Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Die Würde des Menschen

Montag, 6. Februar 2017

Svenja Eck schrieb gestern auf Twitter: Eine Bamf-Entscheiderin im Interview mit dem @neon_mag. Ich lass das Mal so stehen. #Asyl

Dazu ein Foto mit einem Textauszug:

INGA ZEMPEL: „Ich denke nicht, dass ich über das Schicksal von jemandem entscheide. Schicksal ist ein krasser Begriff. Ich entscheide über einen Asylantrag. Natürlich ist der in dem Moment entscheidend für das weitere Leben des Antragstellers. Ich bin aber nur eine Sachbearbeiterin. Asylbewerber haben das Recht, gegen meine Entscheidung vorzugehen.“

Der Widerspruch in sich scheint ihr schonmal nicht aufzufallen: Sie entscheidet angeblich nicht über das Schicksal eines Menschen, aber ihre Entscheidung ist gleichzeitig eine über das weitere Leben des Antragstellers. (mehr …)


CSU beleidigt ganz offiziell Hartz-IV-Bezieher

Mittwoch, 16. November 2016

Manchmal gibt es ja solche Nachrichten, bei denen einem (fast) nichts mehr einfällt. In meiner Twitter-Timeline fand ich das erst heute, aber bereits vorgestern verkündete der offizielle CSU-Account auf Facebook (Screenshot via @fbanaszak und weiteren):

Die Grünen wollen: Sanktionen für Hartz IV-Schmarotzer lockern!

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Wo ist die Grenze?

Samstag, 5. November 2016

Mein Fallmanager (also der, der dafür zuständig ist bzw. war, daß ich aus der Statistik falle) hatte mir im Januar 2015 erklärt: „Mit der Leistungsabteilung haben Sie einfach Pech gehabt. Die sind dafür da, Ihnen den Rücken freizuhalten.“

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Rechte sind nicht nur für diejenigen da, die „Glück haben“, und dürfen genauso wenig unter den Tisch fallen für diejenigen, die „Pech haben“. Glück und Pech haben bei Grund- und Menschenrechten nämlich mal einfach gar nichts zu suchen. Aber das ist gerade nicht der Punkt. (mehr …)


Ausgebrannt.

Mittwoch, 6. April 2016

Es passiert schon seit Wochen. Und ich wundere mich fast, daß es „erst“ seit ein paar Wochen passiert. Es kommt in Schüben, und jeder Schub ist härter. Und länger. Und ich kann nur hilflos auf den Totalzusammenbruch warten.

Ich bin ausgebrannt. (mehr …)


Das Seil

Samstag, 19. Dezember 2015

Wenn man ein Seil mit mehr Zugkraft belastet, als es eigentlich aushält, dann bekommt es irgendwann dünne Stellen. Und wenn man die Last dann nicht runternimmt, reißt es. Außerdem kann es dann auch nicht mehr seine vorgesehene Zugkraft aushalten, jedenfalls nicht, bevor es repariert wurde.

Manchen Leuten sagt man nach, sie hätten „Nerven wie Drahtseile“. Je nach Situation kann das auch bei mir so sein (obwohl ich es dann nicht so empfinde). Aber wenn es um meine Stabilität, um meine soziale und Planungs-Sicherheit geht, ist das definitiv nicht der Fall. Mein Seil ist so rissig, daß ich derzeit alle Last davon wegnehmen muß. (mehr …)


Hilfe, die keine ist

Freitag, 4. Dezember 2015

Es ist eine Erfahrung, die sich mittlerweile durch alle sozialen Bereiche incl. Gesundheitswesen zieht: Hilfen werden offiziell angeboten, dann jedoch mit massenhaft Hürden versehen, und bekommt man sie schließlich doch, sind sie maximal halbherzig und man darf froh sein, wenn sie nicht so nebenbei noch zusätzlichen Schaden anrichten. Dabei entsteht der Eindruck, daß sowohl die Hürden aufgebaut als auch die Hilfen schlecht bis gar nicht ausgeführt werden, damit Menschen ja nicht auf die seltsame Idee kommen, die offiziell vorhandenen Möglichkeiten auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen. (mehr …)


Shutdown

Freitag, 13. November 2015

Was passiert, wenn !autismus und chronische Depression auf Repressionsämter und ihren Papierkrieg stoßen: Heute zum ersten Mal in meinen eigenen vier Wänden einen Overload bis kurz vom Shutdown gehabt. Overloads hatte ich hier schon, von Shutdown waren die aber weit entfernt. 🙁

schrieb ich vorhin auf GNUsocial. (!autismus ist da eine Gruppe, die ich dort vor einiger Zeit angelegt hatte.)

Nachdem ich gestern Vormittag beim anderen Repressionsamt war, um den Sozialhilfeantrag zu stellen, kam ich bereits mit einem Overload nach Hause. Dem ersten für den Tag. Es wird mal wieder eine Menge Papier verlangt, das teils von Dritten zu beschaffen ist, und außerdem hätte ich den falschen Antragsvordruck heruntergeladen und ausgefüllt. Es wäre sonst vermutlich mal wieder zu einfach. (mehr …)


Wo ist die Hoffnung?

Dienstag, 18. August 2015

(Ja, das wird wieder so ein #mimimi-Artikel. Wen das nervt, einfach weglesen und weitermachen.)

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es einen Ort, an dem ich mich mit dem einbringen kann, was ich kann, statt ständig genötigt zu werden, um die Existenz zu kämpfen?

14:19 - 18. Aug. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es so einen Ort, wo nicht die Normalität, sondern die Individualität zählt? Where is the hope?

14:19 - 18. Aug. 2015

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Im Netz aufgefischt #198

Sonntag, 1. Februar 2015

70 Jahre Auschwitz-Befreiung

Ian Dunt @IanDunt
When I visited Auschwitz, our guide said: 'Extremism does not explain what happened here. Only conformity does.'

10:59 - 27. Jan. 2015

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Im Netz aufgefischt #194

Sonntag, 4. Januar 2015

Autismus

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Faschismus

Mittwoch, 4. Juni 2014

Immer wieder stören sich Leute daran, daß ich insbesondere im Zusammenhang mit dem sogenannten „Sozialamt“ nicht nur den Ausdruck Repressionsamt benutze, sondern es auch faschistisch nenne. Und nicht nur das Amt, sondern die ganze dahinterstehende Gesetzgebung. Ich möchte an dieser Stelle ausführen, warum.

Der Begriff des Faschismus ist in der Wikipedia ausführlich definiert und in seinen verschiedenen Ausprägungen erklärt. Was dort allerdings nicht steht, ist, wie und wo faschistische Strukturen und Denkweisen anfangen. Der Faschismus ist erklärt, aber nicht der Weg dahin.

Wann und wie fängt Faschismus an?

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Im Netz aufgefischt #130

Sonntag, 6. Oktober 2013

Asyl

Bildung

Computersicherheit

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Im Netz aufgefischt #119

Sonntag, 21. Juli 2013

Behinderung / Inklusion

Bradley Manning

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Soziales Ping-Pong

Montag, 8. Juli 2013

Frau P. ist eine nette Mittfünfzigerin, die aus Bosnien stammt und trotz einer „richtigen“ Ausbildung fast immer nur als Putz- und Haushaltshilfe gearbeitet hatte. Seit ein paar Jahren spielt nun die Gesundheit nicht mehr mit. Zuletzt wurde sie von Freunden und Familie mit durchgefüttert, aber das geht jetzt nicht mehr. Da sie sich mit den Behörden nicht so auskennt, wandte sie sich an den Verein Wir gehen mit e. V. und landete damit letztendlich bei mir.

Ursprünglich lautete der Auftrag „Hilfe beim Ausfüllen des Antrags auf ALG II“, aber nachdem sie mir sagte, daß sie bestimmt keine drei Stunden pro Tag mehr arbeiten könnte, war mir klar, daß sie diese Leistung nicht bekommen würde. Also schlug ich ihr vor, sich erst einmal bei der Rentenversicherung nach der Erwerbsminderungsrente zu erkundigen. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #74

Sonntag, 19. August 2012

Bundeswehr im Innern

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