Froschs Blog http://blog.atari-frosch.de Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat Sun, 10 Dec 2017 09:25:05 +0000 de-DE hourly 1 http://blog.atari-frosch.de/wp-content/uploads/2015/09/cropped-aflogo-512x512-32x32.png Froschs Blog http://blog.atari-frosch.de 32 32 Im Netz aufgefischt #346 http://blog.atari-frosch.de/2017/12/10/im-netz-aufgefischt-346/ http://blog.atari-frosch.de/2017/12/10/im-netz-aufgefischt-346/#respond Sun, 10 Dec 2017 09:25:05 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17113 Abtreibung

Autismus

Behinderung / Inklusion

„Besorgte Bürger“

Depression

Der Wert eines Menschen

DHL-Erpressung

Doofparker

Flüchtlinge / Asyl

G20, immer noch

Genderfoo

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Oury Jalloh – das war Mord!

Polizeigewalt

Rape Culture

Schußwaffen

SPD

Tierquälerei

Zugunglück in Meerbusch

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Im Netz aufgefischt #345 http://blog.atari-frosch.de/2017/12/03/im-netz-aufgefischt-345/ http://blog.atari-frosch.de/2017/12/03/im-netz-aufgefischt-345/#comments Sun, 03 Dec 2017 12:44:18 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17081 Archäologie

Autismus

Behinderung / Inklusion

„Besorgte Bürger“

Depression

Entmietung

#fahrscheinfrei

Flüchtlinge

G20, immer noch

Gesellschaft

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

Kindesmißhandlung

LGBTIQ

Polizei / Justiz

Rape Culture

Sexismus

Schußwaffen

Sozialticket NRW

Überwachung

Twitter-Weisheiten

Und sonst so?

Ganz zum Schluß

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Im Netz aufgefischt #344 http://blog.atari-frosch.de/2017/11/26/im-netz-aufgefischt-344/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/26/im-netz-aufgefischt-344/#respond Sun, 26 Nov 2017 12:53:32 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17025 Abtreibung

Archäologie

Atomkraft

Autismus

Behinderung / Inklusion

„Besorgte Bürger“

Demokratie

Flüchtlinge

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

IT-Sicherheit

Korruption

Polizei / Justiz

Rape Culture

Schußwaffen

Sozialticket in NRW

Tierquälerei

Verteilungsgerechtigkeit

Wissenschaft

Twitter-Weisheiten

Und sonst so?

Es gibt eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution mit dem Look & Feel eines Commodore C64: ReadyLinux.

Ganz zum Schluß

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WordPress.com-Account mit seltsamen Eigenheiten http://blog.atari-frosch.de/2017/11/25/wordpress-com-account-mit-seltsamen-eigenheiten/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/25/wordpress-com-account-mit-seltsamen-eigenheiten/#respond Sat, 25 Nov 2017 13:40:14 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17071 Mit meinem Account bei WordPress.com – also auf der Site, auf der sich jeder Mensch ein Blog einrichten kann, ohne sich WordPress selbst installieren zu müssen – beobachte ich schon seit längerem einen seltsamen Effekt. Meine diesbezügliche Mail von letztens an die Betreiber (verschickt über ein Webformular dort) ist wohl in /dev/null verschwunden; eine Antwort habe ich zumindest nicht bekommen.

Ich nutze den Account von zwei Geräten aus: meinem PC und meinem Smartphone. Das heißt aber offenbar nicht automatisch, daß ich mit beiden Geräten die gleichen Aktionen durchführen kann. Mehr noch: Am PC sieht es so aus, als ob Aktionen, die ich mit dem Smartphone durchführe, von einem anderen Account kämen, obwohl das nachgewiesenermaßen gar nicht der Fall ist. Genauer:

Will ich vom PC aus mit meinem Account einen Artikel „liken“, geht kurz ein kleines, zusätzliches Fenster auf und klappt so schnell wieder zu, daß ich keine Chance habe, vom Inhalt (falls es da einen gibt) irgendetwas zu sehen. Man könnte das für ein Login-Fenster halten, aber ich bin ja bereits eingeloggt (Cookies). Ja, und dann passiert – nichts. Mein „Gefällt mir“ wird nicht gezählt.

Ich kann aber vom Smartphone aus problemlos einem Blogartikel ein „Gefällt mir“ geben. Am PC sieht das dann hinterher so aus, daß mein Avatar bei den „Likern“ erscheint, aber ich theoretisch nochmal auf den „Gefällt mir“-Button klicken könnte, als ob das jemand anderes bzw. ein anderer Account gewesen wäre. Also, wenn ich denn erfolgreich darauf klicken könnte.

Oder anders: Wenn ich am PC einen Artikel auf wordpress.com lese, den ich gern mit „Gefällt mir“ markieren würde, muß ich extra das Smartphone herannehmen, damit den Artikel nochmal aufrufen und dort den Button drücken.

Nein, es hilft nichts, wenn ich auf einer der beiden Seiten ausgeloggt bin.

Ja, es ist wirklich derselbe Account: Ändere ich mit einem der beiden Geräte etwas in meinen Profilangaben, dann ist das umgehend auch auf dem anderen sichtbar. In beide Richtungen. Es gibt also eigentlich auch kein Synchronisierungsproblem.

UBlock pro am PC (Chromium) ausschalten hilft übrigens auch nichts, und JavaScript ist für die Site mit allen Subdomains eingeschaltet. Am Smartphone habe ich noch keine Plugins zum Browser installiert, also auch keinen Abblocker; JavaScript ein- und auszuschalten ist da extrem umständlich, also lasse ich es zähneknirschend grundsätzlich an. Ich nutze den Browser da aber auch nicht sehr häufig.

Auch als ich statt Chromium am PC mal testweise den Firefox aufrief und es damit versuchte, bekam ich kein anderes Ergebnis. Einmal auf „Gefällt mir“ geklickt, ging das kleine Fenster auf und entpuppte sich als Login-Aufforderung – klar, hier hab ich keinen Cookie. Nachdem ich mich eingeloggt hatte, änderte sich – nichts. Kein Like von mir. Also klickte ich nochmal drauf, und nun passierte dasselbe wie im Chromium: Fenster auf, Fenster zu, kein like. Es liegt also nicht am Browser.

Also, WordPress.com, was tut Ihr da?

Und: Hat das noch jemand, oder ist das mal wieder nur bei mir?

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Blaue Mogelpackung http://blog.atari-frosch.de/2017/11/23/blaue-mogelpackung/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/23/blaue-mogelpackung/#comments Thu, 23 Nov 2017 12:52:40 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17051 Ich habe gerade mein Prepaid-Guthaben bei Blau.de aufgeladen und wunderte mich dann ein wenig über die Bestätigungs-SMS: Da wurde mir nämlich mitgeteilt, das Guthaben sei bis 20.12.2017 gültig. Der Tarif, den ich gebucht habe, ließ mich bisher immer für 30 Tage „surfen“. 30 Tage ab (und inclusive) 23. November würden aber bis 22. Dezember laufen, nicht nur bis zum 20. Dezember.

Also suchte ich nach einer Möglichkeit, das mit Blau direkt zu klären. Auf der Website gibt es keine Mailadresse und nur eine 0800-Telefonnummer, die sich als „Bestell-Hotline“ meldet.

Also dachte ich, wenn ich mich einlogge, bekomme ich vielleicht endlich einen direkten Kontakt. Stattdessen bekam ich aber erstmal die Meldung angezeigt, daß meine Kundendaten derzeit nicht geladen werden könnten. Hmja, danke auch … aber oh, da ist ja in der rechten oberen Ecke ein Chat-Angebot! Gleich mal draufgeklickt. Es ging ein weiteres, kleineres Fenster auf, in dem drinstand, daß der Chat ein technisches Problem habe. Man möge nochmal draufklicken. Nur ändert das nichts: Die Meldung in dem Zusatzfenster bleibt dieselbe.

Erst über Google fand ich noch weitere Kontaktdaten: Eine 01805-Faxnummer und eine 0177-Telefonnummer – beide natürlich nicht kostenlos. Ja nee. Ich wollte ja nicht noch extra Geld ausgeben, weil dort scheinbar ein Fehler passiert ist.

@Alkaldis machte mich dann drauf aufmerksam, daß es vielleicht noch eine andere Möglichkeit geben könnte:

Da fragte ich doch direkt mal zurück. Danach schaute ich mir den Account @telefonica_de mal genauer an und stellte fest, daß das ein reiner Werbe-Account ist, der überhaupt nicht kommuniziert. Und da fand ich diesen Link: Blau M ab November mit mehr Daten zum günstigeren Preis. Dort heißt es:

Der beliebte Prepaid-Tarif Blau M erhält am 16. November ein Update. Das enthaltene Highspeed-Datenvolumen zum Surfen mit LTE steigt von 1 GB auf 1,25 GB. Gleichzeitig senkt Blau den Optionspreis von 9,99 Euro auf noch günstigere 8,99 Euro/4 Wochen.

Vier Wochen sind 28 Tage, nicht wie bisher 30 Tage. Als Kunde habe ich davon übrigens nichts erfahren. Offenbar erwartet man bei Telefonica, daß ich regelmäßig ihre Website besuche, um zu erfahren, ob an „meinem“ Tarif geschraubt wurde, denn auch bei Blau auf der Website fand ich nichts darüber.

Das um 250 MB höhere Datenvolumen juckt mich nun überhaupt nicht. Es gibt halt leider nur die Wahl zwischen 100 MB und 1 GB, und dazwischen ist nichts. 100 MB können mir leicht zu knapp werden, vor allem, wenn ich unterwegs bin. Ein Tarif für 250 MB für 30 Tage wäre für mich perfekt, aber etwas, was für Kunden perfekt wäre, darf es ja nicht geben, damit kann man sie ja nicht ordentlich abzocken.

Daß das dann einen Euro pro 28 (statt 30) Tage weniger kostet, ist dann auch wieder relativ:

  • 365 / 30 Tage = 12,16, also müßte ich 13 x aufladen,
  • 365 / 28 Tage = 13,03, also müßte ich 14 x aufladen,

um jeweils das ganze Jahr über Netz zu haben. Von den bei 13 x „eingesparten“ 13 € müßte ich also 8,99 € doch wieder ausgeben. Die Ersparnis hält sich dann doch in Grenzen, zumal klar ist: Wer so einen Tarif bucht, verbrät nicht unbedingt das ganze Gigabyte innerhalb der 28 bzw. vorher 30 Tage.

Aber auch, wenn man sowieso nicht ständig Guthaben drauf hat, wird es schlechter. Denn ich plane meine Aufladungen üblicherweise so, daß ich damit möglichst Zeiträume abdecke, zu denen ich eben nicht quasi ständig zu Hause bin, sondern – auch mal für mehrere Tage – irgendwo unterwegs. Meistens, insbesondere in der wärmeren Jahreszeit, liegen diese Abwesenheits-Zeiträume relativ nahe beieinander; aber nicht unbedingt so nahe, daß ich von einem zurückkomme und direkt zum nächsten fahre. Ich lade also meistens einen Tag vor einem Event auf und möchte dann beim nächsten oder übernächsten (OK, eher selten) auch noch was von dieser Aufladung haben. Wenn der Zeitraum, den ich mit einer Aufladung nutzen möchte, aber verkürzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß es zum nächsten eben nicht mehr (vollständig) reicht und ich nachladen müßte, obwohl ich für den Rest der Zeit danach vielleicht gar keinen Bedarf mehr dafür habe.

Da ist es natürlich verständlich, daß Blau/Telefónica beim Locus einen Werbeartikel kauft, der nicht als Werbung gekennzeichnet ist und den Blau-Service und die -Tarife in den Himmel lobt. Ich verlinke da jetzt nicht drauf; der Artikel ist von letzter Woche und steht derzeit bei Google ziemlich weit oben, wenn man man nach Kontaktmöglichkeiten zu Blau sucht. Man muß ja wenigstens den Schein wahren, wenn man schon nicht liefert, nicht wahr, Telefónica?

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Singletasking http://blog.atari-frosch.de/2017/11/19/singletasking/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/19/singletasking/#comments Sun, 19 Nov 2017 13:33:06 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17021 Gestern merkte ich es mal wieder deutlich. Nicht nur, wie mich ein Problem oder eine Aufgabe vereinnahmen kann (siehe Hyperfokus), sondern auch, welche Probleme damit einhergehen. Ich meine, es war ganda, die den Begriff mal im Zusammenhang mit Autismus in meine Timeline warf und mich damit auf eine neue Spur auf der Suche nach Selbsterkenntnis brachte: Singletasking. Ja, das beschreibt es glaub ich ganz gut.

Warum kann ich nicht zwischen Aufgaben „springen“? Warum ist es so schwer, in eine Aufgabe, die ich gerade nicht weitermachen kann, später wieder „reinzukommen“? Warum vergesse ich Aufgaben so leicht, wenn ich gerade in eine Sache vertieft bin? Singletasking. Das scheint mir die Antwort zu sein.

Konkret: Für vorgestern hatte ich mir vorgenommen, nochmal einen Anlauf bei der Installation von MediaGoblin zu nehmen. Denn ich würde meine Fotos wirklich gerne selbst hosten, statt sie, wie seit Jahren, auf Picasa bzw. später Google Photos zu werfen. Schließlich ist auf meinem Server mittlerweile wirklich genug Plattenplatz dafür vorhanden.

Leider funktioniert die Installation nicht so einfach, wie in den Deployment Instructions beschrieben. Ich versuchte die Installation zunächst mit Python3-Unterstützung und mußte mich dann von Fehlermeldung zu Fehlermeldung durchhangeln, für die Google keine Lösungen fand. Nicht mal gleichartige Fragen, als ob das mal wieder Probleme wären, die ausschließlich bei mir auftreten. Ich suchte weiter, fand etwas (manchmal in völlig anderem Kontext), korrigierte oder installierte nach, prompt kam die nächste Fehlermeldung, ich suchte wieder – bis ich völlig feststeckte. Schon sowas ist ja frustrierend.

Schließlich stellte ich meine Fragen im IRC-Channel des Projekts, wo ich erstmal erfuhr, daß das mit Python 3 zwar offiziell geht, aber eigentlich doch keine so gute Idee sei, weil … naja, egal eigentlich, das soll eh ein eigener Artikel werden. Im Channel mußte ich jedoch erstmal zwei Stunden auf eine erste Antwort warten. Das ist natürlich doof, wenn ich feststecke.

Nicht nur in der Installation feststecke, sondern auch gedanklich. Ich kann dann nämlich entweder gar nichts sonst machen, oder ich fange was anderes an und kann dann unter Umständen am Problem nicht mehr weitermachen, wenn ich Antworten bekomme, weil die Aufmerksamkeit dafür eben nachgelassen hat. Ich kann nicht so einfach wieder „zurückspringen“, wenn ich einen Task einmal weggeschoben habe. Es geht einfach nur ein Task; entweder kann ich ihn abhaken, oder er bleibt (meist) erstmal liegen.

Ich gab jedenfalls vorgestern Abend auf und nahm mir vor, es am Folgetag nochmal von vorn, diesmal aber mit Python 2.7, zu versuchen. Aber gestern ging das Spielchen quasi von vorn los. Wieder fragte ich im Channel, weil ich im Netz ab einem bestimmten Punkt keine Hinweise mehr finden konnte, wieder passierte erstmal nichts.

Ich wollte schon aufgeben und fing diesen Blogartikel hier an. Task-Wechsel.

Und dann kam doch noch eine Antwort. Ich mußte also wieder auf das Thema MediaGoblin „zurückschalten“. Und es war weniger der Frust von vorher als die Tatsache, daß ich gedanklich eigentlich schon weggeschaltet hatte, was mir die Konzentration dann massiv erschwerte. Dazu kam, daß ich auch mit den Hinweisen erstmal noch in einige Fehlermeldungen rauschte. Nach fast einer Dreiviertelstunde sehr ausführlicher Hilfe lief die Software dann endlich. Wenn der andere im Channel nicht so konsequent drangeblieben wäre, hätte ich es wohl nicht mehr weiter versucht. Nicht nur gestern, sondern generell. Der Fokus war eigentlich schon komplett weg.

So geht es mir immer wieder. Kann ich eine Aufgabe, egal welcher Art, nicht konsequent durchziehen, weil Informationen fehlen oder gar falsch sind, weil ich auf irgendwas/irgendwen warten muß usw., dann kann ich nur unproduktiv warten. Oder was anderes anfangen – dann jedoch driftet mir der Fokus von der ursprünglichen Aufgabe weg. Aber so richtig. Weil der Fokus dann eben auf die neue Aufgabe gerichtet ist. Der alte Task wird im Kopf abgehakt, auch wenn er noch nicht wirklich fertig ist, sondern nur unterbrochen werden mußte.

Bei der Installation des MediaGoblin gestern ging das sogar noch, ich konnte nochmal zurück, auch wenn es mich wesentlich mehr Ressourcen kostete, als nötig gewesen wäre, wenn die Anleitung einfach durchgehend funktioniert hätte. Meist erlebe ich es aber anders.

Wie lange dann Aufgaben liegenbleiben, hängt nicht nur von ihrer Wichtigkeit (für mich, nicht nach der Bewertung anderer) und davon ab, wie lange ich auf das warten muß, was fehlt. Und dann: Wann ich den Fokus auf die Sache zurückbringen kann. Manchmal dauert es länger, Informationen oder Teile zu beschaffen; aber am längsten dauert es üblicherweise, den Fokus zurückzubringen, die Aufgabe wieder fest einzuplanen, weil es ja noch so viele andere Aufgaben gibt, die sich immer wieder „vordrängeln“.

Das haut mir auch in Behördenvorgängen rein: Was hinschicken, zwei Wochen warten, Ablehnung oder noch mehr Unterlagen werden angefordert, was hinschicken oder Rechtsmittel, wieder mehrere Wochen warten, neue Anforderungen, wieder hinschicken und warten … und immer wieder den Fokus drauf zwingen, obwohl eigentlich gerade auch noch andere Dinge anstehen. Deshalb kostete (und kostet) mich der ganze Scheiß immer so viel Energie: Weil die Vorgänge nicht am Stück stattfinden, sondern häppchenweise und meistens nicht einplanbar.

Daher gibt es hier diverse angefangene Projekte oder notwendige Aufgaben – die teils schon seit Jahren warten:

  • Der Anschluß des Dia- und Negativ-Scanners zum Beispiel, der nur SCSI spricht. Ich weiß nicht einmal, welche SCSI-Version genau. Der wartet zusammen mit den ~5.000 Dias und ~1.000 Negativen, die digitalisiert werden müßten. So ungefähr seit Anfang 2011.
  • Der Neuaufbau des Zweit-PCs für das Digitalisieren und Encoden von Schallplatten, MusiCassetten und VHS-Video; der alte ist an defekten Elkos gestorben, so vor ein paar Jahren. Audio könnte ich noch am Haupt-PC machen, aber Video hätte ich dann doch gern separat (zumal in meinem Haupt-PC schlicht kein Platz für die notwendige TV-Karte ist).
  • Seit … Februar oder so müßte ich meine Fernbrille nochmal zum Optiker bringen, weil sie die ersten neuen Gläser verschliffen zurückbekommen hatten und nochmal bestellen mußten. Hätte ich sie sofort bekommen, wäre es kein Problem gewesen …
  • Mein neuer Personalausweis liegt auch schon wieder seit ein paar Monaten beim Bürgeramt am Bilker Bahnhof. Den Abholschein finde ich schon nicht mehr. Bezahlt ist er.
  • Und ich müßte zum Zahnarzt. So ungefähr seit August 2014 (da knallte ja erstmal das ARGE mit seiner Idee, mich zu einer Straftat nötigen zu dürfen, dazwischen und ließ dann über längere Zeit nicht locker).

Übrigens, Depressionen aushalten ist auch so ein Task. Über fast 16 Jahre hinweg war das zumeist mein Haupt-Task gewesen, dem so viel anderes zum Opfer fiel.

Seit einem Jahr habe ich davor ja Ruhe, aber dafür ist sehr, sehr viel nachzuholen. Eigentlich ist das selbst für einen Nicht-Singletasker kaum zu schaffen, aber es gibt ja keinerlei echte Hilfen, nur Pseudo-Hilfen mit viel Bürokratie und den Nebenwirkungen Diskriminierung, Nötigung, Lügen und verschwindende Unterlagen.

Ich erinnere mich übrigens, daß mich das schon in der Schule so gestört hat: Themen wurden nicht konsequent durchgezogen, sondern alle 45 bis 90 Minuten kam was anderes dran. Wie soll man so richtig an einem Thema arbeiten und gedanklich dranbleiben? Das habe ich damals nie verstanden. Zwar waren die Stunden „geplant“, aber das half mir nur begrenzt – und sonderlich interessant war es meistens sowieso schon nicht, also umso schwerer, da überhaupt einen Fokus draufzusetzen. Ich konnte lange Zeit nicht verstehen, warum das den anderen Schülern anscheinend so überhaupt keine Probleme gemacht hat (daß ich zu der Zeit auch mit Mobbing und zeitweise auch schon mit Depressionen zu tun gehabt hatte, mal ganz außen vor).

Also gilt heute auch ohne Depressionen: Es bleibt schwierig. Oder wie meine Gesangslehrerin mit ihrem ungarischen Akzent zu sagen pflegte: „Ist immer-etwas, damit nicht wird langweilik.“

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Im Netz aufgefischt #343 http://blog.atari-frosch.de/2017/11/19/im-netz-aufgefischt-343/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/19/im-netz-aufgefischt-343/#respond Sun, 19 Nov 2017 10:31:02 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=16988 Archäologie

Austeritätspolitik

Autismus

Behinderung / Inklusion

„Besorgte Bürger“

Doofparker

#fahrscheinfrei

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Häusliche Gewalt

LGBTIQ

Oury Jalloh – das war Mord!

Paradise Papers

Rape Culture

#scheißraucher

Schußwaffen

Tierquälerei

Überwachung / Vorratsdatenspeicherung

Und sonst so?

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OwnCloud mit nginx und MariaDB auf Debian Jessie (2) http://blog.atari-frosch.de/2017/11/16/owncloud-mit-nginx-und-mariadb-auf-debian-jessie-2/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/16/owncloud-mit-nginx-und-mariadb-auf-debian-jessie-2/#comments Thu, 16 Nov 2017 18:38:29 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17008 Es ist schon ein paar Monate her, daß ich OwnCloud auf meinem Server installiert und darüber geschrieben hatte. Kurz nach der Veröffentlichung des Blogartikels meldete mir der zweite Nutzer, er könne nichts hochladen, da sei kein Speicherplatz mehr frei. Bei meinen Tests vorher hatte das alles einwandfrei funktioniert.

Nun war da erst mal die Luftröhrenentzündung und noch so einiges andere Zeug, was mich alles daran hinderte, mir die Sache nochmal anzusehen. Vorgestern und heute war ich dann nochmal dran. Beim ersten Test mußte ich die Erfahrung des Nutzers bestätigen: Kein Speicherplatz, 0 Bytes, und deshalb kein Upload möglich. Sagen wir's so: Meine Lernkurve war mal wieder sehr flach …

Zunächst einmal bemühte ich natürlich Tante Google. Die Fehlermeldung findet sich dort dutzende Male, wenn auch allesamt für Versionen unterhalb von 10; beginnend aber immerhin mit der Version 5. Es gab und gibt offenbar viele Möglichkeiten, diese Fehlermeldung auszulösen. Meine war nicht dabei.

Schließlich landete ich im Bugtracker von OwnCloud bei Fehler #18886 "Not enough storage available" / Upload limit of 0 byte on Strato und hängte mich da mit meiner Fehlerbeschreibung an. Sinngemäß:

Ich fürchte, ich muß hier noch einen hinzufügen. Nicht Strato, sondern ein dedizierter Server unter Debian Jessie, mit OwnCloud 10.0.2. Gleiches Problem, wie's scheint. Direkt nach der Installation funktionierte alles, genutzt wurde nur das Webinterface. Kurz darauf waren Uploads über das Webinterface nicht mehr möglich, es sagt: „Nicht genug freier Speicherplatz, Du willst 267 kB hochladen, aber es sind nur 0 Bytes frei.“ Tatsächlich verfügbar sind etwa 2 TB. Die Inodes sind nur zu 1 % belegt (xfs). Die Dateirechte müßten stimmen. Im Logfile findet sich keine Warnung oder Fehlermeldung. Ich änderte die Standard-Quota auf 10 GB, aber keine Änderung.

Auf Hinweise des Entwicklers Vincent Petry testete ich erstmal, was PHP als freien Speicherplatz auf dem Medium und im Dateiverzeichnis sieht (beides auf derselben Partition). Das Ergebnis war positiv; es wurden die ca. 2 TB an freiem Speicher gesehen. Dann meinte er, dann könne er sich auch nicht erklären, warum die Weboberfläche mir 0 Bytes anzeigt.

Ich hatte dazwischen das Problem auch auf GNUsocial und Google+ mal ein bißchen gestreut. Benedikt Geißler gab mir einen Hinweis, der mir zunächst weiterhalf: nämlich, mal in das error.log des Webservers zu schauen, was der dazu meint. Da fand sich tatsächlich eine dazu passende Fehlermeldung:

2017/11/14 17:21:50 [error] 19589#0: *1361 access forbidden by rule, client: 37.201.xxx.xxx, server: wolke.atari-frosch.de, request: "GET /index.php/apps/files/ajax/getstoragestats.php?dir=%2F HTTP/1.1", host: "wolke.atari-frosch.de"

Vincent meinte darauf (Übersetzung von mir):

Hmm, wenn getstoragestats "/" benutzt, dann meint er den Pfad im data-Verzeichnis, nicht vom echten root aus.

Dann nannte er mir eine zusätzliche PHP-Zeile, die ich an einer bestimmten Stelle einer bestimmten PHP-Datei von OwnCloud eintragen sollte. Und ab da wurde es für mich erstmal konfus. Denn: Die genannte Datei war nicht auffindbar. Sie steht nicht im genannten Pfad; mehr noch: Der genannte Pfad existiert überhaupt nicht. An dem Punkt gab ich erstmal auf. Das war vorgestern.

Heute ging ich dann nochmal dran und lernte: Der Pfad im GitHub stimmt offenbar nicht mit dem Pfad im Programmpaket überein. Die gesuchte Datei Local.php liegt also nicht unter $owncloud/core/blob/v10.0.2/lib/private/Files/Storage, sondern unter $owncloud/lib/private/Files/Storage – muß man wissen. Das war offenbar nicht einmal dem Entwickler bewußt.

Aber der Reihe nach. Zunächst ging ich davon aus, daß ich die Datei deshalb nicht habe, weil ich das Update auf die aktuelle Version 10.0.3 noch nicht durchgeführt hatte. Also wollte ich das erstmal tun. Das Ergebnis dieses Versuchs war, daß mir das Programm occ eine Fehlermeldung vorsetzte, die was von einer nicht abgefangenen Exception erzählte. Ja danke auch.

Dann hoffte ich darauf, daß ich dieser 10.0.3 erzählen könne, sie sei eine Neuinstallation, indem ich die Basis-Konfigurationsdatei löschte (sie stand zusammen mit der gesicherten Version 10.0.2 natürlich nochmal woanders auf dem Server). Das klappte dann aber auch erstmal nicht so ganz. Zwar bekam ich den Installationsbildschirm auf dem Webinterface angezeigt, aber die Installationsroutine stellte fest, daß es den gewünschten Admin-Usernamen schon gibt. Im nächsten Schritt entsorgte ich also die Datenbank – da die Instanz noch nicht aktiv genutzt worden war, war das ja kein Problem. Daraufhin lief die Installationsroutine durch.

Die gesuchte Datei fand ich aber immer noch nicht, und mittlerweile hatte Vincent ja auch mitgeteilt, daß es die auch in der 10.0.2 geben muß. Es war dann eher so eine Spontan-Idee, den Pfad mal ein bißchen woanders zu suchen, und siehe da, ich fand das Verzeichnis lib beim Durchblättern parallel zu core – statt darunter, wie im GitHub-Pfad. Damit konnte ich dann endlich die zusätzliche Zeile dort eintragen. Natürlich stellte ich den Loglevel auch, wie angegeben, auf Debug um.

Das Ergebnis nach einem weiteren Upload-Versuch war enttäuschend. 0 Bytes. Keine Eintragung im OwnCloud-eigenen Log, auch nicht das, was die zusätzlich eingefügte Zeile hätte melden sollen. Selbes Ergebnis nach einem Reload von nginx und einem Neustart von php5-fpm.

Und dann kam ich auf die Idee, nochmal ins error.log von nginx zu schauen:

2017/11/16 16:52:26 [error] 12925#0: *28985 access forbidden by rule, client: 37.201.xxx.xxx, server: wolke.atari-frosch.de, request: "GET /index.php/apps/files/ajax/getstoragestats.php?dir=%2FPhotos HTTP/1.1", host: "wolke.atari-frosch.de"

Hier stach mir nun der Anfang des Eintrags ins Auge, auf den ich vorher gar nicht geachtet hatte (und Vincent offenbar auch nicht): access forbidden by rule. Der Zugang wurde durch eine Regel verboten. Und zwar auf Webserver-Ebene!

Moment. Da war was gewesen.

Genau. Ich hatte zuletzt nochmal die Konfigurationsdatei zum Host editiert, um https zu erzwingen, nachdem das Let's-Encrypt-Zertifikat da war. Dabei war mir aufgefallen, daß diese Datei eine Anweisung nicht enthält, die ich sonst in allen Host-Konfigurationen mit dynamischem Gedöns stehen habe. Nämlich diese hier:

include global/restrictions.conf;

In dieser Datei steht unter anderem folgende Anweisung an den Webserver:

# Deny access to any files with a .php extension in the uploads directory
# Works in sub-directory installs and also in multisite network
# Keep logging the requests to parse later (or to pass to firewall utilities such as fail2ban)
location ~* /(?:uploads|files)/.*\.php$ {
        deny all;

Also: Der Webserver darf in Upload-Verzeichnissen nicht auf PHP-Dateien zugreifen. Offenbar gilt das auch für PHP-Dateien, die von außerhalb des Upload-Verzeichnisses in dieses hineingreifen wollen, denn die Anweisung für die Abfrage des Speicherplatzes steht selbst nicht in einer PHP-Datei innerhalb des Upload-Bereichs. Wenn das aber nicht geht, dann kann OwnCloud den zur Verfügung stehenden Speicherplatz nicht ermitteln und sagt halt einfach: Da ist keiner.

Das paßt auch zu der Erkenntnis, die ich beim Suchen so nebenbei gewonnen hatte: OwnCloud behauptet auch dann 0 Bytes, wenn es eigentlich gar nicht weiß, wieviel Speicher verfügbar ist. 0 Bytes kann also heißen, es ist tatsächlich nichts mehr frei, oder der Speicherplatz ist unbekannt bzw. konnte nicht ermittelt werden. Ob das Problem das eine oder das andere ist, verrät es einem aber nicht. Das wäre wohl wieder zu einfach.

Also: Zeile rausgelöscht, nginx einen reload geschickt – und OwnCloud funktioniert einwandfrei.

Ja, das war mal wieder das mit der langen Leitung. 😉

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Bad Gateway http://blog.atari-frosch.de/2017/11/15/bad-gateway/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/15/bad-gateway/#respond Wed, 15 Nov 2017 11:21:27 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=17003 … oder warum ich kein Gateway bei Kommunikationsproblemen zwischen anderen Leuten sein kann und will. Aus aktuellem Anlaß, aber nicht nur wegen diesem.

In früheren Jahren ging ich naiverweise davon aus, daß Menschen, mit denen ich mich verstehe, sich auch untereinander verstehen müßten. OK, den Fehler habe ich mittlerweile eingesehen. Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil mein Umfeld aus sehr vielen verschiedenen Individualisten besteht, aus Querdenkern, „anders seienden“ Menschen, schrägen Vögeln usw. Das kann gutgehen, wenn sie aufeinandertreffen. Muß aber nicht.

Nur: Wenn es nicht klappt, wenn vor allem die Kommunikation zwischen ihnen nicht funktioniert, erlebe ich immer wieder, daß sich beide Personen an mich wenden, weil ich die jeweils andere Person ja kenne, und mir ihr Leid klagen.

Ich werde damit in eine äußerst unangenehme Situation gebracht: Entweder gerate ich unter einen Rechtfertigungsdruck für das Verhalten mindestens einer der beiden anderen Personen, oder ich sehe mich quasi in die Pflicht genommen, mindestens einer der beiden anderen Personen „Vernunft beizubringen“, um das mal stark vereinfacht auszudrücken. Für beides fühle ich mich aber nicht zuständig: Weder bin ich verpflichtet, das Verhalten einer Person einer anderen gegenüber zu erklären oder gar zu verteidigen, noch dazu, andere Menschen zu erziehen.

In jedem Fall ist eine solche Situation für mich stark belastend und ressourcenfressend, und ich bleibe zurück mit dem Gefühl, beiden Personen nicht gerecht werden zu können. Oft kommen noch Schuldgefühle dazu, wenn ich die beiden Personen selbst zusammengebracht habe, ohne vorher zu bedenken, ob sie sich denn verstehen würden. Sowas kann ich aber vorher gar nicht unbedingt einschätzen.

Dazu kommt das Risiko, nun selbst mindestens einer der beiden Personen Unrecht zu tun, so daß sich diese Person schließlich von mir abwendet. Auch das habe ich schon erlebt.

Also: Kommunikationsprobleme, die mit mir bestehen mögen, bitte mit mir klären – und nicht mit anderen bzw. über andere. Kommunikationsprobleme mit anderen bitte mit diesen anderen klären, aber ohne mich. Ich kann und will kein Vermittler sein. Ich bin sozusagen ein „Bad Gateway“.

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Im Netz aufgefischt #342 http://blog.atari-frosch.de/2017/11/12/im-netz-aufgefischt-342/ http://blog.atari-frosch.de/2017/11/12/im-netz-aufgefischt-342/#respond Sun, 12 Nov 2017 10:11:57 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=16961 American Natives

Autismus

Bedingungsloses Grundeinkommen

Behinderung / Inklusion

„Besorgte Bürger“

Datenschutz

Deutsche Post/DHL

Doofparker

Ermittlungsbehörden

G20, immer noch

Genderfoo

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Rape Culture

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#scheißraucher

Tierquälerei

Waffen

Und sonst so?

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