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Vorhaben für 2019

3. Februar 2019 um 17:42 Uhr von Atari-Frosch

Das Jahr ist nun schon etwas mehr als einen Monat alt, also wird es höchste Zeit, mal zusammenzutragen, was ich damit bzw. mit dem Rest anfangen will. 🙂

Die Kälte, die in diese undichte Wohnung überall hereinkriecht, ist leider ein Faktor, der mich ganz schön lahmlegen kann. Ich kann Kälte überhaupt nicht ab. Sie gehört zu den „Inputs“, die ich – wie Lärm oder die Anwesenheit vieler Menschen – überhaupt nicht ausblenden kann und die mir Ressourcen nehmen, ohne daß ich von mir aus etwas dagegen tun kann. Damit habe ich dann schonmal den Januar „verbra(u)cht“.

Aber schauen wir nach vorn, was alles ansteht:

Es ist jetzt über ein Jahr her, daß ich angefangen habe, Dias und Negative zu digitalisieren. Mein Vorhaben, mir dafür einen besseren Scanner zuzulegen, ist weiterhin nur ein Vorhaben. Derzeit hängt das gar nicht mal so sehr am Geld, sondern scheitert vor allem am Platz auf dem Schreibtisch. Ja, lustig, ne? Ausgesucht habe ich mir den Canon CanoScan 9000F Mark II, der laut SANE-Projekt mit ihrem entsprechenden Treiber vollständig ansteuerbar ist. Der hätte zusätzlich den Vorteil, daß ich auch Fotos einscannen kann, die teilweise in besserem Zustand sind als die dazugehörigen Negative; und Fotos ohne Negative habe ich mittlerweile ja auch dazubekommen. Das steht also noch offen.

Was ich in Ordnung bringen (lassen) muß, sind meine Brillen. Ich benutze derzeit drei Brillen: Die Fernbrille ist schon seit Jahren überfällig; da war ja die Sache gewesen, daß die neuen und bezahlten Gläser verschliffen worden waren und ich nochmal zum Optiker sollte, um sie abzuholen – was dann aus diversen Gründen nicht mehr geklappt hat. Diese Fernbrille ist mittlerweile im Straßenverkehr nur noch begrenzt sinnvoll, weil ich damit auch auf relativ kurze Distanzen keine beschrifteten Schilder etc. mehr ablesen kann. Brille Nr. 2 ist eine uralte Brille, die ich als Mittelbereichs-Brille bezeichne. Sie funktioniert für mich auf etwa zwei bis fünf Meter. Brille Nr. 3 ist die Nahbrille. Sie deckt für mich einen Bereich von ca. 20 bis 30 cm ab. Damit sitze ich auch vor dem Bildschirm (der dank @h0uz3 auf 24" „angewachsen“ ist), und das heißt, ich sitze zu dicht davor. Die Mittelbereichs-Brille ist dafür nur geeignet, wenn ich einen Film schaue; ansonsten bin ich zu weit weg für die Tastatur. Das muß ich also mal insgesamt neu sortieren. Und nein, ich werde mich sicher nicht an eine Gleitsichtbrille gewöhnen, von den deutlich erhöhten Kosten mal abgesehen.

Und in meiner Wohnung muß ich natürlich weiter aufräumen, wenn das mit dem Umzug jemals was werden soll. Derzeit fehlen mir mal wieder die Ressourcen dazu. Daß ich dazu zuverlässige Hilfen gebrauchen könnte, erwähnte ich ja bereits in meinem Jahresrückblick. Danach kämen dann so lustige Dinge wie Wohnungssuche, Bewerbungen auf Wohnungen (ich hasse Bewerbungen), und der ganze Krempel, der da so dazugehört.

Was ich im Jahresrückblick nicht erwähnt habe, ist die Tatsache, daß ich angefangen habe, abzunehmen. Nein, nicht mit Sport und Schwimmen und Laufen und Diätplänen usw., sondern einfach mit Verzicht auf kalorienreiche Lebensmittel und vor allem Süßigkeiten, wo es möglich ist. So grob habe ich damit seit Sommer letzten Jahres etwa 6 kg abgebaut. Das ist natürlich nicht viel, aber es geht derzeit kontinuierlich so weiter. Mein Ziel ist es, in diesem Jahr jeden Monat mindestens ein weiteres Kilo abzubauen; damit käme ich bereits im Spätsommer auf unter 100 kg. Ich rechne mir aus, die Gewichtsreduktion nach meinem geplanten Umzug intensivieren zu können, insbesondere durch Fahrradfahren.

Fest eingeplant für dieses Jahr sind bereits die Chemnitzer Linux-Tage im März. Hotelzimmer im Europark und die Busfahrt mit Freedom Tours sind schon längst gebucht. Aber nicht nur weil das am selben Wochenende ist muß der kürzlich bekanntgegebene Bundesparteitag der Piratenpartei 19.1 für mich ausfallen: Nürnberg ist weit, und das käme dann auch einfach zu teuer.

An die Programmierung mit Python muß ich wieder intensiver ran, wenn ich nicht Gelerntes durch monatelange Pausen gleich wieder vergessen will. Besonders geht es mir darum, das Projekt htmlglue lauffähig zu bekommen. Eine im gitweb noch nicht vorhandene Version vom Oktober 2018 hat wieder neue Probleme, und ich überlege, ob ich die zwei Tage zusätzlicher Arbeit, die da drinstecken, wegwerfe und nochmal auf der im Prinzip lauffähigen Version vom September aufsetze. Für HTML, das ich nicht selbst geschrieben habe, wäre es gut, wenn ich das Python-Modul BeautifulSoup beim Einlesen der Ursprungs-Site verwenden könnte, aber dessen Beschreibung ist so abstrakt, daß ich da noch nicht durchsteige. Insofern kann ich derzeit froh sein, wenn das Programm wenigstens mit meinem eigenen HTML funktioniert. – Ich habe ja schon generell Probleme, abstrakte Beschreibungen auf konkrete Probleme anzuwenden, aber die Python-Doku gibt sich ganz besonders viel Mühe mit solcherlei Abstraktionen. 🤓

Das andere ist das Projekt mit dem Arbeitstitel Linkcollector, das die kürzlich eingestellte Blog-Rubrik „Im Netz aufgefischt“ mehr als nur ersetzen soll. Aber da hänge ich seit längerer Zeit in der Planungsphase, und Code ist noch gar keiner geschrieben.

Und derweil schmilzt das geerbte Geld weg, vor allem, weil ich ja im Gegensatz zu vorher auch noch knapp 190 € pro Monat an die Krankenkasse abdrücken muß. Ja, es sollte immer noch für zwei Jahre reichen. Sicher bin ich mir da aber nicht mehr. Ich brauche also Einkommen; und vor einem Umzug halte ich es für sinnfrei, mir einen Gewerbeschein für die Knipserei zu holen.

Nun denn. Schaumermal.

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