Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Verkehr'

Autofahrer-Frechheit

Mittwoch, 1. Februar 2017

Biene (München) berichtete vorhin auf GNUsocial von einem Vorfall, der mir mal wieder den Mund offen stehen ließ. Ich zitiere das hier ohne Links, denn auf GNUsocial bleiben Einträge nicht ewig stehen, sondern werden nach einiger Zeit aus der Datenbank gelöscht, so daß die Links danach ins Leere gehen.

Ha! Heute habe ich gegen einen Autofahrer gewonnen, der mir auf dem Radweg (!!!) entgegen kam \o/. Ich war schonmal in ner ähnlichen Situation, da wär ich beinahe verprügelt worden.

Daß Autofahrer auf Radwegen parken, ist ja leider nichts Neues. Auf dem Gehsteig hab ich hier in Düsseldorf an der Kreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße auch schon einen herumfahren sehen – und mußte mich dumm anmachen lassen, als ich den Fahrer bat, auf die Fahrbahn zu fahren. Aber Bienes Erlebnis schlägt echt alles: (mehr …)


Geschenke und Entscheidungen

Freitag, 10. Juni 2016

Auch wenn die Zahlen nicht mit meinem gefühlten Alter übereinstimmen: Ich bin jetzt 48 Jahre alt. Es fühlt sich wirklich nicht so an. Ich habe eher das Gefühl, immer noch so etwa 32 zu sein, wie ich war, als ich Ende 2000 nach Düsseldorf kam. Das liegt wohl auch daran, daß ich viele Erfahrungen und Erlebnisse, die andere in diesem Zeitraum machen oder die man einfach erwarten kann, einfach nicht machen konnte – weil mich Depressionen, Armut und Repressionsämter im Griff hatten und haben, während das Leben an mir vorbeizieht und ich es nicht leben kann.

Drei Bücher von Jean M. Auel

Die letzten paar Geburtstage habe ich mehr oder weniger ignoriert. Diesmal habe ich Anfang des Monats mal einfach auf meine Wunschliste hingewiesen. Prompt gab es diesmal richtig viele Geschenke, dazu noch Dinge, die gar nicht auf der Liste standen. Aber es gab auch zwei Entscheidungen. (mehr …)


Wehrhahnlinien-Rant

Montag, 9. Mai 2016

Gestern bei bzw. nach der Teilnahme an der DSSQ-Demo fiel es mir mal wieder auf: Seit der Aktivierung der sogenannten Wehrhahn-Linie am 21. Februar 2016 gibt es für Bilk und Friedrichstadt deutliche Verschlechterungen bei der Anbindung mit Bussen und Straßenbahnen an wichtige Ziele – und teils auch noch Verteuerungen als Sahnehäubchen obendrauf.

Nach der Demo, die am Marktplatz endete, wollte ich beispielsweise wie bisher mit der Straßenbahn nach Hause fahren (Heimathaltestelle: Helmholtzstraße). Vor der Wehrhahnlinie hieß das: An der Straßenbahnhaltestelle Heinrich-Heine-Allee in die 715 setzen, Kurzstrecke stechen, direkt durchfahren. Heute heißt das: In die U-Bahn unter Heinrich-Heine-Allee einsteigen, Stufe A stechen, bis Hauptbahnhof fahren, aus dem Bahnhof rausgehen, auf 704 oder 707 warten, noch zwei Stationen nach Hause fahren. Die Straßenbahnhaltestellen an der Heinrich-Heine-Allee gibt es schlicht nicht mehr. (mehr …)


Doofparker (2)

Freitag, 15. November 2013

Den Link zu meinem letzten Blogpost zum Thema – Doofparker – hatte ich noch am selben Tag an Herrn Volkenrath gemailt und eine Empfangsbestätigung angefordert und bekommen. Reagiert hat er noch (?) nicht.

Gestern bekam ich dann von Bernd Mueller auf Google+, den ich persönlich kenne, einen hochinteressanten Hinweis: Mal ne ganz dreiste Nummer vom osd #duesseldorf. Mitten auf auf dem radweg parken am fürstenplatz. Das öffentlich zugängliche Posting enthält fünf Fotos, die einen Pkw des Ordnungsamtes zeigen, der auf einem Fahrradweg parkt (und dabei offensichtlich auch nicht alleine ist, da stehen noch weitere Autos). Das habe ich sowohl Herrn Volkenrath als auch einem Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, der mir schon früher geantwortet hatte, mal direkt brühwarm aufgetischt: (mehr …)


Doofparker

Donnerstag, 7. November 2013

Von September letzten Jahres bis Mai diesen Jahres hatte ich mit dem Ordnungsamt Düsseldorf, der Feuerwehr Düsseldorf und dem Vorsitzenden des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Stadt Düsseldorf diverse Mailwechsel. Der Grund ist das zunehmende wilde Parken am Fürstenplatz und im Umfeld desselben. Das frustrierende Ergebnis: Die Doofparkerei ist den Herrschaften einfach mal scheißegal.

Nachdem sich am Fürstenplatz die Situation durch eine Baustelle noch verschärft hat und es heute Abend ein Autofahrer völlig normal fand, auf dem Gehsteig herumzufahren (auf Ansprache: „Sind Sie hier die Bürgerwehr oder was?“), platzt mir jetzt mal so langsam die Hutschnur. (mehr …)


Höhere Ticketpreise bei der Bahn

Mittwoch, 23. November 2011

Die Bahn erhöhte ja kürzlich die Ticketpreise. Nicht daß zu dieser Jahreszeit etwas anderes zu erwarten war, sie finden ja jedes Jahr neue Gründe, warum das Reisen jetzt wieder teurer werden muß. An den Leistungen dagegen muß sich natürlich nichts ändern, auch wenn die Bahn bis 2014 angeblich 330 Millionen Euro investieren will — in ganz selbstverständliche Dinge, die man eigentlich kaum gesondert erwähnen müßte.

Und damit sich die Preiserhöhungen bei den Tickets auch wirklich lohnen, muß natürlich auch die BahnCard teurer werden. Die Marketingabteilung schreibt an ihre Kunden: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (5)

Mittwoch, 6. April 2011

Das Drama um die Kommunikations(un)fähigkeit der Rheinbahn setzt sich fort, wenn auch sehr spät. Auf meine E-Mail vom 9. März erhielt ich gestern einen Brief, der das Datum 23. März trägt, aber den Poststempel 4. April; das ist ja eine wirklich blitzartige Bearbeitung dieser ach so unbequemen Anfrage.

In diesem Brief wiederum zeigt mir die Rheinbahn mit schönen Worten, daß ihr mein eigentliches Anliegen scheißegal ist, daß sie mich über die Ursachen der Probleme nicht informieren will und daß ich doch bitte froh sein solle, die Straßenbahn direkt vor der Türe nutzen zu können. Und das sieht dann so aus: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (4)

Mittwoch, 9. März 2011

In Teil 4 dieses Dramas lernen wir die Presseabteilung der Rheinbahn kennen sowie deren Fähigkeit, mit Textbausteinen zu werfen. Auf die Nachricht hin, die ich dort ins Kontaktformular eingeworfen hatte, kam mittlerweile eine Antwort — per Post.

Als Kontakt-Telefonnummer stand im Briefkopf wieder einmal die 01803-504030, wo man mir bereits gesagt hatte, daß man eben nicht zuständig sei. Als Anlage liegt dem Brief das Infoblatt bei, das bereits Anfang Februar hätte in unserem Hausgang hängen sollen, vermutlich nach dem Motto „besser spät als nie”.

Und das hier stand drin: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (3)

Samstag, 26. Februar 2011

Am Donnerstag Mittag um 12:00 Uhr herum gab es nochmal für ca. 20 Minuten Vibrationen. Der Mensch vom Umweltamt hat sich derweil nicht zurückgemeldet. Warum auch ...

Dafür vibriert Freitag auf Samstag ab 23:30 Uhr wieder das Haus, noch stärker als zuvor. Daß an diesem Wochenende nochmal durchgearbeitet wird, war natürlich wieder nicht angekündigt, warum auch, sind ja nur Anwohner. Rheinbahn, ich werde langsam ernsthaft sauer. Wann ich schlafen soll, ist Euch natürlich auch egal. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (2)

Freitag, 18. Februar 2011

Nachdem sich am Mittwoch nicht klären ließ, wer für die Baustelle am Fürstenplatz zuständig ist, rief ich am Donnerstag also wie von der Zentrale der Stadt Düsseldorf vorgeschlagen beim Umweltamt an. Zunächst nahm ich dafür die Nummer, die mir die Dame von der Zentrale genannt hatte. Die war aber offensichtlich falsch; sie sieht zwar aus wie eine Nummer der Stadt, endet aber seltsamerweise auf -00, und wenn man da anruft, stößt man erst auf längere Stille und dann auf ein Besetzt-Zeichen. Die konnte also nicht stimmen. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle

Mittwoch, 16. Februar 2011

Seit gestern bemerke ich hier im Haus ein unangenehmes Vibrieren, und es war nicht schwer, herauszufinden, daß es von einer Baumaschine am Fürstenplatz kommt, wo mal wieder irgendwas im Gleisbereich gemacht wird. Tatsächlich weist die Rheinbahn auch darauf hin, daß derzeit am Fürstenplatz Gleise erneuert werden. Die Frage, warum das schon wieder nötig sein soll, stellt sich so nebenbei auch noch. Aber primär ging es mir um das Vibrieren; ich gehe mal davon aus, daß das weder der Bausubstanz der Gebäude noch meinen Festplatten besonders gut tut. (mehr …)


Signalstörung

Freitag, 10. Dezember 2010

Heute hatte ich mal wieder ein gutes (eigentlich: schlechtes) Beispiel dafür, wie die Bahn ihre Infrastruktur pflegt und was passiert, wenn diese es dann wagt, tatsächlich auszufallen.

Ich war für eine Woche in Mannheim und wollte heute zurückfahren. Schon am Bahnhof Waldhof (ein Vorort-Haltepunkt) wurde es lustig. Ich wartete auf einen Regionalzug zum Hauptbahnhof, als auf dem Gegengleis ein R2 einfuhr, der mit (dem in der Gegenrichtung liegenden) Biblis beschriftet war, aber in Richtung Hauptbahnhof stand. Das sollte wohl eigentlich der Zug sein, den ich nehmen wollte. Direkt danach kam eine Durchsage, daß dieser Zug nach Biblis zurückfahren würde, außerdem könne derzeit kein Zug nach Mannheim Hauptbahnhof durchfahren, weil es dort eine Störung gebe. Ich ahnte fürchterliches. (mehr …)


Wohin mit den Bahn-Milliarden?

Mittwoch, 13. Oktober 2010

DirekteAktion startete eine Blogparade Wohin mit den Bahn-Millarden? und stellt die Frage:

Nehmen wir mal an, die (derzeit) vorsichtig geschätzten 6,9 Mrd. Euro ständen zur Verfügung: Was ist wäre eurer Meinung damit zu tun?

Die Leistungs-Defizite der Bahn, die dringend zu beheben wären, sind meiner Ansicht nach:

  • Massive Investitionen in den Nahverkehr. Im Nahverkehr hat die Bahn wesentlich mehr Kunden als im Fernverkehr, trotzdem wird er nachrangig behandelt. Züge kommen zu spät oder fallen ganz aus, und in Berlin (S-Bahn) haben sie sogar sicherheitstechnische Mängel. Die Taktungen insbesondere an Wochenenden und nachts sind unter aller Kanone. (mehr …)

Kann ja mal passieren

Samstag, 24. Juli 2010

Die Bahn verliert derzeit bei Reklamationen wohl gern mal den einen oder anderen im Original eingereichten Fahrschein. Deshalb ermittelt jetzt das Eisenbahn-Bundesamt, ob hier eine bewußte Schlamperei vorliegt.

Offenbar kann man der Bahn keine Originale von Belegen anvertrauen, gerade dann nicht, wenn man von ihr aufgrund dieser Belege Geld zu bekommen hat. Also: Immer Fotokopien einschicken. Originale kann man immer noch am Schalter zur Einsichtnahme vorlegen. Das Original kriegen sie erst dann, wenn das Geld geflossen ist oder der Fall sonstwie abgeschlossen wurde.

Ich fühlte mich bei dieser Meldung gleich an gewisse Behörden erinnert. Die können das nämlich auch sehr gut.


Spar-Experten

Freitag, 23. Juli 2010

Es haben sich mal wieder „Experten” zusammengesetzt. Beauftragt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Und natürlich geht es nicht darum, wie man Menschen ohne Arbeit eine bessere Zukunft bieten könnte, sondern darum, wie man sie noch besser zum Sparen mißbrauchen kann. Irgendwelche Fachkenntnisse über Grundrechte oder ähnliches müssen diese „Experten” natürlich nicht besitzen, das würde bestimmt nur stören.

Die „Experten” haben sich also so ein paar Sachen ausgedacht, mit denen man an den Zwangsverarmten noch weiter sparen könnte (ich warte nur auf den Tag, an dem sie darüber beraten, wie man sich die Zwangsverarmten an sich sparen könnte).

(mehr …)