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Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Alltag'

Offener Umgang mit dem Anderssein

Dienstag, 14. Juli 2015

Man kann’s nicht richtig und niemandem recht machen. Versteckt man Probleme, die von einer (unsichtbaren) Behinderung oder Krankheit herrühren, und es knallt irgendwann, heißt es: „Warum hast Du nichts gesagt?“ Zeigt man sie jedoch offen, bietet man sofort Angriffsfläche:

Atari-Frosch @AtariFrosch
@KatrinaR47 „nicht wundern was kommt wenn Du offen damit umgehst“ = „Du bist ein Opfer, darf jeder draufhauen“. Kenn ich von #NotJustSad.

16:52 – 18. Jan. 2015

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REWE: Preiserhöhung x 3

Montag, 22. Juni 2015

REWE – jeden Tag ein bißchen besser? Eher regelmäßig ein bißchen teurer. Manchmal sogar ein bißchen viel teurer. Hier habe ich ein schönes Beispiel für eine Preiserhöhung bei einem Produkt, die gleich auf drei Ebenen stattfand.

Das Produkt: REWE Beste Wahl Penne Spinat Gorgonzola (Tiefkühlware). Noch vor etwa vier Wochen kostete die Packung 1,45 €, nun auf einmal wird sie für 1,89 € angeboten. Der erste erkennbare Unterschied: Eine dünne Plastikfolie, die das Erhitzen im Mikrowellenherd erleichtern soll – vorher stand in der Beschreibung, daß man den Pappdeckel abziehen und dann wieder lose drauflegen sollte. Bei der neuen Verpackung steckt die eigentliche Schale (immer noch aus überzogener Pappe) in einer Pappverpackung und hat dann eben diese dünne Folie mit drauf. Aber die Verpackung ist nur eine der Änderungen. (mehr …)


„Hast Du nichts besseres zu tun?“

Donnerstag, 18. Juni 2015

Der Artikel Hier, bitte, meine Problemliste von Margarete Stokowski in der heutigen Online-TAZ erinnerte mich daran, daß ich das Thema auch schon seit einer Weile auf meiner Blog-ToDo habe. „Hast Du keine anderen Probleme?“ oder „Hast Du nichts besseres zu tun?“ sind solche Nicht-Argumente, die ich auch immer mal wieder zu hören oder zu lesen bekomme.

Nicht-Argument deshalb, weil diese beiden eher rhetorischen Fragen überwiegend – und nicht nur gegenüber Feministen – dazu eingesetzt werden, das Thema, für das sich jemand interessiert, zu marginalisieren. Das insbesondere zu dem Zweck, sich nicht inhaltlich damit auseinandersetzen zu müssen, aber auch, um generell das Gegenüber zu diskreditieren. (mehr …)


Gendergerechte Sprache?

Sonntag, 5. April 2015

Auf Twitter (ich weiß, ist eigentlich ungeeignet dafür) hatte ich heute eine etwas längliche Diskussion mit Befürwortern gendergerechter Sprache. Die Einleitung deutet schon drauf hin, daß ich selbst nicht zu den Befürwortern gehöre. Dafür habe ich gleich mehrere Gründe.

In den frühen 90er-Jahren habe ich selbst Text mit Binnen-I verfaßt. Das war im Zusammenhang mit den Jusos und der SPD Mannheim, bei denen ich in der Zeit aktiv war und insbesondere die Magazine „Oskar“ (Jusos) und „Rotes Quadrat“ (SPD) layoutet hatte. Ich hatte in der Zeit auch eigene Texte beigetragen, und diese, wie es erwartet wurde, mit Binnen-I gegendert. Und schon dabei fühlte ich mich nicht wohl, es fühlte sich einfach falsch an, und der Sinn erschloß sich mir nicht so richtig. Aber es wurde erwartet, also habe ich es halt gemacht. (mehr …)


Eingemauert (ein Lebenszeichen)

Donnerstag, 12. März 2015

Seit Wochen gibt es hier im Blog nur noch die wöchentlichen Links, also die Sammlung der (meisten) Artikel, die ich so im Laufe der Woche gelesen habe. Daher wollte ich mal ein Lebenszeichen hinterlassen.

Das ARGE gibt sich gerade mal wieder alle Mühe, zu vergessen, daß sie schon seit Jahren von meiner chronischen Depression wissen und davon, daß ich deswegen nicht mal eben umziehen kann. Meine Wohnung ist ihnen „zu groß und zu teuer“. Nun soll ich mal wieder beweisen, daß ich nicht umziehen kann – und solange ich das nicht kann, bekomme ich 83,00 € pro Monat weniger. (mehr …)


Online-Einkauf bei Rewe

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Der wöchentliche Einkauf wird für mich langsam zum Problem. Ich hatte es schon so organisiert, daß ich nur noch einmal die Woche in den Laden muß, und gehe dann auch immer erst nach 22:00 Uhr rein (Montag bis Freitag ist hier bis Mitternacht geöffnet). Denn die Kombination aus engen Gängen, herumstehenden Paletten, dem Gefühl, ständig selbst im Weg zu stehen, rumrennenden Kunden und Verkäufern und der meistens extrem nervenden Dudelmusik kann ich nicht mehr verarbeiten. Unter akuten Depressionen kommt der Overload dann noch viel leichter als sonst schon.

Also habe ich vor Weihnachten – trotz gewisser Bedenken – einen größeren Einkauf online bei Rewe bestellt. (mehr …)


Wir sind Autismus!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Wir sind Autismus!

Heute fordert Hawkeye vom Realitaetsfilter dazu auf, im Hinblick darauf, daß andere, wie die sich selbst so nennende „Selbsthilfeorganisation“ Autismus Deutschland e. V., einmal klarzustellen: Wir sind Autismus!. Nicht NTs (neurotypische Menschen) und keine von NTs gegründeten und (überwiegend) von ihnen betriebenen Organisationen können definieren oder gar uns vorschreiben, was für uns das beste sei und wie wir uns zu verhalten und zu entwickeln hätten. (mehr …)


Meine autistische Welt

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ihr sagt, Autisten lebten in einer „eigenen Welt“, also zumindest in einer anderen als Ihr. Und das, obwohl wir uns auf demselben Planeten befinden, denselben Raum teilen und dieselbe Luft atmen. Indem Ihr unsere Gedanken als „eigene Welt“ bezeichnet, grenzt Ihr uns aus, und es schwingt schon deutlich mit, daß „unsere“ Welt nicht die richtige sei.

Aber wie sieht denn Eure „richtige“ Welt aus? (mehr …)


Nein.

Sonntag, 24. August 2014

Nein, ich werde keine Kommentare mehr zulassen von Leuten, die mir ständig erzählen wollen, was ich für ein Loser sei.

Der Gedanke, Menschen würden in dieser Gesellschaft grundsätzlich nur durch eigene Schuld – und nicht etwa durch Erwerbslosigkeit mitsamt dem asozialen Hartz IV, durch (chronische) Krankheit oder Behinderung, durch Schicksalsschläge etc. – „abrutschen“ und hätten sich den Verlust aller Chancen, sofern es die je gab, selbst zuzuschreiben, ist menschenverachtend.

Ich geb mir sowas nicht mehr. Schreibt Eure Kommentare bei der BILD, da passen sie hin, wenn Ihr schon meint, solchen gedankenlosen Unsinn verbreiten (lassen) zu müssen.

Vergeßt aber nicht: Es kann Euch jederzeit selbst treffen. Depressionen zum Beispiel fragen nicht danach, ob Ihr erfolgreicher seid als andere.

Verlaßt Euch also nicht so sehr auf Eure scheinbare Gewinnerposition; Ihr könntet unversehens selbst zu denjenigen gehören, auf die Ihr jetzt noch verächtlich von oben herab mit dem Finger zeigt.

Im Übrigen sagen solche Kommentare mehr über die Kommentatoren als über mich aus. Ihr dürft Euch dann bitte in Zukunft woanders blamieren.

(Gewisse Leute wissen, daß sie gemeint sind.)


Ich bin ein Spiegel.

Montag, 11. August 2014

Das habe ich in den letzten Tagen schon zweimal auf Twitter erwähnt, und ich wollte mal noch ausführlicher erklären, was ich damit meine: Ich spiegele das Verhalten wider, das andere mir gegenüber an den Tag legen. Genaugenommen, die Wirkung ihres Verhaltens. Ich kann nicht anders. Ich bin so.

Eigentlich ist das ja ganz einfach: Wenn Dich jemand anlügt und Du findest es heraus, glaubst Du ihm nicht mehr, oder zumindest nicht mehr so unbedenklich wie vorher vielleicht. Du wirst mißtrauisch, wenn er etwas sagt, spätestens, wenn es Dir seltsam vorkommt, und prüfst genauer nach, ob es stimmt. Es wäre dumm, jemandem nochmal unbesehen zu vertrauen, der Dich einmal belogen hat – oder? (mehr …)


Hyperfokus

Montag, 5. Mai 2014

Zwei Tweets von @zombiekitty78 von heute bringen eines meiner Probleme auf den Punkt:

Nicht die Kitty @zombiekitty78
Hyperfokusierung auf Reaktivierung des alten Laptops und kein Geld um es wirklich sofort umzusetzen. Maaaaan!

14:21 – 5. Mai 2014

Nicht die Kitty @zombiekitty78
Keine Möglichkeit, das zu machen, wofürich Energie hätte, also unendliche Müdigkeit für den Rest.

14:58 – 5. Mai 2014

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bi-gender

Montag, 10. Februar 2014

Tja, wie fang ich das an … in gewisser Weise wird das hier ein „Coming Out“, mit etwas, was mir schon seit Jahren im Kopf rumgeht. Gestern hat sich mein Kopf dann mal entschieden, das ganze konkreter zu formulieren. Vorab möchte ich hier Wendelherz für den Artikel Vom verlieren, was man nie hatte. danken, der gab einen wichtigen Anstoß.

Bei mir ist die Sache aber nochmal ein bißchen anders. Zwar habe ich mich nie als „richtige Frau“ gefühlt, aber ich würde auch kein „richtiger Mann“ sein wollen. Ich habe von beidem etwas. Welchen Geschlechts letztendlich mein Körper ist, ist mir dabei nicht so wichtig; das hat ja nur was mit der Sexualität zu tun, nicht mit Geschlechtsempfinden. (mehr …)


Nahrungsmittel für 139 € im Monat?

Montag, 23. Dezember 2013

Ab Januar bekommen wir zwangsverarmten (Nicht?-)Mitbürger ja 9,00 € mehr an Sozialleistungen. Der Gesamtbetrag von dann 391,00 € teilt sich offiziell folgendermaßen auf:

  • 138,81 € Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
  • 43,17 € Freizeit, Unterhaltung, Kultur
  • 34,53 € Nachrichtenübermittlung
  • 32,84 € Bekleidung, Schuhe
  • 32,68 € Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung
  • 29,64 € Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände
  • 28,62 € andere Waren und Dienstleistungen
  • 24,63 € Verkehr
  • 16,81 € Gesundheitspflege
  • 7,24 € Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
  • 1,49 € Bildung

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Mobilfunktarife: Fail!

Freitag, 6. Dezember 2013

Es gibt massenweise Anbieter von Mobilfunktarifen: Ein paar wenige „echte“ und eine ganze Ladung Reseller. Und letztendlich unterscheiden sich zwar (überwiegend minimal) die Preise zwischen den Anbietern, aber nicht ihre Tarifstrukturen.

Denn egal wo ich suche, ich finde nur entweder sogenannte Tagesflats (die eigentlich auch keine Flats sind) oder Monats- bzw. 30-Tage-Tarife. Das, was ich bräuchte, ist nicht dabei: Ich hätte gern einen Prepaid-Tarif für eine Woche oder von mir aus auch 10 Tage. Der Grund ist, daß ich nicht ständig und regelmäßig Bedarf habe, sondern nur vielleicht drei- bis fünfmal im Jahr für jeweils etwa eine Woche. (mehr …)


Doofparker (2)

Freitag, 15. November 2013

Den Link zu meinem letzten Blogpost zum Thema – Doofparker – hatte ich noch am selben Tag an Herrn Volkenrath gemailt und eine Empfangsbestätigung angefordert und bekommen. Reagiert hat er noch (?) nicht.

Gestern bekam ich dann von Bernd Mueller auf Google+, den ich persönlich kenne, einen hochinteressanten Hinweis: Mal ne ganz dreiste Nummer vom osd #duesseldorf. Mitten auf auf dem radweg parken am fürstenplatz. Das öffentlich zugängliche Posting enthält fünf Fotos, die einen Pkw des Ordnungsamtes zeigen, der auf einem Fahrradweg parkt (und dabei offensichtlich auch nicht alleine ist, da stehen noch weitere Autos). Das habe ich sowohl Herrn Volkenrath als auch einem Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, der mir schon früher geantwortet hatte, mal direkt brühwarm aufgetischt: (mehr …)