Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Depression'

Eine unglaubliche Woche

Montag, 25. April 2016

Ich habe gerade eine unglaubliche Woche hinter mir. Schade, daß es nur eine Woche war. Denn in dieser Woche war ich völlig depressionsfrei.

Unglaublich, daß dieser ständige Druck im Brustraum einfach weg war.

Unglaublich, daß ich plötzlich wieder ganz problemlos acht Stunden fast am Stück konzentriert durcharbeiten konnte und mich normale Unterbrechungen wie Essen oder Tee kochen nicht gleich völlig rausgeworfen haben. (mehr …)


Das mit der Diagnose

Freitag, 15. April 2016

Diesen Artikel hatte ich vor über zwei Monaten angelegt, hatte aber nicht die Kapazitäten, ihn dann auch tatsächlich mit Inhalt zu füllen. Das lag auch daran, daß mich das Thema ziemlich verletzt hat. Ich fühlte mich auf einmal aus einer Community heraus angegriffen, für die ich mich einsetzte und von der ich glaubte, ein Teil zu sein.

Nun kommt das Thema in einem eigentlich ganz anderen Twitter-Thread wieder auf, und – ja, dann versuche ich das mal.

Also, das mit der Diagnose. (mehr …)


Ausgebrannt.

Mittwoch, 6. April 2016

Es passiert schon seit Wochen. Und ich wundere mich fast, daß es „erst“ seit ein paar Wochen passiert. Es kommt in Schüben, und jeder Schub ist härter. Und länger. Und ich kann nur hilflos auf den Totalzusammenbruch warten.

Ich bin ausgebrannt. (mehr …)


Jahresrückblick 2015

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Eigentlich möchte ich auf dieses Jahr gar nicht zurückschauen. In gewisser Weise war es ein schlechter Abklatsch von 2014, das auch schon ein ziemliches Horror-Jahr für mich gewesen war. Trotzdem, um es abzuschließen, ist so ein Rückblick vielleicht doch gar nicht so schlecht.

Am 2. Januar erschien ein Artikel von mir zum Thema Hartz IV in der Reihe „#Leere Versprechungen – Hartz IV und die Folgen“ auf dem Blog der Piratenpartei NRW: Zynismus in Gesetzesform. Die Nachwirkungen der dort geschilderten Ereignisse kosteten mich nochmal etwa drei Monate Erholungszeit. Ja, ich brauche da halt länger; für mich ist so ein Angriff auf meine Existenz und Menschenwürde nicht dann schon vorbei, wenn sie rein technisch erledigt ist. (mehr …)


Was ist schon normal?

Sonntag, 27. Dezember 2015

Normalität ist, auch wenn man es bei diesem Begriff so gar nicht glauben sollte, meist eine sehr individuelle Angelegenheit. Was für den einen normal ist, mag einem anderen als unnormal gelten. Manche Menschen sind „Lerchen“, sie stehen früh auf: Das ist für sie normal. Andere sind Eulen und können sich überhaupt nicht vorstellen, wie man so früh aufstehen und dann auch direkt wach und einsatzfähig sein kann.

Das Problem fängt an, wenn aus der Normalität des einen eine Normativität oder Normierung für andere bzw. alle wird. Denn dann entsteht automatisch Ungerechtigkeit. Ich rede hier nicht einmal von gesetzlichen Normen (wobei auch diese teilweise auf einer solchen Normativität aufbauen), sondern vom Normalitätsempfinden von Menschen. (mehr …)


Das Seil

Samstag, 19. Dezember 2015

Wenn man ein Seil mit mehr Zugkraft belastet, als es eigentlich aushält, dann bekommt es irgendwann dünne Stellen. Und wenn man die Last dann nicht runternimmt, reißt es. Außerdem kann es dann auch nicht mehr seine vorgesehene Zugkraft aushalten, jedenfalls nicht, bevor es repariert wurde.

Manchen Leuten sagt man nach, sie hätten „Nerven wie Drahtseile“. Je nach Situation kann das auch bei mir so sein (obwohl ich es dann nicht so empfinde). Aber wenn es um meine Stabilität, um meine soziale und Planungs-Sicherheit geht, ist das definitiv nicht der Fall. Mein Seil ist so rissig, daß ich derzeit alle Last davon wegnehmen muß. (mehr …)


Hilfe, die keine ist

Freitag, 4. Dezember 2015

Es ist eine Erfahrung, die sich mittlerweile durch alle sozialen Bereiche incl. Gesundheitswesen zieht: Hilfen werden offiziell angeboten, dann jedoch mit massenhaft Hürden versehen, und bekommt man sie schließlich doch, sind sie maximal halbherzig und man darf froh sein, wenn sie nicht so nebenbei noch zusätzlichen Schaden anrichten. Dabei entsteht der Eindruck, daß sowohl die Hürden aufgebaut als auch die Hilfen schlecht bis gar nicht ausgeführt werden, damit Menschen ja nicht auf die seltsame Idee kommen, die offiziell vorhandenen Möglichkeiten auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen. (mehr …)


#WirSchweigenNicht

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Mein Beitrag zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Gestern berichtete Aleksander Knauerhase („QuerDenkender“) von seinem Treffen mit „Aktion Mensch“. Der Bericht gebietet schon in einer gewissen Weise Schweigen – nämlich fassungslose Sprachlosigkeit angesichts dieses Umgangs einer angeblichen Hilfsorganisation für Behinderte mit den Menschen, die sie behauptet zu vertreten.

Aber wir dürfen nicht schweigen, ganz im Gegenteil. (mehr …)


Es fühlt sich absurd an …

Freitag, 20. November 2015

Die Situation, in der ich gerade bin, fühlt sich schon irgendwie absurd an. Besonders deutlich wird das, wenn Menschen mit Planungen für Veranstaltungen ankommen, welche erst in mehreren Monaten stattfinden. So habe ich mich vor ein paar Tagen zu den Chemnitzer Linuxtagen angemeldet bzw. zur Busfahrt dort hin mit Freedom-Tours, inclusive Zimmerbuchung. Die Veranstaltung ist nächstes Jahr im März.

Dann kam Alex mit einem Konzert im August nächsten Jahres, für das man jetzt schon Tickets kaufen kann. Und außerdem mit der Planung für Fahrt und Übernachtung zum CCC-Congress Ende Dezember in Hamburg. (mehr …)


Das Fenster

Dienstag, 17. November 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das andere Repressionsamt hat umgehend wegen Unzuständigkeit abgelehnt, noch bevor alle Unterlagen da waren.

10:09 - 17. Nov. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Das Fenster wird langsam zu einer ernsthaften Option. Diese Gesellschaft will Menschen wie mich nicht leben lassen.

10:11 - 17. Nov. 2015

(Für die, die's nicht verstehen: Ich wohne im 5. Stock. Der Abstand von meinem Fensterbrett zur Straße runter beträgt etwa 14 Meter.) (mehr …)


Zwangsverrentungsversuch des ARGE (2)

Mittwoch, 11. November 2015

Das ARGE gibt wirklich nicht auf, bis sie mich ganz erledigt haben. Der Zwangsverrentungsversuch geht weiter.

Dabei schien nach dem Sommer erst einmal Ruhe zu sein. Daß mir zwischendurch ein Inkasso-Unternehmen, beauftragt von der Rheinbahn, widerrechtlich fast 400 Euro vom Konto pfänden ließ und ich wegen eines darauf folgenden Depressionsschubs nicht innerhalb der Fristen reagieren konnte, war dann eher so ein Zwischenspiel. Die Schuld stammt aus dem Jahr 2002, als das faschistische Repressionsamt AKA „Sozialamt“ es fast schaffte, mich obdachlos zu machen. Aber mit dem Weiterbewilligungsantrag (WBA) vom Oktober ging es dann wieder richtig los. (mehr …)


Volkskrankheit Depression

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Alexander Schestag @AlexSchestag
Auch für @AtariFrosch: Die Depression ist zur Volkskrankheit geworden, Menschen verlieren ihr Leben durch Anpassung. m.spiegel.de/karriere/beruf…

8:50am · 22 Oct 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
@AlexSchestag Erkenntnisse, die ich längst habe. Der Autor blendet allerdings den massiv einschränkenden Faktor Geld aus.

10:49am · 22 Oct 2015

Alexander Schestag @AlexSchestag
@AtariFrosch ja, vielleicht weil er mit Karrieremenschen zu tun hat, die eh genug verdienen. Oder er geht im Buch drauf ein. Interessant ...

10:52am · 22 Oct 2015

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Wo ist die Hoffnung?

Dienstag, 18. August 2015

(Ja, das wird wieder so ein #mimimi-Artikel. Wen das nervt, einfach weglesen und weitermachen.)

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es einen Ort, an dem ich mich mit dem einbringen kann, was ich kann, statt ständig genötigt zu werden, um die Existenz zu kämpfen?

14:19 - 18. Aug. 2015

Atari-Frosch @AtariFrosch
Gibt es so einen Ort, wo nicht die Normalität, sondern die Individualität zählt? Where is the hope?

14:19 - 18. Aug. 2015

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Ich will das nicht!

Sonntag, 2. August 2015

Ein Deutschland, in dem Menschen frühestens dann zählen, wenn das, was sie tun, Geld bringt.

Ich will das nicht!

Ein Deutschland, das Erwerbslosigkeit und Armut als selbst verschuldete Makel ansieht und die Betroffenen „Sozialschmarotzer“ nennt.

Ich will das nicht!

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Offener Umgang mit dem Anderssein

Dienstag, 14. Juli 2015

Man kann's nicht richtig und niemandem recht machen. Versteckt man Probleme, die von einer (unsichtbaren) Behinderung oder Krankheit herrühren, und es knallt irgendwann, heißt es: „Warum hast Du nichts gesagt?“ Zeigt man sie jedoch offen, bietet man sofort Angriffsfläche:

Atari-Frosch @AtariFrosch
@KatrinaR47 „nicht wundern was kommt wenn Du offen damit umgehst“ = „Du bist ein Opfer, darf jeder draufhauen“. Kenn ich von #NotJustSad.

16:52 - 18. Jan. 2015

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