Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Depression'

Das Fenster

Dienstag, 17. November 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das andere Repressionsamt hat umgehend wegen Unzuständigkeit abgelehnt, noch bevor alle Unterlagen da waren.

10:09 - 17. Nov. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das Fenster wird langsam zu einer ernsthaften Option. Diese Gesellschaft will Menschen wie mich nicht leben lassen.

10:11 - 17. Nov. 2015

(Für die, die's nicht verstehen: Ich wohne im 5. Stock. Der Abstand von meinem Fensterbrett zur Straße runter beträgt etwa 14 Meter.) (mehr …)


Zwangsverrentungsversuch des ARGE (2)

Mittwoch, 11. November 2015

Das ARGE gibt wirklich nicht auf, bis sie mich ganz erledigt haben. Der Zwangsverrentungsversuch geht weiter.

Dabei schien nach dem Sommer erst einmal Ruhe zu sein. Daß mir zwischendurch ein Inkasso-Unternehmen, beauftragt von der Rheinbahn, widerrechtlich fast 400 Euro vom Konto pfänden ließ und ich wegen eines darauf folgenden Depressionsschubs nicht innerhalb der Fristen reagieren konnte, war dann eher so ein Zwischenspiel. Die Schuld stammt aus dem Jahr 2002, als das faschistische Repressionsamt AKA „Sozialamt“ es fast schaffte, mich obdachlos zu machen. Aber mit dem Weiterbewilligungsantrag (WBA) vom Oktober ging es dann wieder richtig los. (mehr …)


Volkskrankheit Depression

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Alexander Schestag @AlexSchestag
Auch für @AtariFrosch: Die Depression ist zur Volkskrankheit geworden, Menschen verlieren ihr Leben durch Anpassung. m.spiegel.de/karriere/beruf…

8:50am · 22 Oct 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
@AlexSchestag Erkenntnisse, die ich längst habe. Der Autor blendet allerdings den massiv einschränkenden Faktor Geld aus.

10:49am · 22 Oct 2015

Alexander Schestag @AlexSchestag
@AtariFrosch ja, vielleicht weil er mit Karrieremenschen zu tun hat, die eh genug verdienen. Oder er geht im Buch drauf ein. Interessant ...

10:52am · 22 Oct 2015

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Wo ist die Hoffnung?

Dienstag, 18. August 2015

(Ja, das wird wieder so ein #mimimi-Artikel. Wen das nervt, einfach weglesen und weitermachen.)

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es einen Ort, an dem ich mich mit dem einbringen kann, was ich kann, statt ständig genötigt zu werden, um die Existenz zu kämpfen?

14:19 - 18. Aug. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es so einen Ort, wo nicht die Normalität, sondern die Individualität zählt? Where is the hope?

14:19 - 18. Aug. 2015

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Ich will das nicht!

Sonntag, 2. August 2015

Ein Deutschland, in dem Menschen frühestens dann zählen, wenn das, was sie tun, Geld bringt.

Ich will das nicht!

Ein Deutschland, das Erwerbslosigkeit und Armut als selbst verschuldete Makel ansieht und die Betroffenen „Sozialschmarotzer“ nennt.

Ich will das nicht!

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Offener Umgang mit dem Anderssein

Dienstag, 14. Juli 2015

Man kann's nicht richtig und niemandem recht machen. Versteckt man Probleme, die von einer (unsichtbaren) Behinderung oder Krankheit herrühren, und es knallt irgendwann, heißt es: „Warum hast Du nichts gesagt?“ Zeigt man sie jedoch offen, bietet man sofort Angriffsfläche:

Atari-Frosch @AtariFrosch
@KatrinaR47 „nicht wundern was kommt wenn Du offen damit umgehst“ = „Du bist ein Opfer, darf jeder draufhauen“. Kenn ich von #NotJustSad.

16:52 - 18. Jan. 2015

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Eingemauert (ein Lebenszeichen)

Donnerstag, 12. März 2015

Seit Wochen gibt es hier im Blog nur noch die wöchentlichen Links, also die Sammlung der (meisten) Artikel, die ich so im Laufe der Woche gelesen habe. Daher wollte ich mal ein Lebenszeichen hinterlassen.

Das ARGE gibt sich gerade mal wieder alle Mühe, zu vergessen, daß sie schon seit Jahren von meiner chronischen Depression wissen und davon, daß ich deswegen nicht mal eben umziehen kann. Meine Wohnung ist ihnen „zu groß und zu teuer“. Nun soll ich mal wieder beweisen, daß ich nicht umziehen kann – und solange ich das nicht kann, bekomme ich 83,00 € pro Monat weniger. (mehr …)


Handlungsunfähigkeit #NotJustSad

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Ich hatte schon mehrfach erwähnt, daß akute Depressionen mich handlungsunfähig machen können. Das klingt seltsam, wenn man doch weiß, daß ich die meiste Zeit am Computer verbringe. Wie paßt das dennoch?

Es gibt Aufgaben, die muß man einfach erledigen. Manche davon haben eine Deadline, aber auch alle anderen werden nicht einfacher oder weniger, wenn man sie liegenläßt. Ein paar wenige davon machen richtig Probleme, wenn man sie ignoriert. Und um diese geht es. (mehr …)


Versagung der Leistungen (4) – Strafanzeige

Donnerstag, 21. August 2014

Der Tanz geht weiter. Den zweiten Termin beim ARGE am 1. Juli sagte ich telefonisch ab, weil ich so tief im psychischen Loch gesteckt hatte, daß ich es einfach nicht geschafft hatte. Stattdessen schickte ich die Anlage EKS und die erneut kopierte Gewerbeanmeldung etwas später als Einschreiben gegen Unterschrift.

Daraufhin bekam ich einen Anruf, daß man jetzt noch mehr Papier haben wolle: Handelsregisterauszug und Gesellschaftervertrag der Nerd4U UG. Die Anforderung käme dann noch per Brief, „damit Sie sich nicht wundern“. Ahja. Damit es nicht langweilig wird, stand im angekündigten Brief dann jedoch schon wieder was ganz anderes … (mehr …)


Autismus und Empathie

Dienstag, 12. August 2014

In einem Kommentar warf Joachim die Frage auf, wie ich denn als Autistin empathisch sein könnte.

Zunächst einmal unterstelle ich als bekannt, daß nicht alle Autismus-bedingten Eigenschaften bei jedem Autisten vorhanden sind und die, die vorhanden sind, nicht gleich stark ausgeprägt sind. Deshalb nennt man das ja mittlerweile auch ein Spektrum – die veränderte „Verschaltung“ im Gehirn erzeugt individuell unterschiedliche Ergebnisse, die wir als positiv oder negativ einordnen, oder die sogar beides sein können, je nach Situation. (mehr …)


Versagung der Leistungen

Mittwoch, 30. April 2014

So heißt das im Bürokratendeutsch, wenn das Amt für Repression, Grundrechtsentzug und Existenzvernichtung (ARGE) seinem Namen alle Ehre macht und einem mal so ganz locker-flockig, in diesem Fall dazu noch extrem kurzfristig und außerdem widerrechtlich, die Existenzgrundlage entzieht.

Aber eins nach dem anderen: (mehr …)


Kein „Spirit of Health“ in Hannover! (3)

Samstag, 26. April 2014

Auch wenn's finanziell weh tut – es war mir heute wichtig, nach Hannover zur Anti-MMS-Demo zu fahren, die Christopher Lauer angemeldet hatte.

Mit Kamera, Smartphone und meiner gestern geschriebenen Rede in der Tasche machte ich mich heute früh kurz nach 6:00 Uhr auf den Weg. Für den Hinweg hatte ich mir den ICE543 rausgesucht, der auch pünktlich um 09:28 Uhr in Hannover ankam. Vom Hauptbahnhof Hannover aus ging es dann weiter mit dem Bus 134 zum HCC. Dort standen schon ein paar Nasen neben einem Polizeiauto und steckten Schilder zusammen.

Um etwa 10:00 Uhr begrüßte Christopher die Versammlung und meinte, er sei im Vorfeld „darauf hingewiesen worden“, daß die Kongreßteilnehmer lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnähmen; das gleiche würden wir jetzt auch mit unserer Gegen-Demo machen. Wir sollten uns nicht provozieren lassen und auf jeden Fall friedlich bleiben. Die Demo sei angemeldet von 10:00 bis 12:00 Uhr und bleibe stationär vor dem Eingang des Kuppelsaals des HCC. (mehr …)


Trend-Diagnosen

Freitag, 25. April 2014

Es scheint ein Spielchen zu sein, das sich wiederholt: Gehen die Diagnosen für eine psychische Krankheit, Störung etc. (also eine dieser „unsichtbaren Behinderungen“) nach oben, wird gern von einer „Trend-Diagnose“ gesprochen. Das hatten wir mit Depression, mit AD(H)S, mit Borderline, und jetzt eben auch mit der Trend-Diagnose Autismus.

Abgesehen davon, daß der Artikel des Deutschlandfunks einige Fehler enthält, stellt sich mir die Frage, was diese Behauptung eigentlich soll. (mehr …)


#isjairre

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Twitter auf. Hashtag-Welle #isjairre. Uff.

Uff, nicht weil es mich nervt, sondern weil ich das alles nur zu gut kenne. Unter #isjairre berichten Menschen in kurzen Statements, was sie sich wegen psychischer Krankheiten, Traumata, Autismus und anderer „Störungen“ schon für Sprüche anhören mußten.

Die Klassiker dürften wohl „reiß Dich/reißen Sie sich mal zusammen“ und „stell Dich/stellen Sie sich nicht so an“ sein, gefolgt von den altbekannten Vorwürfen, Aufmerksamkeit zu suchen, einfach zu empfindlich oder faul zu sein. Auch sehr typisch: Vorschläge, man solle mal spazieren gehen, Sport machen und mehr unter Menschen gehen. (mehr …)


Vorstellungsvermögen

Mittwoch, 25. September 2013

Menschen sind von Haus aus hilfsbereite Wesen. Wenn sie erkennen, daß jemand Hilfe braucht, wird sie oft auch angeboten, selbst in unserer relativ kalten Gesellschaft, in der die Menschen dazu „erzogen“ werden, nur auf sich selbst zu achten. Und dann wird den Betroffenen auch zugestanden, nicht alles tun zu können, was sonst „jeder“ kann.

Allerdings gibt es ein Problem. Dies wurde auch hier im Blog in den Kommentaren deutlich. (mehr …)