Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Im Netz aufgefischt #302

Sonntag, 5. Februar 2017

Besorgte Nachrichten, KW 5/2017 bei den Besorgten Bürgern haben diesmal unter anderem und neben dem üblichen rechten Zeugs, das keiner will, eine Presseschau zum sogenannten Wehrhahn-Anschlag hier in Düsseldorf, nachdem am 1. Februar überraschend ein Beschuldigter festgenommen wurde – nach über 16 Jahren. Und jetzt wird drüber gestritten, ob er in ein Netzwerk eingebunden oder ein „verwirrter Waffennarr“ gewesen sein soll.

Autismus

(mehr …)


Jahresrückblick 2015

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Eigentlich möchte ich auf dieses Jahr gar nicht zurückschauen. In gewisser Weise war es ein schlechter Abklatsch von 2014, das auch schon ein ziemliches Horror-Jahr für mich gewesen war. Trotzdem, um es abzuschließen, ist so ein Rückblick vielleicht doch gar nicht so schlecht.

Am 2. Januar erschien ein Artikel von mir zum Thema Hartz IV in der Reihe „#Leere Versprechungen – Hartz IV und die Folgen“ auf dem Blog der Piratenpartei NRW: Zynismus in Gesetzesform. Die Nachwirkungen der dort geschilderten Ereignisse kosteten mich nochmal etwa drei Monate Erholungszeit. Ja, ich brauche da halt länger; für mich ist so ein Angriff auf meine Existenz und Menschenwürde nicht dann schon vorbei, wenn sie rein technisch erledigt ist. (mehr …)


Das Fenster

Dienstag, 17. November 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das andere Repressionsamt hat umgehend wegen Unzuständigkeit abgelehnt, noch bevor alle Unterlagen da waren.

10:09 - 17. Nov. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das Fenster wird langsam zu einer ernsthaften Option. Diese Gesellschaft will Menschen wie mich nicht leben lassen.

10:11 - 17. Nov. 2015

(Für die, die's nicht verstehen: Ich wohne im 5. Stock. Der Abstand von meinem Fensterbrett zur Straße runter beträgt etwa 14 Meter.) (mehr …)


Im Netz aufgefischt #232

Sonntag, 27. September 2015

Die Nachrichten zu „besorgten Bürgern“, Nazis, rechter Gewalt und rechten Parteien usw. findet Ihr wieder hier: Besorgte Nachrichten, KW 39/2015. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #178

Sonntag, 7. September 2014

Asyl

Autismus

(mehr …)


Versagung der Leistungen (2)

Dienstag, 17. Juni 2014

Anderthalb Monate ist es nun her, daß das Amt für Repression, Grundrechtsentzug und Existenzvernichtung (ARGE) meine Existenzvernichtung beschloß; Zeit für eine erste Bilanz.

Ohne ein privates Darlehen stünde ich jetzt vermutlich schon mit dem Rücken an der Wand. Zum Glück erfuhr ich, daß so etwas ohne spätere Anrechnung möglich ist, wenn ein schriftlicher Darlehensvertrag abgeschlossen wird. So sieht's derzeit aus: (mehr …)


Im Netz aufgefischt #161

Sonntag, 11. Mai 2014

#BringOurGirlsBack

Computersicherheit

(mehr …)


Existenzgefährdung durch „Richter auf Probe“ bei Sozialgerichten

Donnerstag, 19. September 2013

Daß Gerichte überlastet sind bzw. zu wenig Personal haben, ist ja nichts Neues; bereits vor über 20 Jahren stellte ich das beim Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg fest, wo ich als Justizangestellte arbeitete. Jede Kritik an dieser Personalpolitik der gewollten Verknappung wurde damals im Keim erstickt. Am Problem ändert sowas natürlich auch nichts.

Bereits im Arbeitsrecht kann das massive Nachteile für die Klagenden bedeuten, aber im Sozialrecht ist es natürlich noch krasser: Hier geht es oft um die nackte Existenz der Zwangsverarmten.

Nachfolgend dokumentiere ich eine Pressemitteilung der Hartz4-Plattform vom 18. September 2013, die das Problem ausführlich beschreibt: (mehr …)


Im Netz aufgefischt #75

Sonntag, 26. August 2012

20 Jahre Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Bankster

  • 19.08.2012 Frankfurter Rundschau: Im Dienste Putins (via @Moppelkotzer/@Zwitscherkasten)

(mehr …)


Im Netz aufgefischt #69

Sonntag, 15. Juli 2012

Meldegesetz

(mehr …)


Klage gegen Rentenversicherung zurückgezogen – vorerst

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Heute um 11:30 Uhr fand mein Gerichtstermin gegen die Rentenversicherung beim Sozialgericht Düsseldorf statt. Anfang Juni hatte es noch geheißen, „auf keinen Fall mehr dieses Jahr“, und Mitte November hatte ich dann plötzlich doch die Ladung im Briefkasten. Das macht es allerdings nicht besser; von der Klageeinreichung am 26. Mai 2010 (!) bis zum Termin heute sind immerhin 18 Monate vergangen – für ein relativ normales Gerichtsverfahren eindeutig viel zu lang.

Der Richter erklärte kurz den Ablauf und leierte dann erstmal die Anträge und Begründungen runter. Dabei erwähnte er so nebenbei, daß ich mit der Bezeichnung „faschistisch“ für die Repressionsämter (den Begriff monierte er übrigens nicht) am Strafrecht vorbeischrammen würde. Mich stört das nicht, ich habe meine Gründe und stehe dazu. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #33

Sonntag, 6. November 2011

Polizei, Justiz und Recht

(mehr …)


Das Recht hat viel Zeit

Mittwoch, 1. Juni 2011

In Deutschland hat das Recht viel Zeit. Oder wie ist es zu erklären, daß mir die nette Angestellte in der Geschäftsstelle des Sozialgerichts Düsseldorf heute auf telefonische Anfrage sagt, daß meine Klage gegen die Rentenversicherung Bund von vor einem Jahr (eingegangen dort am 26.05.2010) in diesem Jahr sicher nicht mehr verhandelt würde? Im November letzten Jahres habe ich das letzte Schreiben vom Gericht erhalten, seitdem ist Funkstille.

Die wirklich sehr freundliche Angestellte berichtete weiter, daß derzeit so viele, größtenteils noch viel ältere Verfahren zur Terminsbestimmung anstehen, daß sie nicht einmal absehen kann, wann ungefähr ich einen Termin bekommen würde. Aber in diesem Jahr würde das bestimmt nichts mehr. Ich könne zwar ein Schreiben schicken, daß es dringlich sei, aber eine echte Dringlichkeitsbegründung kann ich ja nicht vorlegen. (mehr …)


Schöne Aussichten

Freitag, 5. November 2010

Dozent Thomas Wagner arbeitet an der Uni Düsseldorf im Fachbereich 6 für Sozial- und Kulturwissenschaften. Um seinen Studenten einen Realitätsabgleich zum Thema Sozialstaatsprinzip zu geben, schickte er sie zur ARGE Düsseldorf-Mitte in der Luisenstraße. Das ist zufällig die ARGE, die derzeit auch für mich zuständig ist — und zuständig bleibt, wenn das Sozialgericht meine Klage gegen die Rentenversicherung abweist.

Über das Ergebnis der Studie ist er wohl selbst erschrocken: 43,2 % der 251 Befragten waren von Kürzungen betroffen. Gekürzt wurde wegen (mehr …)


Unendlich müde

Freitag, 8. Oktober 2010

... fühle ich mich manchmal, wenn ich — teils jahrelang — das Gefühl habe, gegen weiße Klowände anzureden. So wie bei Zensursula/Censilia oder Hartz IV zum Beispiel. Aber auch in eigener Sache: Hier sind es Psychiater, bei denen ich den Eindruck gewinnen muß, sie hören nur, was sie hören wollen.

Ich habe ja vor dem Sozialgericht Düsseldorf gegen die Rentenversicherung geklagt, weil mir deren bestellter Gutachter nahezu uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert hatte. Das Gericht wollte sich selbst ein Bild machen und bestellte einen eigenen Gutachter. Der stellte nun dasselbe fest wie der von der Rentenversicherung gekaufte bestellte: Ich sei voll arbeitsfähig.

Diese Herrschaften Fachleute — seltene Ausnahmen bestätigen die Regel — haben m. E. drei Probleme: (mehr …)