Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Compaq Spezial

Mittwoch, 3. März 2010

Bei Compaq-PCs ist immer alles ein wenig anders. Das merke ich gerade wieder sehr ausführlich. Der sehr kompakte Deskpro EN, der 3,5 Jahre lang mein dedizierter Server war, war zunächst einmal nicht aufzukriegen. Verschraubt ist das Gehäuse nicht; das ist bei Deskpros aber normal. Also hatte ich versucht, gleichzeitig mit dem Niederdrücken zweier seitlicher Klappteile den Deckel nach hinten wegzuziehen — wie bei Desktop-Gehäusen üblich. Nun ja, muzy und penma vom Chaosdorf fanden dann heraus, daß man den Deckel nach vorne wegziehen muß.

Schraube hinter einer Metallplatte

Aber so richtig Spaß habe ich jetzt mit dem Innenleben. Ich wollte die verbaute 10-GB-Festplatte gegen eine andere mit 30 GB Kapazität austauschen. Zwei der drei Schrauben, die die Platte an ihrer Position halten, ließen sich auch ohne weiteres lösen. Die dritte ist aber ein echtes Problem: Die Schraube ist nämlich so angebracht, daß man sie mit dem Schraubendreher beim besten Willen nicht erreichen kann. Es ist scheint auch nicht möglich, den Metallrahmen weiter auszubauen, um anderweitig an die Schraube heranzukommen. Auch mit einer Flachzange ist die Schraube nicht greifbar, weil der Kopf dafür nicht weit genug herausragt.

Ich frage mich, was für ein Vollpfosten sich so einen Mist ausgedacht hat. Oder geht das nach dem Motto: Einmal zusammensetzen, nie mehr anfassen?


Filmtabletten

Dienstag, 23. Februar 2010

Filmtablette und Streichholz

Ich frage mich, was sich Pharmazeutiker dabei denken, Antibiotika, die auch gegen Mandelentzündung gegeben werden (hier: Amoxicillin AL1000), als so große Filmtabletten auszuliefern. Ist da keiner mal auf die Idee gekommen, daß man die vielleicht kleiner machen und dafür eben 40 statt 20 in die Packung stecken könnte? Wer soll das denn runterwürgen? Ich wundere mich fast, daß „Erstickungsgefahr” bei den möglichen Nebenwirkungen nicht angegeben wird.


Nicht kompatibel

Samstag, 17. Oktober 2009

Unsere Kartendarstellung ist derzeit nicht kompatibel mit Ihrem Browser. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Browser. Wir danken für Ihr Verständnis.

So kann man auch sagen, daß man nicht kommunizieren will.


Nordic Walking und PGP

Donnerstag, 24. September 2009

Was das miteinander zu tun hat? Nun, eigentlich nichts. Bei der Techniker Krankenkasse ist man da allerdings wohl anderer Ansicht. Ich wollte wissen, ob es einen PGP-Key für Mails an die Krankenkasse gibt. Die Suche nach PGP auf der Website bringt folgendes Ergebnis (leicht verkleinert):

Suchergebnis für pgp: Film über Nordic Walking

Nunja, bei der PGP-losigkeit zieht die TKK gleich mit dem Repressionsamt Düsseldorf, dem Ordnungsamt Düsseldorf, der Stadtsparkasse Düsseldorf, der Graf-Recke-Stiftung und vielen anderen, zu denen ja ganz bestimmt nie vertrauliche Daten übermittelt werden.


Was geschah mit wikileaks.de? (3)

Dienstag, 14. April 2009

Nun dürfte es aber wirklich endlich mal vorbei sein mit den Zensur-Gerüchten. Beasts Associated hat eine zweite Erklärung herausgegeben, die zumindest für mich keine Fragen mehr offenläßt (zu lesen beispielsweise bei Alex Schestag unter wikileaks.de - Viel Lärm um nichts im Update).

Theodor Reppe kann sich jetzt wahrlich nicht mehr hinstellen und behaupten, er habe von nichts gewußt. Laut Provider wurde ihm per Mail, Fax und per Post gekündigt. Eines davon kann verloren gegangen sein, und wenn's dumm läuft, auch eine zweites, aber nicht alle drei, das kann mir keiner erzählen.

Darüber, warum der Vertrag letztendlich gekündigt wurde, könnte man noch spekulieren, und am wahrscheinlichsten ist wohl noch, daß die Beasts-Leute nicht sehr begeistert über den Übernahmeversuch der Domain bnd.de waren. Aber darauf käme es nur noch im Rahmen eines zivilgerichtlichen Verfahrens an. Dieses wurde offensichtlich nicht angestrengt.

Auch darüber, warum die Domains über eine Woche später als angekündigt in den Transit gingen, kann man spekulieren. Über bzw. kurz vor Ostern könnte bei Beasts ja beispielsweise vielleicht einiges mehr los gewesen sein. Und eigentlich kann man doch froh sein, daß man mehr Zeit hat, seine Domains umzuziehen, weil der bisherige Provider was vergessen hat.

Ansonsten sollte es doch wirklich zumutbar sein, innerhalb von über vier Monaten einen neuen Provider zu finden, wenn man sich mit dem bisherigen nicht mehr einig ist. Sich stattdessen dann hinzustellen und Zensur zu brüllen, ist einfach nur noch dumm.


Was geschah mit wikileaks.de? (Teil 2 und Antwort)

Montag, 13. April 2009

Manchmal hasse ich es, richtig zu liegen, und ein triumphales „Ich hab's doch geahnt!” liegt mir fern. Denn mit dem Zensurgeschrei in Sachen wikileaks.de haben sich viele, die gegen Zensur kämpfen, unglaublich blamiert, und das wird uns in Zukunft garantiert um die Ohren geschlagen.

Denn: Es war keine Zensur. (mehr …)


Klemmende Mikrowellen-Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2009

Meinen Mikrowellenherd habe ich mal gebraucht erstanden, und er ist nicht mehr so taufrisch. Gelegentlich klemmt dann mal die Uhr. Genauer: Sie bleibt an einer Stelle einfach stehen, und das Gerät mikrowellt weiter munter vor sich hin.

Tja, und heute war ich von einigen Dingen im Netz so abgelenkt, daß ich nicht gleich wieder nachgesehen habe. Bis mir ein beißender Geruch in die Nase stieg. SCHEI....!!!!!

Gebrannt hat es zum Glück nicht. Aber meine Küche war voller Qualm, es stank bestialisch, und der Mikrowellenherd wellte immer noch. Die Uhr war auf vier Minuten eingestellt gewesen (600W) und bei einer guten Minute Restzeit hängengeblieben. Wie lange das jetzt vor sich hingeschwelt hat, weiß ich im Nachhinein nicht mehr, es dürfte aber mehr als eine Viertelstunde gewesen sein.

Ich riß also erstmal das Küchenfenster auf. Dann stellte ich auch fest, warum das so abartig stank: Der Boden der Kunststoff-Schale mit dem Fertig-Gericht hatte schon Blasen geworfen. Von dem Gericht selbst — Schweinegulasch mit Nudeln — war praktisch nichts mehr da.

Jetzt, eine gute Stunde später, riecht man es immer noch deutlich. Ich hatte zwischendurch alle Fenster offen, mußte sie aber teilweise wieder schließen, weil Eisregen runter- und reinkam. Das Küchenfenster steht immer noch offen, das Badfenster und die Badtür mittlerweile auch, weil der Gestank auch aus dem Flur nicht weggehen will. Und ich glaube, ich werd mir heute Abend noch die Haare waschen.

Gelegentlich muß ich mir dann doch mal einen Experten suchen, der die Uhr innen saubermacht (mehr ist es vermutlich nicht). Selbst geh ich da nicht dran.

Aber erst geh ich mal zum Chinesen. Hunger hab ich nämlich trotzdem.


T-Online Spamschutz

Dienstag, 18. November 2008

T-Online meint mal wieder, seinen Kunden was Gutes tun zu müssen, und aktiviert ungefragt einen sogenannten Spamschutz. Darüber informiert mich heute ein T-Home Servicebrief (E-Mail). Die Voreinstellung sieht so aus, daß als Spam eingeordnete Mail gebounct wird.

Da eingehende und ausgehende Mail bei T-Online bekanntermaßen über unterschiedliche Maschinen laufen, heißt das vermutlich, daß die Mail erst angenommen, dann geprüft und schließlich an den Absender aus dem SMTP-Envelope zurückgeschickt wird, wenn die dafür eingesetzte Software meint, es sei Spam. Da diese Absender im allgemeinen gefälscht sind, heißt das, daß die Bounces entweder ins Nirwana laufen oder unbeteiligte Dritte belästigen. Ich hatte selbst schon auf verschiedenen Accounts ganze Bounce-Wellen mit locker mal über 1000 Stück in wenigen Stunden, und weiß also, was das für den Besitzer einer mißbrauchten Adresse bedeuten kann.

Kurz: T-Online will zwar etwas für die eigenen Kunden tun, aber auf Kosten anderer. Da sage ich doch: Nein danke. Ich habe diese Einstellung natürlich umgehend geändert.

Kleiner Gag am Rande: Nach der Änderung kommt noch ein Bestätigungsdialog, und wenn man darin auf OK klickt, kommt eine nahezu leere Seite, die nur noch den üblichen Kopf mit den magentafarbenen Punkten und dem T zeigt. Logout-Möglichkeit? Navigation? Ach was. Wir lassen den Kunden einfach im Nichts stehen.


DHL weiterhin faul

Dienstag, 28. Oktober 2008

Derzeit erwarte ich zwei Lieferungen über DHL. Gestern steckte die erste Karte im Briefkasten, mal wieder, obwohl ich den ganzen Tag zu Hause war. Muß ich den DHL-Boten erst unten im Hausgang abfangen und verprügeln, damit der mal seine Arbeit macht?

Das erinnert mich allerdings daran, daß ich den Brief ans Frachtzentrum Krefeld noch nicht geschrieben habe. Sieht so aus, als wollten die den wirklich unbedingt haben.


Bahn läßt Kunden frieren

Freitag, 5. September 2008

Heute habe ich es endlich geschafft, nach Hause zu fahren, nachdem ein Antibiotikum die Angina einigermaßen in den Griff gekriegt hatte. Aber auch nur einigermaßen. Die Bahn gab sich denn allerdings alle Mühe, das wieder zunichte zu machen.

Ich saß im Wagen 21 im ICE 848 (Berlin Ostbahnhof — Düsseldorf Hauptbahnhof), und von Anfang an war es recht kühl im Wagen. In Hannover mußte der Zug wegen eines Unfalls (im Ausfahrtsbereich) eine halbe Stunde lang warten, und ab da wurde es richtig kalt. Ich deckte mich mit meinem Mantel zu und hoffte, das werde sich bald wieder einpegeln. (mehr …)


Bahnfahrt mit kleinen Pannen

Montag, 25. August 2008

Um es gleich vorwegzunehmen: Diesmal war es überwiegend meine Verpeilung, die zu den kleinen Pannen führte. Es muß ja nicht immer die Bahn schuld sein. 😉

Zunächst fing der Tag eigentlich gut an. Ich hatte nicht verschlafen, konnte mir noch in Ruhe die letzten Teile fürs Gepäck zusammensuchen und hatte danach sogar noch ein wenig Zeit für ein Viertelstündchen im IRCNet. Um 11:38 Uhr, so hatte ich mir gemerkt, sollte mein Zug nach Berlin fahren. Also ging ich kurz nach elf ganz gemütlich los, holte mir beim Bäcker nebendran noch zwei belegte Brötchen und wartete auf die Straßenbahn. (mehr …)


Schlamperladen Post (2)

Mittwoch, 20. August 2008

Jetzt habe ich mir endlich, endlich mal Toner für meine Laserdrucker bestellt, und stellte schon beim Bestellen mit Schrecken fest, daß der Anbieter über DHL versendet. Und natürlich wurde auch heute wieder nicht bei mir geklingelt, und ich kann morgen losdackeln und das Päckchen abholen.

Diesmal werde ich wohl andere Saiten aufziehen. Statt eines Anrufs bei der Hotline, der eh nichts bringt, gibt es einen Brief ans zuständige Frachtzentrum in Krefeld, dessen Adresse mir letztens ein netter Mensch am Postschalter gab.

Diesmal werden der Post bzw. DHL die 55-Cent-Marken nicht reichen.


Die Bahn mag’s umständlich

Mittwoch, 20. August 2008

Nun stand ich mal wieder eine halbe Stunde lang in der Warteschlange am Düsseldorfer Hauptbahnhof — muß ich groß erwähnen, daß von den acht Schaltern für 2.-Klasse-Fahrscheine nur vier offen waren? Immerhin wurden noch welche aufgemacht, kurz bevor ich dann drankam. Und dann mußte ich erfahren, daß ich meine angesammelten Bonus-Punkte nicht am Schalter für eine Freifahrt einsetzen kann. Nein, das wäre ja viel zu einfach!

Stattdessen müßte ich mich auf der Website einloggen und mich da durch ein paar Menüs klicken, um den Gutschein für diese Freifahrt zu bekommen. Mit dem dürfte ich dann mein Ticket abholen. Ich fragte noch nach, was denn dann ein Mensch ohne Internetzugang macht? Ja, der kann dann bei einer (natürlich kostenpflichtigen) Telefonnummer anrufen und seinen Gutschein bestellen. Und egal, welchen Weg man wählt: Es dauert sieben Tage. Kurzfristige Reisepläne sind damit also auch nicht möglich.

Wenn ich dann jedoch dieses per Gutschein gekaufte Ticket aus irgendwelchen Gründen (zum Beispiel Krankheit, Terminänderungen) zurückgeben müßte, verfiele der Gutschein komplett — Pech gehabt!

Ach ja — ich sammle ausschließlich wegen der Freifahrten. Alle anderen Angebote sind für mich völlig uninteressant.


Schlamperladen Deutsche Post

Freitag, 8. August 2008

Schon interessant: Im Jahr 2004 gab es Meldungen darüber, daß die Post täglich rund 70.000 Briefe verliert. Wie das mittlerweile aussieht, läßt sich zumindest online nicht mehr recherchieren; das Thema ist aus der Berichterstattung nachhaltig verschwunden. Das ist sicher im Interesse der Post, aber nicht im Interesse der Öffentlichkeit.

Ich wurde auch in diesem Jahr schon wieder zweimal Opfer von „postalischer” Schlamperei. Letztes Jahr kostete mich das eine Soundkarte, ein neues Handy und eine Videocassette. In diesem Jahr verschwinden CDs: Fünf Stück, die ich einem eBay-Kunden schickte (und für deren Verlust ich prompt fünf negative Bewertungen inclusive Beschimpfungen kassierte), und eine, die ich selbst via eBay gekauft hatte. (mehr …)


Faule Postsäcke!

Montag, 28. Juli 2008

Um halb elf klingelte es heute an der Tür. „Post! Ich hab da ein kleines Päckchen für Sie, das leg ich auf die Treppe.” Ich war noch nicht mal wach genug, um ihm zu sagen, daß er es wenigstens an die Briefkästen legen soll (damit es nicht gleich geklaut wird), aber eigentlich gefälligst seinen Hintern nach oben zu bewegen hat.

Kurz nach zwei war ich dann straßentauglich genug, um mal runterzugehen. Auf der Treppe war nichts, nicht mal die üblichen kostenlosen Werbezeitungen oder sonstiges Altpapier. Im Briefkasten war auch nur Werbung, von der Telekom („An alle Bewohner”). (mehr …)