Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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E-Mail an den Bundespräsidenten: IPReG nicht unterschreiben!

2. Juli 2020 um 22:33 Uhr von Atari-Frosch

Ich habe soeben eine E-Mail an den Bundespräsidenten abgeschickt (Kontaktdaten). Grund ist die Verabschiedung des seit Monaten diskutierten IPReG, entgegen aller Proteste durch Betroffene, entgegen verfassungsgemäßer Rechte, entgegen der UN-Behindertenrechts-Konvention.

Und ich bitte Euch, das ebenfalls zu tun, möglichst in eigenen Worten, aber Ihr dürft auch gern meine Version kopieren. Wer es mehr mit akustischer Sprache hat: Ruft bitte an, laßt die Telefone und Ohren im Bundespräsidialamt glühen! Das IPReG darf keine Gültigkeit erlangen. weiterlesen →

Leerlauf mit Au

25. Juni 2020 um 16:12 Uhr von Atari-Frosch

Seit Beginn der Corona-Maßnahmen – deren Richtigkeit ich nicht anzweifle! – ist mein Leben quasi im Leerlauf. Frühjahr, vor Beginn der jetzigen Hitze, das wäre die perfekte Zeit gewesen, um weiterzukommen. Aber nachdem ich zweimal von Minijobbern verarscht und hängen gelassen worden war und ich während der Maßnahmen erstmal niemanden neu einstellen wollte, geht hier einfach gar nichts mehr weiter. Im Gegenteil.

Denn schon seit längerem zeichnet sich ab, daß ich mal wieder Probleme mit meinem Bett habe. Ich war mir erst nicht sicher: Ist es die Matratze, der Lattenrost, oder beides? Probleme mit dem Bett, das heißt: Aufstehen mit buchstäblich täglich schlimmer werdenden Verspannungen, von den Händen bis in die Unterschenkel. Besonders betroffen: Arme, Schultern, Nacken und Knie. Alle paar Tage habe ich leichte, dumpfe Kopfschmerzen. Und ich kann eine Teekanne mit 1,4 l Inhalt nicht mehr mit einer Hand hochheben, ohne daß mir sofort der Arm wehtut. Wohin das führt, wenn ich das nicht stoppen kann, ist absehbar. weiterlesen →

DHL: „Könnten Sie mal bitte runterkommen?“

23. Juni 2020 um 18:12 Uhr von Atari-Frosch

Heute Mittag so: Paketbotin von DHL klingelte bei mir und sagte mir über die Gegensprechanlage, ich möge doch bitte runterkommen, um das Paket entgegenzunehmen. Ich sagte, das geht grade nicht. Sie so: „Und was soll ich jetzt machen?“ – Sie hat's dann in einer Filiale abgeworfen.

In den fünften Stock hochzukommen, hat sie nicht angeboten. Es gab eine Zeit, da war das noch völlig normal. Und nein, das ist nicht ausschließlich Corona geschuldet; bereits im letzten Jahr hießt es von unten immer wieder: „Könnten Sie mir bitte entgegenkommen? Paket für Sie.“ Oder auch „Paket für Nachbarn annehmen“. Dafür bin ich offenbar gut geeignet, weil ich tagsüber meistens zu Hause bin. Trotzdem ich im fünften Stock wohne.
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Maskenpflicht

14. Juni 2020 um 14:47 Uhr von Atari-Frosch

Emotionenlesen trotz Mundschutz - "Ich wurde nicht mehr richtig verstanden" sagte ein Wahrnehmungspsychologe im Interview mit dem ZDF.

Ooooh, mimimi.

Was die Maske für mich einschränkt: Das Gesichtsfeld. Meine Augen werden im Gehirn schon so meistens nur „getrennt“ ausgewertet, das heißt, ich gucke praktisch immer nur durch ein Auge, überwiegend das linke. Durch das Blick-Hindernis am oberen Ende der Nase schafft es mein Gehirn nun überhaupt nicht mehr, die Bilder der beiden Augen zu verbinden. Was sich weiter rechts von mir befindet, ist damit quasi aus meinem Blickfeld verschwunden, wenn ich den Mund-Nasen-Schutz trage. Ich muß meiner Umgebung also noch mehr Aufmerksamkeit = Konzentration widmen als sonst schon. weiterlesen →

Da fliegt mir doch das Blech weg!

12. Juni 2020 um 20:39 Uhr von Atari-Frosch

Aus einer einfachen Mitteilung auf Pluspora, was ich mir zu Essen zubereiten würde, wurde dieser Tage unversehens eine spannende Suche nach einem passenden Backblech für meinen Herd. Ist doch kein Problem, sagt Ihr?

Der Gasherd in meiner Küche ist alt. Wie alt genau, weiß ich nicht, denn ich habe ihn nicht selbst gekauft. Mein früherer Mitbewohner hatte ihn mitgebracht und dann bei seinem Auszug – neben anderen Dingen – hiergelassen. Eingezogen waren wir hier im Dezember 2002, deshalb schätze ich das Alter des Gerätes auf mindestens 20 Jahre. Es könnten aber auch mehr sein. Sollte immer noch kein Problem darstellen, oder?

Leider doch. Der eine Haken ist die Breite des Backofens. Der andere ist die Tatsache, daß es da offenbar keinerlei Normen gibt. Ich hatte den Gitterrost ausgemessen und kam auf 40 cm Breite und ca. 35 bis 36 cm Tiefe. Also suchte ich erst einmal bei eBay. weiterlesen →

Spaß mit MediaWiki

26. Mai 2020 um 20:15 Uhr von Atari-Frosch

Ein ziemlich altes Mediawiki (Version 1.22.x oder so) lag seit ca. 2,5 Jahren auf Eis und sollte wiederbelebt werden. Was bisher geschah:

  • Installation MediaWiki 1.34.1 (von der Mediawiki-Website)
  • Datenbank in MariaDB angelegt
  • SQL-Dump der alten Datenbank eingelesen, alles OK
  • nginx konfiguriert
  • Wiki im Browser aufgerufen
  • Konfigurationsanweisungen befolgt, dabei Admin-Account angelegt
  • LocalConfiguration.php erzeugt, runtergeladen, plaziert
  • Wiki aufgerufen, Login mit dem vorher erzeugten Admin-Account; Paßwort nicht akzeptiert
  • Option „Paßwort vergessen“ angeklickt; Mail taucht im mail.log nicht auf und kommt natürlich auch nicht an
  • in der Wiki-Benutzerübersicht nachgesehen: Der Account existiert nicht;
  • die Datenbank ist auch dieser Meinung.

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Spaß mit pymysql

19. Mai 2020 um 17:51 Uhr von Atari-Frosch

Ihr kennt das ja schon, wenn ich „Spaß mit $irgendwas“ in die Überschrift schreibe, hat mal wieder was nicht funktioniert, wie es sollte oder wie ich mir das dachte. In diesem Fall gab's aber tatsächlich eine recht schnelle Lösung.

Kürzlich habe ich auf zwei Servern ein Upgrade auf Devuan Beowulf durchgezogen. Dann entdeckte ich jeweils im daemon.log Einträge, die mir gar nicht gefielen:

May 18 16:32:01 seelilie mysqld: 2020-05-18 16:32:01 1852 [Warning] Aborted connection 1852 to db: '[$zensiert]' user: '[$zensiert]' host: 'localhost' (Got an error reading communication packets)

Und das alle paar Minuten seit dem 14. Mai früh morgens. Die Auslöser dieser Meldungen waren aufgrund der Zeitstempel schnell gefunden: Zwei per cronjobs aufgerufene Python-Scripte von mir, mit denen ich aus den Datenbanken der ClassicPress-Installationen unterschiedliche Daten aus den Wordfence-Tabellen auslesen lasse. Das eine wird alle fünf Minuten aufgerufen und greift bei jedem Aufruf in alle konfigurierten Datenbanken, das andere wird getrennt nach Blogs ein- bis zweimal pro Tag aufgerufen.

Ein wirkliches Problem schien aber gar nicht vorzuliegen, denn die Scripte bekamen nach wie vor die gewünschten Daten. Trotzdem wollte ich die Meldungen nicht ignorieren; es könnte ja etwas sein, was erst einmal keine sichtbaren Probleme macht.

Allerdings fingen die Meldungen nicht erst mit dem jeweiligen Upgrade an, sondern bereits vorher. Das schien es erst einmal komplizierter zu machen. weiterlesen →

Essen „retten“ mit TooGoodToGo (2)

16. Mai 2020 um 23:17 Uhr von Atari-Frosch

Gestern Abend fiel mir auf, daß ich für das Wochenende zu wenig Brötchen da habe. Da Kamps am Wochenende aber die Ausgabe schon um die Mittagszeit macht und ich derzeit noch später „dran“ bin als sonst, schaute ich mich in der Nähe um, wer noch Backwaren anbietet und spätere Abholzeiten hat. Da fiel mir auf, daß diesmal tatsächlich bei Real am Bilker Bahnhof sowohl Backwaren als auch Obst/Gemüse noch zu haben waren, und reservierte mir gleich jeweils eine der Überraschungstüten. Außerdem war ich dann mal noch mutig und reservierte mir zusätzlich in den Bilker Arcaden eine Portion Sushi.

Heute ging es dann ans Abholen. Noch gestern Abend bekam ich eine E-Mail, daß der Sushi-Laden die Abholzeit um eine Stunde vorher verlegt hatte. Das kam mir ungelegen, aber ich wollte trotzdem nicht wieder stornieren, denn ich hatte gesehen, daß die ihre Angebote nicht so gut loskriegen wie eben Real normalerweise. Stattdessen plante ich bis zu einer Stunde normalen Einkauf im Real mit ein. In dem Laden war ich seit Jahren nicht mehr gewesen. Die Tour wurde dann doch etwas anstrengender, und einen Overload sowie einen ungeplant langen Heimweg gab's gratis obendrauf. weiterlesen →

Joe Job via Piwigo-Plugin?

14. Mai 2020 um 20:14 Uhr von Atari-Frosch

Es gibt Netzmißbrauch-Varianten, die muß man echt nicht verstehen. Seit etwa zwei Wochen beobachte ich mindestens 40 Einträge pro Tag auf meiner Piwigo-Instanz über das Plugin Subscribe-to-Comments. Das hat dieselbe Funktion wie das gleichnamige Plugin für WordPress/ClassicPress, mit dem Unterschied, daß es nicht konfigurierbar ist: Man kann sich damit von der Site Mails schicken lassen, wenn zu einem bestimmten Beitrag bzw. Foto ein neuer Kommentar eingegangen ist – auch wenn man selbst nicht kommentiert hat.

Das betreffende Foto – und ja, es war immer dasselbe – hat bisher keine Kommentare bekommen und zeigt auch generell nichts Besonderes. Die verwendeten Mailadressen stammen offensichtlich von amerikanischen Mailhostern. Eingeliefert werden die Subscriptions, soweit ich das gesehen habe, ausschließlich über Tor-Exit-Nodes. Die Mailadressen, die dabei angegeben werden, existieren teilweise nicht einmal; ich hatte deshalb pro Tag etliche Bounces. Heute wurde mir dann klar, daß auch die Inhaber der existierenden Adressen nichts davon wußten: Ich bekam nämlich eine Spam-Beschwerde. weiterlesen →

IMAP-Inbox von Thunderbird fixen

24. April 2020 um 13:00 Uhr von Atari-Frosch

Eine Nutzerin hatte ein IMAP-Postfach bei einem Provider A, das sie aber gekündigt hatte. Dann änderte sie die Zugangsdaten des Postfachs auf ihren neuen Mailprovider B, statt für diesen ein neues Postfach anzulegen. Thunderbird fand auf dem neuen Server natürlich nicht mehr die bisherigen Mails vor und ging einfach mal davon aus, daß diese – auch die lokalen Kopien davon – nicht mehr relevant seien. Well, Thunderbird irrte.

(Das hätte mir übrigens auch passieren können; ich benutze ja ausschließlich POP3-Postfächer, und da geht sowas tatsächlich, denn bei POP3 braucht Thunderbird ja keine korrespondierenden Abbildungen auf dem Mailserver.)

Damit ich mir das genauer ansehen konnte, hat mir die Nutzerin ihr gesamtes Thunderbird-Verzeichnis geschickt. Nach einer kurzen Inspektion war klar: Thunderbird hat die gesamte Korrespondenz aus diesem IMAP-Postfach auch nochmal lokal gespeichert. Damit hatte ich gleich eine gute Nachricht: Verloren ist nichts, Thunderbird zeigt die E-Mails nur einfach nicht mehr an. weiterlesen →

Schrödingers Hardware

17. April 2020 um 17:16 Uhr von Atari-Frosch

Ende letzten Monats habe ich mir ja einen „neuen“ PC eingerichtet. Und weil der im Verhältnis zu den Geräteslots im Gehäuse recht wenig Anschlußmöglichkeiten für SATA (und natürlich gar keine für IDE) onboard hat, hatte ich mir ein IDE-DVD-ROM geschnappt und einen IDE/USB-Adapter drangesteckt, weil ich dafür schlicht keinen SATA-Anschluß mehr frei hatte. Dieses mittlerweile von einigen als altmodisch eingeordnete Gerät brauche ich weiterhin, um Filme und Serien zu schauen, die ich auf DVD gekauft habe und auch weiterhin zu kaufen gedenke.

Wenige Tage nach Inbetriebnahme des DVD-ROMs erklärte mir Linux, daß es kein optisches Laufwerk im System gebe. Einfach so. Am Abend zuvor hatte ich es noch genutzt. weiterlesen →

Essen „retten“ mit TooGoodToGo

15. April 2020 um 19:08 Uhr von Atari-Frosch

Auf Werbung reagiere ich ja üblicherweise überhaupt nicht, und wenn, dann meistens eher negativ. In einem Smartphone-Spiel mit Werbeeinblendungen sah ich im Januar jedoch etwas, was ich tatsächlich mal interessant fand: Da gibt es also eine Smartphone-App namens TooGoodToGo, mit deren Hilfe man Nahrungsmittel „retten“ könne, damit sie nicht weggeworfen werden. Das mußte ich dann doch mal ausprobieren.

Auf der Website heißt es, ein Drittel aller Lebensmittel werden verschwendet, werden also weggeworfen, obwohl sie noch genießbar sind. Stattdessen sollen Betriebe, die Lebensmittel übrig haben, diese über die App anbieten. Man reserviert sich da als Kunde meistens eine „magic bag“, eine Überraschungstüte, bezahlt sie vorab zum Beispiel mit PayPal, und holt sie zur vorgegebenen Zeit im entsprechenden Laden, Hotel oder in der Gaststätte ab. Das ist bei den Läden meistens in den letzten 15 bis 30 Minuten vor Geschäftsschluß. Der Preis der Tüten liegt zwischen 30 und 50 % unter dem Ladenverkaufspreis. So weit, so gut. weiterlesen →

Neue Selbständigkeit oder wieder Hartz IV?

25. März 2020 um 17:55 Uhr von Atari-Frosch

Ich überlegte gerade, ob ich derzeit – als Überbrückung wegen der Corona-Krise – besser einen neuen Antrag auf Hartz IV stellen oder mir, wie schon länger geplant, einen Gewerbeschein holen soll (ja, das geht erstaunlicherweise auch online). Die Website für die geplante Selbständigkeit ist ja schon seit bald einem Jahr online. Die „Jobcenter“ sollen derzeit laut BMAS keine Wohnungsgrößen etc. überprüfen. Es würde mir – falls der Antrag denn angenommen würde – nicht nur erstmal den Unterhalt sichern, sondern mich auch vom monatlichen „freiwilligen“ Krankenkassenbeitrag befreien, der mit gut 190 € im Monat schon kräftig reinhaut.

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OpenVPN Server auf Port 443 für Android-Client

10. März 2020 um 19:27 Uhr von Atari-Frosch

Ich bekam vorgestern aus meinem Umfeld die Bitte, einen OpenVPN-Zugang auf Port 443 für ein Android-Smartphone zur Verfügung zu stellen. 443 ist ja eigentlich der Port, der für https vorgesehen ist, der verschlüsselten Übertragung von Webseiten; für OpenVPN ist Port 1194 üblich. Das ist, wie in diesem Fall, sinnvoll, wenn man nur einen stark eingeschränkten Internet-Zugang zur Verfügung hat, bei dem nur die Standard-Ports für WWW und E-Mail zugänglich und alle anderen gesperrt sind. Außerdem sind wohl auch bestimmte IP-Ranges gesperrt. Nein, nicht Iran oder China. Ein Patienten-WLAN in einem deutschen Krankenhaus.

Auf meinem Hauptserver habe ich zwar einen OpenVPN-Server laufen, aber natürlich auf einem anderen Port, denn 443 ist hier für den Webserver reserviert. Allerdings habe ich ja vor gut zwei Monaten für ein Projekt zusätzlich einen kleinen V-Server angemietet, und auf dem läuft kein Webserver. Also habe ich da vorgestern mal ein neues OpenVPN draufgebaut, dem Nutzer die nötigen Dateien incl. Client-Konfiguration gemailt und – es funktionierte nicht. „TLS handshake failed“, sagte der Client. weiterlesen →

gitweb und die robots.txt

5. März 2020 um 0:02 Uhr von Atari-Frosch

In den letzten paar Monaten fiel mir auf, daß unterschiedlichste Hosts ziemlich fleißig meine Gitweb-Site crawlten, und zwar allesamt mit der Crawler-Kennung „MJ12Bot“. Dieser Crawler wird tatsächlich dezentral betrieben, das heißt, wer mag, kann sich das Ding auf seinem Host installieren und ihn dann fleißig laufen lassen. Gemeldet werden die Daten dann wohl an eine zentrale Datenbank.

Weil ich das nicht wollte, hatte ich den MJ12Bot in die robots.txt für die Gitweb-Site eingetragen. Den MJ12Bot schien das nicht weiter zu stören. Ich nahm ihn dann vor einiger Zeit in den badbots-Filter von fail2ban auf, weil ich ihn offenbar nicht anders loswerden konnte.

Heute stellte ich dann „endlich“ fest, daß ich hier mal wieder ein PEBCAK produziert hatte … weiterlesen →