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Froschs Blog

Computer und was das Leben einer Frau sonst noch so zu bieten hat

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Per-Versatel telefon-spammt wieder

Monday, 9. March 2009

Ich hatte ja echt schon Hoffnung gehabt, daß Versatel es endlich mal begreift, daß Telefonspam böse ist. Nee, dat war nix, die spammen immer noch. Wo lag doch gleich meine Trillerpfeife …? Oh, war runtergefallen, hab sie länger nicht mehr gebraucht.

Stattdessen hab ich der Tussi einfach gesagt, daß sie doof ist. Ich müsse doch nicht gleich beleidigend werden, meinte sie. Tja, wer beleidigt wen durch Mißachtung der Privatsphäre? Sie rief dann noch dreimal an, zweimal bekam sie nochmal zu hören, daß sie doof ist, beim letzten Mal bin ich nicht mehr drangegangen. Ist ja echt nicht zu fassen, so viel Doofheit.


Versatel schränkt sich ein

Friday, 14. November 2008

Der Telefon- und Internetprovider Versatel möchte die Neukundengewinnung einschränken, angeblich mit der Berufung auf die „allgemeine Situation auf den Kapitalmärkten”. Ich sehe das allerdings nur aus vorgeschobene Begründung. Denn Versatels Neukundenwerbung besteht ja bekanntermaßen zumindest teilweise aus illegalem Telefonspam. Hat man es also endlich eingesehen, daß man sich damit tierisch unbeliebt macht? Das wäre ja mal ein echter Fortschritt.


Versatel ausgepfiffen

Tuesday, 4. November 2008

Versatel gehört anscheinend genauso wie IP69 zu den völlig Unbelehrbaren, nur daß sie sich rein auf Telefonspam spezialisiert haben. Gerade habe ich wieder so eine Call-Center-Tussi aus meiner Telefonleitung gepfiffen, die was von Versatel blubberte.

Da unser toller Gesetzgeber ja nicht wirklich was von Datenschutz hält (denn woher die Spammer die Daten haben, bleibt regelmäßig deren Geheimnis) und sich die Spammer regelmäßig unwissend stellen, was § 7 UWG angeht, bleibt es nun also an mir, Versatel gegenüber eine Abmahnung zu schreiben und mit Kostennoten zu drohen, wenn das nicht aufhört.

Übrigens haben ansonsten die meisten Telefonspammer aufgehört (oder wurden aufgehört, je nachdem). Von LottoTeam habe ich länger nichts mehr gehört, ich bin auch nicht mehr „in eine Warteschleife geraten”, Freenet hat auch aufgegeben, und UnityMedia versucht’s derzeit lieber an der Haustüre. Eigentlich bespammt mich am Telefon nur noch Perversatel. Das sollte denen zu denken geben (falls das rein technisch überhaupt möglich ist, daß man dort denkt).


Ist heut Telefon-Spam-Tag?

Wednesday, 16. April 2008

Um etwa 9:00 Uhr herum kam der erste. Eine Bandansage: „Sie sind in unsere Warteschleife geraten.” Geraten, is klar. Ganz aus Versehen. Ich hab gleich wieder aufgelegt.

Der nächste kam so um halb drei. Wieder ein Band, warum ich denn immer noch nicht meinen Reisegewinn eingelöst habe (die kamen schon ein paarmal). Ich sollte „ja” aufs Band sprechen, wenn ich mich für die Reise registrieren möchte. Statt dessen sagte ich „blöde Telefonspam-Arschlöcher!” Aber ich glaub, die sind merkbefreit, und in ein paar Tagen hab ich die wieder dran.

Irgendwann am frühen Abend dann: Rheinische Post. Alle paar Monate wollen die mir ein Probe-Abo anbieten. Die Daten sind angeblich direkt von der RP, angerufen hat ein Call-Center. Beschwerde an die Landesdatenschutzbeauftragte NRW ist raus, denn die RP ist diesbezüglich merkbefreit bzw. interessiert sich nicht dafür, was ihr Vertrieb so treibt. Daß die NRZ genauso vorgeht und mich letztens belästigt hat, habe ich auch gleich noch mit reingeschrieben.

Und schließlich, viertel vor acht, mal wieder Versatel. Nach Meinung der Anruferin sei dieser Anruf nicht illegal, weil sie ja keine Werbung oder Umfrage macht, sondern mir etwas verkaufen will. Is klar. Die Daten sind mal wieder angeblich von der derzeitigen Telefongesellschaft. Dumm nur, daß ich mittlerweile eine schriftliche Bestätigung der Telekom habe, daß sie meine Daten nicht herausgeben. Warum auch sollten sie die Daten ihrer Kunden der Konkurrenz zur Verfügung stellen? So dumm ist man nicht mal bei der Telekom. Auch das hab ich bei der Gelegenheit gleich der Landesdatenschutzbeauftragten gemeldet. Der Versatel-Vertrieb ist mir ja auch schon länger als merkbefreit bekannt.

Idioten, alle miteinander.


Telefonspammer von Versatel

Wednesday, 14. November 2007

Heute rief mich bereits zum zweiten Mal ein Telefonspammer an, der mir einen Versatel-Anschluß verkaufen wollte. Daraufhin rief ich meinerseits bei Versatel an und fragte nach: Die Daten würden wohl vom bisherigen Anbieter gekauft (die Freenet-Werbeanrufer behaupten übrigens das gleiche). Und nein, man habe keinen Datenschutzbeauftragten. Überhaupt wirkte die Dame sehr gereizt, weil ich die Frechheit besaß, anzurufen, ohne einen Anschluß kaufen zu wollen. Werd ich auch nicht, ich kaufe nämlich nie bei Spammern.

Mein nächster Anruf ging also zur T-Com. „Natürlich” würden meine Daten nicht verkauft oder überhaupt weitergegeben. Es sei ja auch ausdrücklich bei mir im Kundendatensatz angekreuzt, daß ich keine Werbung haben möchte. Man wäre ja dumm, die Daten an die Konkurrenz zu geben. Die Anrufer hätten die Daten wohl aus dem Telefonbuch (ja, ich habe einen Eintrag), und würden den bisherigen Anbieter nur raten.

Aber ich könne mich per Fax an eine T-Com-eigene „Beschwerdestelle” wenden. Das habe ich nun getan, und wenn sich da binnen vernünftiger Zeitspanne nichts tut, reiche ich die Sache an den Bundesdatenschutzbeauftragten weiter.

Es kann ja nicht sein, daß ich nicht weiß, wo meine Daten überall herumgereicht werden, während jeder Seppel meint, mich mit seinem Werbemüll belästigen zu müssen. — Bin ich schon wieder naiv? Möglich. Aber wenn ich mich nicht auf Gesetze verlassen kann, brauch ich mich in Zukunft ja auch selbst nicht mehr daran zu halten …


Zypries will mehr Schutz vor Werbeanrufen (Update)

Saturday, 15. September 2007

Na, das war denn doch nichts. Oder hatte ich mich verlesen? Jedenfalls sollen durch Werbeanrufe zustande gekommene Verträge nun wohl doch keiner schriftlichen Bestätigung bedürfen, man muß sich weiterhin durch den Widerspruchs-Dschungel mühen. Da nützt es nichts, die Rufnummernunterdrückung zu verbieten — denn gerade die, die sich nicht dran halten, kann man nicht (ohne Fangschaltung) erwischen.

Gestern wurde ich auch schon wieder belästigt, diesesmal von Versatel. Ich sei doch Telekom-Kundin. Woher wissen die das, woher haben sie die Daten? Verkauft die Telekom die etwa selbst? Da sollte ich doch mal nachhaken …