das hier ein „Coming Out“, mit etwas, was mir schon seit Jahren im Kopf rumgeht. Gestern hat sich mein Kopf dann mal entschieden, das ganze konkreter zu formulieren. Vorab möchte ich hier Wendelherz für den Artikel Vom verlieren, was man nie hatte. danken, der gab einen wichtigen Anstoß.

Bei mir ist die Sache aber nochmal ein bißchen anders. Zwar habe ich mich nie als „richtige Frau“ gefühlt, aber ich würde auch kein „richtiger Mann“ sein wollen. Ich habe von beidem etwas. Welchen Geschlechts letztendlich mein Körper ist, ist mir dabei nicht so wichtig; das hat ja nur was mit der Sexualität zu tun, nicht mit Geschlechtsempfinden. (mehr …)


Nahrungsmittel für 139 € im Monat?

Montag, 23. Dezember 2013

Ab Januar bekommen wir zwangsverarmten (Nicht?-)Mitbürger ja 9,00 € mehr an Sozialleistungen. Der Gesamtbetrag von dann 391,00 € teilt sich offiziell folgendermaßen auf:

  • 138,81 € Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
  • 43,17 € Freizeit, Unterhaltung, Kultur
  • 34,53 € Nachrichtenübermittlung
  • 32,84 € Bekleidung, Schuhe
  • 32,68 € Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung
  • 29,64 € Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände
  • 28,62 € andere Waren und Dienstleistungen
  • 24,63 € Verkehr
  • 16,81 € Gesundheitspflege
  • 7,24 € Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
  • 1,49 € Bildung

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Mobilfunktarife: Fail!

Freitag, 6. Dezember 2013

Es gibt massenweise Anbieter von Mobilfunktarifen: Ein paar wenige „echte“ und eine ganze Ladung Reseller. Und letztendlich unterscheiden sich zwar (überwiegend minimal) die Preise zwischen den Anbietern, aber nicht ihre Tarifstrukturen.

Denn egal wo ich suche, ich finde nur entweder sogenannte Tagesflats (die eigentlich auch keine Flats sind) oder Monats- bzw. 30-Tage-Tarife. Das, was ich bräuchte, ist nicht dabei: Ich hätte gern einen Prepaid-Tarif für eine Woche oder von mir aus auch 10 Tage. Der Grund ist, daß ich nicht ständig und regelmäßig Bedarf habe, sondern nur vielleicht drei- bis fünfmal im Jahr für jeweils etwa eine Woche. (mehr …)


Doofparker (2)

Freitag, 15. November 2013

Den Link zu meinem letzten Blogpost zum Thema – Doofparker – hatte ich noch am selben Tag an Herrn Volkenrath gemailt und eine Empfangsbestätigung angefordert und bekommen. Reagiert hat er noch (?) nicht.

Gestern bekam ich dann von Bernd Mueller auf Google+, den ich persönlich kenne, einen hochinteressanten Hinweis: Mal ne ganz dreiste Nummer vom osd #duesseldorf. Mitten auf auf dem radweg parken am fürstenplatz. Das öffentlich zugängliche Posting enthält fünf Fotos, die einen Pkw des Ordnungsamtes zeigen, der auf einem Fahrradweg parkt (und dabei offensichtlich auch nicht alleine ist, da stehen noch weitere Autos). Das habe ich sowohl Herrn Volkenrath als auch einem Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, der mir schon früher geantwortet hatte, mal direkt brühwarm aufgetischt: (mehr …)


Doofparker

Donnerstag, 7. November 2013

Von September letzten Jahres bis Mai diesen Jahres hatte ich mit dem Ordnungsamt Düsseldorf, der Feuerwehr Düsseldorf und dem Vorsitzenden des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Stadt Düsseldorf diverse Mailwechsel. Der Grund ist das zunehmende wilde Parken am Fürstenplatz und im Umfeld desselben. Das frustrierende Ergebnis: Die Doofparkerei ist den Herrschaften einfach mal scheißegal.

Nachdem sich am Fürstenplatz die Situation durch eine Baustelle noch verschärft hat und es heute Abend ein Autofahrer völlig normal fand, auf dem Gehsteig herumzufahren (auf Ansprache: „Sind Sie hier die Bürgerwehr oder was?“), platzt mir jetzt mal so langsam die Hutschnur. (mehr …)


Vorstellungsvermögen

Mittwoch, 25. September 2013

Menschen sind von Haus aus hilfsbereite Wesen. Wenn sie erkennen, daß jemand Hilfe braucht, wird sie oft auch angeboten, selbst in unserer relativ kalten Gesellschaft, in der die Menschen dazu „erzogen“ werden, nur auf sich selbst zu achten. Und dann wird den Betroffenen auch zugestanden, nicht alles tun zu können, was sonst „jeder“ kann.

Allerdings gibt es ein Problem. Dies wurde auch hier im Blog in den Kommentaren deutlich. (mehr …)


Draußen im Wald

Sonntag, 4. August 2013

Draußen im Wald, da bin ich gerne. Ich spaziere gern stundenlang möglichst einsame Waldwege entlang. Die Geocaches, die in Wäldern versteckt sind, gehören für mich mit zu den beliebtesten, und nicht nur, weil sie meinen Wegen Ziele geben.

Allerdings lebe ich hier ziemlich zentral. Das hat natürlich auch seine Vorteile wie kurze Wege zum Einkaufen, zu Ärzten, zum Chaosdorf. Aber wenn ich hier zu so etwas wie Wald möchte, dann muß ich erstmal eine halbe Stunde oder so mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, um hinzukommen. Und das ist für mich ein echtes Problem. (mehr …)


Ironie

Freitag, 14. Juni 2013

Alex machte eben mit seinem Blogbeitrag Die Sache mit der Ironie in der Online-Kommunikation auf einen Aufruf des Webmaster Friday aufmerksam. Es geht darum, die eigene Sicht zum Thema Ironie im Internet darzulegen. Nun ist Ironie für mich als Asperger-Autistin nochmal ein ganz eigenes Thema.

Ironie funktioniert nur, wenn man die ironisch gemeinte Aussage richtig interpretieren kann. Auf keinen Fall ist sie wörtlich zu verstehen. Und das ist der Knackpunkt: Im Wörtlich-Nehmen sind wir Autisten quasi Spezialisten. Und selbst, wenn ich „richtig“ reagiere, kann es trotzdem sein, daß mein Gehirn erstmal den „wörtlichen“ Weg durchdenkt, um abzuwägen, ob etwas nun ernst oder ironisch/sarkastisch gemeint ist. Und manchmal, wenn ich mich nicht entscheiden kann, sage ich dann lieber gar nichts, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß ich die Aussage falsch verstanden habe. (mehr …)