Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Geschenke und Entscheidungen

Freitag, 10. Juni 2016

Auch wenn die Zahlen nicht mit meinem gefühlten Alter übereinstimmen: Ich bin jetzt 48 Jahre alt. Es fühlt sich wirklich nicht so an. Ich habe eher das Gefühl, immer noch so etwa 32 zu sein, wie ich war, als ich Ende 2000 nach Düsseldorf kam. Das liegt wohl auch daran, daß ich viele Erfahrungen und Erlebnisse, die andere in diesem Zeitraum machen oder die man einfach erwarten kann, einfach nicht machen konnte – weil mich Depressionen, Armut und Repressionsämter im Griff hatten und haben, während das Leben an mir vorbeizieht und ich es nicht leben kann.

Drei Bücher von Jean M. Auel

Die letzten paar Geburtstage habe ich mehr oder weniger ignoriert. Diesmal habe ich Anfang des Monats mal einfach auf meine Wunschliste hingewiesen. Prompt gab es diesmal richtig viele Geschenke, dazu noch Dinge, die gar nicht auf der Liste standen. Aber es gab auch zwei Entscheidungen. (mehr …)


Die Rheinbahn informiert — nicht

Freitag, 13. November 2009

An den beiden letzten Wochenenden wurde die Hüttenstraße gesperrt und aufgerissen, um die Gleise auszutauschen, und seit heute reißen sie auch die Helmholtzstraße wieder auf. Und das, obwohl die Rheinbahn erst im April 2008 lautstark die Gleise getauscht hatte. Angekündigt wurde der überwiegend nächtliche Lärm diesmal gar nicht mehr; letztes Jahr kam vorher immerhin ein Schreiben an alle Anwohner, in welcher ein kleiner Teil der nächtlichen Bauarbeiten angekündigt wurde.

(mehr …)


Laute Müllabfuhr

Montag, 23. März 2009

Witzig, heute kamen über identi.ca und Twitter gleich mehrere Meldungen über die Müllabfuhr herein:

  • nathanael: In unserer Straße hat fast jedes Haus eine metallene Müllklappe. Unfassbar, wie laut man die um 07:30 Uhr auf- und zuklappen kann.
  • nathanael: Müllleute müssen offenbar jedem möglichst laut in Erinnerung rufen, dass sie zu unmenschlicher Zeit bereits arbeiten. Habe großes Mitleid.
  • udovetter: Wie jeden Montag zuverlässig kurz vor 7 aus dem Schlaf gerumpelt worden. Auf die Müllabfuhr ist eben Verlass.

(mehr …)


Baustellenlärm

Montag, 14. April 2008

Wie kürzlich berichtet, habe ich eine Baustelle vor der Nase. OK, nicht ganz vor der Nase, aber 12 m tiefer. Angekündigt waren nächtliche Arbeiten an den Straßenbahngleisen von Mittwoch auf Donnerstag. Das fand auch statt. Den Krach von Donnerstag auf Freitag Nacht haben sie aber genausowenig angekündigt wie die zehn Stunden nahezu durchgehenden, heftigen Lärm am Samstag (8 bis 18 Uhr). Und daß sie heute früh um drei wieder Schweißarbeiten durchführen, muß man ja auch nicht ankündigen. Sie sind zwar jetzt ein Stück weiter, auf der Kreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße, aber das ändert nichts daran, daß ich den Krach höre. Erst recht morgens um drei, wenn ich schlafen will. Mit der entsprechenden Ankündigung vorher hätte ich vielleicht reagieren können, um für ein paar Tage irgendwo hinzufahren, aber nein, muß man ja nicht sagen ...


Preßlufthammer

Dienstag, 8. April 2008

Irgendwie war es wohl „schon immer” so: Die Arbeit auf Baustellen, insbesondere die lärmintensive Arbeit, fängt morgens zwischen sieben und halb acht an, damit ja keiner länger schlafen kann. Vormittags wird's dann leiser, da gibt's dann Frühstückspause, später Mittagspause. Und dann geht der Krach prompt in der Mittagszeit zwischen halb eins und drei (oder auch mal halb vier) volle Kanne wieder los. Danach ist Ruhe.

Das war schon während meiner Schulzeit so. Die Mannheimer Waldhofstraße, an der ich aufwuchs, hatte damals eine baustellenreiche Zeit. Mal buddelte die Post an ihren Leitungen, dann die Stadtwerke an Strom oder Gas, dann wurden Straßendecken repariert, dann Schienen ausgetauscht. Natürlich alles völlig unkoordiniert, sodaß es sein konnte, daß wir zwei Wochen Baustelle hatten, zwei Wochen Ruhe und danach gleich wieder zwei bis drei Wochen Baustelle, und nach wenigen Wochen Ruhe kam die nächste. Immer mit den bekannten lauten Begleiterscheinungen zur Unzeit. Morgens ging's noch, aber mittags war es genau die Zeit, zu der ich Hausaufgaben machen mußte. (mehr …)