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Leerlauf mit Au

25. Juni 2020 um 16:12 Uhr von Atari-Frosch

Seit Beginn der Corona-Maßnahmen – deren Richtigkeit ich nicht anzweifle! – ist mein Leben quasi im Leerlauf. Frühjahr, vor Beginn der jetzigen Hitze, das wäre die perfekte Zeit gewesen, um weiterzukommen. Aber nachdem ich zweimal von Minijobbern verarscht und hängen gelassen worden war und ich während der Maßnahmen erstmal niemanden neu einstellen wollte, geht hier einfach gar nichts mehr weiter. Im Gegenteil.

Denn schon seit längerem zeichnet sich ab, daß ich mal wieder Probleme mit meinem Bett habe. Ich war mir erst nicht sicher: Ist es die Matratze, der Lattenrost, oder beides? Probleme mit dem Bett, das heißt: Aufstehen mit buchstäblich täglich schlimmer werdenden Verspannungen, von den Händen bis in die Unterschenkel. Besonders betroffen: Arme, Schultern, Nacken und Knie. Alle paar Tage habe ich leichte, dumpfe Kopfschmerzen. Und ich kann eine Teekanne mit 1,4 l Inhalt nicht mehr mit einer Hand hochheben, ohne daß mir sofort der Arm wehtut. Wohin das führt, wenn ich das nicht stoppen kann, ist absehbar.

Nur: Stoppen heißt, wieder jemanden einstellen, um die Wohnung klarzukriegen, damit ich einen Lattenrost liefern lassen kann. Auch nur bis zur Wohnungstür liefern lassen hilft mir nicht; meinen jetzigen Lattenrost bekomme ich schon ohne Verspannungen kaum hochgehoben. Zwei Lattenroste gegeneinander austauschen schaffe ich schlicht nicht. Und dann muß der alte ja auch wieder runter, zum Sperrmüll.

Die Teufelskreise kreiseln aber noch weiter: Wenn ich Glück habe, kann ich dann auf einem neuen Lattenrost eine der Matratzen hier sinnvoll verwenden. Die erste ist die, die ich mit dem jetzigen Lattenrost zusammen gekauft hatte. Die zweite, eine recht weiche, hatte ich im November 2017 gekauft. Die zeigt allerdings so langsam erste „Beulen“, das heißt, die ist wirklich bald erledigt; sie war halt zu billig gewesen.

Und dann steht da ja noch die neuwertige, teurere Matratze vom Juni 2017 im Flur, die für mich erstmal ein Fehlkauf im Doppelpack gewesen war, weil sie mir zu hart erschien. Erst mit einem neuen Lattenrost könnte ich testen, ob wirklich die Matratze für mich zu hart ist, oder ob es am Lattenrost darunter gelegen hatte. Fun fact: Auch diese ziemlich schwere Matratze kann ich zumindest derzeit nicht ohne Hilfe bewegen, denn schon ohne Verspannungen ist mir das fast unmöglich. – Ja, und wenn ich Pech habe, muß ich noch eine Matratze kaufen. Und erfahrungsgemäß brauche ich mit den billigen, also so bis 200,00 €, gar nicht erst anzufangen, die hau ich nach einem halben Jahr wieder raus.

Daß ich seit gut anderthalb Jahren langsam, aber kontinuierlich Gewicht abbaue, ist zwar eigentlich gut, aber so wirklich viel beweglicher und kräftiger bin ich deswegen trotzdem nicht (und jetzt komme mir ja niemand an mit „mußt halt Sport treiben“). Als ich den Lattenrost und die dazugehörige Matratze kaufte, hatte ich schätzungsweise 18 kg mehr drauf gehabt. Ansonsten hätte ich jetzt vermutlich noch schlimmere Schmerzen.

Was ich auch noch kaufen wollte: Eine Spülmaschine. Das wäre eine massive Erleichterung in der Küche. Nur scheitert natürlich auch das daran, daß ich erst einmal Hilfe für die Wohnung insgesamt brauche. Und all das hindert mich daran, endlich hier aus dieser immer lauter werdenden Gegend und aus Düsseldorf wegzuziehen.

Also: Ich komme nicht weiter, weil ich nicht weiterkomme, derweil rennt mir das Geld weg und die Schmerzen werden nahezu täglich schlimmer. Leerlauf mit Au.

In einem Wirtschaftssystem ohne kapitalistisches Denken (1:1-Zwangstausch, Bepreisung von allem, daraus folgend der Zwang, ständig Geld zu besitzen) könnte alles so einfach sein, aber das will ja niemand hören, ne …

3 Kommentare zu “Leerlauf mit Au”

  1. Carlo quakte:

    Wieviel Geld hast du denn noch aus dem Erbe übrig?


  2. Atari-Frosch quakte:

    @Carlo: Du glaubst doch nicht im Ernst, daß ich da jetzt einen Betrag hinschreibe? 😉 Ich bin ja mit ziemlich vielen Daten offen, aber beim Konto hört’s auf.


  3. Olli quakte:

    Ich vermute das ist ne Stress-Sache mit dem nicht erholsamen Schlaf. Wenn man nicht mit Bezug zu sich selbst an sowas denkt macht man das natürlich an äußeren Fraktoren fest.


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