Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Computer'

Python: (Fast) alles ist eine Liste

Samstag, 16. November 2019

„In Python ist alles eine Liste“, erklärte mir zu Beginn Bison aus dem Chaosdorf, als ich gerade anfing, Python zu lernen. An die Denkweise konnte ich mich gut gewöhnen. In den letzten Monaten ist sie mir allerdings in einem, ähm, speziellen Fall so richtig auf die Füße gefallen, und zwar im Zusammenhang mit Feldabfragen in MySQL. Heute habe ich endlich die Lösung gefunden.

Seit einiger Zeit bauen mir die Scripte aus meinem Projekt htmlglue meine statische Website zusammen. Dabei bekommt die Startseite jedes Mal ein anderes Zufallsfoto, dessen Daten aus der Datenbank meiner Media-Website gezogen werden; die Bilder selbst stehen natürlich nicht in der Datenbank, aber die Datenbank kennt den jeweiligen Pfad im Filesystem. Die Media-Website läuft unter Piwigo, und dessen Datenbank ist, wie üblich, in MySQL angelegt (ich verwende allerdings MariaDB). Und mit den zusätzlichen Informationen zu den Bildern hatte ich gelegentlich so ein kleines, größeres Problem. (mehr …)


Wordfence to fail2ban

Freitag, 1. November 2019

Das WordPress-Plugin Wordfence ist ein weit verbreitetes Sicherheits-Plugin, um WordPress und auch dessen Clone ClassicPress vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Leider hat es einen Nachteil: Es kann Zugriffe nur auf Webserver-Ebene blockieren. Das heißt, auch intensive Einbruchsversuche, aggressives Crawling, oder sogar Versuche, angreifbare Plugins oder Themes etc. zu finden, hämmern trotzdem unter Umständen stunden- bis tagelang auf den Webserver ein. Und diese Angreifer können wirklich sehr aggressiv und ausdauernd sein.

Man könnte nun nach einer Mail von Wordfence, daß da mal wieder ein Host keine Ruhe gibt, diesen Host in die Firewall eintackern. Diese Einträge müßte man dann aber ständig nachhalten, denn irgendwann hören die Angriffe von einem bestimmten Host ja auch mal wieder auf, und die Firewall-Einträge möchte man ja eher knapp halten, damit die Überprüfung bei jedem Zugriff von außen nicht zu lange dauert. (mehr …)


Öffentlicher Dienst und IT

Dienstag, 29. Oktober 2019

Ich hab jetzt länger nix von mir hören, also, ähm, lesen lassen, weil's mir echt nicht gut ging. Aber grad hab ich was gelesen, da muß ich doch mal ein bißchen was drüber loswerden. Und zwar schreibt der Tagesspiegel: Experten warnten schon 2017: IT-Katastrophe am Berliner Kammergericht kam mit Ansage. Aua. Aua. AUA! Auhauerha!

Also erstmal: Die Software war gnadenlos veraltet. Ich meine, Windows 95!? Echt jetzt?

Mir scheint es außerdem, daß es (was mich aus meiner eigenen Erfahrung im öffentlichen Dienst jetzt so gar nicht wundern würde) keinerlei Schulungen des Personals zum Thema Datenschutz gab. Bei einem Gericht müßte da eigentlich jede Person, vom Richter bis zur Tippse, immer auf dem aktuellen Stand sein. Auch was IT-Sicherheit angeht, von Paßwörtern bis zum Transport von Daten; gerade, wenn auch zu Hause gearbeitet wird. (mehr …)


Von Debian nach Devuan

Samstag, 31. August 2019

Lange geplant, endlich in Angriff genommen: Mein Wechsel von Debian zu Devuan. Versuchsweise habe ich natürlich erstmal mein Notebook, das Thinkpad R61, migriert, um zu sehen, wo ich auf Schwierigkeiten stoßen könnte, wenn ich den Desktop migriere. Und ein V-Server eines Vereins steht auch noch an. Alle drei Rechner gehen von Debian Jessie aus.

Zunächst habe ich die vorhandene Installation auf dem Thinkpad nochmal aus Debian heraus aktualisiert, weil ich da schon länger nichts mehr dran gemacht hatte. Also, „schon länger“ wie in „mehrere Monate“. Dann ging es richtig los. Um keinen zu großen Versionssprung zu machen, habe ich zunächst die Paketquellen von Devuan Jessie gewählt, das ist sozusagen deren Null-Version oder auch oldstable. Ich ging nach dieser Anleitung vor: Migrate to Devuan Jessie. Erst später stellte ich fest, daß ich auch direkt zu Devuan ASCII hätte migrieren können, aber ich glaube, mit dem Umweg über die Jessie-Version von Devuan war es sicherer. (mehr …)


systemd pfuscht ins Routing

Freitag, 17. Mai 2019

Ich wollte nie systemd auf meinem Server (oder sonstwo drauf) haben. Nun habe ich es seit dem letzten Distri-Update (auf Stretch bzw. Debian 9) doch drauf, trotz Pinning, also gegen meinen erklärten Willen. Bisher ging das gut, aber wie ich auch von anderen immer wieder lese, ist es nur eine Frage der Zeit, bis systemd Probleme macht. Heute war ich dran. Und ich hatte mal wieder 'ne sehr flache Lernkurve …

Dieser Tage kam ein Kernel-Update und ein Update auf intel-microcode, und ich hatte auch vorher schon einige Kernel-Updates gesehen, aber immer den nötigen Reboot verpeilt. Deshalb ist es durchaus möglich, daß mir dieses Problem schon früher hätte auffallen können, wenn ich denn rebootet hätte. Die Ursache war allerdings nicht der Kernel selbst, der war quasi nur Ausführender.

Nachdem ich dann heute endlich rebootet hatte, hatte ich plötzlich scheinbar ein Problem auf meinem lokalen PC. Dieser ist zwar per OpenVPN mit dem Server verbunden, trotzdem erschien es mir erst einmal unlogisch, daß ich hier ein Problem haben sollte, nachdem der Server rebootet hat. Daher suchte ich natürlich auch erst einmal lokal nach der Ursache. (mehr …)


Firefox und das Caching

Freitag, 19. April 2019

Ach Firefox, Du übertreibst es manchmal echt mit dem Caching.

Ich hatte mir letztens für meine neuen beruflichen Pläne eine separate Domain gebucht und dafür natürlich auch den Server vorbereitet, also Mail (postfix) und Web (nginx). Ich war mir nur noch nicht mit mir einig gewesen, was ich da auf die Website draufsetzen sollte, also eine statische Website oder ein Blog oder vielleicht was ganz anderes?

Zunächst einmal rief ich aber mit dem Browser die Domain auf, um zu sehen, ob sie überhaupt sicher erreichbar ist. Ich hatte eine index.html draufgesetzt mit „Nothing here yet“ drin. Statt auf der neuen Domain landete ich jedoch auf meiner statischen Website. Huch? (mehr …)


Spaß mit GPS

Samstag, 16. Februar 2019

Am 16. Januar kam mein „neuer“ (gebrauchter) GPS-Empfänger für die Canon EOS 750D an. Freude! Das Teil, das auf den Blitzschuh gesteckt wird, sollte mir nicht nur zukünftig alle Fotos geotaggen, sofern ich im Freien bin, sondern auch gleich noch die Uhr der Kamera nachstellen. Vor allem das automatische Geotagging wird mir in Zukunft eine Menge Arbeit ersparen und zugleich vermutlich genauere Daten liefern, als wenn ich das im Nachhinein mühsam über das OpenStreetMap-Plugin von Piwigo versuche. Das Gerät mit der Bezeichnung Canon GP-E2 ist gar nicht so einfach zu bekommen, was mich etwas wundert. Sind die Leute denn nicht daran interessiert, im Nachhinein zu wissen, wo genau eine bestimmte Aufnahme gemacht wurde? Lieber Rätselraten? Ich weiß ja nicht.

Routen aufzeichnen kann das Gerät zwar auch noch, aber abgerufen werden können diese Daten dann nur mit einer Windows-Software. Ich probiere gar nicht erst aus, ob die unter wine laufen würde. Denn wenn ich Routen haben will, kann ich dafür einfacher das Smartphone nehmen. Mir kommt es aber ausschließlich auf die Koordinaten in den EXIF-Daten an. (mehr …)


Spaß mit Enigmail

Sonntag, 27. Januar 2019

Status: Debian Jessie (bin am Desktop noch nicht zum Dist-Upgrade gekommen).

Gestern abend vorm Ausschalten:

root@seerose:~# apt-get update

root@seerose:~# apt-get upgrade

Dabei werden Pakete zurückgehalten, unter anderem thunderbird und icedove. Ich ging von einem Paketkonflikt zwischen den beiden aus und machte

root@seerose:~# apt-get install thunderbird

lightning wurde automatisch mitinstalliert, das brauche ich aber nicht: (mehr …)


Gespielt: Rusty Lake Cube Escape – Paradox (Teil 1)

Sonntag, 30. September 2018

Neben Wimmelbildspielen (Hidden Object Games) gehören Escape-Spiele zu meinen bevorzugten Ablenkungsmöglichkeiten vom Alltag. Die „Cube Escape“-Serie von Rusty Lake gehört dabei derzeit zu meinen Favoriten.

Zunächst einmal: Was sind Escape-Spiele? Englisch „to escape“ heißt entkommen, und das ist denn auch das Ziel eines solchen Spiels. Man muß aus einem Raum oder einem Gebäude, manchmal sogar aus einem ganzen Komplex entkommen, in welchem man eingesperrt ist. Es gibt entweder erstmal gar keine Tür oder sie ist verschlossen. Um freizukommen, muß man den Raum bzw. die Räume nach Werkzeugen und anderen Gegenständen durchsuchen und Rätsel lösen. Üblicherweise werden sie aus der „first person“-Sicht des Protagonisten gespielt, das heißt, man sieht die Figur selbst nicht (oder nur, wenn sie in einen Spiegel schaut), sondern sieht direkt mit ihren Augen. (mehr …)


12.000mal von analog nach digital

Mittwoch, 4. April 2018

Mir war von Anfang an klar, daß es ein Mammut-Projekt wird, meine analogen Fotos (bzw. Negative) und Dias zu digitalisieren, zu beschriften, teils überhaupt erst wieder zeitlich einzuordnen und bei möglichst vielen davon die möglichst genaue geografische Position festzustellen. Im Januar leistete ich mir endlich einen Dia- und Filmscanner, um das Mammut-Projekt wenigstens mal anfangen zu können, und zwar einen Reflecta X7-Scan für 115,00 €. Der Scanner ist ein Stand-Alone-Gerät, benötigt also keinen Treiber, sondern arbeitet völlig ohne PC. Gespeichert werden die Scans als JPG auf einer SD-Karte, die nicht zum Lieferumfang gehört; ich hatte aber hier noch eine mit 32 GB Speicherkapazität übrig. Die SD-Karte kann man dann über USB mounten oder direkt am PC einstecken.

Ich hatte im Januar bei eBay einen Filmscanner bis 120,00 € gesucht, und dieses Gerät war zu dem Zeitpunkt eines der wenigen, die in dieser Preisklasse mehr als 1.800 dpi liefern. Das klingt viel; allerdings reden wir hier von Vorlagen in der Größe 24 x 36 mm bzw. bei den Pocket-Filmen sogar nur 6 x 9 mm. Das sind hier also meine ersten Erfahrungen nach dem Scannen und Bearbeiten von rund 1.000 Pocket-Negativen, 2.500 Dias und einigen Kleinbild-Negativ-Filmen. (mehr …)


PC-Reinigung

Montag, 29. Januar 2018

Nachdem ich gestern auf Twitter geschrieben hatte, daß ich einen PC „entnikotinisiert“ habe, fragte @ShySmurf nach, was ich dafür benutzt habe:

Das kommt immer drauf an, welcher Verschmutzungsgrad vorliegt. Die häufigsten Verschmutzungen, denen ich bislang begegnet bin, sind: (mehr …)


Vorhaben für 2018

Montag, 8. Januar 2018

Nachdem das erste Jahr ohne Depressionen – der kurzfristig durch ein Medikament hervorgerufene akute Schub zählt nicht – herum ist, könnte ich theoretisch jetzt eine ganze Menge Dinge tun. Aber wie schon im Jahresrückblick erwähnt, liegt da noch so viel Übriggebliebenes aus den verlorenen 15 Jahren an, und Neues kommt ja auch ständig wieder dazu. Das zu ordnen und zu strukturieren ist gar nicht so einfach – schon gar nicht für einen Singletasker. Das Motto des Jahres war denn auch: „MAN KOMMT JA ZU NIX!“

Heißt: Ja, natürlich habe ich Dinge vor. Ziemlich viele sogar bzw. ziemlich zeitaufwendige. Aber ich habe nicht vor, mich dafür zu geißeln, wenn was nicht klappt. Düsseldorfer Repressionsämter, Euch schau ich an: Ihr schuldet mir immer noch was. (mehr …)


Jahresrückblick 2017

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ja, und da war's auch schon wieder rum. Wie auch Ende des davorliegenden Jahres (OK, eigentlich schon im Januar 2017) gibt es auch diesmal wieder einen persönlichen Jahresrückblick. Der beginnt natürlich wieder mit einer Rekapitulation der Vorhaben für 2017: (mehr …)


OwnCloud mit nginx und MariaDB auf Debian Jessie (2)

Donnerstag, 16. November 2017

Es ist schon ein paar Monate her, daß ich OwnCloud auf meinem Server installiert und darüber geschrieben hatte. Kurz nach der Veröffentlichung des Blogartikels meldete mir der zweite Nutzer, er könne nichts hochladen, da sei kein Speicherplatz mehr frei. Bei meinen Tests vorher hatte das alles einwandfrei funktioniert.

Nun war da erst mal die Luftröhrenentzündung und noch so einiges andere Zeug, was mich alles daran hinderte, mir die Sache nochmal anzusehen. Vorgestern und heute war ich dann nochmal dran. Beim ersten Test mußte ich die Erfahrung des Nutzers bestätigen: Kein Speicherplatz, 0 Bytes, und deshalb kein Upload möglich. Sagen wir's so: Meine Lernkurve war mal wieder sehr flach … (mehr …)


Kunstvoller Defekt eines TFT-Displays

Samstag, 16. September 2017

Bei einem 12 Jahre alten TFT-Display ist es nun nicht so ungewöhnlich, daß es mal langsam den Geist aufgibt. Aber wie mein Samsung SyncMaster 913N das macht, kann man schon als kunstvoll bezeichnen. Da gehen nämlich nicht einfach so wild durcheinander die Pixel kaputt, sondern sie erzeugen dabei interessante, größtenteils dunkelgraue Objekte mit einer Art Aura.

Die Objekte und dazwischen verlaufende Schlieren – die im Gegensatz zu den Objekten nicht nur dunkelgrau sind, sondern dazwischen eingestreut auch andersfarbige Pixel zeigen – wuchsen seit Donnerstag so nach und nach, und zwar am unteren Bildschirmrand auf einer Breite von schätzungsweise 1000 px (gesamte Bildschirmbreite: 1280 px).

Und so sieht das mittlerweile aus. (Dieser Artikel ist – was bei mir sehr selten vorkommt – stark bildlastig!) (mehr …)