Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Archiv der Rubrik 'Alltag'

Winds of Change

Freitag, 20. Juli 2018

Daß sich in diesem Jahr für mich einiges ändern wird, wußte ich schon. Wie massiv, kommt jetzt erst heraus. Der Preis dafür war allerdings hoch …

Was bisher geschah

Im März, bei den Chemnitzer Linux-Tagen, wurde ich mehrfach zur Bewerbung aufgefordert, trotz diverser Einschränkungen und, wie es bei Arbeitsmarkt-Leuten heißt, „Vermittlungshemmnissen“. Direkt danach kam jedoch das ARGE und machte mal wieder Streß: Ich wurde zum Gefährder erklärt und bekam Hausverbot. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung folgte, und ich wurde zu einer Beschuldigtenvernehmung vorgeladen. Nach Benrath übrigens, obwohl hier ganz in der Nähe eine Polizeistation ist. Der Polizeibeamtin legte ich eine 30seitige Erklärung vor, was ARGE und faschistisches Repressionsamt schon so alles mit mir angestellt haben und daß Meltdowns ab einer gewissen Grenze bei mir schon seit der Schulzeit zu „Gefährdungen“ führen – man es aber wirklich nicht darauf ankommen lassen muß. Lustiger Effekt am Rande: Ihr geschocktes Gesicht, als ich sagte, daß der mündliche Vortrag dieser Erklärung eine gute Stunde dauern würde, ob sie denn so viel Zeit habe? „Äh … NEIN!“ 😉 (mehr …)


Kritische Masse

Freitag, 2. Februar 2018

In diesem Fall ging es um iranische Frauen, die in aller Öffentlichkeit ihren Hijab auf einen Stock oder Ast hängen und sich damit demonstrativ auf erhöhte Positionen stellen, zum Beispiel auf Verteilerkästen. Die entsprechenden Bilder liefen in den letzten Tagen über Twitter. Das Problem ist aber grundsätzlicherer Art. (mehr …)


Vorhaben für 2018

Montag, 8. Januar 2018

Nachdem das erste Jahr ohne Depressionen – der kurzfristig durch ein Medikament hervorgerufene akute Schub zählt nicht – herum ist, könnte ich theoretisch jetzt eine ganze Menge Dinge tun. Aber wie schon im Jahresrückblick erwähnt, liegt da noch so viel Übriggebliebenes aus den verlorenen 15 Jahren an, und Neues kommt ja auch ständig wieder dazu. Das zu ordnen und zu strukturieren ist gar nicht so einfach – schon gar nicht für einen Singletasker. Das Motto des Jahres war denn auch: „MAN KOMMT JA ZU NIX!“

Heißt: Ja, natürlich habe ich Dinge vor. Ziemlich viele sogar bzw. ziemlich zeitaufwendige. Aber ich habe nicht vor, mich dafür zu geißeln, wenn was nicht klappt. Düsseldorfer Repressionsämter, Euch schau ich an: Ihr schuldet mir immer noch was. (mehr …)


Verleser 2017

Mittwoch, 3. Januar 2018

Mal noch ein Jahresrückblick der anderen Art: Ich habe mir ab Januar 2017 die Mühe gemacht, alle (OK, fast alle) Verleser, die mir so passierten, in eine Textdatei zu notieren. Nicht ganz wach gewesen, nur halb draufgeguckt, nicht richtig aufgepaßt, fehlgeleitete Mustererkennung und was es noch alles für Gründe geben mag, in Wörter etwas anderes hineinzulesen, als da eigentlich steht. Das passierte mir übrigens gelegentlich sogar bei eigenen Artikeln 😉

Damit Ihr auch was zum Lachen habt: (mehr …)


Jahresrückblick 2017

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ja, und da war's auch schon wieder rum. Wie auch Ende des davorliegenden Jahres (OK, eigentlich schon im Januar 2017) gibt es auch diesmal wieder einen persönlichen Jahresrückblick. Der beginnt natürlich wieder mit einer Rekapitulation der Vorhaben für 2017: (mehr …)


DPD und die Zustellzeiten

Montag, 18. Dezember 2017

Ich erwartete heute ein Paket. Gesendet worden war es mit DPD (war nicht meine Wahl, sondern die des Absenders). In diesem Paket: Versandkartons, die ich eigentlich heute noch benötigte.

DPD schickte mir sogar schon vor drei Tagen eine Zustellbenachrichtigung per Mail, die mich auf ihre Website leitete; es hieß, am Tag der Zustellung solle ich da die Zustellzeit erfahren. Dort stand um ca. 12:30 Uhr zunächst: „Das Paket ist in Zustellung und wird heute zwischen 13:45 und 14:45 Uhr zugestellt.“ Oh, wie praktisch, dachte ich, das paßt doch genau, dann hab ich noch genug Zeit, den Artikel zu verpacken und zusammen mit zwei anderen runter zum DHL-Shop zu bringen, der bis 18:30 Uhr offen hat. Soviel zur Theorie. (mehr …)


Singletasking

Sonntag, 19. November 2017

Gestern merkte ich es mal wieder deutlich. Nicht nur, wie mich ein Problem oder eine Aufgabe vereinnahmen kann (siehe Hyperfokus), sondern auch, welche Probleme damit einhergehen. Ich meine, es war ganda, die den Begriff mal im Zusammenhang mit Autismus in meine Timeline warf und mich damit auf eine neue Spur auf der Suche nach Selbsterkenntnis brachte: Singletasking. Ja, das beschreibt es glaub ich ganz gut.

Warum kann ich nicht zwischen Aufgaben „springen“? Warum ist es so schwer, in eine Aufgabe, die ich gerade nicht weitermachen kann, später wieder „reinzukommen“? Warum vergesse ich Aufgaben so leicht, wenn ich gerade in eine Sache vertieft bin? Singletasking. Das scheint mir die Antwort zu sein. (mehr …)


Bad Gateway

Mittwoch, 15. November 2017

… oder warum ich kein Gateway bei Kommunikationsproblemen zwischen anderen Leuten sein kann und will. Aus aktuellem Anlaß, aber nicht nur wegen diesem.

In früheren Jahren ging ich naiverweise davon aus, daß Menschen, mit denen ich mich verstehe, sich auch untereinander verstehen müßten. OK, den Fehler habe ich mittlerweile eingesehen. Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil mein Umfeld aus sehr vielen verschiedenen Individualisten besteht, aus Querdenkern, „anders seienden“ Menschen, schrägen Vögeln usw. Das kann gutgehen, wenn sie aufeinandertreffen. Muß aber nicht.

Nur: Wenn es nicht klappt, wenn vor allem die Kommunikation zwischen ihnen nicht funktioniert, erlebe ich immer wieder, daß sich beide Personen an mich wenden, weil ich die jeweils andere Person ja kenne, und mir ihr Leid klagen. (mehr …)


Heiliger Bürokratius

Freitag, 10. November 2017

Der Heilige Bürokratius wird mal wieder angebetet. Diesmal, indem meine Krankenkasse überzahlte Beiträge, die vom ARGE geleistet wurden, an mich ausbezahlen muß, obwohl das einen bürokratischen Wust hinter sich herzieht, statt das Geld direkt ans ARGE zurückzubezahlen, wo es doch herkam.

Also: Ich erhielt heute einen Anruf meiner Krankenkasse, und sie hatten mir deswegen auch schon geschrieben, weil sie meine Bankverbindung haben wollten. Der Punkt ist nämlich, daß 2015 wohl irgendwie die Beiträge reduziert wurden und das ARGE außerdem letztens eine Nachzahlung für November 2015 einbezahlt hat. Und jetzt haben sie zu viel Geld von mir. Sagen sie.

Das ARGE hatte ja „schon“ Anfang Oktober die Nachzahlung für November 2015 geleistet, obwohl bereits im Februar dieses Jahres festgestellt wurde, daß sie mir dieses Geld schulden – und auch erst, nachdem meine Anwältin, wie sie es ausdrückte, „pampig“ geworden war. Diese Zahlungsverpflichtung des ARGE stammte noch von dessen Zwangsverrentungsversuch, weil es vorher ja „leider, leider“ nicht geklappt hatte, mich mit dem Versuch einer Erpressung zu einer Straftat zu erledigen. Es hat ja auch nur 1,5 Jahre gedauert, bis das mit der Zwangsverrentung gerichtlich geklärt war. (mehr …)


eBay: Verkaufsgebühren auf Versandkosten?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ich sehe auf eBay immer mal wieder Angebote, auf denen behauptet wird, eBay nehme seit 2015 die 10 % Verkaufsgebühren auch für die Versandkosten. Das behaupten sowohl private als auch gewerbliche Verkäufer, und sowohl solche, die „kostenlosen Versand“ anbieten als auch solche, die separate Versandkosten ausweisen. Kurz: Das ist in keinem Fall korrekt.

Die Langversion:

Zum einen: Natürlich kann eBay bei einem Angebot mit „kostenlosem Versand“ die Versandkosten nicht bei der Berechnung der Verkaufsgebühren herausnehmen. Ein Computer kann sich nicht denken, wie hoch der Versandkostenanteil wohl sein mag. Wer also auf diese Art anbietet, muß in den sauren Apfel beißen und bekommt die Verkaufsgebühr vom Gesamtpreis incl. seiner einberechneten Versandkosten berechnet. Da muß man halt entsprechend den Preis ansetzen. Das sollte aber eigentlich klar sein. (mehr …)


Cafés früher und heute

Mittwoch, 20. September 2017

Früher war – nein, nicht alles besser. Aber es gibt eine Sache, die mochte ich früher viel lieber als heutzutage, und das sind Cafés.

Das klassische Café war ein ruhiger Ort. Unterhalten wurde sich leise, gedämpft; wer laut(er) wurde, mußte schon mit mißbilligenden Blicken rechnen. Mindestens. Im Hintergrund lief, wenn überhaupt, sehr dezente klassische oder Klaviermusik. Man konnte auf seinen Kaffee oder auch auf den Cappuccino richtige Sahne haben; Milchschaum wurde, wenn denn mal gewünscht, „hinten“ in der Küche produziert. Und die Preise waren sicher nicht billig, aber durchaus moderat.

Und heute? (mehr …)


So nicht, GLS-Bank!

Dienstag, 29. August 2017

Während der „Aufräumarbeiten“ nach dem Existenzvernichtungsversuch des ARGE von 2014 mußte ich feststellen, daß mir mein Konto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, ähm, abhanden gekommen war und man dort auch nicht sonderlich große Lust gehabt hatte, mir mal eben ein neues zu bauen. Daher wechselte ich – nicht nur, aber auch wegen der geringeren Gebühren – zur GLS-Bank. Nach außen schien da auch immer alles perfekt zu laufen. Nun ja, bis auf ein paar, ähm, Kleinigkeiten.

So geschah es, daß mir das Inkasso-Büro der Rheinbahn im Sommer 2015 rund 400 € wegen einer Altschuld (Existenzvernichtungsversuch des anderen Repressionsamtes von 2002) von diesem Konto wegpfänden konnte, obwohl ich es von vornherein als Pfändungsschutzkonto hatte einrichten lassen. Ich ließ mich, obwohl mich der Verlust doch recht hart erwischt hatte, mit der Behauptung einlullen, da sei wohl einfach was schiefgelaufen, und da könne man jetzt so gar nichts mehr machen. Daß ich da nicht nachhakte, hat die GLS dem akuten Depressionsschub zu verdanken, der diesem Diebstahl folgte.

Nun kam ein erneuter „Hammer“, und der ist jetzt ein klarer Grund, der GLS den Rücken zu kehren. (mehr …)


Fehlkauf im Doppelpack

Freitag, 7. Juli 2017

Irgendwann im Mai stellte ich fest, daß ich morgens immer häufiger mit Verspannungen aufwachte, die täglich stärker wurden, vor allem im Schulterbereich. Also informierte ich mich über Matratzen. Schon bei einem Vorab-Blick auf eBay wurde klar: Billig wird dat nich'.

Hier in der Nähe gibt es zwei Matratzengeschäfte, an derselben großen Kreuzung. Also schaute ich da mal rein und ließ mich beraten. In beiden war man unabhängig voneinander der festen Überzeugung, ich müsse eine Federkernmatratze mit Härtegrad 4 (H4) haben, weil das eben so sei, wenn man mehr als 100 kg auf die Waage bringt und keine 800 oder 1.000 € für eine gute Kaltschaum-Matratze ausgeben kann. Meine bisherige Matratze ist aus Kaltschaum und hat Härtegrad 3 (H3), ich habe sie seit Dezember 2011 – offiziell sollte sie zehn Jahre lang halten. Gekostet hatte sie allerdings nur rund 300 €.

Die empfohlenen Federkernmatratzen gibt es allerdings auch nicht für (offiziell) unter 500 €. Nun war guter Rat teuer.

Spoiler: Er sollte noch viel teurer werden … (mehr …)


Feuer durch Gasbrenner

Donnerstag, 15. Juni 2017

Die Meldungen im Polizeiticker häufen sich: Hecken, aber auch ganze Gebäude geraten in Brand, weil Menschen an heißen und trockenen Tagen mit Gasbrennern hantieren, um insbesondere Unkraut, Moose etc. wegzubrennen, und dabei nicht aufpassen. Offenbar muß da mal deutlicher gewarnt werden.

Beispiele:

(mehr …)


Nächtlicher Brillen-Hack

Mittwoch, 8. Februar 2017

Das Folgende ist nicht von mir, sondern wurde gerade in einem IRC-Channel berichtet. Ich darf zitieren, aber nicht den Urheber nennen 😉

Gegeben waren eine Brille, bei der ein Brillenglas rausgefallen war, der dazugehörige brillentragende (und diese auch wirklich benötigende) Mensch, der derzeit zu erkältet ist, um morgen einfach mal zum Optiker zu gehen, und eine Weinflasche. (mehr …)