Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Archiv der Rubrik 'Computer'

Umgeroutet

Samstag, 20. Dezember 2014

… oder warum es keine so gute Idee ist, seinem Router Tee zu geben. 😉

Ich hatte mir kurz nach 19:00 Uhr einen feinen Tee gekocht, und auf dem Weg von der Küche ins Zimmer mit der sehr vollen Tasse im Flur ein wenig davon, ähm, verloren. Kein Problem, kann man ja wieder aufwischen. Aufgefangen hatte den Tee-Schluck allerdings nicht der Fußboden, sondern mein Draytek Vigor 2600 (Router mit DSL-Modem). Und offenbar steht der nicht so auf Tee. (mehr …)


Netflix mit Linux

Montag, 15. Dezember 2014

Diesen Abend wollte ich eigentlich damit verbringen, einen Film zu sehen. Und nachdem ich eine entsprechende Empfehlung bekommen hatte, meldete ich mich bei Netflix an. Der erste Monat ist ja kostenlos, und wenn ich nichts finden würde oder die Geschwindigkeit meiner Leitung nicht ausreichen sollte, kann ich mich ja wieder abmelden.

Nach der Anmeldung sollte ich dann aus einer recht geringen Auswahl drei Filme bzw. Serien markieren, um Netflix mal so grob meine Interessen anzuzeigen, damit man mir passende Vorschläge unterbreiten könne. Bei diesen Vorschlägen war der „Hobbit“ dabei, der mir nach einer Änderung der Spracheinstellung auch auf Englisch angeboten wurde. Dabei stellte ich schon den ersten Mangel fest: Die Spracheinstellung der Seite und der Filme wird nicht getrennt; will ich Filme/Serien in englischer Sprache haben, dann bekomme ich auch alle Menüs und Hilfen auf Englisch angezeigt. Aber es wäre ja viel zu einfach, wenn das das einzige Problem geblieben wäre. (mehr …)


Blinken-Desire

Samstag, 9. November 2013

Letzte Nacht meinte mein HTC-Desire, so ein bißchen Blinkenlights spielen zu müssen. Ich hatte es mir als Wecker ans Bett gelegt, weil ich ja für die OpenRheinRuhr früh aufstehen mußte. Allerdings konnte ich nicht schlafen, und so setzte ich mich eine Weile aufs Bett und sinnierte so vor mich hin.

Plötzlich, ohne daß ich es berührt oder auch nur angesehen hätte, leuchtete das Display des Smartphones auf und zeigte mir die Uhrzeit an: 03:07 Uhr – so als hätte jemand auf den Aktivierungsknopf gedrückt. Nach ein paar Sekunden ging es wieder aus. Ähm, wat? (mehr …)


Spaß mit Swapping (Debian Squeeze, Teil 3)

Montag, 4. November 2013

Das Swapping-Spiel vom Juni geht auf meinem Server unverdrossen weiter. In den letzten Monaten habe ich die Statusmails von stündlich auf viertelstündlich umgestellt, und neben den anderen Ausgaben hänge ich noch die des Swapping-Scripts hintendran. Alle paar Tage starte ich insbesondere apache2 und mysql neu, wegen der Swapperei. Allerdings ging die Load nicht mehr in fliegende Höhen; erst gestern hatte ich eine Spitze von 2.58 gesehen, die sich aber von selbst wieder auf normal einpendelte.

Und heute knallte es wieder. (mehr …)


StatusNet installation

Freitag, 12. Juli 2013

After grmpyoldman has „urged” me to return to identi.ca I found that the site is soon going to change to pump.io. Well, that would be ok for me, but hey, status.net was not meant to be centralized. Since a while I considered to set up my own status.net server, so now I did.

Starting was easy: Download the tarball of the current version (1.1.0), in that case directly to my dedicated server, unpack it, read the INSTALL file and do what it says. It even tells how to create the database; not every installation instruction of a web application does that! Although, I stumbled upon a problem. (mehr …)


Spaß mit Swapping (Debian Squeeze, Teil 2)

Montag, 17. Juni 2013

So langsam hat sich die Lage hier auf dem Server wieder beruhigt. Das Hauptproblem war offenbar eine fehlerhafte Einstellung in der Konfigurationsdatei des Webservers; die gleiche, die auch schon 2010 diese Probleme (mit-)verursacht hatte. Aus irgendwelchen Gründen – vielleicht bei einem Upgrade – war die Einstellung MaxRequestsPerChild wieder auf 0 gestanden. Das bedeutet, daß jeder Apache-Prozeß (er macht üblicherweise mehrere Instanzen auf) unbegrenzt viele Anfragen bearbeiten soll. Diesen Wert habe ich wieder auf 500 gesetzt.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das alles war. (mehr …)


Spaß mit Swapping (Debian Squeeze)

Samstag, 15. Juni 2013

Vor knapp drei Stunden stellte ich fest, daß mein Server nicht antwortet. Oder besser, fast nicht. Ping ging noch durch, sogar mit relativ normalen Antwortzeiten, aber die Dienste antworteten allesamt nicht.

Das passiert nicht zum ersten Mal, und der zeitliche Zusammenhang mit dem letzten Kernel-Update von Debian Squeeze ist nicht zu übersehen. Der Verlauf ist immer gleich: Vor allem der Swap läuft scheinbar grundlos voll, die CPU-Load geht hoch, und in gleichem Maße verlangsamte sich die Reaktion der Serverdienste, oder sie reagierten eben gar nicht mehr. Allerdings war bisher nicht immer alles „tot“ gewesen; bitlbee und der ZNC waren unbeeindruckt weitergelaufen. Diesmal kam es eine ganze Ecke härter. (mehr …)


Der Debian-Upgrade-Fluch

Freitag, 31. Mai 2013

Irgendwie muß es sowas wohl geben. Seit dem Release von Debian Sarge als stable hatte ich kein Distributions-Upgrade mehr, das nicht irgendwie Probleme machte. Das fing an, als das Upgrade von Sarge auf Etch kam. Da funktionierte erstmal einiges nicht, was ich erst so nach und nach lösen konnte, und das nicht gerade mit userfreundlichen Methoden. Als dann Lenny herauskam, mußte ich auch erst in die Trickkiste greifen, bis alles wieder lief. Über das Upgrade zu Squeeze hatte ich nichts notiert, aber ich erinnere mich dunkel, daß ich mindestens das Problem hatte, unter X11 keine deutsche Tastatur gehabt zu haben, obwohl alles andere auf deutsch eingestellt war. Nunja.

Und jetzt kam Wheezy. (mehr …)


Scareware am Telefon

Freitag, 22. März 2013

Heute Mittag gegen 12:00 Uhr hatte ich einen, ähm, interessanten Anruf. Der Mensch sprach ein stark akzentbehaftetes Englisch, ich verstand nicht alles. Aber so viel: Er sei von „Microsoft”, wenn ich meinen „computer connect to the internet”, dann würde der „download something”, und das macht dann einen „system crash”. Nachdem er sein Sprüchlein noch zweimal wiederholt hatte, verstand ich so viel, daß er mich wohl davor warnen wollte, meinen Computer mit dem Internet zu verbinden, weil der dann sofort was runterladen würde, was „mein Windows” zum Absturz brächte. Aha, soso. (mehr …)


#clt2013

Montag, 18. März 2013

Das vergangene Wochenende war anstrengend, toll, aufregend, anregend, interessant, lehrreich, (vielleicht) erfolgreich, nervig, mit wenig Schlaf, vielen Leuten und noch mehr Autobahnkilometern. Kurz: Es waren Chemnitzer Linux-Tage, und ich war dabei. 🙂

Mit dem Bus von Freedom Tours, organisiert von Birgit Huesken (das ist die mit dem Stricktux) ging es für mich am Freitag ab 12:45 Uhr in Düsseldorf am FSFE-Büro los. Mit den notwendigen Pausen (Lenkzeiten und so) und ein wenig Stau kamen wir dann um etwa 21:30 Uhr an der TU Chemnitz an, wo wir schonmal den FSFE-Stand ausluden, und kurz nach 22:00 Uhr am Europark, wo die meisten unserer Gruppe übernachteten. (mehr …)


Endlich wieder Congress!

Montag, 7. Januar 2013

Das wurde aber auch mal wieder Zeit, nachdem ich in den letzten zwei Jahren wegen Erkältung nicht fahren konnte. Nach dem Umzug des Congresses nach Hamburg in ein (viel) größeres Gebäude war außerdem abzusehen, daß es nicht mehr so eng und dichtgedrängt werden würde. Es änderte sich aber noch viel mehr.

Am 26. Dezember fuhr ich also nach Hamburg. Um der Überfüllung in den ICEs zu entgehen, die bereits auf der Bahn-Website mit einem R gekennzeichnet waren (für den Hinweis, daß man reservieren sollte, weil es voll werden wird), wählte ich eine Verbindung ohne ICE. Ich fuhr also mit einem Regionalexpreß bis Dortmund und nahm ab dort — natürlich mit Reservierung — einen Intercity nach Hamburg. Außerdem fuhr ich relativ spät los, damit konnte ich an dem Tag nochmal so ein bißchen ausschlafen. (mehr …)


Zusammenarbeit mit Microsoft

Dienstag, 27. November 2012

... oder: ROTFL des Tages.

Ich bekam da vorhin eine Mail, bei der ich erst dachte, daß es sich um Spam handelt. Aber in Spam-Mails werde ich üblicherweise nicht mit meinem vollen offiziellen Namen angesprochen.

Und das stand drin: (mehr …)


2 TB HDD – Danke, Proparity & Internet!

Donnerstag, 22. November 2012

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, an denen bei mir alles zusammenbricht, wenn die (einzige) Festplatte stirbt. Das hatte ich auch, aber es ist schon einige Jahre her, daß ich mir darüber Gedanken machen mußte. Mittlerweile habe ich mehrere Festplatten in Betrieb, und fast alle Daten sind doppelt gespeichert. Allerdings basiert auch dieses Schema darauf, daß die Platten entweder laufen oder austauschbar sind.

Die derzeitige Architektur sieht so aus: (mehr …)


Spaß mit Soundblaster

Mittwoch, 1. August 2012

Heute hab ich mal wieder eine Story aus der Serie „Spaß mit (alter) Hardware“. Ist ja nicht so, daß ich sonst keine Probleme hätte, aber es muß halt immer noch irgendwo eine Kleinigkeit mit obendrauf kommen.

In meinen beiden Desktop-PCs hier, seerose und seefunk, habe ich mittlerweile jeweils eine Soundblaster Emu10K1. Die Modelle sind nicht exakt gleich, aber sie benutzen den gleichen Treiber und liefern die gleiche gute (im Verhältnis zu ihrem Preis und im Vergleich zu anderen Karten in dem Segment) Qualität. Beide PCs laufen mit Debian GNU/Linux Squeeze, seerose in 64bit, seefunk in 32bit. Bei seerose geht alles. seefunk dagegen meint seit kurzem, mit seiner Soundblaster nicht mehr reden zu müssen. Das sieht dann in dmesg so aus: (mehr …)


Gehackter Freifunk-Router

Montag, 21. Mai 2012

Klingt vermutlich ein wenig paradox, denn eigentlich ist er ja frei zugänglich. Nunja, nicht ganz: Ins LAN soll man nicht reinkönnen, auf das System des Routers selbst auch nicht, und Peer-to-Peer (P2P) ist untersagt. Und eigentlich auch gesperrt. Trotzdem lief da bei mir was durch. Aber der Reihe nach:

Seit einigen Monaten läuft bei mir ein Freifunk-Router, ein relativ alter LinkSys WRT54G. Den hatte ich im Zuge meiner Router-Suchaktion im letzten Jahr zusammen mit zwei anderen bekommen; einer der anderen ist hier mittlerweile der Internet-Router. Den WLAN-fähigen LinkSys überließ ich den Düsseldorfer Freifunkern zum Flashen, und dann stellte ich ihn in mein Fenster zum Hinterhof und gab ihm auf der anderen Seite auch Zugang zum Internet. Aufgespielt worden war eine Firmware aus Berlin namens OLSR, extra noch auf P2P-blocking getestet, also machte ich mir da keine Sorgen. Anfangs guckte ich über den Internet-Router ab und zu mal rein, was da so drüberläuft: Webseitenbesuche, Windows-Updates, eine ssh-Verbindung zu einem Mietserver, also nix Kritisches. Ich hab nicht mal Mailverbindungen gesehen. (mehr …)