Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Fotografie'

Objektivitäten

Freitag, 11. Juni 2021

Letzten Monat gingen mir ja an einem eigentlich sehr schönen Sonntag im Mai (oder kurz vorher) gleich beide Sigma-Objektive kaputt, die ich bisher an der Canon EOS 750D verwendet hatte. Daraufhin kaufte ich mir gebraucht ein weiteres Sigma-Objektiv (28 - 300 mm aspherical IF), das mir aber überwiegend mehr oder weniger unscharfe Bilder liefert, wie ich am 23. Mai auf einem erneuten Spaziergang von Hamm S nach Landtag NRW feststellen mußte. Da jetzt drei Objektive rumzickten, verdächtigte ich die Kamera.

Dann fiel mir ein, daß ich ja noch ein Objektiv besitze: Beim Kauf der 750D war ein einfaches, leichtes Canon-Objektiv EF-S, 18 - 55 mm, Lichtstärke 1:3,5 - 5,6, mitgeliefert worden. Dieses hatte ich nie eingesetzt, weil die Sigmas halt schon ein bißchen bessere Werte haben. Das Sigma 18 - 55 mm hat eine durchgehende Lichtstärke von 1:2,8 und ist außerdem makrofähig, das Canon-Objektiv nicht. Um herauszufinden, ob die Autofokus-Probleme an dem Sigma-Objektiv oder an der Kamera liegen, kam mir dieses Objektiv aber gerade recht. (mehr …)


JPGs mit falschen Start-Bytes

Montag, 17. Mai 2021

Ich bin gerade dabei, die gestern gemachten Fotos von den Kameras zu holen und für die Verarbeitung vorzubereiten. Dabei stellte ich fest: Alle Fotos, die ich zwischen 17.04. und 03.05. mit dem Nokia 2.2 gemacht habe, werden nicht als JPG erkannt. Begründung: falsche Start-Bytes.

feh (aus mc heraus) sagt einfach gar nichts, und wenn ich im mc F3 drücke, was normalerweise die Exif-Daten eines Fotos anzeigt, bekomme ich nur Binärdaten angezeigt. Erst The GIMP sagt mir beim Versuch, so eine Datei zu öffnen, was eigentlich los ist:

GIMP Message

Opening '/data/fotos/Kameras/Nokia2.2/202104/IMG_20210417_200255.jpg' failed:

JPEG image plug-In could not open image

JPG image Message

Not a JPEG file: starts with 0x38 0x13

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Ein Sonntag im Mai

Sonntag, 16. Mai 2021

Das klingt positiv, nicht wahr? Man denkt an Frühling, Zeit für sich und Freunde und/oder Familie, vielleicht was unternehmen …

Der Tag heute war nicht positiv. Der war für die Tonne.

Und das kam so: (mehr …)


Jahresrückblick 2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020

In einem Wort: UFF.

OK, ich mach das ja üblicherweise etwas ausführlicher 😁, so here we go:

2020 fing erstmal so an, wie 2019 aufgehört hatte: Mit viel „geht nicht“ AKA exekutiver Dysfunktion.

Ende Januar entdeckte ich die App TooGoodToGo. Obwohl ich gehofft hatte, darüber vor allem Obst und Gemüse günstig zu bekommen, blieb es in den ersten knapp drei Monaten zunächst bei Backwaren; Obst und Gemüse wurde nur wenig angeboten und war dann schneller ausverkauft, als ich am Smartphone wischen und klicken konnte. Damit änderten sich meine Frühstücks-Gewohnheiten: Statt Müsli habe ich nun meistens (aufgebackene) Brötchen oder Brot. Und damit konnte ich auch endlich die von meiner Mutter geerbten Marmeladen und Gelees verwerten, die in der Küche ein ganzes Regal belegten. (mehr …)


Jahresrückblick 2019

Mittwoch, 1. Januar 2020

Dieses Jahr war ein Jahr des Stillstands, denn in meinen Zukunftsplänen bin ich um keinen Schritt weitergekommen. 🙁

In den Vorhaben für 2019 hatte ich mir einiges vorgenommen. Zum Beispiel wollte ich mir einen Flachbett-Scanner mit Durchlicht-Einheit zulegen, den Canon CanoScan 9000F Mark II. Den habe ich dann im Januar auch tatsächlich gekauft, und zwar hatte ich das Glück, ein gebrauchtes, aber nicht viel genutztes Exemplar etwa zum halben Neupreis erstehen zu können. Als erstes scannte ich damit einen Teil der Fotos von der Pocket-Kamera (1982 bis 1985), deren Negative zum Teil bereits in einem ziemlich üblen Zustand sind, nochmal ein und lud sie neu auf meine Piwigo-Installation hoch. Piwigo bietet praktischerweise mit einem Plugin die Möglichkeit, Fotos auszutauschen, ohne daß die schon eingegebenen Beschreibungen, Geo-Koordinaten usw. verloren gehen bzw. nochmal eingegeben werden müßten, das habe ich dabei ausführlich ausgenutzt. (mehr …)


Scharfe Video-Aufnahmen

Dienstag, 13. August 2019

– nicht was Ihr wieder denkt 😉

Ich dachte gestern, für Videos von beweglichem Zeug wie fahrenden Modelleisenbahnen sollte ich zukünftig wohl doch eher die Sumikon ActionCam nehmen. Die Videoaufnahmen der Canon EOS 750D haben scheinbar keine gute Tiefenschärfe. Die Kamera verstellt deshalb dauernd das Objektiv, um die Schärfe des Hauptmotivs zu halten – und schafft's dann doch nicht immer.

Das war jedenfalls mein vorläufiges Fazit nach der Bearbeitung der ersten paar Videos, die ich an diesem Wochenende auf der FrOSCon in St. Augustin gemacht habe. Mein Motiv waren die Modelleisenbahnen des Projekts Free Your Model Train oder kurz FYMT des Vereins Freie Software Freunde, bei dem ich Mitglied bin und für den ich zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern den Stand betreut habe. (mehr …)


Spaß mit GPS

Samstag, 16. Februar 2019

Am 16. Januar kam mein „neuer“ (gebrauchter) GPS-Empfänger für die Canon EOS 750D an. Freude! Das Teil, das auf den Blitzschuh gesteckt wird, sollte mir nicht nur zukünftig alle Fotos geotaggen, sofern ich im Freien bin, sondern auch gleich noch die Uhr der Kamera nachstellen. Vor allem das automatische Geotagging wird mir in Zukunft eine Menge Arbeit ersparen und zugleich vermutlich genauere Daten liefern, als wenn ich das im Nachhinein mühsam über das OpenStreetMap-Plugin von Piwigo versuche. Das Gerät mit der Bezeichnung Canon GP-E2 ist gar nicht so einfach zu bekommen, was mich etwas wundert. Sind die Leute denn nicht daran interessiert, im Nachhinein zu wissen, wo genau eine bestimmte Aufnahme gemacht wurde? Lieber Rätselraten? Ich weiß ja nicht.

Routen aufzeichnen kann das Gerät zwar auch noch, aber abgerufen werden können diese Daten dann nur mit einer Windows-Software. Ich probiere gar nicht erst aus, ob die unter wine laufen würde. Denn wenn ich Routen haben will, kann ich dafür einfacher das Smartphone nehmen. Mir kommt es aber ausschließlich auf die Koordinaten in den EXIF-Daten an. (mehr …)


Jahresrückblick 2018

Montag, 31. Dezember 2018

Was für ein Jahr. Was für ein Jahr!

OK, der Reihe nach. Zunächst mal: Was von meinen Vorhaben für 2018 übrig geblieben ist:

Ich hatte ja angefangen, analoge Dias und Negative zu scannen und auf meiner Piwigo-Instanz zu veröffentlichen, teilweise allerdings eingeschränkt, weil Persönlichkeitsrechte und so. Ich habe weniger geschafft als vorgesehen, bin derzeit aber immerhin beim Jahr 2001 (angefangen bei März 1982, gescannt bereits bis nach 2003 hinein). Die wichtigste Erkenntnis: Der gekaufte Scanner ist … nett für den Anfang, aber von der Qualität her nur suboptimal, und ich muß viel nacharbeiten. Auf meiner Wunschliste steht ein besserer Nachfolger, der aber neu etwa um 220 € kostet. (mehr …)


Winds of Change

Freitag, 20. Juli 2018

Daß sich in diesem Jahr für mich einiges ändern wird, wußte ich schon. Wie massiv, kommt jetzt erst heraus. Der Preis dafür war allerdings hoch …

Was bisher geschah

Im März, bei den Chemnitzer Linux-Tagen, wurde ich mehrfach zur Bewerbung aufgefordert, trotz diverser Einschränkungen und, wie es bei Arbeitsmarkt-Leuten heißt, „Vermittlungshemmnissen“. Direkt danach kam jedoch das ARGE und machte mal wieder Streß: Ich wurde zum Gefährder erklärt und bekam Hausverbot. Eine Strafanzeige wegen Bedrohung folgte, und ich wurde zu einer Beschuldigtenvernehmung vorgeladen. Nach Benrath übrigens, obwohl hier ganz in der Nähe eine Polizeistation ist. Der Polizeibeamtin legte ich eine 30seitige Erklärung vor, was ARGE und faschistisches Repressionsamt schon so alles mit mir angestellt haben und daß Meltdowns ab einer gewissen Grenze bei mir schon seit der Schulzeit zu „Gefährdungen“ führen – man es aber wirklich nicht darauf ankommen lassen muß. Lustiger Effekt am Rande: Ihr geschocktes Gesicht, als ich sagte, daß der mündliche Vortrag dieser Erklärung eine gute Stunde dauern würde, ob sie denn so viel Zeit habe? „Äh … NEIN!“ 😉 (mehr …)


Wie mir das Internet™ eine neue Kamera schenkte

Montag, 28. Mai 2018

Am 26. April 2018 ging meine Canon EOS 350D in Rente. Und da dachte ich mir, vielleicht könnte mir dieses Internet™ ein bißchen dabei helfen, zumindest an einen gebrauchten 350D-Body zu kommen, ohne daß ich meine knappen Finanzen dafür überstrapazieren müßte. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk. Also eröffnete ich am 10. Mai eine Sammlung auf Leetchi in der Hoffnung, mit ein paar Beiträgen zumindest einen Teil der dafür nötigen rund 75,00 € zusammenzubekommen.

Um einen üblichen Clickbait-Anreißer zu benutzen: Ihr glaubt nicht, was danach passierte … 😉 (mehr …)


12.000mal von analog nach digital

Mittwoch, 4. April 2018

Mir war von Anfang an klar, daß es ein Mammut-Projekt wird, meine analogen Fotos (bzw. Negative) und Dias zu digitalisieren, zu beschriften, teils überhaupt erst wieder zeitlich einzuordnen und bei möglichst vielen davon die möglichst genaue geografische Position festzustellen. Im Januar leistete ich mir endlich einen Dia- und Filmscanner, um das Mammut-Projekt wenigstens mal anfangen zu können, und zwar einen Reflecta X7-Scan für 115,00 €. Der Scanner ist ein Stand-Alone-Gerät, benötigt also keinen Treiber, sondern arbeitet völlig ohne PC. Gespeichert werden die Scans als JPG auf einer SD-Karte, die nicht zum Lieferumfang gehört; ich hatte aber hier noch eine mit 32 GB Speicherkapazität übrig. Die SD-Karte kann man dann über USB mounten oder direkt am PC einstecken.

Ich hatte im Januar bei eBay einen Filmscanner bis 120,00 € gesucht, und dieses Gerät war zu dem Zeitpunkt eines der wenigen, die in dieser Preisklasse mehr als 1.800 dpi liefern. Das klingt viel; allerdings reden wir hier von Vorlagen in der Größe 24 x 36 mm bzw. bei den Pocket-Filmen sogar nur 6 x 9 mm. Das sind hier also meine ersten Erfahrungen nach dem Scannen und Bearbeiten von rund 1.000 Pocket-Negativen, 2.500 Dias und einigen Kleinbild-Negativ-Filmen. (mehr …)


Vorhaben für 2018

Montag, 8. Januar 2018

Nachdem das erste Jahr ohne Depressionen – der kurzfristig durch ein Medikament hervorgerufene akute Schub zählt nicht – herum ist, könnte ich theoretisch jetzt eine ganze Menge Dinge tun. Aber wie schon im Jahresrückblick erwähnt, liegt da noch so viel Übriggebliebenes aus den verlorenen 15 Jahren an, und Neues kommt ja auch ständig wieder dazu. Das zu ordnen und zu strukturieren ist gar nicht so einfach – schon gar nicht für einen Singletasker. Das Motto des Jahres war denn auch: „MAN KOMMT JA ZU NIX!“

Heißt: Ja, natürlich habe ich Dinge vor. Ziemlich viele sogar bzw. ziemlich zeitaufwendige. Aber ich habe nicht vor, mich dafür zu geißeln, wenn was nicht klappt. Düsseldorfer Repressionsämter, Euch schau ich an: Ihr schuldet mir immer noch was. (mehr …)


Jahresrückblick 2017

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ja, und da war's auch schon wieder rum. Wie auch Ende des davorliegenden Jahres (OK, eigentlich schon im Januar 2017) gibt es auch diesmal wieder einen persönlichen Jahresrückblick. Der beginnt natürlich wieder mit einer Rekapitulation der Vorhaben für 2017: (mehr …)


Kunstvoller Defekt eines TFT-Displays

Samstag, 16. September 2017

Bei einem 12 Jahre alten TFT-Display ist es nun nicht so ungewöhnlich, daß es mal langsam den Geist aufgibt. Aber wie mein Samsung SyncMaster 913N das macht, kann man schon als kunstvoll bezeichnen. Da gehen nämlich nicht einfach so wild durcheinander die Pixel kaputt, sondern sie erzeugen dabei interessante, größtenteils dunkelgraue Objekte mit einer Art Aura.

Die Objekte und dazwischen verlaufende Schlieren – die im Gegensatz zu den Objekten nicht nur dunkelgrau sind, sondern dazwischen eingestreut auch andersfarbige Pixel zeigen – wuchsen seit Donnerstag so nach und nach, und zwar am unteren Bildschirmrand auf einer Breite von schätzungsweise 1000 px (gesamte Bildschirmbreite: 1280 px).

Und so sieht das mittlerweile aus. (Dieser Artikel ist – was bei mir sehr selten vorkommt – stark bildlastig!) (mehr …)


Vorhaben für 2017

Montag, 30. Januar 2017

Na sowas: Ich war noch nicht einmal dazu gekommen, den geplanten Artikel über meine Vorhaben für 2017 zu schreiben – da ist schon fast der Januar rum. Aaaaber jetzt.

Damit verbunden ist auch ein Rückblick darauf, was aus meinen Vorhaben für 2016 geworden ist, denn daraus ergibt sich teilweise, was dieses Jahr (immer noch, wieder, weiterhin) ansteht. (mehr …)