Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Alltag'

Cafés früher und heute

Mittwoch, 20. September 2017

Früher war – nein, nicht alles besser. Aber es gibt eine Sache, die mochte ich früher viel lieber als heutzutage, und das sind Cafés.

Das klassische Café war ein ruhiger Ort. Unterhalten wurde sich leise, gedämpft; wer laut(er) wurde, mußte schon mit mißbilligenden Blicken rechnen. Mindestens. Im Hintergrund lief, wenn überhaupt, sehr dezente klassische oder Klaviermusik. Man konnte auf seinen Kaffee oder auch auf den Cappuccino richtige Sahne haben; Milchschaum wurde, wenn denn mal gewünscht, „hinten“ in der Küche produziert. Und die Preise waren sicher nicht billig, aber durchaus moderat.

Und heute? (mehr …)


So nicht, GLS-Bank!

Dienstag, 29. August 2017

Während der „Aufräumarbeiten“ nach dem Existenzvernichtungsversuch des ARGE von 2014 mußte ich feststellen, daß mir mein Konto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, ähm, abhanden gekommen war und man dort auch nicht sonderlich große Lust gehabt hatte, mir mal eben ein neues zu bauen. Daher wechselte ich – nicht nur, aber auch wegen der geringeren Gebühren – zur GLS-Bank. Nach außen schien da auch immer alles perfekt zu laufen. Nun ja, bis auf ein paar, ähm, Kleinigkeiten.

So geschah es, daß mir das Inkasso-Büro der Rheinbahn im Sommer 2015 rund 400 € wegen einer Altschuld (Existenzvernichtungsversuch des anderen Repressionsamtes von 2002) von diesem Konto wegpfänden konnte, obwohl ich es von vornherein als Pfändungsschutzkonto hatte einrichten lassen. Ich ließ mich, obwohl mich der Verlust doch recht hart erwischt hatte, mit der Behauptung einlullen, da sei wohl einfach was schiefgelaufen, und da könne man jetzt so gar nichts mehr machen. Daß ich da nicht nachhakte, hat die GLS dem akuten Depressionsschub zu verdanken, der diesem Diebstahl folgte.

Nun kam ein erneuter „Hammer“, und der ist jetzt ein klarer Grund, der GLS den Rücken zu kehren. (mehr …)


Fehlkauf im Doppelpack

Freitag, 7. Juli 2017

Irgendwann im Mai stellte ich fest, daß ich morgens immer häufiger mit Verspannungen aufwachte, die täglich stärker wurden, vor allem im Schulterbereich. Also informierte ich mich über Matratzen. Schon bei einem Vorab-Blick auf eBay wurde klar: Billig wird dat nich'.

Hier in der Nähe gibt es zwei Matratzengeschäfte, an derselben großen Kreuzung. Also schaute ich da mal rein und ließ mich beraten. In beiden war man unabhängig voneinander der festen Überzeugung, ich müsse eine Federkernmatratze mit Härtegrad 4 (H4) haben, weil das eben so sei, wenn man mehr als 100 kg auf die Waage bringt und keine 800 oder 1.000 € für eine gute Kaltschaum-Matratze ausgeben kann. Meine bisherige Matratze ist aus Kaltschaum und hat Härtegrad 3 (H3), ich habe sie seit Dezember 2011 – offiziell sollte sie zehn Jahre lang halten. Gekostet hatte sie allerdings nur rund 300 €.

Die empfohlenen Federkernmatratzen gibt es allerdings auch nicht für (offiziell) unter 500 €. Nun war guter Rat teuer.

Spoiler: Er sollte noch viel teurer werden … (mehr …)


Feuer durch Gasbrenner

Donnerstag, 15. Juni 2017

Die Meldungen im Polizeiticker häufen sich: Hecken, aber auch ganze Gebäude geraten in Brand, weil Menschen an heißen und trockenen Tagen mit Gasbrennern hantieren, um insbesondere Unkraut, Moose etc. wegzubrennen, und dabei nicht aufpassen. Offenbar muß da mal deutlicher gewarnt werden.

Beispiele:

(mehr …)


Nächtlicher Brillen-Hack

Mittwoch, 8. Februar 2017

Das Folgende ist nicht von mir, sondern wurde gerade in einem IRC-Channel berichtet. Ich darf zitieren, aber nicht den Urheber nennen 😉

Gegeben waren eine Brille, bei der ein Brillenglas rausgefallen war, der dazugehörige brillentragende (und diese auch wirklich benötigende) Mensch, der derzeit zu erkältet ist, um morgen einfach mal zum Optiker zu gehen, und eine Weinflasche. (mehr …)


Autofahrer-Frechheit

Mittwoch, 1. Februar 2017

Biene (München) berichtete vorhin auf GNUsocial von einem Vorfall, der mir mal wieder den Mund offen stehen ließ. Ich zitiere das hier ohne Links, denn auf GNUsocial bleiben Einträge nicht ewig stehen, sondern werden nach einiger Zeit aus der Datenbank gelöscht, so daß die Links danach ins Leere gehen.

Ha! Heute habe ich gegen einen Autofahrer gewonnen, der mir auf dem Radweg (!!!) entgegen kam \o/. Ich war schonmal in ner ähnlichen Situation, da wär ich beinahe verprügelt worden.

Daß Autofahrer auf Radwegen parken, ist ja leider nichts Neues. Auf dem Gehsteig hab ich hier in Düsseldorf an der Kreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße auch schon einen herumfahren sehen – und mußte mich dumm anmachen lassen, als ich den Fahrer bat, auf die Fahrbahn zu fahren. Aber Bienes Erlebnis schlägt echt alles: (mehr …)


Vorhaben für 2017

Montag, 30. Januar 2017

Na sowas: Ich war noch nicht einmal dazu gekommen, den geplanten Artikel über meine Vorhaben für 2017 zu schreiben – da ist schon fast der Januar rum. Aaaaber jetzt.

Damit verbunden ist auch ein Rückblick darauf, was aus meinen Vorhaben für 2016 geworden ist, denn daraus ergibt sich teilweise, was dieses Jahr (immer noch, wieder, weiterhin) ansteht. (mehr …)


Sprengt die Vorurteile!

Montag, 30. Januar 2017

Via Twitter wurde ich darauf aufmerksam, daß die Betreiberin von Wheelies Bloggeblubber zu einer Blogparade: Sprengt die Vorurteile! aufgerufen hat. Es heißt dort:

Was sind für euch Vorurteile? Wurdet ihr damit schon selbst konfrontiert? Wenn ja, wie geht ihr damit um?

Wurde ich schon mit Vorurteilen konfrontiert? You bet. Wie ich damit jeweils umgehen kann, hängt von der Situation ab. Von denjenigen, welche die Vorurteile äußern und davon, wie und in welcher Form sie geäußert werden. Und natürlich davon, ob mich das Vorhandensein bzw. die Äußerung von Vorurteilen direkt in Schwierigkeiten bringt. (mehr …)


Jahresrückblick 2016

Sonntag, 1. Januar 2017

Auf Twitter überlegten einige Leute, ob man nicht ein T-Shirt „I survived 2016“ drucken sollte (sucht mal nach „survived 2016 t-shirt“, da kommt einiges – und es gibt sogar schon Angebote). Doch, das trifft es.

2016, das war das Jahr, in welchem besonders viele Prominente starben – Muhammad Ali, Prince, Leonard Cohen, Umberto Eco, Hans-Dietrich Genscher, Götz George, Greg Lake, Peter Lustig, Elie Wiesel, Carrie Fisher – um nur einige zu nennen. Schon deshalb scheint so ein T-Shirt angemessen. Und in meinem privaten Umfeld hätte Alex Schestag dieses T-Shirt ganz besonders verdient. Buchstäblich. Und meine Situation ist ja auch immer noch prekär. Aber der Reihe nach: (mehr …)


Systemupdate in Blau

Mittwoch, 16. November 2016

SMS von Blau vom 8. November:

Wichtige Neuerungen bei Blau: Lieber Kunde, wir verbessern uns und unsere Services ständig. Deswegen führen wir in den nächsten Tagen eine Systemaktualisierung durch. Was bedeutet das für Sie? Danach steht Ihnen ein neuer, verbesserter Mein Blau Bereich und eine noch übersichtlicherere Mein Blau App zur Verfügung. Weitere Infos gibt's kurz vor der Aktualisierung per SMS. Viele Grüße, Ihr Blau Team

SMS von Blau vom 14. November, 12:55 Uhr:

Lieber Kunde, die Systemaktualisierung hat begonnen. Morgen im Laufe des Tages wird diese beendet sein. Währenddessen kann es kurzzeitig zu technischen Störungen kommen. Nach der Systemaktualisierung erhalten Sie eine Bestätigungs-SMS. Bitte starten Sie dann Ihr Handy neu. Vielen Dank, Ihr Blau Team

(mehr …)


Ressourcen

Freitag, 4. November 2016

Der SackOhneSenf schrieb als Kommentar unter der vorletzten wöchentlichen Linksammlung:

Gerade weil die Idee nicht neu ist, habe ich mich stark gewundert. Das Zeit Argument kann ich auch nur sehr bedingt verstehen.

(Kurz: Es ging darum, warum ich eine schon länger existierende Idee für eine Software nicht umsetzen kann, obwohl ich durchaus über die dafür notwendigen Kenntnisse verfüge.)

Ja, das mit den Ressourcen. Der Zeit. Den Löffeln. Vielleicht sollte ich dazu doch mal ein paar Zeilen schreiben, warum ich immer mal wieder so ausgebrannt bin. (mehr …)


Überforderung #wasihrnichtseht

Freitag, 16. September 2016

Es ist wieder passiert. Ermutigt dadurch, daß ich nach meiner Teilnahme am Bundesparteitag 16.2 in Wolfenbüttel keinerlei Nachwirkungen hatte, mir nicht einmal der aktuelle Flow (eBay-Verkäufe) abhanden gekommen war, war ich letztes Wochenende nach Berlin gefahren, um beim Wahlkampf der dortigen Piraten auszuhelfen. Und dann war das doch zu viel gewesen. Viel zu viel.

Dabei hätte ich es vorhersehen können: (mehr …)


Bemerkenswerter eBay-Kauf

Mittwoch, 7. September 2016

Klar, man kann bei eBay auch mal reinfallen. Aber diesmal hatte ich doch einen … ja, bemerkenswerten Kauf. Im Juli hatte ich mir ein paar günstige Film-DVDs geschossen, sozusagen als Wintervorrat. Zwei der Filme kamen dann nicht an, weil die Post sie verschlampt hat, aber das ist ein anderes Thema. Ein weiteres Filmangebot wurde allerdings nach meinem Kauf durch den Verkäufer am 21. Juli abgebrochen – ohne vorherige Kommunikation, ohne echte Begründung bzw. nur mit einer Standard-Begründung („Artikel nicht mehr vorrätig oder aus anderen Gründen nicht mehr lieferbar“).

Was macht man da? (mehr …)


Behörden-Gläubigkeit

Samstag, 3. September 2016

Gestern habe ich es mal wieder erlebt: Die Mehrheit der Gesellschaft ist so behörden-gläubig, daß jeder, der behauptet, eine Behörde mache etwas absichtlich falsch, erstmal ausgelacht oder zumindest nicht ernst genommen wird. Auch von anderen Behörden, übrigens.

Ich muß Euch da leider enttäuschen: Es gibt Behörden, die absichtlich, willentlich und wissentlich Recht brechen. Und weder die Mitarbeiter noch die Behördenleitungen werden dafür belangt, denn Ermittlungsbehörden schauen einfach weg. Unter den Täter-Behörden sind mindestens die faschistischen Repressionsämter AKA „Sozialämter“ und die Ämter für Repression, Grundrechtsentzug und Existenzvernichtung (ARGE), offiziell „Jobcenter“ genannt. Aber auch von Jugendämtern hörte ich schon entsprechende Geschichten aus erster Hand. Mal ein paar Beispiele: (mehr …)


Die mentale Einstellung von Langzeitarbeitslosen

Freitag, 22. Juli 2016

Diese Formulierung fiel mir gestern in einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Westpfalz auf. Darin wurde über die Vorstellung einer Studie zur Flüchtlingsthematik berichtet. Gegen Ende heißt es dort:

Insbesondere durch die fehlende berufliche Tätigkeit entstehen Leerräume und die Gefahr, dass Zuwanderer beispielsweise die mentale Einstellung von Langzeitarbeitslosen annehmen.

Ich wollte denn doch mal wissen, was es mit dieser „mentalen Einstellung von Langzeitarbeitslosen“ auf sich hat, und fragte bei der angegebenen Mailadresse nach: (mehr …)