IP69 kann’s nicht lassen
Tuesday, 6. May 2008
Nachdem ich am Sonntag gegen 12:00 Uhr nun auch einmal den bekannten Werbeanruf von nachbarschaftspost.com bekam, trudelte gestern Spam für die nächste Runde ein. Beworben wurde auf der Kontaktadresse des Chaosdorfs die Domain direkt-noch-spass.net, deren whois zunächst auf den bekannten „Whois-Protection-Service” in Belize zeigt. Der hat mittlerweile wohl einen neuen Nameserver bekommen: ns1.mail2consumer.net — dieser wiederum ist zwar ebenfalls auf die Briefkastenfirma in Belize angemeldet, hat jedoch als Nameserver — ns1.ip69.de. Nein, es fällt ja überhaupt nicht auf …
Macht Spammen eigentlich süchtig? Und wer schickt die Merkbefreiten von IP69 auf Entziehungskur?
Organisierte Kriminalität ist der Polizei egal?!?
Monday, 21. April 2008
Scheint tatsächlich so. Während andere wegen Pipifax oder inkompetenter Ermittlungen durchsucht, überwacht und abgehört werden, können die Abzocker von und hinter nachbarschaftspost.com und bei IP69 unbehelligt weitermachen. So sagt es zumindest eine Pressemitteilung der Polizei NRW.
Liebe Polizei NRW, „nicht strafrechtlich relevant” heißt noch lange nicht „erlaubt”! Wir reden hier von bereits seit Jahren laufenden Betrugsmaschen, von millionenfachem Spam, von illegaler Telefonwerbung, und die Hintermänner von alledem sind schon länger bekannt! Trotzdem wird diese Organisierte Kriminalität ungefähr so wichtig genommen wie ein Gehsteigparker: Überhaupt nicht.
Nein, so leicht kommt Ihr mir nicht davon.
Ist heut Telefon-Spam-Tag?
Wednesday, 16. April 2008
Um etwa 9:00 Uhr herum kam der erste. Eine Bandansage: „Sie sind in unsere Warteschleife geraten.” Geraten, is klar. Ganz aus Versehen. Ich hab gleich wieder aufgelegt.
Der nächste kam so um halb drei. Wieder ein Band, warum ich denn immer noch nicht meinen Reisegewinn eingelöst habe (die kamen schon ein paarmal). Ich sollte „ja” aufs Band sprechen, wenn ich mich für die Reise registrieren möchte. Statt dessen sagte ich „blöde Telefonspam-Arschlöcher!” Aber ich glaub, die sind merkbefreit, und in ein paar Tagen hab ich die wieder dran.
Irgendwann am frühen Abend dann: Rheinische Post. Alle paar Monate wollen die mir ein Probe-Abo anbieten. Die Daten sind angeblich direkt von der RP, angerufen hat ein Call-Center. Beschwerde an die Landesdatenschutzbeauftragte NRW ist raus, denn die RP ist diesbezüglich merkbefreit bzw. interessiert sich nicht dafür, was ihr Vertrieb so treibt. Daß die NRZ genauso vorgeht und mich letztens belästigt hat, habe ich auch gleich noch mit reingeschrieben.
Und schließlich, viertel vor acht, mal wieder Versatel. Nach Meinung der Anruferin sei dieser Anruf nicht illegal, weil sie ja keine Werbung oder Umfrage macht, sondern mir etwas verkaufen will. Is klar. Die Daten sind mal wieder angeblich von der derzeitigen Telefongesellschaft. Dumm nur, daß ich mittlerweile eine schriftliche Bestätigung der Telekom habe, daß sie meine Daten nicht herausgeben. Warum auch sollten sie die Daten ihrer Kunden der Konkurrenz zur Verfügung stellen? So dumm ist man nicht mal bei der Telekom. Auch das hab ich bei der Gelegenheit gleich der Landesdatenschutzbeauftragten gemeldet. Der Versatel-Vertrieb ist mir ja auch schon länger als merkbefreit bekannt.
Idioten, alle miteinander.
NRZ-Spammer
Friday, 8. February 2008
Es bleibt leider modern, Menschen am Telefon mit Werbung zu belästigen. Eben gerade rief jemand an, der behauptete, von der NRZ (Neue Rhein-Zeitung) zu sein. Er schien ein Handy zu benutzen, jedenfalls war die Verbindung nicht gerade optimal. Nur komisch, als ich ihn fragte, woher er meine Daten hat und wer ihm erlaubt habe, mich anzurufen, wollte er nicht mehr mit mir sprechen und legte auf. Nun ja, daß Spammer feige sind, ist ja nichts Neues.
Freenet spammt wieder
Monday, 28. January 2008
… und zwar am Telefon. „Aber ich wollte Ihnen doch nur ein Angebot machen.” Sie hat nicht kapiert, daß sie sich illegal verhält. Anscheinend stellen diese Call-Center, die solche „Werbeaktionen” durchführen, nur die dümmsten Dummchen ein und erzählen ihnen dann in der Vorbereitungsschulung die größte Scheiße. Nein, Freenet, so kommen wir nicht ins Geschäft.
Telefonumfrage
Wednesday, 9. January 2008
… natürlich mal wieder unerbeten. Der erste Anruf kam am Samstag um 19:15 Uhr. Eine Frau. Ob ich mal 30 Sekunden Zeit für eine Umfrage hätte. Ich mache drauf aufmerksam, daß ich den Anruf nicht erlaubt habe, und lege auf. Sofort klingelt es wieder: Sie beschimpft mich als „blöde Fotz” und legt gleich wieder auf.
Ihr Kollege, der mich heute Mittag aus dem Bett klingelte, brachte es dafür fertig, gleich zweimal anzurufen und beim zweiten Mal zu behaupten, er wüßte nichts vom ersten Anruf. Klar, 10 Sekunden sind ja auch eine so lange Zeit, daß man das wieder vergessen haben kann. Woher die Daten stammen, wußte er natürlich mal wieder nicht, er habe da nur so eine Liste. Und natürlich sei das datenschutzkonform, völlig anonym — aber er wußte meinen offiziellen Namen, obwohl ich mich mit meinem Mädchennamen gemeldet hatte. Ganz anonym, is’ klar, ne?
Bin mal gespannt, wann der nächste aus diesem Lügenhaufen kommt. Der kriegt dann die übliche Warnung, daß der wiederum nächste Anrufer ohne Vorwarnung die Trillerpfeife zu hören kriegt. Mal sehen, ob meine Nummer da immer noch gespeichert ist.
Telefonspammer von Versatel
Wednesday, 14. November 2007
Heute rief mich bereits zum zweiten Mal ein Telefonspammer an, der mir einen Versatel-Anschluß verkaufen wollte. Daraufhin rief ich meinerseits bei Versatel an und fragte nach: Die Daten würden wohl vom bisherigen Anbieter gekauft (die Freenet-Werbeanrufer behaupten übrigens das gleiche). Und nein, man habe keinen Datenschutzbeauftragten. Überhaupt wirkte die Dame sehr gereizt, weil ich die Frechheit besaß, anzurufen, ohne einen Anschluß kaufen zu wollen. Werd ich auch nicht, ich kaufe nämlich nie bei Spammern.
Mein nächster Anruf ging also zur T-Com. „Natürlich” würden meine Daten nicht verkauft oder überhaupt weitergegeben. Es sei ja auch ausdrücklich bei mir im Kundendatensatz angekreuzt, daß ich keine Werbung haben möchte. Man wäre ja dumm, die Daten an die Konkurrenz zu geben. Die Anrufer hätten die Daten wohl aus dem Telefonbuch (ja, ich habe einen Eintrag), und würden den bisherigen Anbieter nur raten.
Aber ich könne mich per Fax an eine T-Com-eigene „Beschwerdestelle” wenden. Das habe ich nun getan, und wenn sich da binnen vernünftiger Zeitspanne nichts tut, reiche ich die Sache an den Bundesdatenschutzbeauftragten weiter.
Es kann ja nicht sein, daß ich nicht weiß, wo meine Daten überall herumgereicht werden, während jeder Seppel meint, mich mit seinem Werbemüll belästigen zu müssen. — Bin ich schon wieder naiv? Möglich. Aber wenn ich mich nicht auf Gesetze verlassen kann, brauch ich mich in Zukunft ja auch selbst nicht mehr daran zu halten …
Zypries will mehr Schutz vor Werbeanrufen (Update)
Saturday, 15. September 2007
Na, das war denn doch nichts. Oder hatte ich mich verlesen? Jedenfalls sollen durch Werbeanrufe zustande gekommene Verträge nun wohl doch keiner schriftlichen Bestätigung bedürfen, man muß sich weiterhin durch den Widerspruchs-Dschungel mühen. Da nützt es nichts, die Rufnummernunterdrückung zu verbieten — denn gerade die, die sich nicht dran halten, kann man nicht (ohne Fangschaltung) erwischen.
Gestern wurde ich auch schon wieder belästigt, diesesmal von Versatel. Ich sei doch Telekom-Kundin. Woher wissen die das, woher haben sie die Daten? Verkauft die Telekom die etwa selbst? Da sollte ich doch mal nachhaken …
Zypries will mehr Schutz vor Werbeanrufen
Thursday, 13. September 2007
Das ist ja fein, daß Justizministerin Zypries uns besser vor Werbeanrufen schützen möchte. Unter anderem sollen Kunden nicht mehr aktiv werden müssen, um vor solchermaßen abgeschlossenen Verträgen zurücktreten zu können, sondern der Werbeanrufer muß dafür sorgen, daß er noch eine „richtige” Unterschrift vom Geworbenen bekommt, bevor der Vertrag wirklich geschlossen ist.
Frau Zypries, wenn Sie da schon so hinterher sind (was ich grundsätzlich begrüße), dann fangen Sie doch bitte gleich als erstes bei der T-Com an, die bei jeder Tarifänderung ihre Kunden auch gegen deren Willen aus mindestens fünf verschiedenen Call-Centern heraus anrufen läßt, wobei die Anrufe von Montag morgens um 9:00 Uhr bis Samstag um 17:30 Uhr hereinkommen können. Das wär schon mal eine erste, sehr gute Maßnahme.
Chaotische Kundenverwaltung bei Telekom
Thursday, 19. July 2007
Nun rufen sie mich schon wieder zum x-ten Male an, die Call-Center, die von der Telekom zur „Kundenpflege” eingespannt werden. Bei jeder Tarif-Aktion erreichen mich mindestens fünf Anrufe von jeweils unterschiedlichen Call-Centern, die mir jedesmal wieder den neuen Tarif aufdrücken wollen. Ist dieser Kundenterror eigentlich Absicht oder pure Verpeiltheit? Gibt es bei der Telekom keinen fähigen Datenbank-Admin, der in der Lage ist, die Datensätze so aufzuteilen, daß jedes Call-Center nur einen Teil der Datensätze bekommt und nicht jedes Call-Center alle Datensätze?
Ich meine, mir kann es ja eigentlich egal sein, ich gehe sowieso keine neue Tarifbindung mehr ein, weil ich bei Ablauf der jetzigen wechseln werde, aber ich frage mich, ob dieser Telefonterror noch rechtens ist — insbesondere, weil ich schon bei der vorletzten Aktion gesagt hatte, daß ich nicht mehr angerufen werden möchte …
Telefonspam durch „Service-Center”
Monday, 4. June 2007
Gerade nervte mich mal wieder ein Telefonspammer. Ein „Service-Center Düsseldorf” rief an, und eine Frauenstimme mit osteuropäischem Akzent wollte mir angeblich eine Arbeitsstelle anbieten. Vermutlich als Telefonspammer. Und nicht zum ersten Mal; letzten Monat hatte mich diese Tussi schonmal angerufen. Nun wird’s wohl mal Zeit für eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten von NRW.
Mal sehen, ob ich bei der Gelegenheit erwähne, daß auch die Rheinische Post immer wieder mal per Telefon spammt …
