Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Alltag'

Lobby-Arbeit der Kuhmilch-Industrie

Mittwoch, 3. August 2022

Beim Einkauf sehe ich regelmäßig eine Sache auf meinen Kassenzetteln, da verläßt mich die Logik. Na gut, es ist ja auch nicht logisch, sondern von der Kuhmilch-Lobby durchgesetzt: nämlich der Mehrwertsteuer-Satz von 19 % auf vegane Getränke, und noch so ein paar von dieser Lobby durchgesetzte Unlogiken.

Pflanzenmilch darf ja schon – ebenfalls durch solche Lobby-Arbeit – nicht „Milch“ heißen. Sie wird meistens „-Drink“ genannt, also Haferdrink, Sojadrink, Mandeldrink usw. Angeblich wegen Verwechslungsgefahr. Mit einer Ausnahme: Kokosmilch. Vermutlich, weil's die schon lange gibt, sie aber nicht als vegane Kuhmilch-Alternative wahrgenommen wurde.

Aber was ich heute auf meinem Kassenzettel habe, sprengt die Logik mal so richtig. (mehr …)


Wie man eine Therme nicht auffüllt …

Montag, 11. April 2022

Meine Gas-Therme hat in den letzten Tagen ungewöhnlich viel Druck abgebaut, ergo Wasser verloren. Warum, weiß ich nicht. Aber unabhängig davon mußte ich natürlich Wasser auffüllen.

Also Schlauch an den Wasserhahn (Küche, Spüle) geklemmt, anderes Ende an das Ventil am Heizkörper in der Küche. Vorsichtig Wasser aufgedreht und Therme mit Wasser versorgt, bis der Druck wieder bei 1,5 war. Dann aber den Wasserhahn statt zu versehentlich noch weiter aufgedreht. Das hatte ich aber nicht sofort gemerkt, sondern erstmal das Ventil an der Heizung zugemacht. Dann erst fiel mir auf, daß die Druckanzeige an der Therme am Anschlag ist. 😨 (mehr …)


Zeitdilatation in der Küche

Donnerstag, 7. April 2022

Klingt ulkig, was? Nunja, ich hatte vor gut drei Stunden zwei Geräte mit Zeitanzeige gestartet: Den Brotbackautomaten und die Spülmaschine. Letztere allerdings ca. 11 Minuten nach dem Automaten plus drei Stunden Verzögerung. Ich hab hier nur eine 16A-Sicherung für die ganze Bude, und da müssen Geräte nicht parallel laufen, wenn es sich vermeiden läßt.

Im Backautomaten (dem alten LeCaf) habe ich ein Roggenbrot, das backe ich auf Programm „Vollkorn“. Dieses Programm soll laut Anzeige 3:20 Stunden brauchen, was üblicherweise auch hinkommt. Als ich die Spülmaschine mit der Zeitverzögerung startete, stand der Backautomat bei 3:09 Stunden. Allerdings kann ich die Startverzögerung an der Spülmaschine nur in vollen Stunden einstellen. Ich stellte sie also auf 3 Stunden Verzögerung ein; auf die letzten paar Minuten sollte es nicht mehr ankommen.

Nach etwas weniger als der Hälfte der Backzeit stellte ich fest, daß sich der Zeitabstand zwischen beiden Geräten verändert hatte. Statt 9 Minuten Differenz war es nur noch eine: Der Backautomat zeigte mir 1:28 h an, während die Spülmaschine bei 1:29 h stand. Nanü? (mehr …)


Aufkleber „Maske tragen bedeutet Solidarität“

Donnerstag, 24. März 2022

Ich hab dieser Tage mal ein bißchen Geld ausgegeben. Also, ähm, ja, da war dieser Tweet mit dieser Grafik, die nahezu danach verlangte, zum Aufkleber zu werden:


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Schwieriger Fall

Montag, 31. Januar 2022

Ich komme gerade von einem Augenarzttermin. Ich bin ein „schwieriger Fall“, sagt der Augenarzt. Mein Problem: Mit den neuen Gläsern (seit 23. Dezember) habe ich Schwierigkeiten am Monitor (TFT, 24"). Die Augen fühlen sich oft (anfangs: ständig) überanstrengt an, und wenn ich von einem Bereich des Bildschirms in einen anderen „springe“, muß ich mich kurz dran gewöhnen, obwohl es derselbe Bildschirm ist.

Die Ursache ist laut Arzt die Kombination aus „ich guck immer nur mit einem Auge“ und den stark unterschiedlichen Werten der Augen. Die optimale Lösung wäre eine Operation, die ich allerdings selbst bezahlen müßte. Das ist wie bei den Zähnen: Das beste bekommen nur die Reichen. Fällt für mich also weg.

Ja, meine Augen sind schon etwas eigen. Vor 20 Jahren war das noch lustiger, da hatte das rechte Auge etwa +1,5 Dioptrien und das linke war bei -3 oder so. Heute bin ich mit dem rechten auch im Minus, etwa bei -2,5, und das linke ist bei ca. -6,75. Und das andere Problem: Ja, meine Augen sind im Gehirn wohl nicht so wirklich gut koordiniert. Ich kann deswegen auch keine Stereogramme bzw. die darin verborgenen 3D-Bilder sehen. Führend ist dabei ausgerechnet das schlechtere linke Auge. Ich hatte den Eindruck, wenn der Augenarzt mehr Zeit gehabt hätte, hätte er das spannend gefunden. (mehr …)


Spaß mit Brotbacken, Teil 2

Donnerstag, 27. Januar 2022

Beim Pannenbrot im neuen Backautomaten ist mir noch 'ne Panne passiert, die mir jetzt erst aufgefallen ist.

Ich hatte danach die Mehlklumpen direkt aus der Backform in den Mülleimer entsorgt.

Vorletzte Nacht hab ich wieder gebacken, und irgendwas kam mir beim Einfüllen der Zutaten seltsam vor.

Das Brot war dann zwar teils gebacken, aber sehr klein, und bestand teilweise auch wieder aus Mehlklumpen. Und ich war echt ratlos, denn diesmal war kein Roggenmehl dabei gewesen.

Und jetzt lesen wir den zweiten Satz nochmal. (mehr …)


Pannenbrot, die zweite – und RIP, alter LeCaf

Freitag, 14. Januar 2022

Acht Tage und drei Brote ist es nun her, das Pannenbrot, bei dem wie durch Zauberhand das ganze Wasser aus dem Backautomaten verschwunden war und ich an meinem Erinnerungsvermögen zweifelte – hatte ich es vielleicht doch vergessen? Einen Tag nach jenem Blogartikel versuchte ich es mit einem Kokos-Weißbrot mit Vanillezucker, das ganz normal gebacken wurde. Und vor drei Tagen hatte ich dann dieses Dinkelbrot, das zwar gut schmeckte, aber absolut nicht aus der Backform rauskommen wollte, so daß ich es nur in Brocken rauspflücken konnte.

Ja, und heute früh habe ich wieder gebacken. Ein Roggenbrot mit Haferflocken sollte es werden. Geworden ist es, wie beim „Pannenbrot“ (erster Durchgang) ein gebackener Haufen Mehlmischung. Diesmal sind noch Spuren des zugegebenen Wassers zu sehen. (mehr …)


Pannenbrot

Donnerstag, 6. Januar 2022

Sowas ist mir auch noch nicht passiert. Seit Oktober letzten Jahres backe ich regelmäßig selbst Brot in einem alten Brotback-Automaten, und bis auf Kleinigkeiten hat das immer funktioniert. Aber was letzte Nacht passiert ist, war dann schon etwas sehr … eigen.

Ich hatte ein Brot mit diesen Zutaten angesetzt:

  • 450 g Roggenmehl, Type 997
  • 100 g Dinkelmehl, Type 630
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL brauner Zucker
  • 600 ml warmes Wasser

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Jahresrückblick 2021

Freitag, 31. Dezember 2021

Vor einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle „In einem Wort: UFF.“ Und ich schloß mit dem Fazit: „Dieses Jahr kann in die Tonne.“

Und dann kam 2021 und zeigte mir, daß das alles noch steigerungsfähig ist. Es wurde das Jahr des #IchKannNichtMehr.

Der 1. Januar begann damit, daß sich mein vorheriger Haupt-PC hier nicht mehr einschalten ließ. Ich tippe auf's Netzteil. Ich bin das ganze Jahr durch nicht dazu gekommen, das nachzusehen.

Januar und Februar waren vor allem fürchterlich kalt gewesen. Ich bekam die Wohnung nicht mehr wirklich warm, brauchte oft den Ölradiator als Ergänzung und saß meistens einfach frierend mit Strickjacke überm Hoodie am PC, Kapuze auf, um die Ohren warmzuhalten.

Anfang Januar kaufte ich mir endlich wieder ein gutes, hohes Stativ, und kurz darauf war dann endlich auch das Wäscheständer-Drama abgeschlossen.

Immerhin war mir dann – mit reichlich in die Nacht verschobenem Tagesrhythmus – gelegentlich danach, zum Fotografieren rauszugehen, also packte ich Drecksack, Kameratasche und Stativ in den Einkaufstrolly und zog los:

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Sooo müde …

Sonntag, 19. Dezember 2021

Ich bin sooo müde. Die Frage, wie man das alles aushalten soll, stellt sich gar nicht mehr. Das kann niemand mehr aushalten, der sich regelmäßig aus seriösen Quellen informiert.


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Drei Wahrheiten, eine Lüge

Mittwoch, 27. Oktober 2021

… ist ein „Spiel“, das derzeit auf Twitter umgeht. Und weil ich grade Abwechslung brauchen konnte, habe ich mich gestern mal daran beteiligt.

Das Spiel geht so: Man postet vier Behauptungen über sich selbst. Drei davon sind wahr, eine ist falsch. Und die Followerschaft darf raten, welche der Behauptungen die falsche, also die Lüge ist.

Meine Behauptungen waren: (mehr …)


Pleite

Dienstag, 3. August 2021

Nun ist es also soweit. Das, was ich seit Monaten fürchtete. Ich bin pleite. Jeweils rund 20 € sind noch im Geldbeutel, auf PayPal und auf meinem Bankkonto, und ich bin mit einer Monatsmiete im Rückstand.

Den Antrag auf Hartz IV habe ich am 19. Juli abends in den Hausbriefkasten des hiesigen ARGE eingeworfen. Ja, das war schon knapp, hatte aber mehrere Gründe gehabt. Der Hauptgrund war, was das ARGE von 2009 bis 2018 mit mir und meinem Leben angerichtet hatte. Das ist so ein bißchen wie … Du mußt in ein Haus gehen, in dem Du verprügelt wirst, um weiterleben zu dürfen (falls Du überlebst), aber wenn Du nicht reingehst, gehst Du auf jeden Fall drauf. Würdet Ihr immer wieder freimütig in dieses Haus gehen? (mehr …)


Ein Sonntag im Mai

Sonntag, 16. Mai 2021

Das klingt positiv, nicht wahr? Man denkt an Frühling, Zeit für sich und Freunde und/oder Familie, vielleicht was unternehmen …

Der Tag heute war nicht positiv. Der war für die Tonne.

Und das kam so: (mehr …)


Einfach und kompliziert

Sonntag, 28. März 2021

Schon während meiner Schulzeit fiel meinen Eltern wie auch den Lehrpersonen immer wieder – und für sie offenbar sehr irritierend – auf, daß ich eigentlich einfache Aufgaben oft sehr umständlich löste. Nicht falsch, aber eben umständlich und mit viel zu hohem und gar nicht vorgesehenem Aufwand. Diese Eigenschaft blieb mir leider treu und verschaffte mir und anderen während meines Lebens eine Menge Facepalms.

Als ich 14 war, wurde zum ersten Mal ganz offiziell mein IQ gemessen, und die zuständige Psychologin war halbwegs geschockt, als sie feststellte, daß die Kurve fast nicht mehr auf den vorgesehenen Papier-Bogen paßte. Das Ergebnis: 140. Es hieß damals, das könnte der Grund für das unnötig komplizierte Denken sein. Ob das heute noch so eingeschätzt würde, weiß ich nicht.

Da mir das Thema gerade unvorbereitet, aber durchaus willkommen, einen kleinen Hyperfokus angestoßen hat, wollte ich das mal ausführlicher zeigen, was in so einem Fall – Aufgabe einfach, aber Lösung erstmal viel zu kompliziert – bei mir abläuft. (mehr …)


Jahresrückblick 2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020

In einem Wort: UFF.

OK, ich mach das ja üblicherweise etwas ausführlicher 😁, so here we go:

2020 fing erstmal so an, wie 2019 aufgehört hatte: Mit viel „geht nicht“ AKA exekutiver Dysfunktion.

Ende Januar entdeckte ich die App TooGoodToGo. Obwohl ich gehofft hatte, darüber vor allem Obst und Gemüse günstig zu bekommen, blieb es in den ersten knapp drei Monaten zunächst bei Backwaren; Obst und Gemüse wurde nur wenig angeboten und war dann schneller ausverkauft, als ich am Smartphone wischen und klicken konnte. Damit änderten sich meine Frühstücks-Gewohnheiten: Statt Müsli habe ich nun meistens (aufgebackene) Brötchen oder Brot. Und damit konnte ich auch endlich die von meiner Mutter geerbten Marmeladen und Gelees verwerten, die in der Küche ein ganzes Regal belegten. (mehr …)