Spaß mit Skype
Tuesday, 29. November 2011
Ich hatte da so ein kleines Problemchen mit der Skype-Software. Die wollte mich nämlich das, was meine Gesprächspartner sagten, nicht hören lassen. Auch die Skype-eigenen Signale wie Anruf-Klingeln etc. bekam ich nicht mehr zu hören.
Ich spielte ein wenig mit dem alsamixer herum, aber nix zu machen. Ich hörte alles, nur nicht das, was Skype mir in den Kopfhörer geben sollte. In den Audio-Einstellungen selbst wollte Skype nicht direkt auf die ALSA-Devices, sondern auf Pulseaudio. Also schaute ich mir die Prozeßliste an und stellte fest: Ja, da läuft Pulseaudio. Ich kann mich nicht dran erinnern, daß das früher auch zu Skype gehört hätte. (more…)
„Mein Computer ist kaputt!”
Friday, 19. August 2011
„Mein Computer ist kaputt!” — wenn mich ein solcher Anruf aus dem Bett holt, ist meine Tagesplanung im allgemeinen genauso kaputt. So auch heute.
Ergebnis der Untersuchung: Platte gestorben. Nun hofft die Besitzerin darauf, daß ich die Daten vielleicht noch retten könnte. Die Partitionen werden unter Linux noch gesehen, das NTFS ist aber wohl ein wenig kaputt, denn mounten geht nicht. Natürlich hat die Dame kein Backup, wäre ja zu einfach. Mal sehen, ob ich da mit Linux-Bordmitteln noch was runterkratzen kann (Tips willkommen!). Ich habe ihr aber schon gesagt, daß sie sich nicht allzu große Hoffnungen machen soll. Die Größe der Platte ist mit 250 GB dabei ein gewisses Handicap. Kopieren kann ich die größte der Partitionen mit Windows und den Daten nämlich nicht. So viel Platz hab ich hier nicht. (more…)
Multimediale Verpeilung
Saturday, 13. August 2011
Heute ist mal wieder so ein Tag. So einer, an dem ich mir was vornehme, und dann erstmal alles schiefläuft und mir Geräte und Software alles an auffindbaren Steinen in den Weg werfen. Leider hab ich sowas öfter …
Der Plan war gewesen, das Wochenende dazu zu nutzen, mal wieder einige Schallplatten zu digitalisieren. Das letzte Mal war schon einige Zeit her, ich hatte auch mal das Kabel zwischen Verstärker und Soundkarte für einen anderen Zweck abgezogen gehabt. Und ich dachte, naiv wie ich bin, es genüge, dieses Kabel eben einfach wieder einzustecken, denn die Konfiguration von audacity wie auch die Einstellungen am Verstärker hatte ich seitdem nicht angefaßt. Soviel zur Theorie. (more…)
mc/fish segfault
Saturday, 5. June 2010
Schon seit einiger Zeit stellte ich fest, daß der Midnight Commander (in Debian GNU/Linux 5.0.x, derzeit Version 4.6.2-pre1) einen segfault liefert, wenn ich Dateien von meinem Notebook (seeloewe) von remote auf meinen Hauptrechner (seerose) schaufle. Dieselben Dateien konnte ich aber ganz problemlos auf demselben Wege auf meinen Server schieben und von dort aus auf den Hauptrechner holen.
Zunächst vermutete ich, daß es mit den Dateinamen zu tun hat: Es geht nämlich überwiegend um meine XChat-Logs, deren Dateinamen mit einer # anfangen. Allerdings wäre es schon unlogisch, daß ich sie auf eine Maschine schieben kann und auf eine andere nicht.
Weitere Tests erbrachten, daß das Problem dann auftritt, wenn zwei Bedingungen zusammenkommen:
eeePC meckert über DCOPserver
Wednesday, 2. June 2010
Gestern hatte ich Besuch von einer Düsseldorfer Tauscherin. Ihr eeePC meckerte bereits direkt nach dem Booten darüber, daß der DCOPserver nicht laufen würde. Außerdem weigerte er sich, Dateien zu öffnen, zu speichern oder zu löschen. Sie konnte mir ansonsten nur sagen, daß sie da „ein Linux” drauf hat, und wie die grafische Oberfläche heißt, wußte sie auch nicht.
Um vorab informiert zu sein, bevor die Dame klingelt, hatte ich einen Suchmaschinenlauf gestartet. In diversen Foren wurde das Problem schon in Beiträgen ab 2007 beschrieben, immer mit der gleichen Erkenntnis: Die Platte ist wohl ziemlich voll. Prompt erzählte mir denn auch ein df -h, daß 93 % Plattenplatz belegt seien. So nebenbei zeigte sich, daß dieses Linux namens Xandros offensichtlich auf Debian basiert. Dazu hat man dem Ding wohl ein verkrüppeltes KDE verpaßt.
Prozesse im Tiefschlaf (2)
Thursday, 22. April 2010
Ich wollte es doch nochmal genauer wissen, warum sich auf seefunk die neu gestarteten Prozesse in Tiefschlaf versetzen. Mir war mittlerweile aufgefallen, daß es gar nicht auf die Uptime des Rechners ankommt, sondern daß die Schlaf-Prozesse genau ab dem Moment auftauchen, wenn ich versuche, mich als root einzuloggen. Außerdem bemerkte ich eine fette core-Datei in meinem User-Homeverzeichnis — mit dem exakten Timestamp des ersten Versuchs, mit su auf root zu wechseln.
Das Ergebnis meiner Versuche sieht so aus, daß ich entweder beim Kernelbau des 2.6.33 einen Fehler gemacht habe oder der Kernel selbst einen Hau hat. Der Kernel 2.6.33.2, den ich am letzten Wochenende auf dem X100e gebaut hatte, hat das Problem offensichtlich nicht; allerdings läuft der auch auf Debian Squeeze und nicht auf Lenny. Also kann ich auch deshalb nicht sicher sagen, ob es da nicht vielleicht doch eine kleine Diskussion zwischen Kernel und Systembibliotheken gab.
Interessant ist noch, daß ich den Kernel auf seefunk ja nur deshalb gebaut hatte, weil da die Soundtreiber des Distri-Kernels beim Booten nicht richtig geladen worden waren. Das war am (nachguck …) 14. April gewesen — also genau an dem Tag, an dem die Prozesse den Tiefschlaf entdeckten. Das Problem hat der Distri-Kernel jetzt offenbar vergessen: Das Soundsystem funktioniert jetzt auch unter dem Distri-Kernel von Lenny einwandfrei. Es gab aber in der Zeit keinen neuen Kernel mehr über das Debian-Update. Software-Voodoo …
Prozesse im Tiefschlaf
Wednesday, 14. April 2010
Bereits vorgestern Abend hatte ich ja den seltsamen Effekt auf seefunk gehabt, daß mir nach einer gewissen Laufzeit des Rechners alle neu gestarteten Prozesse in Tiefschlaf verfallen waren und auf nichts mehr reagierten. Heute wollte ich nun ein wenig streamen. Aber seefunk hat wohl einfach keine Lust. darksnow wirft mir eine Fehlermeldung vor die Füße, nämlich
14-Apr-2010 21:31:26 Using ALSA DSP input device: hw:0,0
14-Apr-2010 21:31:26 encoding
14-Apr-2010 21:31:26 Could not set POSIX real-time scheduling, this may cause recording skips.
Try to run darkice as the super-user.
DarkIce: TcpSocket.cpp:251: connect error [111]
X mit Schluckauf
Tuesday, 13. April 2010
Bei meinem Hauptrechner hatte ich schon ein paarmal (nicht reproduzierbar) den Effekt, daß nach dem Ausloggen aus dem X-Server der Rechner einfriert. Ich habe keinen xdm oder sowas laufen, das heißt, eigentlich müßte er dann auf die Konsole zurückfallen, von der aus ich mit startx den X-Server gestartet hatte.
Gestern Abend hatte ich den Effekt gleich im Doppelpack. Ich hatte seefunk laufen gehabt, den steuere ich über NX von seerose aus an. Vor dem Runterfahren ließ ich noch ein apt-get update laufen. Das blieb jedoch bei 98 % stehen. Das xterm ließ sich nicht mehr schließen. Login über ssh ging zwar noch, aber dann bekam ich entweder gar keine Konsole, oder es wurden maximal zwei, drei Befehle ausgeführt, dann reagierte die Konsole nicht mehr. In der Prozeßliste erschienen alle Prozesse, die seit dem apt-get update gestartet wurden, mit einem D davor („deep sleeping”) — davon blieb auch das Kommando halt nicht verschont. Die Prozesse ließen sich nicht einmal mit einem kill -9 wieder erwecken bzw. beenden. Mir blieb nur der Griff zum Netzteil-Schalter.
Direkt danach hängte sich seerose nach dem Beenden von X auf. Auch hier blieb mir nur der Netzteil-Schalter. Haben die sich abgesprochen?
seerose lieferte mir dann heute Vormittag beim Einschalten dann noch als Sahnehäubchen einen Reboot mitten im Bootvorgang (irgendwann nach grub), ohne über den ersten Bootvorgang ein Log zu schreiben. Das waren dann wohl noch die Nachwirkungen. Seitdem läuft sie wieder.
ALSA als CPU-Fresser
Sunday, 7. March 2010
Nach einigem Herumexperimentieren habe ich endlich den Radiostream auf dem Zweit-PC seefunk am Laufen. Allerdings gibt es da noch eine sehr störende Kleinigkeit. audacious scheint auf diesem System extrem hungrig nach CPU-Leistung zu sein:
Remote-Datenrettung (1)
Friday, 18. December 2009
Gegeben war eine Festplatte, SATA, 320 GB, die eine WinXP-Installation auf C: und eine Datenpartition D: hatte. Diese Installation konnte nach einem mißlungenen Update nicht mehr booten, auch nicht in den „abgesicherten Modus”. Also nahm der Eigentümer des Rechners die Windows Recovery-CD und wollte sein System reparieren lassen. Noch während die Recovery-CD arbeitete, merkte er, daß da was nicht stimmen konnte: Die Platte sollte auf einmal nur noch 16 GB groß sein, und auf diesen 16 GB legte das Recovery-System zwei Partitionen an, angeblich eine für die Pakete und eine für eine Neuinstallation des Systems. Daß auf der D-Partition noch ungesicherte Daten standen, störte die Recovery-CD dabei nicht im geringsten.
Webcam-Spielerei
Wednesday, 25. November 2009
Was macht man, wenn man nicht schlafen kann? Na, spielen. In diesem Fall mit Hardware.
Mechtilde hatte mir kürzlich eine einfache Webcam zum Ausprobieren geliehen, eine Logitech QuickCam Chat (ID 046d:092e). Mit einfach in einen USB-Port stöpseln war es natürlich nicht getan, die Cam-Dame hat da schon ein paar Wünsche mehr.
SB Audigy LS und Linux
Wednesday, 8. April 2009
Ich wollte mir ja mal was Besseres gönnen. Also fragte ich schon vor einiger Zeit herum, was ich mir denn für eine Soundkarte kaufen könnte, so bis 20 Euro, die auch gut zum Streamen geeignet ist. Antwort: Kauf Dir eine Soundblaster Audigy LS, die ist gut und liegt im preislichen Rahmen. Gesagt, getan. Die Karte lag nun erstmal eine Weile herum, weil ich sie ursprünglich erst auf einem neueren Board für seerose einsetzen wollte, aber nun habe ich sie doch eingesetzt. (more…)
Upgrade nach Lenny
Monday, 30. March 2009
So, das hätte ich auch geschafft. Seit es beim Upgrade von Sarge auf Etch hieß, Finger weg vom dist-upgrade, habe ich Upgrades nur noch über die Änderung der sources.list gemacht. Das ist zwar umständlicher, aber dafür kann mir dist-upgrade nicht das System zerhacken. (more…)
LinuxTag 2008
Monday, 2. June 2008
Vom 28. bis 31. Mai 2008 fand der LinuxTag in Berlin statt. Ich fuhr als Helferin für die FSFE hin. Übernachten konnte ich bei einer Berliner Freundin in Hohenschönhausen. (more…)
FritzBox und Linux
Sunday, 7. October 2007
Eine Freundin hatte sich ein super-billiges Internet-Paket von 1 & 1 gekauft. Internet-Anschluß mit DSL 16 mBit, ISDN-Festnetzanschluß, Handy-Tarif. Für den Internetanschluß bekam sie einen Splitter und eine FritzBox. Letztere sollte mit einem mitgelieferten Windows-Programm oder direkt mit dem IE7 konfiguriert werden.
Ähm … ja. Sollte. Nur … daß der PC dieser Dame schon vor längerer Zeit auf Debian Linux umgestellt wurde.
Nun ist das kein Problem, wenn man die IP-Adresse dieser Box (die auch als Router fungiert) kennt. Da das Teil offenbar ein Webinterface hat, muß ich dem PC bzw. Browser nur sagen können, mit wem er reden soll. Das Handbuch schweigt sich über diese wichtige Information aus. Die üblichen IPs 192.168.0.1 und 10.0.0.1 funktionierten auch nicht.
By the way: Telefonieren ging so lange auch nicht, denn die Box muß erst vom PC aus mit einem Code aktiviert werden, und die Telefonie wird auch über den Browser konfiguriert.
„Ob vielleicht was auf der mitgelieferten CD steht?” meinte die Freundin. Hm. Zunächst ging ich davon aus, daß da außer EXE-Dateien höchstens noch das Handbuch als PDF drauf ist. Aber dann kam mir die Idee: Vielleicht steht die IP dort in einer Konfigurationsdatei. Und: Volltreffer. Ich fuhr auf dem PC eth0 runter, brachte es in /etc/network/interfaces in den gleichen Adreßraum, den der Router verwendete (192.168.178.1) und fuhr eth0 wieder hoch, und schon war die Box erreichbar. Ist das echt so ein Problem, sowas für die Benutzer von Nicht-Windows-Systemen mal ins Handbuch zu schreiben?
