Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Fotografie'

Abgedrehte Ideen

Freitag, 15. April 2022

Was mir grad so an abgedrehten Ideen durch den Kopf geht:

Fahrrad-Tour am Rhein entlang

Ja, das wäre vermutlich sogar für mich unsportlichen Menschen sinnvoll möglich. Also, in Richtung Süden. Zumindest ab Köln-Deutz (bis dahin ist es eher etwas … ungemütlich). Aber dann könnte ich mindestens bis zum Mittelrhein quasi durchfahren und es binnen eines Monats günstigenfalls sogar bis Mannheim schaffen. Also, falls nichts dazwischenkommt. Ein Zeitraum von bis zu 30 Tagen irgendwann zwischen Juni und August oder vielleicht sogar September würde sich anbieten. Das gäbe bestimmt 'ne Menge neuer Fotos!

Futter wäre dabei das kleinste Problem. Bei nicht zu kaltem Wetter tun's als Basis Brötchen und Äpfel, die bekommt man überall. Brauchen weder Herd noch Kühlschrank. Ergänzbar durch Salatgurken, Tomaten, Bohnen aus der Dose und weiteres. Und Wasser natürlich. Und gelegentlich ein Coffee-to-go. (mehr …)


Spaß mit EXIF und datetime-Objekten in Python3

Freitag, 7. Januar 2022

Seit Frühjahr 2009 fotografiere ich regulär mit digitalen Spiegelreflexkameras. Diese Kameras schreiben eine Menge interessante Informationen in die EXIF-Daten der Bilddateien – zum Beispiel den Zeitstempel der Aufnahme. Allerdings geht das so ein bißchen in die Hose, wenn man verpeiltermaßen vergißt, der Kamera zu erklären, wann Sommer- und wann Normalzeit ist. Dann hat man unter Umständen ein Foto, auf dem zufälligerweise eine Kirchturm- oder Bahnhofsuhr abgebildet ist mit einem Zeitstempel, der eine Stunde vorher oder danach anzeigt.

Das ist mir schon einige Male passiert, und ich habe jetzt nicht wenige Fotos, bei denen die EXIF-Zeitstempel halt nicht stimmen. Und so nebenbei dann auch die Dateinamen nicht, denn die kommen zwar als IMG_nnnn.JPG von den Kameras (wobei nnnn einfach eine laufende Nummer ist, die auf 0001 zurückspringt, wenn die 9999 erreicht wurde), aber direkt nach der Übertragung auf den PC lasse ich da bereits ein eigenes Python-Script drüberlaufen, das die Zeitstempel aus den EXIF-Daten ausliest und die Dateinamen ändert in yyyymmdd-hhmmss_nnnn.jpg. Die Aufgabe war also, zum einen die Zeitstempel direkt in den EXIF-Daten der Fotos zu korrigieren und zum anderen auch die Dateinamen anzupassen.

Hinweis: Das ist jetzt nicht so wirklich eine Anleitung, eher mal wieder so ein „Froschs Lernkurve war mal wieder sehr flach“. (mehr …)


Jahresrückblick 2021

Freitag, 31. Dezember 2021

Vor einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle „In einem Wort: UFF.“ Und ich schloß mit dem Fazit: „Dieses Jahr kann in die Tonne.“

Und dann kam 2021 und zeigte mir, daß das alles noch steigerungsfähig ist. Es wurde das Jahr des #IchKannNichtMehr.

Der 1. Januar begann damit, daß sich mein vorheriger Haupt-PC hier nicht mehr einschalten ließ. Ich tippe auf's Netzteil. Ich bin das ganze Jahr durch nicht dazu gekommen, das nachzusehen.

Januar und Februar waren vor allem fürchterlich kalt gewesen. Ich bekam die Wohnung nicht mehr wirklich warm, brauchte oft den Ölradiator als Ergänzung und saß meistens einfach frierend mit Strickjacke überm Hoodie am PC, Kapuze auf, um die Ohren warmzuhalten.

Anfang Januar kaufte ich mir endlich wieder ein gutes, hohes Stativ, und kurz darauf war dann endlich auch das Wäscheständer-Drama abgeschlossen.

Immerhin war mir dann – mit reichlich in die Nacht verschobenem Tagesrhythmus – gelegentlich danach, zum Fotografieren rauszugehen, also packte ich Drecksack, Kameratasche und Stativ in den Einkaufstrolly und zog los:

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Drei Wahrheiten, eine Lüge

Mittwoch, 27. Oktober 2021

… ist ein „Spiel“, das derzeit auf Twitter umgeht. Und weil ich grade Abwechslung brauchen konnte, habe ich mich gestern mal daran beteiligt.

Das Spiel geht so: Man postet vier Behauptungen über sich selbst. Drei davon sind wahr, eine ist falsch. Und die Followerschaft darf raten, welche der Behauptungen die falsche, also die Lüge ist.

Meine Behauptungen waren: (mehr …)


Nokia 2.2 und GPS

Samstag, 24. Juli 2021

Ich stelle regelmäßig fest, daß das Nokia 2.2 bei der Geolokalisierung oft massiv danebenliegt. GPS ist an, muß ja, wegen der Corona-Tracing-App. Wenn ich hier am Fenster stehe und ein Foto mache und dann Koordinaten von zwischen einem Haus und einem Häuserblock weiter in der Bilddatei abgespeichert werden, kann ich das grade noch verstehen. Denn die Satelliten, die sich über dem Haus bzw. auf der anderen Seite des Hauses befinden, können ja nicht „gesehen“ werden. Damit fehlt für die Standort-Berechnung mindestens die Hälfte der notwendigen Informationen.

Für eine im Freien (!) gemessene Geolokalisierung > 120 m vom tatsächlichen Standort entfernt, wie ich bei einem Bild vom 19. Juli gerade festgestellt habe, habe ich dann allerdings überhaupt kein Verständnis mehr. So eine große Differenz ist mir selbst mit großen Glasscheiben, vielen Oberleitungen, dichtem Wald und/oder dichter Bewölkung noch bei keinem anderen (intakten) GPS-Empfänger untergekommen. (mehr …)


Objektivitäten

Freitag, 11. Juni 2021

Letzten Monat gingen mir ja an einem eigentlich sehr schönen Sonntag im Mai (oder kurz vorher) gleich beide Sigma-Objektive kaputt, die ich bisher an der Canon EOS 750D verwendet hatte. Daraufhin kaufte ich mir gebraucht ein weiteres Sigma-Objektiv (28 - 300 mm aspherical IF), das mir aber überwiegend mehr oder weniger unscharfe Bilder liefert, wie ich am 23. Mai auf einem erneuten Spaziergang von Hamm S nach Landtag NRW feststellen mußte. Da jetzt drei Objektive rumzickten, verdächtigte ich die Kamera.

Dann fiel mir ein, daß ich ja noch ein Objektiv besitze: Beim Kauf der 750D war ein einfaches, leichtes Canon-Objektiv EF-S, 18 - 55 mm, Lichtstärke 1:3,5 - 5,6, mitgeliefert worden. Dieses hatte ich nie eingesetzt, weil die Sigmas halt schon ein bißchen bessere Werte haben. Das Sigma 18 - 55 mm hat eine durchgehende Lichtstärke von 1:2,8 und ist außerdem makrofähig, das Canon-Objektiv nicht. Um herauszufinden, ob die Autofokus-Probleme an dem Sigma-Objektiv oder an der Kamera liegen, kam mir dieses Objektiv aber gerade recht. (mehr …)


JPGs mit falschen Start-Bytes

Montag, 17. Mai 2021

Ich bin gerade dabei, die gestern gemachten Fotos von den Kameras zu holen und für die Verarbeitung vorzubereiten. Dabei stellte ich fest: Alle Fotos, die ich zwischen 17.04. und 03.05. mit dem Nokia 2.2 gemacht habe, werden nicht als JPG erkannt. Begründung: falsche Start-Bytes.

feh (aus mc heraus) sagt einfach gar nichts, und wenn ich im mc F3 drücke, was normalerweise die Exif-Daten eines Fotos anzeigt, bekomme ich nur Binärdaten angezeigt. Erst The GIMP sagt mir beim Versuch, so eine Datei zu öffnen, was eigentlich los ist:

GIMP Message

Opening '/data/fotos/Kameras/Nokia2.2/202104/IMG_20210417_200255.jpg' failed:

JPEG image plug-In could not open image

JPG image Message

Not a JPEG file: starts with 0x38 0x13

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Ein Sonntag im Mai

Sonntag, 16. Mai 2021

Das klingt positiv, nicht wahr? Man denkt an Frühling, Zeit für sich und Freunde und/oder Familie, vielleicht was unternehmen …

Der Tag heute war nicht positiv. Der war für die Tonne.

Und das kam so: (mehr …)


Jahresrückblick 2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020

In einem Wort: UFF.

OK, ich mach das ja üblicherweise etwas ausführlicher 😁, so here we go:

2020 fing erstmal so an, wie 2019 aufgehört hatte: Mit viel „geht nicht“ AKA exekutiver Dysfunktion.

Ende Januar entdeckte ich die App TooGoodToGo. Obwohl ich gehofft hatte, darüber vor allem Obst und Gemüse günstig zu bekommen, blieb es in den ersten knapp drei Monaten zunächst bei Backwaren; Obst und Gemüse wurde nur wenig angeboten und war dann schneller ausverkauft, als ich am Smartphone wischen und klicken konnte. Damit änderten sich meine Frühstücks-Gewohnheiten: Statt Müsli habe ich nun meistens (aufgebackene) Brötchen oder Brot. Und damit konnte ich auch endlich die von meiner Mutter geerbten Marmeladen und Gelees verwerten, die in der Küche ein ganzes Regal belegten. (mehr …)


Jahresrückblick 2019

Mittwoch, 1. Januar 2020

Dieses Jahr war ein Jahr des Stillstands, denn in meinen Zukunftsplänen bin ich um keinen Schritt weitergekommen. 🙁

In den Vorhaben für 2019 hatte ich mir einiges vorgenommen. Zum Beispiel wollte ich mir einen Flachbett-Scanner mit Durchlicht-Einheit zulegen, den Canon CanoScan 9000F Mark II. Den habe ich dann im Januar auch tatsächlich gekauft, und zwar hatte ich das Glück, ein gebrauchtes, aber nicht viel genutztes Exemplar etwa zum halben Neupreis erstehen zu können. Als erstes scannte ich damit einen Teil der Fotos von der Pocket-Kamera (1982 bis 1985), deren Negative zum Teil bereits in einem ziemlich üblen Zustand sind, nochmal ein und lud sie neu auf meine Piwigo-Installation hoch. Piwigo bietet praktischerweise mit einem Plugin die Möglichkeit, Fotos auszutauschen, ohne daß die schon eingegebenen Beschreibungen, Geo-Koordinaten usw. verloren gehen bzw. nochmal eingegeben werden müßten, das habe ich dabei ausführlich ausgenutzt. (mehr …)


Scharfe Video-Aufnahmen

Dienstag, 13. August 2019

– nicht was Ihr wieder denkt 😉

Ich dachte gestern, für Videos von beweglichem Zeug wie fahrenden Modelleisenbahnen sollte ich zukünftig wohl doch eher die Sumikon ActionCam nehmen. Die Videoaufnahmen der Canon EOS 750D haben scheinbar keine gute Tiefenschärfe. Die Kamera verstellt deshalb dauernd das Objektiv, um die Schärfe des Hauptmotivs zu halten – und schafft's dann doch nicht immer.

Das war jedenfalls mein vorläufiges Fazit nach der Bearbeitung der ersten paar Videos, die ich an diesem Wochenende auf der FrOSCon in St. Augustin gemacht habe. Mein Motiv waren die Modelleisenbahnen des Projekts Free Your Model Train oder kurz FYMT des Vereins Freie Software Freunde, bei dem ich Mitglied bin und für den ich zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern den Stand betreut habe. (mehr …)


Spaß mit GPS

Samstag, 16. Februar 2019

Am 16. Januar kam mein „neuer“ (gebrauchter) GPS-Empfänger für die Canon EOS 750D an. Freude! Das Teil, das auf den Blitzschuh gesteckt wird, sollte mir nicht nur zukünftig alle Fotos geotaggen, sofern ich im Freien bin, sondern auch gleich noch die Uhr der Kamera nachstellen. Vor allem das automatische Geotagging wird mir in Zukunft eine Menge Arbeit ersparen und zugleich vermutlich genauere Daten liefern, als wenn ich das im Nachhinein mühsam über das OpenStreetMap-Plugin von Piwigo versuche. Das Gerät mit der Bezeichnung Canon GP-E2 ist gar nicht so einfach zu bekommen, was mich etwas wundert. Sind die Leute denn nicht daran interessiert, im Nachhinein zu wissen, wo genau eine bestimmte Aufnahme gemacht wurde? Lieber Rätselraten? Ich weiß ja nicht.

Routen aufzeichnen kann das Gerät zwar auch noch, aber abgerufen werden können diese Daten dann nur mit einer Windows-Software. Ich probiere gar nicht erst aus, ob die unter wine laufen würde. Denn wenn ich Routen haben will, kann ich dafür einfacher das Smartphone nehmen. Mir kommt es aber ausschließlich auf die Koordinaten in den EXIF-Daten an. (mehr …)


Jahresrückblick 2018

Montag, 31. Dezember 2018

Was für ein Jahr. Was für ein Jahr!

OK, der Reihe nach. Zunächst mal: Was von meinen Vorhaben für 2018 übrig geblieben ist:

Ich hatte ja angefangen, analoge Dias und Negative zu scannen und auf meiner Piwigo-Instanz zu veröffentlichen, teilweise allerdings eingeschränkt, weil Persönlichkeitsrechte und so. Ich habe weniger geschafft als vorgesehen, bin derzeit aber immerhin beim Jahr 2001 (angefangen bei März 1982, gescannt bereits bis nach 2003 hinein). Die wichtigste Erkenntnis: Der gekaufte Scanner ist … nett für den Anfang, aber von der Qualität her nur suboptimal, und ich muß viel nacharbeiten. Auf meiner Wunschliste steht ein besserer Nachfolger, der aber neu etwa um 220 € kostet. (mehr …)


Winds of Change

Freitag, 20. Juli 2018

Daß sich in diesem Jahr für mich einiges ändern wird, wußte ich schon. Wie massiv, kommt jetzt erst heraus. Der Preis dafür war allerdings hoch …

Was bisher geschah

Im März, bei den Chemnitzer Linux-Tagen, wurde ich mehrfach zur Bewerbung aufgefordert, trotz diverser Einschränkungen und, wie es bei Arbeitsmarkt-Leuten heißt, „Vermittlungshemmnissen“. Direkt danach kam jedoch das ARGE und machte mal wieder Streß: Ich wurde zum Gefährder erklärt und bekam Hausverbot. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung folgte, und ich wurde zu einer Beschuldigtenvernehmung vorgeladen. Nach Benrath übrigens, obwohl hier ganz in der Nähe eine Polizeistation ist. Der Polizeibeamtin legte ich eine 30seitige Erklärung vor, was ARGE und faschistisches Repressionsamt schon so alles mit mir angestellt haben und daß Meltdowns ab einer gewissen Grenze bei mir schon seit der Schulzeit zu „Gefährdungen“ führen – man es aber wirklich nicht darauf ankommen lassen muß. Lustiger Effekt am Rande: Ihr geschocktes Gesicht, als ich sagte, daß der mündliche Vortrag dieser Erklärung eine gute Stunde dauern würde, ob sie denn so viel Zeit habe? „Äh … NEIN!“ 😉 (mehr …)


Wie mir das Internet™ eine neue Kamera schenkte

Montag, 28. Mai 2018

Am 26. April 2018 ging meine Canon EOS 350D in Rente. Und da dachte ich mir, vielleicht könnte mir dieses Internet™ ein bißchen dabei helfen, zumindest an einen gebrauchten 350D-Body zu kommen, ohne daß ich meine knappen Finanzen dafür überstrapazieren müßte. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk. Also eröffnete ich am 10. Mai eine Sammlung auf Leetchi in der Hoffnung, mit ein paar Beiträgen zumindest einen Teil der dafür nötigen rund 75,00 € zusammenzubekommen.

Um einen üblichen Clickbait-Anreißer zu benutzen: Ihr glaubt nicht, was danach passierte … 😉 (mehr …)