Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Archiv der Rubrik 'Alltag'

Plötzlich gehbehindert

Montag, 25. Februar 2019

So schnell kann's gehen. Heute Nachmittag wollte ich einen Spaziergang machen und ein bißchen fotografieren. Außerdem hoffte ich, daß sich meine verspannten Muskeln ein bißchen lockern, wenn ich mich bewege. Aber ich kam nicht weit. Ich war nach einem Rundgang um den Fürstenplatz durch die Hüttenstraße gelaufen und gerade dabei, die Ampeln zum Ernst-Reuter-Platz zu überqueren, da tat mir plötzlich ganz fürchterlich etwas „hinter“ dem und leicht oberhalb des linken Knies weh. Weitergehen war nicht drin.

Zum Glück ist das nicht weit von der Hausarztpraxis in der Hüttenstraße entfernt, zu der ich sonst gehe, wenn ich erkältet bin, oder auch, als ich vor ein paar Jahren die schlimme und immer wiederkehrende Gastritis gehabt hatte. Das waren vielleicht … 30 Meter? Oder 40? Du glaubst gar nicht, wie weit so eine Strecke sein kann, wenn ein Bein bei jedem Auftreten aufbrüllt und Dir damit deutlichst erklärt, daß Du das gefälligst bleiben lassen sollst. Eine Passantin hatte mich aufstöhnen gehört und bot mir ihren Arm zum Draufstützen an. Allerdings hatte ich den Eindruck, daß ich mich da besser nicht richtig draufstütze, weil sie mein Gewicht gar nicht halten konnte. (mehr …)


Vorhaben für 2019

Sonntag, 3. Februar 2019

Das Jahr ist nun schon etwas mehr als einen Monat alt, also wird es höchste Zeit, mal zusammenzutragen, was ich damit bzw. mit dem Rest anfangen will. 🙂

Die Kälte, die in diese undichte Wohnung überall hereinkriecht, ist leider ein Faktor, der mich ganz schön lahmlegen kann. Ich kann Kälte überhaupt nicht ab. Sie gehört zu den „Inputs“, die ich – wie Lärm oder die Anwesenheit vieler Menschen – überhaupt nicht ausblenden kann und die mir Ressourcen nehmen, ohne daß ich von mir aus etwas dagegen tun kann. Damit habe ich dann schonmal den Januar „verbra(u)cht“.

Aber schauen wir nach vorn, was alles ansteht: (mehr …)


Joghurt selber machen

Dienstag, 8. Januar 2019

Im letzten Jahr habe ich angefangen, selbst Joghurt zuzubereiten. Oder naja, zubereiten zu lassen, denn der eigene Aufwand ist doch – angenehmerweise – sehr gering. Darauf kam ich, nachdem mir Vera 'kaffeebeimir' Bunse wärmstens die Haushaltsgeräte von Lakeland empfohlen hatte und mir dort in einer Angebots-Aktion zwei Joghurtbereiter auffielen.

Einer davon ist für mehrere kleine Gläschen, der andere für einen Literbehälter. Ich entschied mich für die Version mit dem Literbehälter, weil ich dann weniger zu spülen habe. Rund 20 € kostete das Gerät (plus Versand); zum Ausprobieren also nicht zu teuer. (mehr …)


Jahresrückblick 2018

Montag, 31. Dezember 2018

Was für ein Jahr. Was für ein Jahr!

OK, der Reihe nach. Zunächst mal: Was von meinen Vorhaben für 2018 übrig geblieben ist:

Ich hatte ja angefangen, analoge Dias und Negative zu scannen und auf meiner Piwigo-Instanz zu veröffentlichen, teilweise allerdings eingeschränkt, weil Persönlichkeitsrechte und so. Ich habe weniger geschafft als vorgesehen, bin derzeit aber immerhin beim Jahr 2001 (angefangen bei März 1982, gescannt bereits bis nach 2003 hinein). Die wichtigste Erkenntnis: Der gekaufte Scanner ist … nett für den Anfang, aber von der Qualität her nur suboptimal, und ich muß viel nacharbeiten. Auf meiner Wunschliste steht ein besserer Nachfolger, der aber neu etwa um 220 € kostet. (mehr …)


Winds of Change

Freitag, 20. Juli 2018

Daß sich in diesem Jahr für mich einiges ändern wird, wußte ich schon. Wie massiv, kommt jetzt erst heraus. Der Preis dafür war allerdings hoch …

Was bisher geschah

Im März, bei den Chemnitzer Linux-Tagen, wurde ich mehrfach zur Bewerbung aufgefordert, trotz diverser Einschränkungen und, wie es bei Arbeitsmarkt-Leuten heißt, „Vermittlungshemmnissen“. Direkt danach kam jedoch das ARGE und machte mal wieder Streß: Ich wurde zum Gefährder erklärt und bekam Hausverbot. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung folgte, und ich wurde zu einer Beschuldigtenvernehmung vorgeladen. Nach Benrath übrigens, obwohl hier ganz in der Nähe eine Polizeistation ist. Der Polizeibeamtin legte ich eine 30seitige Erklärung vor, was ARGE und faschistisches Repressionsamt schon so alles mit mir angestellt haben und daß Meltdowns ab einer gewissen Grenze bei mir schon seit der Schulzeit zu „Gefährdungen“ führen – man es aber wirklich nicht darauf ankommen lassen muß. Lustiger Effekt am Rande: Ihr geschocktes Gesicht, als ich sagte, daß der mündliche Vortrag dieser Erklärung eine gute Stunde dauern würde, ob sie denn so viel Zeit habe? „Äh … NEIN!“ 😉 (mehr …)


Kritische Masse

Freitag, 2. Februar 2018

In diesem Fall ging es um iranische Frauen, die in aller Öffentlichkeit ihren Hijab auf einen Stock oder Ast hängen und sich damit demonstrativ auf erhöhte Positionen stellen, zum Beispiel auf Verteilerkästen. Die entsprechenden Bilder liefen in den letzten Tagen über Twitter. Das Problem ist aber grundsätzlicherer Art. (mehr …)


Vorhaben für 2018

Montag, 8. Januar 2018

Nachdem das erste Jahr ohne Depressionen – der kurzfristig durch ein Medikament hervorgerufene akute Schub zählt nicht – herum ist, könnte ich theoretisch jetzt eine ganze Menge Dinge tun. Aber wie schon im Jahresrückblick erwähnt, liegt da noch so viel Übriggebliebenes aus den verlorenen 15 Jahren an, und Neues kommt ja auch ständig wieder dazu. Das zu ordnen und zu strukturieren ist gar nicht so einfach – schon gar nicht für einen Singletasker. Das Motto des Jahres war denn auch: „MAN KOMMT JA ZU NIX!“

Heißt: Ja, natürlich habe ich Dinge vor. Ziemlich viele sogar bzw. ziemlich zeitaufwendige. Aber ich habe nicht vor, mich dafür zu geißeln, wenn was nicht klappt. Düsseldorfer Repressionsämter, Euch schau ich an: Ihr schuldet mir immer noch was. (mehr …)


Verleser 2017

Mittwoch, 3. Januar 2018

Mal noch ein Jahresrückblick der anderen Art: Ich habe mir ab Januar 2017 die Mühe gemacht, alle (OK, fast alle) Verleser, die mir so passierten, in eine Textdatei zu notieren. Nicht ganz wach gewesen, nur halb draufgeguckt, nicht richtig aufgepaßt, fehlgeleitete Mustererkennung und was es noch alles für Gründe geben mag, in Wörter etwas anderes hineinzulesen, als da eigentlich steht. Das passierte mir übrigens gelegentlich sogar bei eigenen Artikeln 😉

Damit Ihr auch was zum Lachen habt: (mehr …)


Jahresrückblick 2017

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ja, und da war's auch schon wieder rum. Wie auch Ende des davorliegenden Jahres (OK, eigentlich schon im Januar 2017) gibt es auch diesmal wieder einen persönlichen Jahresrückblick. Der beginnt natürlich wieder mit einer Rekapitulation der Vorhaben für 2017: (mehr …)


DPD und die Zustellzeiten

Montag, 18. Dezember 2017

Ich erwartete heute ein Paket. Gesendet worden war es mit DPD (war nicht meine Wahl, sondern die des Absenders). In diesem Paket: Versandkartons, die ich eigentlich heute noch benötigte.

DPD schickte mir sogar schon vor drei Tagen eine Zustellbenachrichtigung per Mail, die mich auf ihre Website leitete; es hieß, am Tag der Zustellung solle ich da die Zustellzeit erfahren. Dort stand um ca. 12:30 Uhr zunächst: „Das Paket ist in Zustellung und wird heute zwischen 13:45 und 14:45 Uhr zugestellt.“ Oh, wie praktisch, dachte ich, das paßt doch genau, dann hab ich noch genug Zeit, den Artikel zu verpacken und zusammen mit zwei anderen runter zum DHL-Shop zu bringen, der bis 18:30 Uhr offen hat. Soviel zur Theorie. (mehr …)


Singletasking

Sonntag, 19. November 2017

Gestern merkte ich es mal wieder deutlich. Nicht nur, wie mich ein Problem oder eine Aufgabe vereinnahmen kann (siehe Hyperfokus), sondern auch, welche Probleme damit einhergehen. Ich meine, es war ganda, die den Begriff mal im Zusammenhang mit Autismus in meine Timeline warf und mich damit auf eine neue Spur auf der Suche nach Selbsterkenntnis brachte: Singletasking. Ja, das beschreibt es glaub ich ganz gut.

Warum kann ich nicht zwischen Aufgaben „springen“? Warum ist es so schwer, in eine Aufgabe, die ich gerade nicht weitermachen kann, später wieder „reinzukommen“? Warum vergesse ich Aufgaben so leicht, wenn ich gerade in eine Sache vertieft bin? Singletasking. Das scheint mir die Antwort zu sein. (mehr …)


Bad Gateway

Mittwoch, 15. November 2017

… oder warum ich kein Gateway bei Kommunikationsproblemen zwischen anderen Leuten sein kann und will. Aus aktuellem Anlaß, aber nicht nur wegen diesem.

In früheren Jahren ging ich naiverweise davon aus, daß Menschen, mit denen ich mich verstehe, sich auch untereinander verstehen müßten. OK, den Fehler habe ich mittlerweile eingesehen. Das kann schon deshalb nicht funktionieren, weil mein Umfeld aus sehr vielen verschiedenen Individualisten besteht, aus Querdenkern, „anders seienden“ Menschen, schrägen Vögeln usw. Das kann gutgehen, wenn sie aufeinandertreffen. Muß aber nicht.

Nur: Wenn es nicht klappt, wenn vor allem die Kommunikation zwischen ihnen nicht funktioniert, erlebe ich immer wieder, daß sich beide Personen an mich wenden, weil ich die jeweils andere Person ja kenne, und mir ihr Leid klagen. (mehr …)


Heiliger Bürokratius

Freitag, 10. November 2017

Der Heilige Bürokratius wird mal wieder angebetet. Diesmal, indem meine Krankenkasse überzahlte Beiträge, die vom ARGE geleistet wurden, an mich ausbezahlen muß, obwohl das einen bürokratischen Wust hinter sich herzieht, statt das Geld direkt ans ARGE zurückzubezahlen, wo es doch herkam.

Also: Ich erhielt heute einen Anruf meiner Krankenkasse, und sie hatten mir deswegen auch schon geschrieben, weil sie meine Bankverbindung haben wollten. Der Punkt ist nämlich, daß 2015 wohl irgendwie die Beiträge reduziert wurden und das ARGE außerdem letztens eine Nachzahlung für November 2015 einbezahlt hat. Und jetzt haben sie zu viel Geld von mir. Sagen sie.

Das ARGE hatte ja „schon“ Anfang Oktober die Nachzahlung für November 2015 geleistet, obwohl bereits im Februar dieses Jahres festgestellt wurde, daß sie mir dieses Geld schulden – und auch erst, nachdem meine Anwältin, wie sie es ausdrückte, „pampig“ geworden war. Diese Zahlungsverpflichtung des ARGE stammte noch von dessen Zwangsverrentungsversuch, weil es vorher ja „leider, leider“ nicht geklappt hatte, mich mit dem Versuch einer Erpressung zu einer Straftat zu erledigen. Es hat ja auch nur 1,5 Jahre gedauert, bis das mit der Zwangsverrentung gerichtlich geklärt war. (mehr …)


eBay: Verkaufsgebühren auf Versandkosten?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Ich sehe auf eBay immer mal wieder Angebote, auf denen behauptet wird, eBay nehme seit 2015 die 10 % Verkaufsgebühren auch für die Versandkosten. Das behaupten sowohl private als auch gewerbliche Verkäufer, und sowohl solche, die „kostenlosen Versand“ anbieten als auch solche, die separate Versandkosten ausweisen. Kurz: Das ist in keinem Fall korrekt.

Die Langversion:

Zum einen: Natürlich kann eBay bei einem Angebot mit „kostenlosem Versand“ die Versandkosten nicht bei der Berechnung der Verkaufsgebühren herausnehmen. Ein Computer kann sich nicht denken, wie hoch der Versandkostenanteil wohl sein mag. Wer also auf diese Art anbietet, muß in den sauren Apfel beißen und bekommt die Verkaufsgebühr vom Gesamtpreis incl. seiner einberechneten Versandkosten berechnet. Da muß man halt entsprechend den Preis ansetzen. Das sollte aber eigentlich klar sein. (mehr …)


Cafés früher und heute

Mittwoch, 20. September 2017

Früher war – nein, nicht alles besser. Aber es gibt eine Sache, die mochte ich früher viel lieber als heutzutage, und das sind Cafés.

Das klassische Café war ein ruhiger Ort. Unterhalten wurde sich leise, gedämpft; wer laut(er) wurde, mußte schon mit mißbilligenden Blicken rechnen. Mindestens. Im Hintergrund lief, wenn überhaupt, sehr dezente klassische oder Klaviermusik. Man konnte auf seinen Kaffee oder auch auf den Cappuccino richtige Sahne haben; Milchschaum wurde, wenn denn mal gewünscht, „hinten“ in der Küche produziert. Und die Preise waren sicher nicht billig, aber durchaus moderat.

Und heute? (mehr …)