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Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

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Telekom-Bespitzelung

Thursday, 29. May 2008

Nun sind auf einmal alle ganz überrascht, entsetzt, erschüttert, seitdem bekannt wurde, daß die Telekom ihre Manager und Aufsichtsräte sowie Journalisten bespitzelt hat. Warum so überrascht? Wo Daten gesammelt werden können, werden sie auch gesammelt, und wo sie gesammelt werden, werden sie ausgewertet. Ja denkt denn irgendwer, im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung passiert irgendwas anderes? Wie naiv sind die Leute?


Die linke und die rechte Hand … der Telekom

Thursday, 15. May 2008

Kürzlich hatte ich doch mal wieder einen Werbeanruf der Telekom mit einem Bestandskundenangebot (dürfen sie zwar bei mir laut Datensatz nicht, aber gut). Angeboten wurde zum gleichen Preis wie bisher eine Erhöhung der DSL-Geschwindigkeit auf 16 mBit, ein E-Mail-Sicherheitspaket (von dem ich dem Anrufer mindestens 10mal sagen mußte, daß mich Windows-Software nicht interessiert) und ein „Entertainment-Paket”, das mich auch nicht interessiert, weil ich kein Fernsehen mehr nutze. Am meisten störte mich daran die 24-Monats-Bindung. Ich erklärte, mir das überlegen zu wollen, er wollte mich eine Woche später wieder anrufen.

Hat er dann auch getan; verpeilterweise erzählte er mir den ganzen Sermon nochmal, inklusive seiner ständigen Betonung des E-Mail-Sicherheits-Pakets. Ich fragte nach: Wenn es zum gleichen Preis wie bisher eine höhere Leistung gibt, kann ich dann die bisherige Leistung zu einem geringeren Preis haben?

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T-Online filtert E-Mails

Tuesday, 1. April 2008

Auch wenn sie es anders nennen: T-Online filtert E-Mails. Erfahren habe ich davon nicht etwa durch T-Online selbst, nein, das wäre ja zu einfach. Statt dessen stand es gestern so nebenbei in einem Artikel des Heise-Newstickers unter Sinkendes Spamaufkommen erfreut E-Mail-Anwender.

Aber selbst wenn mir das auch noch so viel Spam erspart, so wird mir hier die Freiheit genommen, darüber zu entscheiden, was meine Mailadresse annehmen darf und was nicht. Jeder kleinere Provider hätte schon längst die Rechtsanwälte seiner Kunden am Hals, denn ein Provider darf ohne Auftrag nicht einfach Mails unterdrücken (§ 206 StGB). Wenn ich das auf meinem Rootserver mache oder mich vorher mit einem Filter einverstanden erklärt habe, ist das eine Sache. Von einem Mailprovider muß ich aber erwarten können, daß er mir die freie Wahl läßt und nicht einfach von sich aus filtert. (more…)


Identifikations-Foo, Nachtrag

Sunday, 30. March 2008

T-Online hat die Anleitung für das Abschalten der Identifikation über die Anschlußkennung ja richtig schön versteckt — Hauptsache, die Kunden finden es nicht. Also, Servereinstellungen bei POP und SMTP geändert. Nun will er erneut mein Zugangspaßwort haben. Uff, ist was länger her … aber über die Website kann ich ja ein neues setzen. Prima, neues gesetzt, aber hilft nichts, es wird nicht angenommen.

Nächster Versuch: Mailadresse statt der bisherigen, rein aus Zahlen bestehenden Benutzerkennung eingetragen. Das geht aus der Erklärung nicht so wirklich hervor, ich habe es eher aufgrund der Beschreibungen für die Änderungen in Mailprogrammen (Thunderbird fehlt „natürlich”) erraten. GRRRRR! Nutzerfreundlichkeit ist was anderes.


Identifikations-Foo bei T-Com

Sunday, 30. March 2008

Ich hatte festgestellt, daß ich meine Mails bei T-Online nicht abholen kann, wenn ich nicht an einem T-Online-Anschluß hänge (zum Beispiel mit dem Notebook von unterwegs aus) bzw., ganz aktuell, wenn ich über ein OpenVPN gehe. Also dachte ich mir, guckste doch mal nach, ob sich da irgendwas von wegen Roaming einstellen läßt.

Also logge ich mich munter ein, werde auch erkannt (OpenVPN ist ja wieder aus), bekomm aber erstmal eine Seite präsentiert, die mir erklärt, daß man jetzt das Login für Rechnung Online und noch irgendwas zusammenlegen will. Dafür müßte mich mich erneut identifizieren. Ich pflück also meine Zugangsdaten aus dem Router, aber der Server sagt, meine Benutzerkennung kennt er nicht. Daß er meinen einstellten Alias haben will, fand ich erst heraus, als ich sagte, „vergessen”, und zur Identifikation Kundennummer und Buchungskonto eingegeben hatte. Dann sollte ich nochmal das Buchungskonto eingeben und dann auch noch meine Sicherheitsfrage beantworten. Als das alles endlich durch war, kam:

Der Vorgang kann aufgrund eines Fehlers nicht fortgesetzt werden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Danke für’s Gespräch. <rant> Sagt doch gleich, daß Eure dämlichen Server überlastet sind, und nicht erst nach so einer Ladung Abfragen! </rant>


Irritierend

Friday, 28. March 2008

Spam nervt. Viel Spam nervt viel. Aber seit gestern bin ich echt irritiert, weil auf meinem T-Online-Postfach gar keiner mehr aufschlägt. Da kam neben dem üblichen Viagra-Spam vor allem russische Werbung an. Für alles Mögliche: Von Kinderspielzeug über Kopien von Kunstwerken bis hin zu Immobilien, häufig mit vielen Fotos verziert.

Ich nutze die Antispamwerkzeuge von T-Online nicht, und ich habe auch sonst nichts an den Einstellungen verändert.

Es ist nicht so, daß mich das nicht freut, aber seltsam ist es doch. Hoffentlich filtert T-Online da nicht ungefragt, denn dann besteht das Risiko, daß auch erwünschte Mails gefiltert werden — zudem das strafbare Datenveränderung bzw. -vernichtung wäre.


Zypries will mehr Schutz vor Werbeanrufen (Update)

Saturday, 15. September 2007

Na, das war denn doch nichts. Oder hatte ich mich verlesen? Jedenfalls sollen durch Werbeanrufe zustande gekommene Verträge nun wohl doch keiner schriftlichen Bestätigung bedürfen, man muß sich weiterhin durch den Widerspruchs-Dschungel mühen. Da nützt es nichts, die Rufnummernunterdrückung zu verbieten — denn gerade die, die sich nicht dran halten, kann man nicht (ohne Fangschaltung) erwischen.

Gestern wurde ich auch schon wieder belästigt, diesesmal von Versatel. Ich sei doch Telekom-Kundin. Woher wissen die das, woher haben sie die Daten? Verkauft die Telekom die etwa selbst? Da sollte ich doch mal nachhaken …


Zypries will mehr Schutz vor Werbeanrufen

Thursday, 13. September 2007

Das ist ja fein, daß Justizministerin Zypries uns besser vor Werbeanrufen schützen möchte. Unter anderem sollen Kunden nicht mehr aktiv werden müssen, um vor solchermaßen abgeschlossenen Verträgen zurücktreten zu können, sondern der Werbeanrufer muß dafür sorgen, daß er noch eine „richtige” Unterschrift vom Geworbenen bekommt, bevor der Vertrag wirklich geschlossen ist.

Frau Zypries, wenn Sie da schon so hinterher sind (was ich grundsätzlich begrüße), dann fangen Sie doch bitte gleich als erstes bei der T-Com an, die bei jeder Tarifänderung ihre Kunden auch gegen deren Willen aus mindestens fünf verschiedenen Call-Centern heraus anrufen läßt, wobei die Anrufe von Montag morgens um 9:00 Uhr bis Samstag um 17:30 Uhr hereinkommen können. Das wär schon mal eine erste, sehr gute Maßnahme.


Fehlerbehebung a la T-Com (3)

Tuesday, 21. August 2007

Um 10:47 Uhr kam eine SMS: Der Techniker sei jetzt dabei, zu messen. Wollte die Dame das nicht schon letzte Nacht angestoßen haben? Na gut.

Um 12:00 Uhr klingelt es bei mir an der Tür: Ein Telekom-Techniker. Er mißt den Anschluß ausführlich durch und fragt dann, ob da aus Analog-Zeiten noch eine Verlängerung dran sei. Stimmt, da ist eine, die geht vom Flur in mein Zimmer, aber ich nutze sie nicht. Er vermutet, daß diese Verlängerung „verrottet” sei, und klemmt sie ab. Danach steckt er alles wieder zusammen, und prompt haben alle Geräte Netz.

Bei der Gelegenheit erfahre ich, daß diese nervende Dudelmusik auch bei T-Com-internen Verbindungen abgenudelt wird. Ich frag mich echt, warum die Telekomiker keinen Folterzuschlag von ihrem Arbeitgeber verlangen …


Fehlerbehebung a la T-Com (2)

Monday, 20. August 2007

Heute stellte ich ab 11:00 Uhr wieder die gleiche Störung fest. Also um ca. 11:30 Uhr wieder bei der Hotline angerufen (0800-3302000, zumindest auch von meinem T-Mobile-Prepaid-Handy aus kostenfrei). Die Dame meinte wieder, mein NTBA oder der Splitter seien wohl kaputt, sie lasse messen. — Um ca. 15:40 Uhr ging es plötzlich wieder. Ich rief trotzdem nochmals an und ließ nochmal messen: Es sei alles in Ordnung, das habe auch der Techniker mittlerweile festgestellt (er sollte mich auch eigentlich darüber informieren und hat’s — natürlich? — nicht getan).

Eine knappe Stunde später wieder das gleiche Spiel. Also wieder angerufen. 8 Minuten Warteschleife mit brechreizerregendem Gedudel, nach meiner Meldung wieder die Aussage, es sei der NTBA, ich solle den mal im T-Punkt austauschen. Also gut, schlapp ich los und tausche den NTBA aus. „Wollen Sie den alten behalten?” — „Nee, schenk ich Ihnen.” Ich häng denn also den neuen NTBA dran, woraufhin sich — nichts verändert. (more…)


Fehlerbehebung a la T-Com (1)

Thursday, 16. August 2007

Am 14. August hatte ich einen Leitungsausfall. Symptome: Ab mindestens 15:00 Uhr (vermutlich aber schon früher) Lampe am NTBA aus, Telefonanlage blinkt, DSL-Modem bekommt nur gelegentlich Kontakt. Die Geräte mal kurz vom Strom nehmen brachte nichts. Nachdem ich andere Dinge erledigt hatte und sich nichts änderte, meldete ich die Störung bei der T-Com um 19:30 Uhr. Der Mensch an der Hotline maß die Leitung durch und meinte dann, da sei wohl mein NTBA kaputt, er gibt das aber mal an einen Techniker-Meßplatz weiter. Der Techniker werde sich am nächsten Vormittag bei mir (auf Handy) melden.

Nachdem das (natürlich?) nicht geschehen war, rief ich um 12:00 Uhr am Folgetag an und erfuhr, daß die Weitergabe an den Meßplatz unterblieben war. Es wurde mir zugesagt, die Meldung jetzt weiterzugeben. Ich war dann nachmittags unterwegs, und als ich gegen 16:30 Uhr nach Hause kam, ging alles wieder. So weit, so gut.

Die SMS mit der Meldung darüber, daß alles wieder geht, kam übrigens erst heute früh um 8:00 Uhr. Danke, eigentlich wollte ich keinen Wecker.


Chaotische Kundenverwaltung bei Telekom

Thursday, 19. July 2007

Nun rufen sie mich schon wieder zum x-ten Male an, die Call-Center, die von der Telekom zur „Kundenpflege” eingespannt werden. Bei jeder Tarif-Aktion erreichen mich mindestens fünf Anrufe von jeweils unterschiedlichen Call-Centern, die mir jedesmal wieder den neuen Tarif aufdrücken wollen. Ist dieser Kundenterror eigentlich Absicht oder pure Verpeiltheit? Gibt es bei der Telekom keinen fähigen Datenbank-Admin, der in der Lage ist, die Datensätze so aufzuteilen, daß jedes Call-Center nur einen Teil der Datensätze bekommt und nicht jedes Call-Center alle Datensätze?

Ich meine, mir kann es ja eigentlich egal sein, ich gehe sowieso keine neue Tarifbindung mehr ein, weil ich bei Ablauf der jetzigen wechseln werde, aber ich frage mich, ob dieser Telefonterror noch rechtens ist — insbesondere, weil ich schon bei der vorletzten Aktion gesagt hatte, daß ich nicht mehr angerufen werden möchte …