Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Mumble mit Nebenwirkungen

Donnerstag, 7. April 2011

Wenn man in der Piratenpartei aktiv ist/wird, tut man gut daran, sich einen Mumble-Client zu installieren, um an den unvermeidlichen Telefonkonferenzen teilnehmen zu können. Also habe ich das getan. Daß ich beim ersten Versuch, mich zum Piraten-Mumble-Server zu verbinden, gleich wieder von diesem runtergeflogen war, ist ein anderes Thema. Vor allem aber auf dem lokalen Rechner habe ich jetzt gleich zwei seltsame Effekte.

Zum einen zeigt mir die Prozeßliste drei namenlose Prozesse an: (mehr …)


apache2 DNS-Resolving reloaded

Montag, 14. Februar 2011

Da lauste mich doch der Affe. Ich stellte vorhin fest, daß der apache2 mir die Hostnamen statt der IP-Adressen ins access.log schreibt, und zwar nur beim VHost des Blogs. Eigentlich steht in der Config, daß er nicht auflösen soll.

Mooooment, dat hatten wir doch schonmal: apache2 liebt DNS-Resolving. Also könnte es auch diesmal wieder an der .htaccess liegen. Und tatsächlich, ich hatte ab Oktober letzten Jahres eine kleine Änderung bei den deny-Einträgen gemacht. Hinter jeden neuen Eintrag hatte ich, abgetrennt durch ein #-Zeichen, also als Kommentar, das Datum des Eintrags geschrieben, um nach jeweils angemessener Zeit überprüfen zu können, ob die IP bzw. der IP-Bereich immer noch Spam-Kommentare in meinem Blog abliefern will.

Mag apache2 etwa keine Kommentare? (mehr …)


Suche Twitter-Client

Mittwoch, 2. Februar 2011

Die Weboberfläche von Twitter wird mir nun doch langsam und dauerhaft zu träge. Gibt es denn einen Twitter-Client für Linux, der alle Funktionen bietet, die ich gerne hätte?

Diese wären: (mehr …)


Thunderbird bringt den Müll nicht runter

Samstag, 8. Januar 2011

Ich hatte mich letztens per ssh von außen auf meinem Hauptrechner eingeloggt, um was nachzusehen, und wollte nur mal eben direkt durchs Postfach greppen, statt NX und den Thunderbird selbst von remote zu starten. Beim Durchblättern dachte ich, mich trifft der Schlag. Allein die Dateigrößen sind schon der Wahnsinn. Die Inhalte haben mich aber wirklich umgehauen: Da stehen noch alle, auch die eigentlich gelöschten, Mails drin, inclusive Spam, bis nach 2006 zurück!

Hat das sonst noch wer?

Einen Bugreport (für icedove bei Debian) hatte ich eigentlich bereits abgesetzt, aber aus irgendwelchen Gründen wurde der nicht wirklich abgeschickt. Den muß ich wohl nochmal raushauen. Trotzdem würde ich da gern kurzfristig die Postfächer aufräumen. Das sieht nämlich ungefähr so aus: (mehr …)


Speicherfresser

Mittwoch, 17. November 2010

Als ich vor einem guten Jahr meinen dedizierten kleinen Server aufgab, um auf die VM bei einem Bekannten zu wechseln, hatte ich das vor allem deshalb getan, weil ich ab etwa drei Wochen nach dem Upgrade von Debian Etch auf Debian Lenny ein seltsames Phänomen feststellen mußte: Es lief einfach immer wieder das RAM voll, und wenn der Rechner mal anfangen mußte zu swappen, war er von der Geschwindigkeit her nicht mehr zu gebrauchen. Irgendwann war dann auch der Swap voll, und dann war Ende.

Bei einem der Vorfälle hatte ich noch die Chance, draufzukommen und in die Prozeßliste zu schauen, bevor nichts mehr ging. Dabei stellte ich fest, daß der apache2 übermäßig viel RAM beanspruchte. Die Logs gaben aber keine ungewöhnlich hohen Zugriffszahlen auf die gehosteten Websites und (WordPress-)Blogs her. (mehr …)


Brausereien

Sonntag, 24. Oktober 2010

Bei mir zeichnet sich gerade ein generelles Browser-Problem ab. Nachdem Twitter auf ein neues Layout mit viel mehr Funktionen — und viel mehr JavaScript — gewechselt hat, stößt der Firefox (iceweasel) auf meinem Hauptrechner an seine Grenzen. Das System fing an zu swappen, sobald ich mal 100 Tweets zurückblätterte (was nach dem Aufstehen bei mir durchaus normal ist). Klar, ich hätte beim alten Twitter-Layout bleiben können, aber ich rechne damit, daß dieses auf Dauer abgeschaltet wird, denn wer will schon zwei Layouts parallel pflegen müssen?

Der erste Tip, den ich bekam, lautete: Chrome bzw. Chromium. Schnell mußte ich feststellen, daß Debian Lenny dafür zu alte Bibliotheken hat: Chrome/Chromium läuft hier einfach nicht.

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mc/fish segfault

Samstag, 5. Juni 2010

Schon seit einiger Zeit stellte ich fest, daß der Midnight Commander (in Debian GNU/Linux 5.0.x, derzeit Version 4.6.2-pre1) einen segfault liefert, wenn ich Dateien von meinem Notebook (seeloewe) von remote auf meinen Hauptrechner (seerose) schaufle. Dieselben Dateien konnte ich aber ganz problemlos auf demselben Wege auf meinen Server schieben und von dort aus auf den Hauptrechner holen.

Zunächst vermutete ich, daß es mit den Dateinamen zu tun hat: Es geht nämlich überwiegend um meine XChat-Logs, deren Dateinamen mit einer # anfangen. Allerdings wäre es schon unlogisch, daß ich sie auf eine Maschine schieben kann und auf eine andere nicht.

Weitere Tests erbrachten, daß das Problem dann auftritt, wenn zwei Bedingungen zusammenkommen:

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eeePC meckert über DCOPserver

Mittwoch, 2. Juni 2010

Gestern hatte ich Besuch von einer Düsseldorfer Tauscherin. Ihr eeePC meckerte bereits direkt nach dem Booten darüber, daß der DCOPserver nicht laufen würde. Außerdem weigerte er sich, Dateien zu öffnen, zu speichern oder zu löschen. Sie konnte mir ansonsten nur sagen, daß sie da „ein Linux” drauf hat, und wie die grafische Oberfläche heißt, wußte sie auch nicht.

Um vorab informiert zu sein, bevor die Dame klingelt, hatte ich einen Suchmaschinenlauf gestartet. In diversen Foren wurde das Problem schon in Beiträgen ab 2007 beschrieben, immer mit der gleichen Erkenntnis: Die Platte ist wohl ziemlich voll. Prompt erzählte mir denn auch ein df -h, daß 93 % Plattenplatz belegt seien. So nebenbei zeigte sich, daß dieses Linux namens Xandros offensichtlich auf Debian basiert. Dazu hat man dem Ding wohl ein verkrüppeltes KDE verpaßt.

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Prozesse im Tiefschlaf (2)

Donnerstag, 22. April 2010

Ich wollte es doch nochmal genauer wissen, warum sich auf seefunk die neu gestarteten Prozesse in Tiefschlaf versetzen. Mir war mittlerweile aufgefallen, daß es gar nicht auf die Uptime des Rechners ankommt, sondern daß die Schlaf-Prozesse genau ab dem Moment auftauchen, wenn ich versuche, mich als root einzuloggen. Außerdem bemerkte ich eine fette core-Datei in meinem User-Homeverzeichnis — mit dem exakten Timestamp des ersten Versuchs, mit su auf root zu wechseln.

Das Ergebnis meiner Versuche sieht so aus, daß ich entweder beim Kernelbau des 2.6.33 einen Fehler gemacht habe oder der Kernel selbst einen Hau hat. Der Kernel 2.6.33.2, den ich am letzten Wochenende auf dem X100e gebaut hatte, hat das Problem offensichtlich nicht; allerdings läuft der auch auf Debian Squeeze und nicht auf Lenny. Also kann ich auch deshalb nicht sicher sagen, ob es da nicht vielleicht doch eine kleine Diskussion zwischen Kernel und Systembibliotheken gab.

Interessant ist noch, daß ich den Kernel auf seefunk ja nur deshalb gebaut hatte, weil da die Soundtreiber des Distri-Kernels beim Booten nicht richtig geladen worden waren. Das war am (nachguck ...) 14. April gewesen — also genau an dem Tag, an dem die Prozesse den Tiefschlaf entdeckten. Das Problem hat der Distri-Kernel jetzt offenbar vergessen: Das Soundsystem funktioniert jetzt auch unter dem Distri-Kernel von Lenny einwandfrei. Es gab aber in der Zeit keinen neuen Kernel mehr über das Debian-Update. Software-Voodoo ...


Prozesse im Tiefschlaf

Mittwoch, 14. April 2010

Bereits vorgestern Abend hatte ich ja den seltsamen Effekt auf seefunk gehabt, daß mir nach einer gewissen Laufzeit des Rechners alle neu gestarteten Prozesse in Tiefschlaf verfallen waren und auf nichts mehr reagierten. Heute wollte ich nun ein wenig streamen. Aber seefunk hat wohl einfach keine Lust. darksnow wirft mir eine Fehlermeldung vor die Füße, nämlich

14-Apr-2010 21:31:26 Using ALSA DSP input device: hw:0,0

14-Apr-2010 21:31:26 encoding

14-Apr-2010 21:31:26 Could not set POSIX real-time scheduling, this may cause recording skips.

Try to run darkice as the super-user.

DarkIce: TcpSocket.cpp:251: connect error [111]

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X mit Schluckauf

Dienstag, 13. April 2010

Bei meinem Hauptrechner hatte ich schon ein paarmal (nicht reproduzierbar) den Effekt, daß nach dem Ausloggen aus dem X-Server der Rechner einfriert. Ich habe keinen xdm oder sowas laufen, das heißt, eigentlich müßte er dann auf die Konsole zurückfallen, von der aus ich mit startx den X-Server gestartet hatte.

Gestern Abend hatte ich den Effekt gleich im Doppelpack. Ich hatte seefunk laufen gehabt, den steuere ich über NX von seerose aus an. Vor dem Runterfahren ließ ich noch ein apt-get update laufen. Das blieb jedoch bei 98 % stehen. Das xterm ließ sich nicht mehr schließen. Login über ssh ging zwar noch, aber dann bekam ich entweder gar keine Konsole, oder es wurden maximal zwei, drei Befehle ausgeführt, dann reagierte die Konsole nicht mehr. In der Prozeßliste erschienen alle Prozesse, die seit dem apt-get update gestartet wurden, mit einem D davor („deep sleeping”) — davon blieb auch das Kommando halt nicht verschont. Die Prozesse ließen sich nicht einmal mit einem kill -9 wieder erwecken bzw. beenden. Mir blieb nur der Griff zum Netzteil-Schalter.

Direkt danach hängte sich seerose nach dem Beenden von X auf. Auch hier blieb mir nur der Netzteil-Schalter. Haben die sich abgesprochen?

seerose lieferte mir dann heute Vormittag beim Einschalten dann noch als Sahnehäubchen einen Reboot mitten im Bootvorgang (irgendwann nach grub), ohne über den ersten Bootvorgang ein Log zu schreiben. Das waren dann wohl noch die Nachwirkungen. Seitdem läuft sie wieder.


Kranke Software

Samstag, 27. März 2010

Also eben hätte ich mir ja glatt einen Boxsack gewünscht. Es gibt Software, die ist so dermaßen krank, daß man dafür jemanden verprügeln müßte. Den, der sie schreibt, und den, der sie anderen aufzwingt. Echt jetzt mal!

Aber der Reihe nach:

Vor ein paar Tagen bekam ich von einem eBay-Verkäufer versehentlich außer der bestellten Ware auch noch ein zweites Teil zugeschickt. Ich fragte also zurück: Ist wohl falsch gelaufen, was machen wir da? Wo sollte das hin, soll ich zurückschicken oder geht das zu jemand anderem?

Mit der Antwort (es geht zu jemand anderem) bekam ich ein PDF-Dokument zugeschickt. Dazu erklärte er, ich müsse dafür eine offene Internet-Verbindung haben und „alle Zugriffe erlauben”. Internetzugang für ein PDF ...?

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ALSA als CPU-Fresser

Sonntag, 7. März 2010

Nach einigem Herumexperimentieren habe ich endlich den Radiostream auf dem Zweit-PC seefunk am Laufen. Allerdings gibt es da noch eine sehr störende Kleinigkeit. audacious scheint auf diesem System extrem hungrig nach CPU-Leistung zu sein:

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Remote-Datenrettung (1)

Freitag, 18. Dezember 2009

Gegeben war eine Festplatte, SATA, 320 GB, die eine WinXP-Installation auf C: und eine Datenpartition D: hatte. Diese Installation konnte nach einem mißlungenen Update nicht mehr booten, auch nicht in den „abgesicherten Modus”. Also nahm der Eigentümer des Rechners die Windows Recovery-CD und wollte sein System reparieren lassen. Noch während die Recovery-CD arbeitete, merkte er, daß da was nicht stimmen konnte: Die Platte sollte auf einmal nur noch 16 GB groß sein, und auf diesen 16 GB legte das Recovery-System zwei Partitionen an, angeblich eine für die Pakete und eine für eine Neuinstallation des Systems. Daß auf der D-Partition noch ungesicherte Daten standen, störte die Recovery-CD dabei nicht im geringsten.

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Stadtsparkasse und AdBlockPlus

Dienstag, 13. Oktober 2009

Ich habe mich schon seit einer ganzen Weile darüber geärgert, daß ich die Übersicht über die Buchungen im Online-Banking der SSK Düsseldorf, die standardmäßig nur für die letzten 10 Tage angezeigt werden, nicht auf 30 oder 90 Tage hochstellen kann. Wenn ich das versuchte, wurde die Seite ein Stück weit neu geladen, und dann wurde geladen und geladen und geladen ad infinitum. Ich konnte zwar mit ESC abbrechen, aber das brachte mir auch nicht die gewünschte Information.

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