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	<title>Froschs Blog &#187; Alltag</title>
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	<description>Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat</description>
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		<title>2011</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 16:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vera @kaffeebeimir hat mich da auf einen Rückblick-Fragebogen aufmerksam gemacht, den Das Nuf aufgestellt hat. Nette Idee. Dann leg ich auch mal los: Zugenommen oder abgenommen? Minimal abgenommen, aber nicht der Rede wert. Auf keinen Fall so viel, wie ich eigentlich abnehmen sollte. Haare länger oder kürzer? Unverändert kurz, damit sie nicht stören und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vera <a href="https://twitter.com/#!/kaffeebeimir">@kaffeebeimir</a> hat mich da auf einen Rückblick-Fragebogen aufmerksam gemacht, den <a href="http://dasnuf.de/zeug/2011/">Das Nuf aufgestellt hat</a>. Nette Idee. Dann leg ich auch mal los:</p>
<dl>
<dt>Zugenommen oder abgenommen?</dt>
<dd>Minimal abgenommen, aber nicht der Rede wert. Auf keinen Fall so viel, wie ich eigentlich abnehmen sollte.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Haare länger oder kürzer?</dt>
<dd>Unverändert kurz, damit sie nicht stören und nicht viel Arbeit machen.</dd>
</dl>
<p><span id="more-5987"></span></p>
<dl>
<dt>Kurzsichtiger oder weitsichtiger?</dt>
<dd>Kurzsichtiger. Ich brauchte mal wieder eine neue Brille, links bin ich jetzt bei -5&nbsp;dpt, rechts irgendwo bei -2.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Mehr ausgegeben oder weniger?</dt>
<dd>Mehr. Die Strafe für mein schlimmes, schlimmes Fehlverhalten habe ich ja im letzten Jahr abbezahlt, da war das Lebensniveau definitiv verfassungswidrig unterhalb des Existenzminimums, aber das juckt ja weder einen Strafrichter noch ein Repressionsamt. Dieses Jahr gab&#8217;s wieder mehr.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Mehr bewegt oder weniger?</dt>
<dd>Nach meiner persönlichen Einschätzung ist das unverändert geblieben; andere mögen das anders sehen.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Der hirnrissigste Plan?</dt>
<dd>Den Atari TT wiederzubeleben und vor allem auch wieder einzusetzen. Ich hab nämlich keine Ahnung, wofür eigentlich. <img src='http://blog.atari-frosch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die gefährlichste Unternehmung?</dt>
<dd>Klettern nach einem Geocache an einem recht steilen Hang (nach oben) neben einem Waldweg in Heidelberg. Leider hab ich ihn trotzdem nicht gefunden.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die teuerste Anschaffung?</dt>
<dd>Mein neues Bett. Genauer: Rost und Matratze. Mögen sie lange halten.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Das leckerste Essen?</dt>
<dd>Sowas merke ich mir leider nicht lange genug, um es nach mehreren Monaten noch zu wissen.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Das beeindruckenste Buch?</dt>
<dd>Ich habe dieses Jahr drei Bücher angefangen und noch keines davon fertiggelesen. Also schwer zu sagen <img src='http://blog.atari-frosch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </dd>
</dl>
<dl>
<dt>Der ergreifendste Film?</dt>
<dd>Herr der Ringe Teil 1 &#8211; 3. Doch, ehrlich. Die hab ich erst in diesem Jahr erstmals komplett und in voller Länge gesehen.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die beste CD?</dt>
<dd>Kam eigentlich schon 2010 raus: <a href="http://cdeb.com/cdebnew/moonfleetalbum.html">Chris de Burgh &mdash; Moonfleet</a>.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Das schönste Konzert?</dt>
<dd>Chris de Burgh in Düsseldorf, Philips-, äh, Mitsubishi-Electric-Halle. (Das schlechteste: Chris de Burgh in Mannheim, SAP-Arena. Lag aber nicht an ihm, sondern an der Halle: Die Akustik ist eine Katastrophe.)</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die meiste Zeit verbracht mit…?</dt>
<dd>Nein, nicht mit Freunden <em>oder</em> im Internet, sondern mit Freunden via Internet. <img src='http://blog.atari-frosch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die schönste Zeit verbracht damit…?</dt>
<dd>Ohne gesundheitliche oder psychische Einschränkungen mit Freunden zusammenzusitzen. Also so richtig, real, auch wenn das Notebook oft dabei ist. Leider geht das zu selten.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Vorherrschendes Gefühl 2011?</dt>
<dd>Nichtfühlen. Die Depression nimmt mir seit etwa vier Jahren in immer stärkerem Maß sämtliche tiefergehenden Gefühle, das erreichte in diesem Jahr seinen (vorläufigen?) Höhepunkt. Ich hoffe auf eine Trendwende.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>2011 zum ersten Mal getan?</dt>
<dd>Herr der Ringe vollständig gesehen (siehe weiter oben).</dd>
<dd>Eine Veranstaltung mit Volker Pispers besucht.</dd>
<dd>Einen <a href="/2011/05/18/bpt11-1-in-heidenheim/">Bundesparteitag der Piratenpartei</a> besucht (und das dann <a href="/2011/12/05/bpt112-we-can-haz-bge-plz/">gleich zweimal</a>).</dd>
<dd>Eine <a href="/2011/08/19/mein-computer-ist-kaputt/">kaputtgegangene Festplatte</a> zur Datenrettung mit forensischen Werkzeugen bearbeitet.</dd>
<dd>Eine Idee zur <a href="/2011/07/22/new-agora/">Umgehung von Zensur</a> gehabt (wurde aber wohl nix draus).</dd>
<dd>Am Braunschweiger Atari- und Amiga-Meeting (BAAMM!) teilgenommen.</dd>
<dd>Angefangen, auf meinem Blog <a href="/2011/05/06/flattr-frosch/">Flattr einzusetzen</a>.</dd>
<dd>Strafanzeige gegen ein <a href="/2011/04/14/strafanzeige-gegen-sarrazin/">&bdquo;hohes Tier&rdquo;</a> gestellt.</dd>
<dd><a href="/2011/04/07/mumble-mit-nebenwirkungen/">Mumble installiert</a> und genutzt.</dd>
<dd>Auf Twitter über die <a href="/2011/02/01/walk-like-an-egyptian-1/">Revolution in Ägypten</a> berichtet (überwiegend via Al Jazeera).</dd>
<dd><a href="/2011/01/20/anonymes-kommentieren/">Anonymes Kommentieren</a> in meinem Blog erlaubt.</dd>
<dd>Ach ja, und ein Leben gerettet.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>2011 nach langer Zeit wieder getan?</dt>
<dd>Meinen Atari TT in Betrieb genommen.</dd>
<dd>Angefangen, wieder Bücher zu lesen.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?</dt>
<dd>Gastritis.</dd>
<dd>Die lange akute Depressionsphase im sogenannten Sommer.</dd>
<dd>Kiefergelenksüberlastung mit tierischen Schmerzen von Oktober bis Dezember.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Die wichtigste Sache, von der Dich jemanden überzeugen wollte?</dt>
<dd>Kann mich an nichts dergleichen erinnern.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?</dt>
<dd>Ich habe ein paar Dinge geschenkt bekommen und ein paarmal sehr liebe Hilfe erhalten, davon möchte ich nichts hervorheben. Jedes ist auf seine Weise &bdquo;das schönste&rdquo;.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?</dt>
<dd>Daß $person meinetwegen einen zweiten Geburtstag hat.</dd>
</dl>
<dl>
<dt>2011 war mit einem Wort…?</dt>
<dd>Durchwachsen.</dd>
</dl>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=5987&amp;md5=c8758b517083196f05ac29810b924aca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Papierwerbung</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/12/07/papierwerbung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 15:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Woche derselbe Mist: Zwei Anzeigenblättchen, ein eingeschweißter Packen Prospekte, dazu Flugblätter diverser Lieferdienste für Pizza und ähnliches, gelegentlich noch Visitenkarten von Schlüsseldiensten oder ungerichtete Briefe von diversen Anbietern. Abgesehen davon, daß die Austräger meistens überall klingeln, am besten gleichzeitig, damit die Klingelanlage mal wieder verreckt, werfen sie es meistens nicht einmal mehr in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Woche derselbe Mist: Zwei Anzeigenblättchen, ein eingeschweißter Packen Prospekte, dazu Flugblätter diverser Lieferdienste für Pizza und ähnliches, gelegentlich noch Visitenkarten von Schlüsseldiensten oder ungerichtete Briefe von diversen Anbietern. Abgesehen davon, daß die Austräger meistens überall klingeln, am besten gleichzeitig, damit die Klingelanlage mal wieder verreckt, werfen sie es meistens nicht einmal mehr in die Briefkästen. Das Zeug wird nach Anzahl der Klingelschilder an der Tür abgezählt und einfach auf der breiten Aufgangstreppe zwischen Eingangstür und dem ersten Stockwerk abgelegt.</p>
<p>Manche &bdquo;Spezialisten&rdquo; aus der Nachbarschaft packen das Zeug dann teilweise noch auf die schmalere, nach oben führende Treppe, damit der nächste, der runterkommt und was vor sich herträgt, es übersieht, drauf ausrutscht und sich den Rücken oder den Schädel bricht. Und es wird nicht weniger, im Gegenteil. <span id="more-5839"></span></p>
<p>Zugegeben: Ich habe selbst Prospekte ausgetragen. In Mannheim, für Co-op, Anfang/Mitte der 80er Jahre. Und ich habe von den rund 400 DM, die ich pro Monat dafür bekam, so manchen Luxus genossen; von der eigenen Entscheidung über meinen Kleiderschrank (vorher bestellte Muttern im Neckermann- und Quelle-Katalog, als schick empfand ich das nie) bis zur ersten eigenen Spiegelreflexkamera. Dafür mußte ich zweimal pro Woche auf Tour, auch wenn es Katzen hagelte.</p>
<p>Mir wurde vom Arbeitgeber eingehämmert, die Prospekte immer in die Briefkästen zu werfen, außer natürlich dort, wo es explizit per Aufkleber untersagt war. Hätte ich mich nicht dran gehalten, wäre ich den Job sehr schnell losgewesen. Heute gilt das offenbar nicht mehr. Die Austräger werfen alles in die Hausflure, schnell schnell weiter zum nächsten Haus. Manche schaffen noch nicht mal das und legen den Papierstapel vor die Haustür, was auch nicht immer ungefährlich ist. Das hätte ich mir nie erlauben dürfen.</p>
<p>Abgesehen davon gab es zu dieser Zeit noch nicht so abartige Mengen an Papierwerbung, die ungerichtet verschickt und verteilt wurde. Jaja, ich weiß, früher war alles besser <img src='http://blog.atari-frosch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber nun könnte es zumindest teilweise wieder eine Verbesserung geben. Auf die Klage eines Rechtsanwaltes entschied nun das Landgericht Lüneburg, daß Postwurfsendungen gegen den ausdrücklichen Willen des Empfängers <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/urteil-zu-reklame-im-briefkasten-unerwuenschte-werbung-ist-illegal-1759970.html">illegal sind</a>. Dafür muß der Empfänger nicht unbedingt einen Aufkleber am Briefkasten anbringen. Stattdessen soll jetzt nur noch erwünschte Werbung eingeworfen werden dürfen.</p>
<p>Ich interpretiere das so, daß man bei unerwünschten Sendungen die Post (oder auch andere Austräger?) per Unterlassungserklärung in die Pflicht nehmen kann. Das wäre zumindest eine sinnvolle Ausgestaltung dieser Entscheidung.</p>
<p>Das Urteil (Az: 4 S 44/11) ist allerdings noch nicht in Kraft, da die Revision zugelassen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung könnte die Papiermengen in unseren Briefkästen und Hausfluren massiv reduzieren.</p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=5839&amp;md5=56f00f2856a2bf336fcf5431024fb266" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Online-Ticketverkauf bei Eventim</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/10/03/online-ticketverkauf-bei-eventim/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 22:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Eventim]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Pispers]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder wie man eine Ticketverkaufs-Website nicht programmieren sollte Da will man sich mal was gönnen &#8230; auf Twitter wurde gerade Volker Pispers erwähnt, und ich dachte, hey, wann kommt der eigentlich mal wieder? Und siehe da, am 12.10. für die Tonhalle gibt es noch Karten. Also nix wie hingeklickt! Aber dann spackte die Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8230; oder wie man eine Ticketverkaufs-Website nicht programmieren sollte</h3>
<p>Da will man sich mal was gönnen &#8230; auf Twitter wurde gerade Volker Pispers erwähnt, und ich dachte, hey, wann kommt der eigentlich mal wieder? Und siehe da, am 12.10. für die Tonhalle gibt es noch Karten. Also nix wie hingeklickt! Aber dann spackte die Website von Eventim erstmal rum. Ich frag mich echt, wer sowas baut.</p>
<p>Zuerst hatte ich natürlich, wie üblich, JavaScript aus. Trotzdem schien erstmal alles zu funktionieren. Immerhin: Es läuft über https. Das ist ja leider immer noch nicht überall selbstverständlich.</p>
<ol>
<li> Runde Frosch vs. Eventim: Nach dem ersten Abschicken beschwerte sich das Formular: Die Telefonnummer bitte auch noch. Wozu das gut sein soll, wenn ich doch schon eine Mailadresse angegeben habe, sagen sie nicht dazu. Na gut. Klick.</li>
<p><span id="more-5366"></span></p>
<li class="text"> Runde Frosch vs. Eventim: Ich hatte mich wohl beim Paßwort bzw. dessen Wiederholung vertippt. Kann ja mal passieren. Also nochmal zweimal das gewünschte Paßwort angegeben. Dann hieß es: Der Benutzername ist schon vergeben. Äh, wie? Das glaub ich nun mal nicht, daß der schon vergeben ist. Die speichern den also schon ein, obwohl die Anmeldung noch nicht durch ist? Hallo?</li>
<li class="text"> Runde Frosch vs. Eventim: Benutzername leicht verändert. Dann wollte ich zur Rechnung. Aber der Button reagierte nicht, nicht mal der Mauspfeil veränderte sich. Oh, natürlich. JavaScript. Rechtsklick, Seitenspezifische Einstellungen, Scripte, JavaScript an, reload, klick. &bdquo;Der Benutzername ist schon vergeben.&rdquo; WAAAH!</li>
<li class="text"> Runde Frosch vs. Eventim: Benutzername nochmal verändert. Neue Fehlermeldung, die alte war ja schon etwas ausgelutscht: &bdquo;Diese Mailadresse wurde schon für eine Anmeldung verwendet.&rdquo; Mein Kopf fällt hart auf die Tischkante.</li>
<li class="text"> Runde Frosch vs. Eventim: Wozu hat man mehrere Mailadressen? Also einfach eine andere angegeben. Nun wurde die Bestellung <em>endlich</em> angenommen.</li>
</ol>
<p>Ich wüßte jetzt gern mal, wieviele potentielle Neukunden mit weniger Wissen unterwegs schon aufgegeben hätten. Barrierefrei ist das so garantiert auch nicht.</p>
<p>Jetzt bin ich mal gespannt, ob sie es wenigstens schaffen, rechtzeitig abzubuchen und mir das Ticket zuzuschicken&nbsp;&#8230;</p>
<p>Die Mailbestätigung ist immerhin schon da und schaffte es sogar durchs Greylisting. Auch das kriegen ja so einige nicht hin.</p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=5366&amp;md5=5120b17089c67b2ea503881b4bb89332" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchverbot</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/09/21/rauchverbot/</link>
		<comments>http://blog.atari-frosch.de/2011/09/21/rauchverbot/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 16:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sonntag war ich in Berlin, und natürlich ließ ich mir die Gelegenheit nicht nehmen, zur Wahlparty der dortigen Piraten zu gehen. Durch ein Kommunikations- oder auch Organisations-Chaos standen wir dann aber erstmal anderhalb Stunden lang mit etwa 50&#160;Leuten vor dem Veranstaltungsort, dem &#8222;Ritter Butzke&#8221;. Im Regen, nur von einer Platane notdürftig geschützt. Und natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Sonntag war ich in Berlin, und natürlich ließ ich mir die Gelegenheit nicht nehmen, zur Wahlparty der dortigen Piraten zu gehen. Durch ein Kommunikations- oder auch Organisations-Chaos standen wir dann aber erstmal anderhalb Stunden lang mit etwa 50&nbsp;Leuten vor dem Veranstaltungsort, dem &bdquo;Ritter Butzke&rdquo;. Im Regen, nur von einer Platane notdürftig geschützt. Und natürlich wurde trotz der Enge geraucht, nach dem unausgesprochenen Motto, wer sich gestört fühle, könne ja woanders hingehen oder sich in den strömenden Regen stellen.</p>
<p>Dementsprechend hatte ich dann auch eine Diskussion unter anderem mit @schwarzbart über Rauchverbote. Seine Ansicht: Das könne man vernünftig regeln, und er würde ja Rücksicht nehmen. Verbote und Gesetze seien dafür nicht nötig. Wer will, solle in eine Nichtraucherkneipe gehen, und wer rauchen will, geht halt in eine Raucherkneipe. <span id="more-5308"></span></p>
<p>Das mit den Kneipen hat Konni Scheller, seines Zeichens Gastwirt, schonmal schön <a href="http://www.roterochs.de/kulinarische-monologe/archives/194-Ausgeraucht.html">aufgedröselt</a> (auch hier in den <a href="/2010/07/05/militante-nichtraucher/#comment-6076">Kommentaren</a> zu einem älteren Artikel).</p>
<p>Den Rest hat &mdash; leider! &mdash; ausgerechnet die Piratenpartei an dem Abend erledigt. Denn als wir endlich in den Partyraum reinkonnten, wurde es sehr schnell sehr voll, und die Luft war schon von Anfang an verbraucht, als hätte man vorher mal eben noch einen gewissen Sauerstoffanteil abgezogen &mdash; steigert das Durstgefühl und damit den Umsatz (zumal mitgebrachte Flaschen, sogar leere Pfandflaschen, ersatzlos am Eingang abgegeben werden mußten).</p>
<p>Und in diesem stickigen Raum liefen dann doch tatsächlich Leute mit brennenden Zigaretten rum. Den ersten sprach ich noch an und fragte ihn, ob das sein müsse, in dem überfüllten, stickigen Raum auch noch zu rauchen. Die Antwort:</p>
<blockquote><p>
Das ist nicht verboten! Hätte man halt vorher vereinbaren müssen.
</p></blockquote>
<p>q.e.d. &mdash; Rücksicht und Nachdenken ist von einem bemerkbaren Teil der Nikotinsüchtigen nicht zu erwarten. Denn hätte der Herr Raucher nachgedacht, dann wäre ihm selbst eingefallen, daß das einfach keine gute Idee ist (zumal auch kleinere Kinder anwesend waren).</p>
<p>Rauchen <em>muss</em> also verboten werden, will man echten Nichtraucherschutz erreichen.</p>
<p>Noch während der Diskussion sah ich eine zweite brennende Zigarette. Damit war die Party für mich gelaufen, noch bevor die erste Prognose über die Beamer ging. Ich fuhr zu meiner Gastgeberin zurück und schaute mir die Wahlergebnisse im Internet an.</p>
<p>Ihr könnt mich jetzt gern wieder einen <a href="/2010/07/05/militante-nichtraucher/">militanten Nichtraucher</a> nennen, das ist mir genauso egal wie Euch meine Gesundheit.</p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=5308&amp;md5=711ea0b1faf4f67eddb7cba7553f5585" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was nicht im Handbuch steht</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/07/29/was-nicht-im-handbuch-steht/</link>
		<comments>http://blog.atari-frosch.de/2011/07/29/was-nicht-im-handbuch-steht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 16:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rant]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Gastherme ist seit heute Nachmittag der Meinung, sie könne jetzt auf einmal kein warmes Wasser mehr liefern. Es sei zu wenig Wasser im Heizungssystem. Das fiel ihr natürlich erst ein, als ich duschen wollte; gestern Abend oder heute früher am Tag empfand sie offenbar nicht als passenden Zeitpunkt, denn dann hätte ich mir ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gastherme ist seit heute Nachmittag der Meinung, sie könne jetzt auf einmal kein warmes Wasser mehr liefern. Es sei zu wenig Wasser im Heizungssystem. Das fiel ihr natürlich erst ein, als ich duschen wollte; gestern Abend oder heute früher am Tag empfand sie offenbar nicht als passenden Zeitpunkt, denn dann hätte ich mir ja viel zu leicht Hilfe holen können.</p>
<p>Für Sanitärgeschichten ist hier eine bestimmte Firma zuständig, die ihren Sitz ganz in der Nähe hat. Die Vermieter haben mit dieser Firma einen Wartungsvertrag. Und seit kurzem haben die Vermieter diesen Vertrag dahingehend erweitert, daß die Firma auch für alles andere angesprochen werden soll, wofür es vorher mal sowas wie einen Hausmeister gegeben hat. Natürlich hat die Firma am Freitag Nachmittag bereits Feierabend, deshalb mußte Madame Therme ja auch bis dahin warten. <span id="more-5069"></span></p>
<p>Das Entlüften und Befüllen des Wasserkreislaufs an dem Ding war mir ja schon immer suspekt. In den letzten Jahren hatte mir dabei der Sozialarbeiter geholfen, aber der <a href="/2011/04/09/lvr-graf-recke-stiftung-und-das-recht/">kommt ja nicht mehr</a>. Und weil das insgesamt so selten vorkommt, kriege ich das jetzt auch nicht mehr zusammen, wo der Schlauch reinmuß und welches Ventil da was ist. Meistens war das ja dann auch noch in der kalten Jahreszeit fällig, wenn meine Konzentration noch miserabler ist als sonst.</p>
<p>Also gut, ich nahm mir also das Handbuch zu der Therme vor und wollte es allein versuchen. Natürlich möglichst so, daß ich dabei nicht die Küche unter Wasser setze.</p>
<p>So sehen die Anschlüsse aus:</p>
<p class="center"><img src="/bilder/2011/0729-therme.jpg" width="600" height="337" alt="Anschlüsse an Gastherme Vaillant" /></p>
<p>Das Handbuch erklärt mir auf Seite 7:</p>
<blockquote><p>
Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Zeiger am Manometer im Bereich zwischen 1,0 und 2,0&nbsp;bar stehen. Steht er unterhalb von 0,75&nbsp;bar, füllen Sie bitte Wasser nach. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.
</p></blockquote>
<p>Und auf Seite 14 heißt es nochmal:</p>
<blockquote><p>
5.2 Wassermangel<br />
Das Gerät schaltet auch auf &bdquo;Störung&rdquo;, wenn sich zuwenig Wasser in der Heizungsanlage befindet.<br />
Diese Störungen werden durch die Fehlercodes &bdquo;F.22&rdquo; bzw. &bdquo;F.23&rdquo; oder &bdquo;F.24&rdquo; angezeigt.<br />
Das Gerät darf erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Heizungsanlage ordnungsgemäß mit Wasser gefüllt ist.
</p></blockquote>
<p>OK, das Gerät zeigt den Störungscode F.22 an. Wie ich auffüllen muß, weiß ich jetzt aber immer noch nicht. Dazu sagt mir das Handbuch eine Seite weiter:</p>
<blockquote><p>
Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In Ausnahmefällen [...].<br />
Zum Befüllen der Anlage gehen Sie bitte wie folgt vor:
</p></blockquote>
<p>Aha, jetzt wird&#8217;s interessant!</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Öffnen Sie alle Thermostatventile der Anlage.</li>
<li>Verbinden Sie den Füll- und Entleerungshahn der Anlage mittels eines Schlauches mit einem Kaltwasser-Zapfventil.<br />
(Ihr Fachhandwerker sollte Ihnen die Füllarmaturen gezeigt und das Auffüllen bzw. Entleeren der Anlage erklärt haben.)</li>
<li>[....]</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Also weil mir die beiden Herren, die vor einigen Jahren die Anlage installiert haben, das vielleicht mal hätten erklären sollen, muß man das im Handbuch nicht mehr tun? Was nämlich jetzt fehlt, ist eine Beschriftung des &bdquo;Füll- und Entleerungshahns&rdquo;. Die ist im gesamten Handbuch &mdash; und sogar im zweiten Handbuch für den Fachhandwerker &mdash; nirgends zu finden. Am Gerät selbst gibt es eine solche Beschriftung natürlich auch nicht.</p>
<p>Danke, Vaillant, ganz toll. Ohne fachkundige Hilfe sitze ich jetzt das ganze Wochenende ohne warmes Wasser da.</p>
<p><strong>[Update 2011-07-30 14:37]</strong> Dank eines rettenden Engels namens @Atari_MegaSTe hat die Therme wieder genug Druck, liefert warmes Wasser und heizt auch wieder. Leider ist letzteres ja auch schon wieder nötig. Mein Nervenkostüm ist noch ziemlich zerrissen, aber das wird auch wieder&nbsp;&#8230; <strong>[/Update]</strong></p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=5069&amp;md5=d01e29dd8bc12deeeef48aaa458da590" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Support nicht funktioniert</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/07/02/wie-support-nicht-funktioniert/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 21:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wollte ich Euch ja noch erzählen, ich hätte es fast vergessen. Ich mache schon seit längerer Zeit regelmäßig bei Umfragen eines Umfrage-Unternehmens mit. Das klappt auch normalerweise ganz gut, aber letztens gab es da einen seltsamen Darstellungsfehler. Den meldete ich der Firma. Und dann wurde es, äh, lustig: Hallo, ich habe gerade eine Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollte ich Euch ja noch erzählen, ich hätte es fast vergessen. Ich mache schon seit längerer Zeit regelmäßig bei Umfragen eines Umfrage-Unternehmens mit. Das klappt auch normalerweise ganz gut, aber letztens gab es da einen seltsamen Darstellungsfehler. Den meldete ich der Firma. Und dann wurde es, äh, lustig: <span id="more-4915"></span></p>
<blockquote><p>
Hallo,</p>
<p>ich habe gerade eine Studie über Haushaltszubehör mitgemacht. Am Schluß wurde, wie üblich, die Frage gestellt, ob mir an der Studie Fehler aufgefallen seien. War mir nicht, aber die Frage konnte ich gar nicht beantworten, und mit einer Nicht-Antwort war die Software offenbar nicht einverstanden (siehe angehängten Screenshot).</p>
<p>Falls es unklar ist: Die Radiobuttons zur Auswahl fehlen, man kann also keine Entscheidung treffen. In der Studie selbst trat dieser Fehler *nicht* auf!</p>
<p>Browser: Opera Version 11.11, Build 2109</p>
<p>Browser identification:<br />
Opera/9.80 (X11; Linux i686; U; en) Presto/2.8.131 Version/11.11</p>
<p>Betriebssystem: Debian GNU/Linux 6.0 (squeeze), aktueller Stand,<br />
Distributionskernel 2.6.32-5-686</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen
</p></blockquote>
<p>Angehängt hatte ich einen größeren Screenshot als diesen hier, aber der wäre hier zu groß bzw. nach Verkleinerung nicht mehr lesbar. Der relevante Teil davon ist das hier:</p>
<p class="center"><img src="/bilder/2011/0702-antwort.png" width="639" height="141" alt="Bitte geben Sie Ihre Antwort ein: Stimme absolut nicht zu / Stimme eigentlich nicht zu / Weder noch / Stimme bedingt zu / Stimme vollkommen zu" /></p>
<p>Darunter sollten dann eigentlich Radiobuttons stehen, wie in der vorherigen Umfrage auch. Eigentlich.</p>
<p>Die Antwort war ein Musterbeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Sehr geehrte/r Teilnehmer/in </p>
<p>Vielen Dank für Ihre Mail.</p>
<p>Es gibt verschiedene Gründe, warum Seiten nicht korrekt angezeigt werden.</p>
<p>1.Für die Darstellung der Konzepte verwenden wir Macromedia Flash MX. In Einzelfaellen kommt es zu dem von Ihnen beschriebenen Fehler, obwohl das PlugIn installiert ist. Es empfiehlt sich daher, das PlugIn erneut zu installieren.</p>
<p>Den Download finden Sie hier:</p>
<p>http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&#038;Lang=German&#038;P5_Language=German</p>
<p>2. Manchmal verkürzen Browser einen Link, so dass die Seite nicht mehr richtig angezeigt werden kann. Wir empfehlen daher den Link zu kopieren und direkt in den Browser einzufügen.</p>
<p>3. Manche Browser haben Probleme mit der Darstellung, wenn die Umfrage auf einem anderen Betriebssystem programmiert wurden. Bei unseren Studien kommt es immer mal wieder zu Fehlermeldungen bei Chrome oder Safari. Wir empfehlen daher für unsere Studien Mozilla Firefox oder Internet Explorer.</p>
<p>4. Wenn die Sicherheitseinstellungen eines Browsers zu hoch eingestellt sind, werden bestimmte Inhalte nicht angezeigt.</p>
<p>5. Manchmal liegt es auch an anderen Programmeinstellungen. Z.B. muss bei Kaspesky die &#8220;Anti-Banner&#8221; Option ausgeschaltet sein, ansonsten werden die Vorwärts -Pfeile der Studie nicht angezeigt.</p>
<p>Wir hoffen Ihnen etwas weitergeholfen zu haben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Survey Help Desk<br />
&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und darunter ein Vollquote meiner Mail. Wenigstens haben sie es geschafft, den Anhang nicht wieder mit zurückzuschicken.</p>
<p>Ich konnte mich dann doch nicht beherrschen:</p>
<blockquote><p>
On 05/25/2011 11:19 AM, HelpDesk_De wrote:</p>
<p>> &#8220;Sehr geehrte/r Teilnehmer/in<br />
&bdquo;Wir können gut Textbausteine. Richtig antworten wollen wir nicht, ist uns zu viel Arbeit.&rdquo; &mdash; Oder wie?</p>
<p>> Es gibt verschiedene Gründe, warum Seiten nicht korrekt angezeigt werden.</p>
<p>Ich habe meinen Browser und mein Betriebssystem benannt, ebenso die konkrete Fehlerbeschreibung. Sie sind mit keinem Wort darauf eingegangen. Das war in den Textbausteinen wohl nicht vorgesehen.</p>
<p>> 1. Für die Darstellung der Konzepte verwenden wir Macromedia Flash MX. In<br />
> Einzelfaellen kommt es zu dem von Ihnen beschriebenen Fehler, obwohl das</p>
<p>Flash ist vorhanden, auf der gezeigten Seite aber gar nicht notwendig. Es fehlen die Radiobuttons; die haben mit Flash nichts zu tun.</p>
<p>> 3. Manche Browser haben Probleme mit der Darstellung, wenn die Umfrage auf<br />
> einem anderen Betriebssystem programmiert wurden. Bei unseren Studien kommt</p>
<p>Webseiten werden nicht &bdquo;programmiert&rdquo;, sondern geschrieben. Programmiert wird nur die Auswertung von Rückmeldungen oder &mdash; in diesem Fall nicht notwendiges &mdash; JavaScript. Mit der Darstellung von Radiobuttons hat Opera überhaupt keine Probleme, sonst hätte ich ja schon an der Studie an sich nicht teilnehmen können.</p>
<p>> 4. Wenn die Sicherheitseinstellungen eines Browsers zu hoch eingestellt<br />
> sind, werden bestimmte Inhalte nicht angezeigt.</p>
<p>JavaScript und Flash sind für Ihre Umfragen-Website freigegeben. Aber auch das hat nichts mit der Nichtdarstellung von Radiobuttons zu tun, die werden nämlich in HTML definiert.</p>
<p>> Wir hoffen Ihnen etwas weitergeholfen zu haben.</p>
<p>Nein. Sie haben die Anfrage nämlich gar nicht gelesen. Und jetzt wäre es schön, wenn ich eine richtige Antwort bekommen könnte.</p>
<p>Nochmal meine ursprüngliche Bemerkung:</p>
<p>[Vollquote meiner Ursprungsmail]</p>
<p>Den erwähnten Screenshot holen Sie sich bitte aus meiner Ursprungsmail.</p>
<p>Angesäuert<br />
Sabine Becker
</p></blockquote>
<p>Ich kann gar nicht verstehen, warum mir der Support dann nicht mehr geantwortet hat. Einladungen zu Umfragen bekomme ich aber trotzdem noch. <img src='http://blog.atari-frosch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=4915&amp;md5=1289a61c0c679bea71f135161a7e20db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rewe: Kassenzettel prüfen!</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/06/25/rewe-kassenzettel-pruefen/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 21:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit ist es zumindest beim Rewe am Fürstenplatz (Düsseldorf-Friedrichstadt) sehr zu empfehlen, sich die Preise der gekauften Artikel zu merken und das hinterher mit dem Kassenzettel zu vergleichen. Seit einigen Wochen stelle ich dort regelmäßig bei jeweils einem Artikel pro Einkauf eine Differenz zum Preis am Regal von 10&#160;Cent fest. Bei einem einzelnen solcher Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit ist es zumindest beim Rewe am Fürstenplatz (Düsseldorf-Friedrichstadt) sehr zu empfehlen, sich die Preise der gekauften Artikel zu merken und das hinterher mit dem Kassenzettel zu vergleichen. Seit einigen Wochen stelle ich dort regelmäßig bei jeweils einem Artikel pro Einkauf eine Differenz zum Preis am Regal von 10&nbsp;Cent fest. Bei einem einzelnen solcher Fehler sag ich ja nix. Bei zweien guck ich grimmig. Aber gestern gab&#8217;s den dritten. Und heute auch noch einen vierten.</p>
<p>Ich habe nun mal ein verdammt gutes Kurzzeitgedächtnis bei Zahlen, und die Preise der Artikel, die ich regelmäßig kaufe, habe ich sowieso im Kopf. Da fällt mir sowas sofort auf. <span id="more-4817"></span></p>
<p>Gestern hatte ich das dann doch mal reklamiert, obwohl ziemlich viele Leute an der Kasse anstanden (wie bei den beiden vorigen Malen auch). Es war ein Mikrowellenmenü gewesen, das mit 1,89&nbsp;&euro; am Regal ausgezeichnet war, an der Kasse aber mit 1,99&nbsp;&euro; berechnet wurde. Die Substitutin (vermute ich mal, die Ladenleiterin war&#8217;s nämlich nicht) entschuldigte sich und drückte mir 50&nbsp;Cent in die Hand, auch als Entschuldigung für die vorigen beiden Male.</p>
<p>Als Begründung für die Differenz gab sie an, daß es Preiserhöhungen gegeben habe, aber die Änderungen in der Kasse und die am Regal nicht zeitgleich erfolgen könnten. Die Änderungen für die Kasse werden wohl automatisch von der Zentrale her eingespielt, während sie die Preisschilder an den Regalen händisch austauschen müssen &mdash; und dafür ist dann nicht immer genügend Personal vorhanden.</p>
<p>Von den 50&nbsp;Cent waren also 10 für gestern, 20 für die beiden vorigen Male &mdash; und heute kamen nochmals 10&nbsp;Cent zum Abzug. Diesesmal war es eine Dose Prinzeßbohnen der Marke Ja!, die am Regal mit 0,45&nbsp;&euro; angeschrieben stand und an der Kasse 0,55&nbsp;&euro; kostete. Einen haben sie also sozusagen noch frei, danach werde ich wohl wieder bei der Ladenleitung auf der Matte stehen.</p>
<p>Diese Unterbesetzung in den Supermärkten ist ja kein Zufall. Das macht nicht nur Rewe, das machen auch genauso Aldi, Lidl, Edeka, Netto und wie sie alle heißen. Zeitweise versuchen die Läden, den gewollten Personalmangel dann mit oft völlig unterbezahlten Leasingkräften abzufangen, die dann primär Regale einräumen, aber damit ist es ja nicht getan. Das kann aber nun nicht mein Problem sein; Arbeitslose gibt es ja schließlich genug.</p>
<p>Leider habe ich hier in der Ecke kaum eine vernünftige Ausweichmöglichkeit. Der Netto in der Corneliusstraße ist diesbezüglich auch nicht besser (da laufen eher noch weniger Verkäuferinnen drin rum), und die haben nicht alles im Angebot, was ich so gerne hätte. Der direkt konkurrierende Aldi, den es am Fürstenplatz mal gab, hat schon vor Jahren zugemacht und ist in die Bilker Arkaden gezogen. Das ist mir dann aber wieder zu weit, da muß ich dann meistens einen Fahrschein stechen, wenn ich nicht nur Kleinigkeiten einkaufe.</p>
<p>Also paßt auf, wenn Ihr bei Rewe einkauft, ob die Kassenzettel stimmen. Bei vielen Malen 10&nbsp;Cent wird da auch ein ordentlicher Batzen Geld draus.</p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=4817&amp;md5=5c7685d8ad3f159433c2bfd172c7fb93" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sparkasse: Sicherheit kostet extra</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/05/23/sparkasse-sicherheit-kostet-extra/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 16:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Banking]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtsparkasse]]></category>
		<category><![CDATA[TAN-Generator]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit Monaten drängt die Sparkasse mich beim Online-Banking darauf, vom bisherigen TAN-Verfahren auf ein neues Verfahren zu wechseln, das viel sicherer sein soll. Dafür werden zwei Methoden angeboten: Man bekommt für jede Überweisung eine TAN per SMS aufs Handy geschickt, oder man kauft sich ein kleines Gerät namens TAN-Generator und erzeugt sich die benötigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit Monaten drängt die Sparkasse mich beim Online-Banking darauf, vom bisherigen TAN-Verfahren auf ein neues Verfahren zu wechseln, das viel sicherer sein soll. Dafür werden zwei Methoden angeboten: Man bekommt für jede Überweisung eine TAN per SMS aufs Handy geschickt, oder man kauft sich ein kleines Gerät namens TAN-Generator und erzeugt sich die benötigten TANs jedesmal selbst. Das alte TAN-Verfahren soll dann bald abgeschaltet werden. </p>
<p>Um den Kunden den Umstieg schmackhafter zu machen, wird man jedesmal beim Ausloggen mit einem Preisausschreiben gelockt: <span id="more-4134"></span></p>
<p class="center"><img src="/bilder/2011/0523-tan.jpg" width="547" height="228" alt="ipad 2 gewinnen: Stellen Sie jetzt um und nehmen Sie bis zum 12. Juni 2011 jede Woche an einer ipad 2-Verlosung teil" /></p>
<p>Heute war ich nun in einer Sparkassen-Filiale, um mal nachzufragen. Dabei erfuhr ich: Egal welche der beiden Methoden ich wähle, ich soll auf jeden Fall extra dafür bezahlen. Wenn ich das SMS-Verfahren nehme, werden mir für jede SMS, die ich erhalte, 9&nbsp;Cent vom Konto abgezogen. Der TAN-Generator wiederum schlägt einmalig mit 11,20&nbsp;&euro; zu Buche.</p>
<p>Ich fragte, warum das extra kosten soll, wenn es doch notwendig ist und ich keine Wahl habe. Der Angestellte antwortete, die Kontoführungsgebühren seien ja mit 5,20&nbsp;&euro; sowieso schon so niedrig, davon müßten ja Angestellte, Filialen und Technik bezahlt werden. Äh &#8230; daß ich nicht lache. Ich gehe davon aus, daß diese Kosten viel stärker durch Zinsgewinne gedeckt werden als durch die läppischen Kontoführungsgebühren. Die dürften dagegen eher nur ein kleines Zubrot sein.</p>
<p>Dann meldete ich Zweifel an. Wie soll das mit der SMS-TAN gehen, wenn ich an einem Ort bin, an dem ich (mit T-D1) keinen Handy-Empfang habe? Der Angestellte meinte, dann hätte ich ja auch kein Internet. m( &mdash; Ja nee is klar. Ich kann mich sicher nirgends bei Bekannten an den Router klemmen, um eine Kabel- oder DSL-Leitung mitzunutzen. Internetcafés hat auch noch keiner erfunden. Und wenn mein UMTS-Stick (E-Plus) Empfang hat, ist noch lange nicht garantiert, daß ich auch T-D1 empfangen kann. Hier mitten in Düsseldorf ist das natürlich kein Thema, aber für unterwegs wäre ich mir da nicht so sicher, ob ich die SMS auch wirklich immer bekomme.</p>
<p>Dazu kommt noch etwas anderes, das hatte ich dort gar nicht angesprochen: Auch wenn es meistens funktioniert, muß doch klar sein, daß SMS kein Echtzeitmedium ist. Wenn in dem Bereich, in dem ich mich gerade aufhalte oder irgendwo unterwegs von der Absendestation zu mir aus irgendwelchen Gründen das Netz überlastet oder gar völlig ausgefallen ist, kann es Stunden dauern, bis die SMS ankommt. Und wenn sie in ein Timeout läuft, also zu alt ist (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMS#Unzustellbare_Nachrichten.2FEmpfangsbest.C3.A4tigung">üblicherweise nach 48&nbsp;Stunden</a>), wird sie nicht mehr weiter gespeichert, sondern ganz verworfen. Ob die 9&nbsp;Cent in diesem Fall auch vom Konto abgezogen werden, ist völlig unklar.</p>
<p>So ganz nebenbei: Daß SMS-Kurznachrichten nicht verschlüsselt sind, stört mich bei der Sache auch, obwohl der Angestellte meinte, die übermittelte TAN werde aus der eigenen Kontonummer, der des Empfängers und noch ein paar anderen Daten berechnet. Zwar kann man die in den meisten Fällen nicht nachvollziehen, weil das Online-Banking über https läuft, aber wohl ist mir bei dieser unverschlüsselten Übertragung trotzdem nicht.</p>
<p>Für unterwegs kommt also vermutlich nur der TAN-Generator in Frage, auch wenn er im Vergleich mit den SMS-TANs auch auf längere Sicht für mich teurer ist. Ich überweise händisch derzeit normalerweise nur die Miete, weil ich bei einem Dauerauftrag nie sicher sein kann, ob das Geld vom Amt (egal welchem jetzt) pünktlich ist; setze ich den Dauerauftrag beispielsweise auf die zweite Woche des Monats, mögen das verständlicherweise die Vermieter nicht so gerne. Ansonsten kommen noch gelegentlich einzelne Überweisungen dazu, wenn ich irgendwo was online kaufe.</p>
<p>Wenigstens über die Ansteuerung des TAN-Generators muß ich mir wohl keine Gedanken machen. Der soll funktionieren, indem man ihn vor den Bildschirm hält, wo er die Daten direkt ausliest, aus welchen er die TAN bilden soll. Ich hoffe, man hat das auch mit älteren Notebooks getestet, sodaß es wegen der Auflösung keine Probleme gibt.</p>
<p>Die größte Frage ist für mich jedoch, wie kann es sein, daß ich als Kunde für eine notwendige Sicherheit, für die die Bank meiner Ansicht nach von selbst zu sorgen hat, extra bezahlen muß, und dann auch noch abseits der Kontoführungsgebühren? Ist nicht die Bank dafür zuständig, dafür zu sorgen, daß die Sicherheit ihrer Transaktionen möglichst hoch ist? Denn ihr Ruf leidet, wenn auffliegt, daß Überweisungen manipuliert werden können, nicht die der Kunden. Verbraucherfreundlich ist diese Wahl zwischen &bdquo;bezahlen oder bezahlen&rdquo; jedenfalls nicht.</p>
<p><strong>[Update 2011-05-28 11:23]</strong> Im Zonenblog gibt es hierzu auch einen sehr ausführlichen Artikel mit interessanten Kommentaren: <a href="http://zonenblog.blogspot.com/2011/05/wie-die-sparkasse-sich-ihre-sicherheit.html">Wie die Sparkasse sich ihre Sicherheit von den Kunden bezahlen lässt</a>. <strong>[/Update]</strong></p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=4134&amp;md5=5fdf88cd6c7be8602e3803025bc344c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zuständigkeit für eine Baustelle (5)</title>
		<link>http://blog.atari-frosch.de/2011/04/06/zustaendigkeit-fuer-eine-baustelle-5/</link>
		<comments>http://blog.atari-frosch.de/2011/04/06/zustaendigkeit-fuer-eine-baustelle-5/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 14:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisbauarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Drama um die Kommunikations(un)fähigkeit der Rheinbahn setzt sich fort, wenn auch sehr spät. Auf meine E-Mail vom 9.&#160;März erhielt ich gestern einen Brief, der das Datum 23.&#160;März trägt, aber den Poststempel 4.&#160;April; das ist ja eine wirklich blitzartige Bearbeitung dieser ach so unbequemen Anfrage. In diesem Brief wiederum zeigt mir die Rheinbahn mit schönen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Drama um die <a href="/2011/03/09/zustaendigkeit-fuer-eine-baustelle-4/">Kommunikations(un)fähigkeit der Rheinbahn</a> setzt sich fort, wenn auch sehr spät. Auf meine E-Mail vom 9.&nbsp;März erhielt ich gestern einen Brief, der das Datum 23.&nbsp;März trägt, aber den Poststempel 4.&nbsp;April; das ist ja eine wirklich blitzartige Bearbeitung dieser ach so unbequemen Anfrage.</p>
<p>In diesem Brief wiederum zeigt mir die Rheinbahn mit schönen Worten, daß ihr mein eigentliches Anliegen scheißegal ist, daß sie mich über die Ursachen der Probleme nicht informieren will und daß ich doch bitte froh sein solle, die Straßenbahn direkt vor der Türe nutzen zu können. Und das sieht dann so aus: <span id="more-3599"></span></p>
<blockquote><p>
<strong>Baumaßnahme &bdquo;Fürstenplatz&rdquo;</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Becker,</p>
<p>es tut uns Leid, dass Sie mit unserer Antwort unzufrieden sind. Ihre erneute E-Mail haben wir erhalten. Ihre Verärgerung über die durchgeführten notwendigen Baumaßnahmen, bedauern wir sehr. Gerne gehen wir noch einmal auf Ihre Fragen ein.
</p></blockquote>
<p>&#8230; um genau das nicht zu tun. Und das mit der Kommasetzung haben sie immer noch nicht gelernt. Das allein ist ja schon peinlich.</p>
<blockquote><p>
Dass wir die Anwohnerinformation &bdquo;direkt in den Altpapier Container gekippt&rdquo; haben, weisen wir ausdrücklich zurück. Ebenso, wie dass unsere Antwort &bdquo;durch einen Praktikanten aus Textbausteinen irgendwie zusammengesucht&rdquo; wurde.
</p></blockquote>
<p>Altpapier-Container schreibt man mit Bindestrich oder zur Not ganz zusammen, aber nicht in zwei Worten. Ich habe doch gar nicht behauptet, daß die Rheinbahn selbst die Infozettel da reingekippt haben könnte. Mir war aber gesagt worden, daß die Verteilung im Auftrag der Rheinbahn gemacht worden sei, also eben gar nicht von der Rheinbahn selbst. Und daß solche Aufträge an externe Firmen gern schonmal mehrfach an nach immer schwächere Marktteilnehmer durchgereicht werden, sodaß am Ende vielleicht noch ein Schüler oder ein Rentner die Arbeit macht, ist ja nun auch nichts Neues und sollte auch der Rheinbahn bekannt sein, auch wenn sie ihre Sub-sub-sub-Unternehmer vermutlich nicht weiter überprüft (wer macht das schon).</p>
<p>Wenn diese Briefe nicht von Angelernten geschrieben werden, sind der Mangel an Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie die Pauschalität der Aussagen umso peinlicher für eine Abteilung, die sich &bdquo;Kundendialog&rdquo; nennt.</p>
<blockquote><p>
Eine Aussage zur Telefoninformation bei der Stadt Düsseldorf können wir nicht treffen. Die Stadt Düsseldorf ist ein eigenständiges Haus.
</p></blockquote>
<p>Zur eigenen Telefonzentrale, die nicht wußte, wer zuständig ist und wohin sie mich verbinden sollte, sagt man einfach mal gar nichts. Auch eine Methode.</p>
<blockquote><p>
Sie können aber versichert sein, dass die Arbeiten immer durch unsere Ingenieure begleitet werden. Diese Fachleute kümmern sich darum, dass keine Probleme an den Mauern der Häuser entstehen oder &mdash;wie Sie es nennen&mdash; &bdquo;Mist&rdquo; gebaut wird.
</p></blockquote>
<p>Das erklärt noch lange nicht den Grund. Daß die beanstandeten Vibrationen bei den letzten Gleisarbeiten nicht vorkamen, wird hier mal locker unter den Tisch fallen gelassen. Das klingt eher so nach dem Motto, unsere Fachleute wissen Bescheid, und Du Bürger kannst das sowieso nicht verstehen, also vertrau denen einfach, die wissen schon, was sie tun. Wenn ich dem vertrauen würde, hätte ich dann nachgehakt?</p>
<blockquote><p>
Sie haben Recht, dass Schäden am Gleis nicht vom Himmel fallen. Die Schienen unterliegen durch die Nutzung einer Abnutzung. Sie müssen zeitweilig, möglicherweise auch durch Aufwalzungen, repariert werden und in Abständen von Jahren auch gewechselt werden.
</p></blockquote>
<p>Sagte ich nicht schon, daß ich das weiß? Es gibt sogar gesetzliche Regelungen dazu, wie oft Gleise ausgetauscht werden müssen. Wenn bekannt ist, daß die Gleise eine so hohe Abnutzung haben, dann sollte man vielleicht doch mal drüber nachdenken, ob die eingesetzte Kombination aus Fahrzeugen und Gleismaterial sinnvoll zusammenpaßt, oder ob man vielleicht an einer Stelle etwas ändern sollte. Wie gesagt, einen etwa jährlichen Austausch von Gleisen kann mir insbesondere nach fünf Jahren ohne derartige Arbeiten niemand erklären! Es gab auch keine Anschaffung von deutlich schwereren Fahrzeugen in dieser Zeit.</p>
<blockquote><p>
Für den Ihnen versprochenen Flüsterasphalt hat unser Haus keine Zuständigkeit.
</p></blockquote>
<p>Dann sollte ich doch nochmal bei den Grünen Bilk nachfragen, woher die Information mit dem <a href="/2009/11/13/die-rheinbahn-informiert-nicht/#comment-4079">Flüsterasphalt</a> kommt. Denn auch dabei wurden die Gleise rausgerissen, was für eine Asphalt-Neu-verlegung doch eigentlich gar nicht nötig sein sollte. Außerdem wurde Flüsterasphalt im Gegensatz zu dem, was Christine in dem verlinkten Kommentar schreibt, bereits seit 2007 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flüsterasphalt#Offenporiger_Asphalt">testweise eingesetzt</a>, muß also im April 2008 bereits bekannt gewesen sein.</p>
<blockquote><p>
Für die Ihnen entstandene Belästigung in den beiden Bauphasen, aber auch für Ihre Sorgen, können wir uns bei Ihnen nur noch vielmals entschuldigen. Wir hoffen, dass Sie jetzt in aller Ruhe auch wieder die Vorteile der Bahnstrecke vor Ihrer Haustüre nutzen können.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Rheinbahn AG</p>
<p>(zwei Unterschriften)
</p></blockquote>
<p>Was die Rheinbahn weiterhin unterschlägt, ist die Tatsache, daß auch bei den vorherigen Baumaßnahmen keine Informationen an die Anwohner verteilt wurden. Da wurde wohl immer der gleiche externe Auftragnehmer beauftragt, der die Infozettel immer auf die gleiche Weise &bdquo;verlor&rdquo;?</p>
<p>Übrigens stimmte auch die Aussage aus dem letzten Schreiben nicht, wo es hieß:</p>
<blockquote><p>
Durch die Gleisarbeiten werden wir eine sehr hohe Geräuschminderung erzielen.
</p></blockquote>
<p>An der Lärmentwicklung der vorbeifahrenden Straßenbahnen, nicht nur auf der Gleiskreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße, hat sich genau gar nichts geändert.</p>
<p>Ich denke mal, nächstes Mal spare ich mir die Mails an die Rheinbahn und schreibe nur noch Blogeinträge. Die Rheinbahn hat ja jetzt sehr ausführlich gezeigt, daß kritische Anfragen nur stören und man sie auf keinen Fall erschöpfend beantworten möchte. Wie heißt es so schön? Danke für&#8217;s Gespräch.</p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=3599&amp;md5=09e25aee58053b6a22c325f02847e0e3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zuständigkeit für eine Baustelle (3)</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 02:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frosch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisbauarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag Mittag um 12:00 Uhr herum gab es nochmal für ca. 20&#160;Minuten Vibrationen. Der Mensch vom Umweltamt hat sich derweil nicht zurückgemeldet. Warum auch&#160;&#8230; Dafür vibriert Freitag auf Samstag ab 23:30&#160;Uhr wieder das Haus, noch stärker als zuvor. Daß an diesem Wochenende nochmal durchgearbeitet wird, war natürlich wieder nicht angekündigt, warum auch, sind ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag Mittag um 12:00 Uhr herum gab es nochmal für ca. 20&nbsp;Minuten Vibrationen. Der Mensch vom Umweltamt hat sich derweil nicht zurückgemeldet. Warum auch&nbsp;&#8230;</p>
<p>Dafür vibriert Freitag auf Samstag ab 23:30&nbsp;Uhr wieder das Haus, noch stärker als zuvor. Daß an diesem Wochenende nochmal durchgearbeitet wird, war natürlich wieder nicht angekündigt, warum auch, sind ja nur Anwohner. Rheinbahn, ich werde langsam ernsthaft sauer. Wann ich schlafen soll, ist Euch natürlich auch egal.<span id="more-3479"></span></p>
<p>01:00 Uhr. Ich gehe zur Baustelle runter, weil mittlerweile auch hintenraus die Fenster vibrieren. Dabei stelle ich fest, daß jetzt die Schienen in der Helmholtzstraße herausgerissen werden, also direkt vor meiner Haustüre. Eine Frau, die angeblich für die Baustelle zuständig ist, behauptet, es seien 500 Infozettel in die Häuser verteilt worden, und das schon letztes Wochenende. Hier waren keine zu sehen. Die wurden dann wohl vom Sub-sub-sub-sub-sub-Unternehmer direkt in den nächsten Altpapier-Container gekippt? &mdash; Sie bietet mir ein Hotelzimmer an. Bei meinem derzeitigen Tagesrhythmus nützt mir das genau gar nichts, kein Hotel läßt mich bis 12 oder 13&nbsp;Uhr schlafen. Außerdem hilft das den Häuserwänden nichts. Die Frage, warum die Gleise schon wieder getauscht werden müssen, wird mir nicht beantwortet.</p>
<p>ca. 01:30 Uhr: Das Vibrieren nimmt weiter zu. Ich schalte den PC ab. Das wird mir für die Festplatten zu gefährlich.</p>
<p>ca. 02:00 Uhr: Ich gehe nochmal runter, schon ziemlich mit den Nerven fertig. Das Vibrieren hat weiterhin zugenommen. Man bietet mir nochmal ein Hotelzimmer an. Die Frage, warum die Gleise schon wieder getauscht werden müssen, kann man mir immer noch nicht beantworten. Ich will die Telefonnummer wissen, die auf diesem angeblichen Infozettel steht. Das sei die der Pressestelle der Rheinbahn, die habe die Baustelle beauftragt. ACH? Und in der Zentrale dort weiß man von nichts, kann mich nicht richtig verbinden und schickt mich zur Stadt Düsseldorf? Natürlich kann ich jetzt nicht dort anrufen, abgesehen davon, daß die Nummer nicht auf der Website steht. Jedenfalls nicht auffindbar.</p>
<p>02:30 Uhr: Mail an die Rheinbahn, mit dem Notebook, über Kontaktformular:</p>
<blockquote><p>
Guten Tag,</p>
<p>vor dem Haus, in dem ich wohne, wird gerade die Straße aufgerissen. Es gab entgegen der Behauptung der Leute an der Baustelle KEINE Information der Anwohner. Die angeblich 500 Infoblätter hat dann wohl der beauftragte Sub-sub-sub-sub-Unternehmer direkt in die Altpapier-Container gekippt?</p>
<p>Im April 2008, im November 2009, im Mai 2010 (nur Fürstenplatz) und jetzt schon wieder wurde/wird hier die Straße aufgerissen, um Gleise auszutauschen. Niemand kann mir erzählen, daß das so häufig nötig ist. Ich möchte bitte eine qualifizierte Begründung dafür!</p>
<p>Im Gegensatz zu den vorherigen Baustellen wackelt diesmal hier buchstäblich das Haus. Die Vibrationen gehen bis in den 5.&nbsp;Stock, und  hintenraus wackeln noch die Fenster und außen die Regenrinnen. Niemand kann mir erzählen, daß das der Bausubstanz guttut. Ich habe hier noch  kein Erdbeben erlebt, das dermaßen stark ausfiel! Das ging doch auch bei den letzten Malen ohne Wackelei, wenn auch mit viel Gedröhn, warum muß diesmal alles wackeln?</p>
<p>Seit 23:30 Uhr geht das jetzt schon, aber es ist nicht das erste Mal. Schon als vorletzte Wochenende am Fürstenplatz aufgerissen wurde, hat hier alles vibriert, schon stark genug, um mir Sorgen um das Mauerwerk des Hauses zu machen. Ich mußte mehrfach herumtelefonieren (es gab ja keine Information) und landete schließlich beim Umweltamt der Stadt Düsseldorf (494949), wo man sich &bdquo;erkundigen&rdquo; wollte &mdash; und sich dann nicht mehr meldete.</p>
<p>Ich verlange, daß diese Baustelle stillgelegt wird, bis Geräte eingesetzt werden können, mit denen Sie wie vorher auch die Straße aufreißen können, ohne die Häuser zum Wackeln zu bringen. Und ich verlange eine DEUTLICHE Verbesserung der Informationspolitik!</p>
<p>Keine Antwort ist übrigens auch eine Antwort. Ich werde dann drüber bloggen.</p>
<p>Mit schwer genervten Grüßen<br />
Sabine Becker
</p></blockquote>
<p>03:32 Uhr. Gerade ist es mal ruhig. Wer weiß, wie lange&nbsp;&#8230;</p>
<p><strong>[Update]</strong> Ganze 7 Minuten. Es dröhnt und wackelt wieder. <strong>[/Update]</strong></p>
 <p><a href="http://blog.atari-frosch.de/?flattrss_redirect&amp;id=3479&amp;md5=2a883714b4343309eceaa1ac26052db8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.atari-frosch.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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