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Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

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Im Netz aufgefischt #43

Sunday, 15. January 2012

Vorratsdatenspeicherung

Datenschutz

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Im Netz aufgefischt #41

Sunday, 1. January 2012

Hartz IV & Co.

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#bpt112: We can haz BGE, plz?

Monday, 5. December 2011

Es war denkbar knapp: 66,9 % der akkreditierten Piraten stimmten beim Bundesparteitag in der Offenbacher Stadthalle für den Programmantrag PA284 Bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlohn, der Antrag erreichte also gerade so die nötige 2/3-Mehrheit. Damit kann die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) kein Randgruppenthema mehr sein; nicht nur Piraten, sondern auch andere Parteien werden sich ernsthaft damit befassen müssen.

Mir persönlich wäre der Antrag PA162 lieber gewesen; er ist direkter. PA162 fiel jedoch bereits bei der Vorabstimmung darüber, welcher Antrag behandelt und abgestimmt werden sollte, raus. Aber lieber so als gar nicht. (more…)


Im Netz aufgefischt #32

Sunday, 30. October 2011

Datenschutz / Vorratsdatenspeicherung

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Im Netz aufgefischt #25

Sunday, 28. August 2011

Hartz IV & Co.

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Im Netz aufgefischt #18

Sunday, 26. June 2011

Sorry, diesmal nicht ausführlich zur Atompolitik. In der einen Woche, in der ich in Mannheim war, ist mir zu viel durch die Lappen gegangen.

Überwachung und Zensur


Im Netz aufgefischt #15

Thursday, 9. June 2011

Fukushima / Atomkraft

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Normgerechte Menschen

Tuesday, 27. April 2010

Mir ist gestern in einem Gespräch mit meinem Psychiater (ja, ich hab sowas wieder) etwas klargeworden: Wir sollen normgerecht sein. Das heißt aber nicht einfach nur, daß wir uns an Gesetze halten sollen; dieser Anspruch ist ja (zumindest größtenteils) gerechtfertigt. Nein, es geht darum, daß Abweichungen von einer Idealvorstellung sanktioniert werden, und zwar bis hin zur Existenzbedrohung.

Der Arzt hatte nämlich gegenüber der ARGE erklärt, daß ich Therapien und Psychopharmaka grundsätzlich ablehne. Das stimmt auch, und meine bisherigen Erfahrungen sind Grund genug dafür. Denn auch die Therapien erwarten eine gewisse Normung des (depressionskranken) Menschen, und wer dem nicht entspricht, dem hilft die Therapie dann eben nicht — was aber nicht der Therapie, sondern dem betroffenen Menschen angelastet wird. Er ist eben „falsch”, und damit schuld daran, daß die Therapie oder das Medikament nicht anschlägt oder sogar schädliche Nebenwirkungen hat. Das liegt natürlich nie an den Therapien oder Medikamenten.

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Was würdest Du tun?

Monday, 8. February 2010

Was würdest du tun wenn für deinen Lebensunterhalt gesorgt wäre? #WWDT #BGE”, fragte heute @order_by_rand auf Twitter (WWDT = was würdest du tun; BGE = Bedingungsloses Grundeinkommen). Da ein Tweet nicht genügt, um die Frage für mich zu beantworten, mache ich das mal lieber hier im Blog.

Vermutlich würde ich nicht viel anderes machen als derzeit, allerdings könnte ich mich freier und intensiver darum kümmern. Also zum Beispiel mehr fotografieren, mehr mit meinen Computern anstellen oder öfter mal anderen bei Computerproblemen helfen (so wie derzeit mit dem Fremd-PC easyline).

Ich könnte auch öfter kleine Jobs annehmen, je nachdem wie es meine Depressionen zulassen. Denn zum Bedingungslosen Grundeinkommen kann man ja beliebig dazuverdienen und muß sich nicht wie bei Hartz IV oder SGB XII den größten Teil seines geringen Nebenverdienstes vom Staat stehlen lassen. Und dann könnte ich auch öfter verreisen, denn ich reise sehr gerne — und dabei gibt es dann wieder neues zu sehen und zu fotografieren.

Was für mich aber viel wichtiger wäre: Ich müßte keine Angst mehr haben. Keine Angst davor, daß jemandem bei einer Behörde ein Furz quersitzt und sie oder er mir dann irgendwelche Schikanen auferlegt. Keine Angst davor, wie im Jahr 2002 allein durch krankheitsbedingte Hilflosigkeit erst die Energieversorgung und dann die Wohnung zu verlieren. Nicht mehr befürchten müssen, daß die Waschmaschine kaputtgeht, oder der Kühlschrank, oder daß einer der alten, mehrfach umgezogenen Schränke zusammenbricht. Dieser Punkt ist für mich wesentlich wichtiger als die Frage, was ich tun würde.

Umgekehrt könnte ich dann vermutlich auch mehr tun, weil mich diese Ängste nicht mehr lähmen würden. Mit einem BGE könnte ich wieder beginnen, zu leben.

So nebenbei kommt noch dazu, daß solche Volksverhetzer wie Thilo Sarrazin oder Roland Koch endlich mal die Klappe halten müßten. Es gäbe niemanden mehr, den sie noch beschimpfen könnten. Und man müßte seine Existenzberechtigung nicht mehr ständig mit einem Gehaltsstreifen beweisen: Es wäre die Rückkehr der Menschenwürde.


Zensursula ist verzichtbar

Friday, 22. January 2010

Unter der Überschrift „Schauen, was unverzichtbar ist” durfte Zensursula, die Leyarbeiterin, in der Zeit ihre Ansichten über die zukünftige Arbeitsmarktpolitik ausbreiten. Das fängt gleich richtig schön an:

Ein Hartz-IV-Empfänger, der ausschließlich mit staatlicher Unterstützung zurechtkommen muss, lebt unter schwierigen Bedingungen. Das ist, was die rein materielle Höhe der Unterstützung angeht, auch angemessen. Er soll bereit bleiben, sich am Arbeitsmarkt oder am Weiterbildungsmarkt um Angebote zu bemühen.

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Petition behindert?

Wednesday, 18. February 2009

Dieser Meinung ist zumindest „Emil Blume”, wie er in seinem offenen Brief Behinderung der online Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen von gestern darlegt. Das kann man jetzt für paranoid oder eine Verschwörungstheorie halten, aber ganz Unrecht hat er nicht: Tatsächlich sollte man erwarten können, daß ein solches System unter Last getestet wurde, bevor es in den produktiven Betrieb ging. Es ist typischerweise zu erwarten, daß gegen Ende einer Petition die Anzahl der Zugriffe am höchsten ist. Dafür müssen einfach genügend Ressourcen vorhanden sein, sonst kann man die Online-Petition auch gleich ganz bleiben lassen.


Soziale Gerechtigkeit beim Bedingungslosen Grundeinkommen

Monday, 16. February 2009

In der Grundeinkommensdebatte der letzten Tage fiel häufiger die Behauptung, ein Bedingungsloses Grundeinkommen sei sozial ungerecht. Die Grünen fordern stattdessen eine bedarfsorientierte Grundsicherung, auch aus Gründen der Finanzierbarkeit. Ich kann dieser Argumentation nicht folgen.

Alex argumentiert in seinem obigen Blogeintrag, daß ein Bedingungsloses Grundeinkommen Arbeitgeber daran hindern könnte, behinderte und/oder (vermeintlich) weniger leistungsfähige Menschen einzustellen. Ähm … dat machen die heute auch schon so. Ob solche Leute ein anderweitiges Einkommen haben oder nicht (oder ein dickes Sparkonto oder eine Erbschaft oder …), spielt dabei überhaupt keine Rolle. Denen geht es um den besonderen Kündigungsschutz, nicht um das finanzielle Polster des potentiellen Arbeitnehmers. (more…)


Petition Bedingungsloses Grundeinkommen

Sunday, 15. February 2009

Noch bis Dienstag kann eine Petition zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens gezeichnet werden. In verschiedenen Medien wird sogar darauf aufmerksam gemacht; in Xing und Twitter haben mich mir bisher völlig unbekannte Menschen dazu aufgefordert, die Petition mitzuzeichnen.

Ich werde das nicht tun.

Nicht, weil ich gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre, oh nein! Der Grund ist, daß mir diese Petition, sagen wir mal, etwas zu kurz geraten ist. Außerdem enthält sie Forderungen, die ich so einfach nicht unterschreiben kann. Der Text läßt darauf schließen, daß auch die Verfasserin ein wenig zu kurz gedacht hat. Im einzelnen heißt es: (more…)


Billig statt sozial

Thursday, 25. December 2008

Was tagesschau.de heute berichtet, ist eigentlich nichts Neues: „Staat macht auf billig statt auf sozial”.Anscheinend fällt das den Medien aber nur in der Weihnachtszeit auf, und über den Rest des Jahres wird über die bösen Sozialschmarotzer hergezogen.

Der Trick ist einfach: Man kürze den entsprechend abhängigen Menschen die Sozialhilfe so weit runter, bis deren Zweck nicht mehr erfüllt werden kann. Dann warte man darauf, daß einige Leute dieses Elend nicht mehr mit ansehen können und aktiv werden, hier in Form der Tafeln. Wenn diese privaten Hilfsmaßnahmen etabliert sind, freut man sich drüber und kürzt noch weiter, denn die Sozialhilfe gilt ja als „nachrangig”; und wenn man schon nicht kürzt, dann erhöht man wenigstens nicht, wenn es angemessen wäre. (more…)


Konjunkturprogramm — aber nicht für Arme

Saturday, 18. October 2008

Bald Milliarden für Bürger und Konjunktur? fragt heute tagesschau.de. Aber wenn man genauer hinschaut, geht es nur um die, die noch genug Geld haben. An die Anhebung des Sozialsatzes oder gar die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens denkt natürlich niemand. Stattdessen wird an Hilfen für die Anschaffung von Neuwagen gedacht. Was will ich mit einem Auto, wenn ich mir bald nicht mal mehr genug Milch kaufen kann? Was man von der Steuer absetzen kann, interessiert mich auch wenig, weil ich grundsätzlich gar nichts absetzen kann. Und ein Gebäude habe ich auch nicht zu sanieren.

Für mich ist das ein nicht zu übersehendes Zeichen der Politik: Wer arm ist, soll bitteschön auf die Solidarität der Gemeinschaft verzichten. Denen, die noch was haben, helfen wir doch gerne, der Rest möge bitte verrecken.