Froschs Blog http://blog.atari-frosch.de Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat Sun, 23 Nov 2014 13:30:25 +0000 en-US hourly 1 Im Netz aufgefischt #188 http://blog.atari-frosch.de/2014/11/23/im-netz-aufgefischt-188/ http://blog.atari-frosch.de/2014/11/23/im-netz-aufgefischt-188/#comments Sun, 23 Nov 2014 13:30:25 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11490 Armut

Autismus

Behinderung / Inklusion

Computer

Computersicherheit

Datenschutz

Depression

Drogenpolitik

Elektronische Gesundheitskarte

Geheimdienste

Geld

Gesundheit

Gewalt

Hartz IV & Co.

Jugendmedienschutz

Leistungsschutzrecht

LGBTI

Rassismus

Sexismus

Terrorismus

Verkehrspolitik

Verschlüsselung

Vorratsdatenspeicherung

Und sonst so?

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Im Netz aufgefischt #187 http://blog.atari-frosch.de/2014/11/16/im-netz-aufgefischt-187/ http://blog.atari-frosch.de/2014/11/16/im-netz-aufgefischt-187/#comments Sun, 16 Nov 2014 06:56:04 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11455 Autismus

Computersicherheit

Depression

Drohnen

Elektronische Gesundheitskarte

Folter

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

MMS

Rassismus / Antisemitismus

Überwachung

Urheberrecht / Markenrecht

Vergewaltigung

Verkehrspolitik

Und sonst so?

Ganz zum Schluß

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Im Netz aufgefischt #186 http://blog.atari-frosch.de/2014/11/09/im-netz-aufgefischt-186/ http://blog.atari-frosch.de/2014/11/09/im-netz-aufgefischt-186/#comments Sun, 09 Nov 2014 10:00:35 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11420 Armut

Autismus

Autobahnmaut

Bahnstreik

Edward Snowden

Geheimdienste

Gesundheit

Hartz IV & Co.

Leistungsschutzrecht

LGBTI

Netzpolitik

Vorratsdatenspeicherung

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Arbeitsverhinderungsamt http://blog.atari-frosch.de/2014/11/03/arbeitsverhinderungsamt/ http://blog.atari-frosch.de/2014/11/03/arbeitsverhinderungsamt/#comments Mon, 03 Nov 2014 17:46:37 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11422 Sie können es immer noch nicht lassen. Das ARGE Düsseldorf-Mitte hat nach dem Existenzvernichtungsversuch vom Frühjahr/Sommer jetzt die nächste Schikane-Runde eingeläutet. Es ist nun offenbar der Meinung, eine Unternehmergesellschaft (UG) sei gleichbedeutend mit einer Bedarfsgemeinschaft (BG). Außerdem meinen sie, weil ihnen angeblich (!) die aktuellen Mietneben- und Heizkosten nicht bekannt sind, bräuchten sie dafür auch nichts auszubezahlen.

Der Bescheid, den ich letzte Woche auf meinen regulären Verlängerungsantrag hin (mit Anlage EKS) bekam, enthält einen vermuteten Gewinnanteil der UG, den ich bitteschön monatlich zu entnehmen hätte und der mir daher angerechnet wird. Dafür fehlen die Mietnebenkosten sowie die Heizkosten für meine Wohnung. Entsprechend fiel die Überweisung zum 1. November aus: Den Fehlbetrag, der angeblich als Gewinn aus der UG kommen soll, sollte ich dieser also wegnehmen, um zu Essen zu haben.

Der Witz ist: Das darf ich gar nicht, ich würde mich damit an anderer Stelle strafbar und gegenüber meinem Geschäftspartner haftbar machen. Das ARGE fordert mich also auf, gegen geltende Gesetze zu verstoßen und sowohl der Unternehmergesellschaft als auch meinem Geschäftspartner zu schaden.

Dazu kommt, daß wir hier nicht vom Bilanzgewinn reden. Denn den kann man bei einer Kapitalgesellschaft nicht wirklich monatlich ermitteln, und schon gar nicht auf sechs Monate im Voraus. Spätestens, wenn es um die verpflichtende Rücklage geht, die eine UG anlegen muß, ist ein monatlicher Anteil nicht mehr berechenbar. Die Höhe der Rücklage ergibt sich nämlich erst aus dem Jahresgewinn nach Steuern.

Aber solche Posten wie die verpflichtende Rücklage oder auch die Gewerbesteuer oder der IHK-Zwangsbeitrag sind in der Anlage EKS überhaupt nicht vorgesehen. Umgekehrt kann ich in der vorausschauenden Anlage EKS noch keine geplanten Ausgaben eintragen, für die wir keine einigermaßen sicheren Einnahmen haben, denn wir planen natürlich nicht ins Blaue hinein.

Eigentlich geht es aber noch um etwas völlig anderes: Die UG wird hier quasi als Bedarfsgemeinschaft behandelt. Mal unabhängig davon, daß ich solche Entnahmen wie gesagt nach GmbHG gar nicht vornehmen darf, wären sie eine Belastung der Firmenfinanzen (und so nebenbei auch eine mögliche Gewinnminderung für den zweiten Gesellschafter): Die Kosten, die später entstehen oder später erst berechnet werden können, schränken zunächst vor allem die Handlungsfähigkeit der UG ein. Dadurch werden der Mitgesellschafter als Person und die UG als Firma de facto indirekt zu meinem Unterhalt herangezogen. Erst wenn ich nachweise, daß der vorgesehene Gewinn nicht erreicht wurde, bekomme ich – vielleicht – eine Nachzahlung, die ich dann wieder an die UG abgeben müßte.

Denn alternativ müßte ich dann eben „freiwillig“ auf den Gewinnanteil, den das ARGE behauptet, verzichten – und hungern. Das wäre meiner Mitarbeit in der UG, um wiederum Gewinn erarbeiten zu können, dann auch wieder nicht sonderlich förderlich.

Aber so weit denkt man bei den ARGEn offenbar nicht, denn wie ich so sehe, ist das wohl ein übliches Vorgehen, dem sogar Sozialgerichte zustimmen.

Der Poster dort spricht noch einen weiteren wichtigen Punkt an: Die Unternehmergesellschaft ist juristisch gesehen ein Dritter, eine unabhängige (juristische) Person, die eigene Rechte hat.

Was da mit der Anlage EKS vorgelegt werden soll, ist nicht ein Einblick in meine Einnahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit der Firma, sondern ein Einblick in die (geplanten/tatsächlichen) Einnahmen und Ausgaben der Firma selbst. Und die gehen das ARGE ja eigentlich mal gar nichts an.

Die Anlage EKS ist auch ursprünglich gar nicht dafür vorgesehen gewesen, Kapitalgesellschaften zu bewerten, sondern Einzelunternehmer. Trotzdem bestehen die ARGEn und offenbar auch die Sozialgerichte darauf, die UG genauso zu behandeln, obwohl bzw. auch wenn der aufstockende Gesellschafter weder allein handelnd noch geschäftsführend tätig ist (und auch dann würde er gegen GmbHG verstoßen, wenn er der Firma so viel Geld entzieht, daß sie nicht mehr handlungsfähig ist). Das hatte ich dem ARGE gegenüber auch in meinen – angeblich nie angekommenen – Fragen vom 30. Oktober 2013 und 15. Januar 2014 vorgehalten. Mir war im Gespräch vom 25. Juni 2014 schließlich gesagt worden, ich müsse das so machen, weil man sonst ja gar nicht sehen könne, welchen finanziellen Anteil ich an der Firma hätte. (Wir wissen ja, daß alle, die Geld vom Amt wollen, erstmal als Betrüger angesehen werden, bis sie das Gegenteil bewiesen haben.)

Im vorgenannten Forumseintrag wird folgendes zitiert:

Bei der Kapitalgesellschaft verfügt die Gesellschaft über den Gewinn, nicht der/die einzelnen InhaberInnen. Diese müssen sich in einer Gesellschafterversammlung über die Gewinnverwendung und Gewinnverteilung auf der Basis des Gesellschaftervertrages einigen. Je nach Konstellation können SGB II – Leistungsberechtigte nicht oder nur gering Einfluss nehmen auf Gewinnverwendung und Gewinnverteilung. Kapitalgesellschaften sind buchführungspflichtig. Die Gewinnermittlung geschieht durch Vermögensvergleich mit einer Bilanz und einer GuV als erläuternder Aufgliederung. Es ist unmöglich, diese Gewinnermittlung mit dem Formular „EKS“ zu erfassen. Hier kann nur der tatsächliche jeweilige Zufluss berücksichtigt werden.

Und selbst, wenn ich einen relevanten Einfluß auf die Gewinnverteilung habe, darf ich den nicht als erstes dafür nutzen, der Firma zugunsten des ARGE die Handlungsfähigkeit zu entziehen, indem ich ihr monatlich wesentliche Mittelsanteile wegnehme. Wir reden hier ja nicht von Riesen-Gewinnen, ganz im Gegenteil; wenn wir die hätten, wäre ich ganz sicher nicht mehr in Hartz IV. Ich steh ja eigentlich nicht so darauf, schikaniert zu werden.

Oder, in Kurz: Das ARGE erwartet gar nicht, daß ein Erwerbsloser auf die Idee kommt, sich seinen Arbeitsplatz selbst zu schaffen; vermutlich, weil das zu lange dauert, um statistisch interessant zu sein. Daher wird alles unternommen bzw. unterlassen, damit er eine trotzdem gegründete Firma bald wieder einstampfen muß, inclusive Nötigung zum Gesetzesbruch (und lügen sowieso).

Was Mietneben- und Heizkosten angeht: Natürlich haben sie die Daten. Und auch wenn die Mietnebenkosten seitdem gestiegen sind: Im Mietvertrag von 2002, den sie in Kopie vorliegen haben, stehen die ursprünglichen drin. Und die sind nicht Null.

Selbstverständlich ist dem ARGE auch bekannt, wie hoch meine Gasabschläge sind – und selbst wenn nicht: Das ARGE weiß durch frühere Nachzahlungen, wie hoch die Abschläge bislang waren und daß diese trotz des Warmwasser-Zuschlags immer noch höher sind als die Pauschale, die die Stadt Düsseldorf für Gas bezahlt. Wieviel ich derzeit genau dafür abdrücke, ist daher gar nicht relevant (oder hat jemand was davon gehört, daß das Gas in den letzten Monaten deutlich billiger geworden wäre)?

Zur Klärung der Mietneben- und Heizkosten wurde mir im Übrigen ein persönlicher Termin gegeben. Am 8. Dezember. Damit’s ja schön lange dauert. Man darf gespannt sein, welcher Spielchen und Tricks man sich diesmal bedienen wird, um die Nachzahlungen möglichst lange herauszögern zu können.

Der Widerspruch gegen diesen Bescheid und die nervliche Belastung daraus sind jetzt natürlich optimale Voraussetzungen, um an Nerd4U weiterzuarbeiten. Das ist ja derzeit nicht nur Kundengewinnung, sondern auch noch der zu einer UG dazugehörige Papierkram.

Echt, ich kotz mal wieder im Strahl.

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Im Netz aufgefischt #185 http://blog.atari-frosch.de/2014/11/02/im-netz-aufgefischt-185/ http://blog.atari-frosch.de/2014/11/02/im-netz-aufgefischt-185/#comments Sun, 02 Nov 2014 16:53:59 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11369 Damit’s nicht wieder Mißverständnisse gibt: Das sind Hinweise auf Artikel, die ich gelesen habe, ohne jegliche Wertung (sofern nicht dahintergeschrieben). Es sind keine Empfehlungen, es ist kein Lesebefehl, sondern einfach nur eine Auflistung.

Armut

Asyl

Autismus

Behinderung / Inklusion

Computersicherheit

Edward Snowden

Ermittlungsbehörden

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

LGBTI

Nazis

Netzpolitik

Sexismus

Überwachung

Urheberrecht

Und sonst so?

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Antrag auf Spaltung der Regierungskoalition in NRW http://blog.atari-frosch.de/2014/10/30/antrag-auf-spaltung-der-regierungskoalition-in-nrw/ http://blog.atari-frosch.de/2014/10/30/antrag-auf-spaltung-der-regierungskoalition-in-nrw/#comments Thu, 30 Oct 2014 15:00:02 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11401 Gestern Abend war ein Grünen-Abgeordneter aus dem Landtag NRW, Matthi Bolte, beim Düsseldorfer Fellowship-Treffen der FSFE im Chaosdorf zu Gast. Sein Vortrag ging eigentlich über OpenNRW, also ein geplantes Open-Government-Gesetz für das Land Nordrhein-Westfalen. Über den eigentlichen Vortrag wird sicher noch der Düsseldorfer Fellowship-Koordinator berichten. Ich greife mir hier eine Aussage von Matthi Bolte heraus, die ich – ganz unabhängig vom Thema – äußerst bemerkenswert fand; also bemerkenswert für das Demokratie-Verständnis der rot-grünen Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen.

Es kam nämlich im Zusammenhang mit BigData, OpenData und Transparenz auch die Sprache auf das Thema Vorratsdatenspeicherung. Die Piratenfraktion im Landtag NRW hatte am 14. Mai 2014 einen Entschließungsantrag „Zukünftigen Bemühungen zur Einführung einer Vorratsdatenspeicherung über die europäische Ebene frühzeitig entgegenwirken“ gestellt; dieser war von allen anderen Fraktionen inclusive der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt worden. Dazu kam aus dem Publikum die Frage, warum sich die Grünen Abgeordneten diesem Antrag nicht angeschlossen haben.

Matthi Bolte erklärte zunächst, daß das nichts mit der Position der Grünen in Sachen Vorratsdatenspeicherung zu tun habe. Im Gegenteil, man habe ja im Bundesrat durchaus gegen die Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Der Antrag der Piratenfraktion sei stattdessen abgelehnt worden, weil, und jetzt haltet Euch fest:

… wir grundsätzlich alle Anträge der Opposition ablehnen, die darauf ausgerichtet sind, die Koalition zu spalten.

Das heißt dann wohl, daß die Opposition sich nicht die Mühe zu machen braucht, Anträge zu Themen zu stellen, bei denen klar ist, daß sich SPD und Grüne darin nicht einig sind. Zum Beispiel, weil sie unterschiedliche bis gegensätzliche Positionen in ihren Partei- und Wahlprogrammen stehen haben. Auf das Thema selbst kommt es dann offenbar überhaupt nicht mehr an.

Da frage ich mich doch: Ist das noch Demokratie oder kann das weg?

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Wir sind Autismus! http://blog.atari-frosch.de/2014/10/26/wir-sind-autismus/ http://blog.atari-frosch.de/2014/10/26/wir-sind-autismus/#comments Sun, 26 Oct 2014 15:21:31 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11362 Wir sind Autismus!

Heute fordert Hawkeye vom Realitaetsfilter dazu auf, im Hinblick darauf, daß andere, wie die sich selbst so nennende „Selbsthilfeorganisation“ Autismus Deutschland e. V., einmal klarzustellen: Wir sind Autismus!. Nicht NTs (neurotypische Menschen) und keine von NTs gegründeten und (überwiegend) von ihnen betriebenen Organisationen können definieren oder gar uns vorschreiben, was für uns das beste sei und wie wir uns zu verhalten und zu entwickeln hätten.

Nach meinem Gefühl ist die Anforderung, sich „normal“, also wie Neurotypische, zu verhalten, die größte Behinderung, der autistische Menschen ausgesetzt sind. Behinderung hier nicht als etwas, was von innen, sondern was von außen kommt.

Was ich von Autismus-Therapien überwiegend lese, ist, daß sie darauf ausgerichtet sind, uns zu einem „normalen“ Leben, zu einem „normalen“ Verhalten zu bringen – und nicht etwa, uns dabei zu helfen, trotz unserer Andersartigkeit in einer neurotypischen Gesellschaft zu bestehen. Es geht meistens darum, uns „handhabbarer“ zu machen für die NTs, und dann zu glauben, wir seien dann „inkludiert“, es ginge uns besser oder wir seien gar „geheilt“.

Und, noch schlimmer: Obwohl sich der Begriff des Autismus-Spektrums immer weiter durchsetzt, gibt es noch viel zu viele Menschen, die glauben, „den Autismus“ und „den Autisten“ bezeichnen zu können. Autisten können dies und können das nicht – und das muß dann für alle gelten, sonst sind sie ja keine „richtigen“, keine „echten“ Autisten; und die Probleme, die das Individuum hat, seien ja nicht schlimm genug, um Hilfe zu brauchen oder gar beanspruchen zu dürfen. So kommt das halt, wenn Leute, die Autismus nur von außen betrachten, glauben, zu wissen, was echt und unecht ist, beeinträchtigend oder nicht, störend oder nicht, „normal“ oder eben nicht.

Es gibt nicht „den Autisten“. So leid es mir tut, vor allem (aber nicht nur) für Euch, liebe Psychiater, die Ihr so gern in Schemata denkt: Es gibt Probleme, die kommen bei Autisten häufiger vor, bei manchen stärker, bei manchen weniger stark ausgeprägt. Und es gibt Auswirkungen, die nur bei einem Teil von uns überhaupt zum Tragen kommen, und da auch wieder in unterschiedlicher Ausprägung. Euer Schubladendenken nützt uns gar nichts, es schadet uns. Denn letztendlich bekommen wir nicht die Hilfen, die wir brauchen, sondern die, die in Eure Schubladen passen. Wenn überhaupt.

Letztendlich läuft es dann doch wieder nur darauf hinaus, zu bewerten, ob ein Mensch wirtschaftlich nützlich ist. Denn wir wissen ja: Nur, wer regelmäßig eine befohlene und bezahlte Arbeit leisten kann, ist für die Wirtschaft und damit für die Gesellschaft nützlich, alle anderen sind dann irgendwo zwischen Hartz IV und Pflegefall: überflüssig, kostenintensiv, nutzlos. Und wer einmal so eingestuft wurde, kann natürlich kein gutes oder erfülltes Leben haben.

Organisationen wie Autismus Deutschland e. V. und noch mehr die amerikanische Organisation „Autism Speaks“ vertreten uns nicht. Sie vertreten maximal diejenigen, die mit Autisten in der Familie, vor allem autistischen Kindern und Autisten, die zusätzliche mentale Einschränkungen haben, von der Gesellschaft und der Politik alleine gelassen werden. Ihnen soll geholfen werden, indem man zum einen versucht, uns „normal“ zu machen und zum anderen, uns gar nicht erst entstehen zu lassen.

Wie ich das meine? Autism Speaks setzt den größten Teil seiner Spendeneinnahmen dafür ein, Autismus bereits im Mutterleib erkennbar zu machen, wie das heute schon mit Trisomie-21, dem Down-Syndrom, der Fall ist. Letzteres hat dazu geführt, daß 90 % der Kinder, bei denen Trisomie-21 bereits im Mutterleib erkannt wurde, abgetrieben werden. Kinder, die in unserer Gesellschaft als eine erhöhte Belastung gesehen werden, sollen also gar nicht erst geboren werden – und das wird der „normalen“ Gesellschaft dann als Erleichterung verkauft.

In diesem Jahrzehnt das Down-Syndrom, im nächsten Autismus – und welche unerwünschten Menschen treiben wir im übernächsten Jahrzehnt so ab? Merkt Ihr, wo das hingeht?

Wir sind Autismus. Wir sind Teil dieser Gesellschaft. Ein seltsamer, ungewohnter, manchmal anstrengender Teil, aber ein Teil. Ein Teil, der genauso Anspruch auf Teilhabe in der Gesellschaft hat wie die „normalen“, gewöhnlichen, leicht handhabbaren Menschen. Wie jeder.

Relevante Menschen vom Autismus Deutschland e. V. dagegen sehen [PDF] Autismus als eine psychische Störung, die durch Therapie zu beseitigen ist, eines unserer häufigsten Probleme als „Klischee“ und die Aussagen von Autisten, die sich klar ausdrücken können, als Propaganda. Ja nicht mit denen auseinandersetzen, mit denen man es zu tun zu haben behauptet, nein, das könnte ja das Weltbild erschüttern.

Zum Klischee:

Sensorische Auffälligkeiten bei Autismus bezeichnet Kamp-Becker als Klischee. Sie sind eher an ein niedriges Funktionsniveau gebunden.

Quelle: Aleksander Knauerhase (@QuerDenkender): De Kees is gesse, Teil 3 seines Berichtes von der Bundestagung von Autismus Deutschland e. V. an diesem Wochenende in Dresden).

Da haben wir es wieder, das Funktionsniveau. Unwichtig, woher eine Einschränkung kommt, diese Menschen funktionieren halt nicht richtig, wie ein kaputtes Auto.

Wir sind Autismus. Hört auf, uns wie Gegenstände oder Maschinen zu behandeln, die man sich wunschgemäß zurechtbiegt, damit sie tun, was man von ihnen will. Und hört vor allem auf, zu behaupten, Ihr würdet irgendetwas für Autisten tun.

Wir sind Autismus. Und wir sind Menschen. Redet mit uns, nicht über uns. Inklusion, von der so gern geredet wird, heißt Mit- und Selbstbestimmung, und nicht die Festlegung einer Normalität, der sich alle anzupassen haben.

[Last Update: 2014-10-30 17:40]

Weitere Artikel zu #wirsindautismus

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Im Netz aufgefischt #184 http://blog.atari-frosch.de/2014/10/26/im-netz-aufgefischt-184/ http://blog.atari-frosch.de/2014/10/26/im-netz-aufgefischt-184/#comments Sun, 26 Oct 2014 13:24:35 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11327 Asyl

Austeritätspolitik

Autismus

Bahn

Behinderung / Inklusion

Computersicherheit

DE-Mail

Ermittlungsbehörden / Justiz

Depression

Fotografie

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

Iran

LGBTI

Netzpolitik

Pressefreiheit

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„Hochfunktionaler“ und „niederfunktionaler“ Autismus http://blog.atari-frosch.de/2014/10/19/hochfunktionaler-und-niederfunktionaler-autismus/ http://blog.atari-frosch.de/2014/10/19/hochfunktionaler-und-niederfunktionaler-autismus/#comments Sun, 19 Oct 2014 21:29:51 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11329 Dieser Text stammt nicht von mir; es handelt sich um meine Übersetzung des Artikels What’s the Difference Between High Functioning and Low Functioning Autism? von Romana Tate vom 19. Oktober 2014, mit freundlicher Genehmigung von Autism Women’s Network.

Romana schreibt:

Zu diesem Artikel wurde ich durch viele Begegnungen sowohl online als auch in der „realen Welt“ mit anderen Eltern autistischer Kinder inspiriert. Dabei stellte ich eine auffallende Betonung der Funktionalitäts-Labels in der Welt der Eltern autistischer Kinder fest. Wenn ich argumentierte, daß solche Labels zur Funktionalität beliebig sind und keinen Sinn ergeben, werde ich beschuldigt, keine Ahnung davon zu haben, wie es sei, Elternteil eines Kindes mit „echtem Autismus“ zu sein und ich das nicht sagen würde, wenn mein Kind nicht „hochfunktional“ sei. Ich bin sehr, sehr traurig, wenn ich an die Kinder solcher Eltern denke. Kein Kind sollte jemals das Gefühl haben, es werde nicht vollständig und bedingungslos geliebt. Und solche Eltern brechen mir ebenfalls das Herz, denn sie drehen einer liebenden und schönen Beziehung mit ihren eigenen Kindern den Rücken zu. Das ist mit Unterstützung und Verständnis nicht auszugleichen.

Wenden wir uns zuerst diesen Funktionalitäts-Labels zu.

Was heißt „hochfunktional“? Was ist „niederfunktional“?

Oft scheint die Unterscheidung daran festgemacht zu werden, wieviel gesprochene Sprache das Kind verwendet, welche als „funktionale Sprache“ eingestuft wird.

Also ist ein Kind, das reden und sich mit jemandem unterhalten kann, „hochfunktional“?

Was ist mit einem Kind, das stattdessen Schrift verwendet?

Was ist mit einem Kind, das manchmal die Sprache verliert und dann alles tippt, um zu kommunizieren?

Was ist mit einem Kind, das sich manchmal mit dem Tippen schwertut und dann stattdessen Bilderkarten verwendet, um zu kommunizieren?

Was ist mit einem Kind, das die Bilderkarten zu überwältigend findet und dann auf die einzige Weise kommuniziert, die es noch kennt, mit Frustration und manchmal SVV [selbstverletzendes Verhalten]? Oh, Ihr wußtet nicht, daß dieses Verhalten Kommunikation ist? Denn genau das ist es.

All das beschreibt mein Kind. Es gibt Tage, da paßt alles zusammen, sie wird vollständig unterstützt und ihre sensorischen Bedürfnisse werden befriedigt, und dann kann sie lebhafte gesprochene Gespräche führen, sogar mit Fremden.

Aber viel öfter schreibt sie auf, was sie sagen möchte.

Zu Hause tippt sie den größten Teil ihrer Kommunikation, denn hier gibt es schon gar keinen Druck, sich „anzupassen“ und kein autistisches Verhalten zu zeigen.

An den Tagen, an denen sie mit der schwierigen Aufgabe zu reden an ihren Grenzen angekommen ist, benutzt sie die Bilderkarten. Meistens jedoch, wenn sie zu erschöpft ist, um zu reden, kommt ihre Frustration heraus und sie kommuniziert auf dem einzigen Wege, den sie dann noch kennt. Manche Leute nennen das „schlechtes Benehmen“. Ich weiß es besser.

Ist das jetzt ein „hochfunktionales“ oder „niederfunktionales“ Kind?

Sagt es mir.

Was ist mit den Dingen, bei denen sie Hilfe braucht?

Mit ihren 11 Jahren braucht sie mich immer noch an ihrer Seite, um einschlafen zu können. Sie braucht auch eine Menge Hilfe, um durchschlafen zu können, aber das ist in Ordnung. Das braucht sie halt, und ich bin ihre Mutter. Das wird von mir erwartet.

Obwohl sie mit Begeisterung lernt, braucht mein Kind visuelle Pläne und Checklisten, um konzentriert und „auf dem Weg“ zu bleiben. Ohne diese kommt sie oft durcheinander und wird unruhig, weil sie nicht sicher ist, was der nächste Schritt in ihrer Schularbeit ist. Wir unterstützen sie, weil sie es wert ist, und alles Lamentieren darüber, wieviel Unterstützung sie braucht, ändert nichts daran, daß sie sie braucht. Es würde ihr nur ein schlechtes Gefühl geben, so zu sein, wie sie ist, und zu den Dingen, die sie als Hilfestellung benötigt. Weil wir sie wertschätzen, wissen wir, daß unsere Hilfe sie lehren wird, zu verstehen, daß ein Bedürfnis nach Unterstützung nicht beschämend ist.

In unserem Badezimmer stecken Bilderkarten am Medizinschrank, um ihr beim Toilettengang und mit der Hygiene zu helfen. Sie würde oft Schritte vergessen, wenn es keine visuellen Hinweise gäbe, um sie daran zu erinnern.

Mein „hochfunktionales“ Kind kann noch nicht allein auf die Toilette gehen und muß immer noch Windeln tragen. Wir unterstützen und lehren sie, aber wir beschämen sie niemals öffentlich oder sonstwie dafür, daß sie behindert und auf einem anderen Entwicklungsstand ist als andere Kinder im selben Alter.

Moment, macht sie das nicht „niederfunktional“? Ich bin verwirrt, denn sie liest auch den „Hobbit“, was sie sicher „hochfunktional“ macht.

Es ist fast so, als hätte ich recht damit, wenn ich sagte, daß Funktionalitäts-Labels beliebig, ableistisch und völlig frei erfunden sind.

Vielleicht sind es ja sensorische oder Ernährungsdinge, die über das Funktionalitäts-Label entscheiden?

Wir sind ziemlich vorsichtig mit unserer Nahrung, denn viele Lebensmittel triggern Anfälle oder Migräne bei unserem Kind. Obwohl diese Dinge nichts mit Autismus zu tun haben, sind sich viele Leute nicht darüber im Klaren oder verstehen es nicht, also dachte ich, ich nehme das mal dazu, um ihr Funktionalitäts-Label zu bestimmen. Zusätzlich zu diesen gesundheitlichen Bedenken ist sie durch sensorische Einflüsse bei Geschmack und Textur [von Lebensmitteln] in ihrer Ernährung noch weiter eingeschränkt.

Mein Kind hat auch verschiedene sensorische Schwierigkeiten mit der akustischen Verarbeitung, was es sehr schwierig für sie macht, mit ihr in volle Geschäfte oder Gaststätten zu gehen. Also kommen wir ihr entgegen, statt völlig Fremden im Internet zu erzählen, daß Autismus an unserer schweren Zeit als Eltern schuld sei oder an den ganzen Anpassungen, die nötig sind, um sie zu unterstützen. (Nur zur Info, wir essen dann eben später oder früher, wenn wir ausgehen wollen, um die Menschenmassen zu meiden, und wir entschuldigen uns nicht dafür oder werden verlegen, wenn sie autistische Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit zeigt. Sie hat genauso ein Recht darauf, an der Gemeinschaft teilzuhaben, wie alle anderen auch, und gleichzeitig authentisch zu sein.)

Sie benötigt auch eine Menge propriozeptiven und vestibulären Input und eine Menge Pausen über den Tag, um ausgeglichen und fröhlich zu sein. Wir verbringen viel Zeit auf dem Trampolin, beim Kreiseln oder Schwingen. Wir verwenden eine Menge Zeit für Stimming. Denn das Wissen, wann man sich um sich selbst kümmern muß, ist ein wichtiger Schritt zu Selbstbestimmung; wir bestärken sie immer darin, sich bemerkbar zu machen, wenn sie eine Pause braucht oder Zeit für sensorisches Spiel. Manche Tage verbringt sie mehr mit Pausen als mit Schularbeit. Also ist sie „niederfunktional“, weil ihre sensorischen Bedürfnisse so intensiv sind, oder ist sie „hochfunktional“, weil sie ihre Bedürfnisse für Körper und Geist selbst erkennt?

Verwirrendes Zeug, diese Funktionalitäts-Labels!

Da ich nicht weiß, ob sie überhaupt in eine dieser „Kategorien“ von Autismus passen würde, und weil ich sie respektlos ihr gegenüber als menschliches Wesen empfinde, weigere ich mich, Funktionalitäts-Labels zu verwenden. Mein Kind ist autistisch, und ich liebe und akzeptiere sie, egal wieviel Unterstützung sie benötigt. Egal wieviel gesprochene Sprache sie verwendet. Egal was, denn ihr Leben ist es wert, gelebt zu werden. Ehrlich gesagt bin ich angewidert von denen, die mich dazu zwingen wollen, sie in eine Kategorie einzuordnen und auf der Basis, was sie kann oder nicht kann, zu bestimmen, was sie wert ist.

Wie kann es jemand wagen, dem Leben meines Kindes einen Wert zuzuweisen?

Also: Reden wir über Eure Schlußfolgerungen

Wer nun annimmt, mein Kind sei „hochfunktional“ (was immer damit gemeint sein mag), weil ich erzähle, daß es nicht in Ordnung ist, anhand eines Funktionalitäts-Levels zu bestimmen, wieviel Akzeptanz ein autistischer Mensch verdient, der zieht Schlußfolgerungen aus der eigenen Bigotterie. Er unterstellt, daß ich mein Kind nur lieben und akzeptieren könne, weil ich nicht wisse, wie es sei, mit einem „wirklich autistischen“ Kind klarkommen zu müssen. Ist Euch klar, daß das mehr über Euch als über autistische Menschen, mich oder mein Kind aussagt?

Es bedeutet, Ihr denkt, einen Menschen zu lieben, den Ihr als „hochfunktional“ einstuft, sei einfacher, als einen Menschen zu lieben, der mehr Unterstützung braucht.

Es bedeutet, daß es in Ordnung sei, jemanden zu akzeptieren, der in der Lage ist, sich anzupassen, aber nicht jemanden, dessen Behinderung das unmöglich macht.

Es bedeutet, daß manche autistischen Menschen mehr wert sind als andere.

Es bedeutet, daß Ihr denkt, es sei in Ordnung, die sehr realen Bedürfnisse nach Unterstützung von Leuten, die Ihr als „hochfunktional“ betrachtet, als nicht vorhanden anzusehen, denn wenn sie sich zeitweise anpassen können, dann sollten sie auch in der Lage sein, sich mit den Gegebenheiten abzufinden und sich immer anzupassen.

Es bedeutet, daß Ihr das wichtigste über Autismus nicht wißt.

Es bedeutet auch, daß Ihr ein tief verwurzeltes und ziemlich besorgniserregendes ableistisches Weltbild habt, das Ihr mal einsehen und gegen das Ihr Hilfe in Anspruch nehmen solltet. Ihr schuldet das Euren Kindern.

Persönlich empfinde ich diese Schlußfolgerungen unglaublich beleidigend, denn sie bemessen aufgrund von eigener Ignoranz dem Leben meines Kindes einen Wert bei. Wagt es nicht, das meinem Kind anzutun. Mein Kind braucht eine Menge Unterstützung. Ich liebe und akzeptiere sie dennoch vollständig und absolut, egal auf welche Art sie sich entwickelt. Ich bin angeekelt und fühle mich beleidigt von denen, die denken, meine Liebe für sie sei nur bedingt und basiere nur darauf, daß sie keine „echte“ Autistin sei. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich akzeptiere alles an ihr, ihre Gaben, ihre Herausforderungen, ihr komplettes Selbst. Sie kann nicht von ihrer Neurologie getrennt werden, und ich würde das auch nie von ihr verlangen.

Ihr verletzt und entmenschlicht mein Kind und alle autistischen Menschen, wenn Ihr Euer ableistisches Weltbild aufrecht erhaltet.

Hört auf, Leuten zu erzählen, daß manche Autisten es wert seien, akzeptiert zu werden, aber andere nicht. Hört auf, Schlußfolgerungen über mein Kind und andere autistische Menschen zu treffen, die auf Eurer eigenen Ignoranz und Euren Vorurteilen basieren. Am wichtigsten: Hört auf, über Autismus zu reden, als würdet Ihr ihn wirklich verstehen. Denn wenn Ihr solche Funktionalitäts-Labels verwendet, wird klar, daß Ihr gar nichts verstanden habt.

Über die Autorin

Romana Tate ist das Pseudonym einer vielbeschäftigten Mutter. Sie schreibt nicht unter ihrem richtigen Namen, um die Privatsphäre ihres Kindes zu schützen, wollte aber trotzdem etwas über die Schlußfolgerungen von Leuten über Funktionalitäts-Labels sagen. Sie mag es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und Eltern und Familien über die Erziehung ihrer autistischen Kinder mit Leidenschaft, Akzeptanz und bedingungsloser Liebe zu informieren.

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Im Netz aufgefischt #183 http://blog.atari-frosch.de/2014/10/19/im-netz-aufgefischt-183/ http://blog.atari-frosch.de/2014/10/19/im-netz-aufgefischt-183/#comments Sun, 19 Oct 2014 16:27:48 +0000 http://blog.atari-frosch.de/?p=11295 Asyl

Autismus

Computersicherheit

Das darf ja wohl nicht wahr sein!

Datenschutz / Privatsphäre

Fotografie

Geheimdienste

Hartz IV & Co.

Mindestlohn

Reichsbürger

Überwachung

Und sonst so?

flattr this!

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