Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Alltag'

Einschläge

Sonntag, 18. Oktober 2020

<Auskotz-Modus>

Die Einschläge kommen (wieder) näher. Also, bei mir.

Das Erbgeld schmilzt jeden Monat um mindestens 1.000 €. Das sind meine Grundkosten (Miete, Strom, Gas, Krankenkasse, Internet, Server, Lebensmittel). Aber ich hatte auch noch weitere Kosten: Nachholbedarf, kaputte Geräte, und die letzten zwei Monate einen Angestellten, um die Wohnung wenigstens soweit in Schuß zu bringen, damit ich an einen Umzug überhaupt denken kann.

Nun stelle ich fest, daß die Mieten an meinem Zielort (Greifswald und Umgebung) doch nicht so günstig sind, wie ich dachte. Oder sie sind in den letzten zwei Jahren gestiegen und der Miet-Regelsatz wurde dem nicht angepaßt. Sollte ich dorthin umziehen und mir dann das Geld ausgehen, stehe ich wieder vor dem gleichen Problem wie hier bis vor zwei Jahren, nämlich daß das ARGE mich mit allen Mitteln und Tricks obdachlos kriegen will.

Das ist aber nicht das einzige Umzugs-Hindernis: (mehr …)


Ein Frosch auf dem Fahrrad

Mittwoch, 12. August 2020

Letzten Monat „packte mich der Rappel“, wie man in manchen Gegenden sagt, und ich nahm mir vor, wieder mit dem Radfahren anzufangen. Ja, in Düsseldorf. Ich denke dabei an kurze Strecken von wenigen Kilometern, um zum Beispiel Mahlzeiten via TooGoodToGo von etwas weiter weg zu „retten“ (für größere Transporte wie die Obst-/Gemüse-Tüten vom Real ist dieses Fahrrad eher nicht geeignet), aber auch an die Möglichkeit, mit der Straßenbahn oder der Bahn ein bißchen weiter rauszufahren, um dort ungestört(er) ein wenig auf Strecke zu trainieren.

Allerdings stand mein Fahrrad 17 Jahre lang im Keller, und das tut so einem Fahrrad ja jetzt nicht unbedingt gut. Also suchte ich mir erst einmal eine Fahrradwerkstatt und landete schließlich bei der Fahrradstation der „Zukunftswerkstatt Düsseldorf“ (ZWD), einem städtischen Betrieb, hinter dem Hauptbahnhof. Dort arbeiten Menschen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt relativ chancenlos sind. Also eine gute Sache. (mehr …)


Veganen Joghurt selber machen

Freitag, 10. Juli 2020

Vor anderthalb Jahren schrieb ich darüber, daß ich meinen Joghurt selbst mache. Nun hat sich in meinen Ernährungsgewohnheiten in den letzten Monaten etwas Wesentliches verändert: Ich versuche, mich – nicht absolut, aber weitgehend – vegan zu ernähren. Der Tönnies-Skandal war da für mich der letzte Stups dafür gewesen, um das zu tun, was ich eigentlich schon länger für richtig halte.

Das heißt unter anderem auch, daß ich keine Kuhmilch mehr kaufe. Zunächst hatte dies wiederum bedeutet, daß ich keinen Joghurt mehr zubereiten konnte. Denn durch Subvention und den Unterschied in der Mehrwertsteuer ist Pflanzenmilch deutlich teurer als Kuhmilch. Dazu kommt, daß ich auf den häufig recht „erdigen“ Geschmack von Sojamilch, die günstiger angeboten wird als andere Pflanzenmilchsorten, oft nicht klarkomme; ich finde ihn einfach unangenehm. Und aus Hafermilch, die so leicht und billig selbst hergestellt werden kann, könne man keinen Joghurt produzieren, hieß es aus diversen Quellen. (mehr …)


Leerlauf mit Au

Donnerstag, 25. Juni 2020

Seit Beginn der Corona-Maßnahmen – deren Richtigkeit ich nicht anzweifle! – ist mein Leben quasi im Leerlauf. Frühjahr, vor Beginn der jetzigen Hitze, das wäre die perfekte Zeit gewesen, um weiterzukommen. Aber nachdem ich zweimal von Minijobbern verarscht und hängen gelassen worden war und ich während der Maßnahmen erstmal niemanden neu einstellen wollte, geht hier einfach gar nichts mehr weiter. Im Gegenteil.

Denn schon seit längerem zeichnet sich ab, daß ich mal wieder Probleme mit meinem Bett habe. Ich war mir erst nicht sicher: Ist es die Matratze, der Lattenrost, oder beides? Probleme mit dem Bett, das heißt: Aufstehen mit buchstäblich täglich schlimmer werdenden Verspannungen, von den Händen bis in die Unterschenkel. Besonders betroffen: Arme, Schultern, Nacken und Knie. Alle paar Tage habe ich leichte, dumpfe Kopfschmerzen. Und ich kann eine Teekanne mit 1,4 l Inhalt nicht mehr mit einer Hand hochheben, ohne daß mir sofort der Arm wehtut. Wohin das führt, wenn ich das nicht stoppen kann, ist absehbar. (mehr …)


Da fliegt mir doch das Blech weg!

Freitag, 12. Juni 2020

Aus einer einfachen Mitteilung auf Pluspora, was ich mir zu Essen zubereiten würde, wurde dieser Tage unversehens eine spannende Suche nach einem passenden Backblech für meinen Herd. Ist doch kein Problem, sagt Ihr?

Der Gasherd in meiner Küche ist alt. Wie alt genau, weiß ich nicht, denn ich habe ihn nicht selbst gekauft. Mein früherer Mitbewohner hatte ihn mitgebracht und dann bei seinem Auszug – neben anderen Dingen – hiergelassen. Eingezogen waren wir hier im Dezember 2002, deshalb schätze ich das Alter des Gerätes auf mindestens 20 Jahre. Es könnten aber auch mehr sein. Sollte immer noch kein Problem darstellen, oder?

Leider doch. Der eine Haken ist die Breite des Backofens. Der andere ist die Tatsache, daß es da offenbar keinerlei Normen gibt. Ich hatte den Gitterrost ausgemessen und kam auf 40 cm Breite und ca. 35 bis 36 cm Tiefe. Also suchte ich erst einmal bei eBay. (mehr …)


Essen „retten“ mit TooGoodToGo (2)

Samstag, 16. Mai 2020

Gestern Abend fiel mir auf, daß ich für das Wochenende zu wenig Brötchen da habe. Da Kamps am Wochenende aber die Ausgabe schon um die Mittagszeit macht und ich derzeit noch später „dran“ bin als sonst, schaute ich mich in der Nähe um, wer noch Backwaren anbietet und spätere Abholzeiten hat. Da fiel mir auf, daß diesmal tatsächlich bei Real am Bilker Bahnhof sowohl Backwaren als auch Obst/Gemüse noch zu haben waren, und reservierte mir gleich jeweils eine der Überraschungstüten. Außerdem war ich dann mal noch mutig und reservierte mir zusätzlich in den Bilker Arcaden eine Portion Sushi.

Heute ging es dann ans Abholen. Noch gestern Abend bekam ich eine E-Mail, daß der Sushi-Laden die Abholzeit um eine Stunde vorher verlegt hatte. Das kam mir ungelegen, aber ich wollte trotzdem nicht wieder stornieren, denn ich hatte gesehen, daß die ihre Angebote nicht so gut loskriegen wie eben Real normalerweise. Stattdessen plante ich bis zu einer Stunde normalen Einkauf im Real mit ein. In dem Laden war ich seit Jahren nicht mehr gewesen. Die Tour wurde dann doch etwas anstrengender, und einen Overload sowie einen ungeplant langen Heimweg gab's gratis obendrauf. (mehr …)


Essen „retten“ mit TooGoodToGo

Mittwoch, 15. April 2020

Auf Werbung reagiere ich ja üblicherweise überhaupt nicht, und wenn, dann meistens eher negativ. In einem Smartphone-Spiel mit Werbeeinblendungen sah ich im Januar jedoch etwas, was ich tatsächlich mal interessant fand: Da gibt es also eine Smartphone-App namens TooGoodToGo, mit deren Hilfe man Nahrungsmittel „retten“ könne, damit sie nicht weggeworfen werden. Das mußte ich dann doch mal ausprobieren.

Auf der Website heißt es, ein Drittel aller Lebensmittel werden verschwendet, werden also weggeworfen, obwohl sie noch genießbar sind. Stattdessen sollen Betriebe, die Lebensmittel übrig haben, diese über die App anbieten. Man reserviert sich da als Kunde meistens eine „magic bag“, eine Überraschungstüte, bezahlt sie vorab zum Beispiel mit PayPal, und holt sie zur vorgegebenen Zeit im entsprechenden Laden, Hotel oder in der Gaststätte ab. Das ist bei den Läden meistens in den letzten 15 bis 30 Minuten vor Geschäftsschluß. Der Preis der Tüten liegt zwischen 30 und 50 % unter dem Ladenverkaufspreis. So weit, so gut. (mehr …)


Neue Selbständigkeit oder wieder Hartz IV?

Mittwoch, 25. März 2020

Ich überlegte gerade, ob ich derzeit – als Überbrückung wegen der Corona-Krise – besser einen neuen Antrag auf Hartz IV stellen oder mir, wie schon länger geplant, einen Gewerbeschein holen soll (ja, das geht erstaunlicherweise auch online). Die Website für die geplante Selbständigkeit ist ja schon seit bald einem Jahr online. Die „Jobcenter“ sollen derzeit laut BMAS keine Wohnungsgrößen etc. überprüfen. Es würde mir – falls der Antrag denn angenommen würde – nicht nur erstmal den Unterhalt sichern, sondern mich auch vom monatlichen „freiwilligen“ Krankenkassenbeitrag befreien, der mit gut 190 € im Monat schon kräftig reinhaut.

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Spaß mit Kühlschränken

Dienstag, 18. Februar 2020

Letzte Woche irgendwann zwischen Montag und Dienstag ging meine Kühl-/Gefrierkombination in Rente. Das Licht ging noch an, aber er kühlte halt nicht mehr. Weil das Gerät schon mindestens 20 Jahre alt ist und ein neues daher mit Sicherheit deutlich weniger Strom verbraucht, habe ich nicht lange gezögert und am Mittwoch, nachdem ich den Defekt bemerkt hatte, ein neues Gerät bestellt. Wieder eine Kombination, und mit Energie-Effizienz-Klasse A++, bei MediaMarkt.

Meine zu kühlenden Lebensmittel habe ich derweil auf den Tisch ans offene Küchenfenster gelegt; wenn der Kühlschrank nicht mehr will, muß halt die ganze Küche als Kühlschrank herhalten. Im Tiefkühl-Teil hatte ich zum Glück gerade nicht viel; eine Packung TK-Kartoffelpuffer mußte ich wegwerfen, weil sie schon ganz aufgetaut und matschig waren und ich sie nicht sofort verbrauchen konnte, und der Inhalt einer angefangenen Tüte TK-Broccoli wanderte direkt in die Pfanne.

Heute kam das neue Gerät. Und das wurde dann etwas … lustig. (mehr …)


Jahresrückblick 2019

Mittwoch, 1. Januar 2020

Dieses Jahr war ein Jahr des Stillstands, denn in meinen Zukunftsplänen bin ich um keinen Schritt weitergekommen. 🙁

In den Vorhaben für 2019 hatte ich mir einiges vorgenommen. Zum Beispiel wollte ich mir einen Flachbett-Scanner mit Durchlicht-Einheit zulegen, den Canon CanoScan 9000F Mark II. Den habe ich dann im Januar auch tatsächlich gekauft, und zwar hatte ich das Glück, ein gebrauchtes, aber nicht viel genutztes Exemplar etwa zum halben Neupreis erstehen zu können. Als erstes scannte ich damit einen Teil der Fotos von der Pocket-Kamera (1982 bis 1985), deren Negative zum Teil bereits in einem ziemlich üblen Zustand sind, nochmal ein und lud sie neu auf meine Piwigo-Installation hoch. Piwigo bietet praktischerweise mit einem Plugin die Möglichkeit, Fotos auszutauschen, ohne daß die schon eingegebenen Beschreibungen, Geo-Koordinaten usw. verloren gehen bzw. nochmal eingegeben werden müßten, das habe ich dabei ausführlich ausgenutzt. (mehr …)


Anrede für nicht-binäre Menschen

Sonntag, 25. August 2019

Seit ich vor etwa einem Jahr ein Gespräch mit einer durchaus gender-sensitiven Person hatte, geht mir eins nicht mehr aus dem Kopf: Wie spricht man nicht-binäre Menschen eigentlich an? „Herr/Frau“ paßt ja gerade zumindest in den meisten Fällen nicht. Und ich fühle mich mittlerweile sehr unwohl damit, mit „Frau“ angesprochen zu werden. Es ist halt nun mal falsch.

Die anfangs genannte Person fragte nämlich vor Beginn des eigentlichen Gesprächs tatsächlich nach, wie sie mich richtig ansprechen sollte, wenn die klassischen Anredeformen offensichtlich nicht zutreffen. Damals antwortete ich, tja, was das angeht, ist unsere Sprache leider ziemlich kaputt bzw. berücksichtigt nicht-binäre Menschen einfach gar nicht.

Wenn also auch der (gewählte) Vorname plus Sie-Form nicht in Frage kommen, was bleibt?

Heute morgen fiel mir eine für mich passende Form ein. Da ich frei bin von klassischen Geschlechtsrollen und das auch gleich mit der Anrede deutlich machen will, habe ich die Anrede „Freimensch“ gewählt. CC0, bedient Euch, wenn's Euch gefällt 🙂

Ich bin Freimensch Aurin Becker. (Der Nachname stört mich auch noch, aber mal sehen …)


Plötzlich gehbehindert

Montag, 25. Februar 2019

So schnell kann's gehen. Heute Nachmittag wollte ich einen Spaziergang machen und ein bißchen fotografieren. Außerdem hoffte ich, daß sich meine verspannten Muskeln ein bißchen lockern, wenn ich mich bewege. Aber ich kam nicht weit. Ich war nach einem Rundgang um den Fürstenplatz durch die Hüttenstraße gelaufen und gerade dabei, die Ampeln zum Ernst-Reuter-Platz zu überqueren, da tat mir plötzlich ganz fürchterlich etwas „hinter“ dem und leicht oberhalb des linken Knies weh. Weitergehen war nicht drin.

Zum Glück ist das nicht weit von der Hausarztpraxis in der Hüttenstraße entfernt, zu der ich sonst gehe, wenn ich erkältet bin, oder auch, als ich vor ein paar Jahren die schlimme und immer wiederkehrende Gastritis gehabt hatte. Das waren vielleicht … 30 Meter? Oder 40? Du glaubst gar nicht, wie weit so eine Strecke sein kann, wenn ein Bein bei jedem Auftreten aufbrüllt und Dir damit deutlichst erklärt, daß Du das gefälligst bleiben lassen sollst. Eine Passantin hatte mich aufstöhnen gehört und bot mir ihren Arm zum Draufstützen an. Allerdings hatte ich den Eindruck, daß ich mich da besser nicht richtig draufstütze, weil sie mein Gewicht gar nicht halten konnte. (mehr …)


Vorhaben für 2019

Sonntag, 3. Februar 2019

Das Jahr ist nun schon etwas mehr als einen Monat alt, also wird es höchste Zeit, mal zusammenzutragen, was ich damit bzw. mit dem Rest anfangen will. 🙂

Die Kälte, die in diese undichte Wohnung überall hereinkriecht, ist leider ein Faktor, der mich ganz schön lahmlegen kann. Ich kann Kälte überhaupt nicht ab. Sie gehört zu den „Inputs“, die ich – wie Lärm oder die Anwesenheit vieler Menschen – überhaupt nicht ausblenden kann und die mir Ressourcen nehmen, ohne daß ich von mir aus etwas dagegen tun kann. Damit habe ich dann schonmal den Januar „verbra(u)cht“.

Aber schauen wir nach vorn, was alles ansteht: (mehr …)


Joghurt selber machen

Dienstag, 8. Januar 2019

Im letzten Jahr habe ich angefangen, selbst Joghurt zuzubereiten. Oder naja, zubereiten zu lassen, denn der eigene Aufwand ist doch – angenehmerweise – sehr gering. Darauf kam ich, nachdem mir Vera 'kaffeebeimir' Bunse wärmstens die Haushaltsgeräte von Lakeland empfohlen hatte und mir dort in einer Angebots-Aktion zwei Joghurtbereiter auffielen.

Einer davon ist für mehrere kleine Gläschen, der andere für einen Literbehälter. Ich entschied mich für die Version mit dem Literbehälter, weil ich dann weniger zu spülen habe. Rund 20 € kostete das Gerät (plus Versand); zum Ausprobieren also nicht zu teuer. (mehr …)


Jahresrückblick 2018

Montag, 31. Dezember 2018

Was für ein Jahr. Was für ein Jahr!

OK, der Reihe nach. Zunächst mal: Was von meinen Vorhaben für 2018 übrig geblieben ist:

Ich hatte ja angefangen, analoge Dias und Negative zu scannen und auf meiner Piwigo-Instanz zu veröffentlichen, teilweise allerdings eingeschränkt, weil Persönlichkeitsrechte und so. Ich habe weniger geschafft als vorgesehen, bin derzeit aber immerhin beim Jahr 2001 (angefangen bei März 1982, gescannt bereits bis nach 2003 hinein). Die wichtigste Erkenntnis: Der gekaufte Scanner ist … nett für den Anfang, aber von der Qualität her nur suboptimal, und ich muß viel nacharbeiten. Auf meiner Wunschliste steht ein besserer Nachfolger, der aber neu etwa um 220 € kostet. (mehr …)