Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Archiv der Rubrik 'Spam'

T-Online Spamschutz, reloaded

Mittwoch, 23. November 2011

Die Telekom, mein Internetprovider, mailt mir gerade (tolle Uhrzeit dafür übrigens), daß sie einen neuen Spamschutz aktivieren wollen, um den ich nicht gebeten habe:

Sicherheit für Ihr Postfach: Wichtige Info zum neuen Spam-Schutz der Deutschen Telekom.

Sehr geehrte Damen und Herren, (mehr …)


Bundesregierung schützt weiterhin Telefonspammer

Dienstag, 15. November 2011

Ich geb's zu, sie drücken es anders aus. Nämlich so:

Künftig ist es Anrufern nicht mehr erlaubt, sich hinter umgeleiteten, nicht rückverfolgbaren Rufnummern zu verstecken. Das hat der Bundestag am 27. Oktober beschlossen, als er zahlreiche Änderungen am Telekommunikationsgesetz verabschiedete.

(Quelle: „Verbleibende Schlupflöcher haben wir geschlossen”)

Es gilt also auch weiterhin: Einbrechern ist es untersagt, Handschuhe zu tragen. Das neue daran: Sie dürfen auch nicht die Handschuhe anderer Leute verwenden.

Auf die Idee, daß am Telefon abgeschlossene Verträge schriftlich bestätigt werden müssen, bevor sie gültig werden, wenn der Anbieter angerufen hat, sind sie immer noch nicht gekommen. Warum auch, das wäre ja mal wirklich verbraucherfreundlich.


Bei Alice ist der Wurm drin

Freitag, 14. Oktober 2011

Vom 8. auf den 9. Oktober landeten in diesem Blog 7 Spam-Kommentare von einer IP von AliceDSL. Ich bemühte whois, um die passende Abuse-Adresse zu finden, und schickte dorthin eine Benachrichtung. Vermutlich hat sich da ein Kunde, der an einem normalen Dialin hängt, was eingefangen, und weiß gar nicht, daß sein PC Spamkommentare verteilt. Es kam nicht einmal eine Eingangsbestätigung.

Zwei Tage war Ruhe, dann traf am 12. Oktober wieder ein Spamkommentar ein, immer noch aus demselben IP-Bereich, wenn auch nicht mehr von derselben IP – dafür aber die gleiche Art von Spam. Ich sagte nochmal bei AliceDSL Bescheid. Wieder kam keine Eingangsbestätigung und erst recht keine Reaktion. (mehr …)


Eventim failt weiter

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Nachdem der Ticketkauf über die Website von Eventim schon so eine Katastrophe ist, sattelten sie in den letzten Tagen noch einiges drauf. Zunächst einmal bekam ich zwei Reaktionen auf meine Beschwerde. Kernaussage der ersten:

Wir können sehen, dass auch die Anlage Ihres ersten Accounts mit dem Benutzernamen XXX2 erfolgreich war. Aus diesem Grund hat das System den Benutzernamen vermutlich als bereits vergeben gemeldet.

Warum sagt es mir aber nicht beim ersten Versuch, daß der Datensatz angelegt wurde? Nur weil ich JavaScript eingeschaltet und die Seite neu geladen habe? Nee, ne? (mehr …)


Späte Erkenntnis bei Telefonwerbung

Donnerstag, 21. Juli 2011

Der Bundesrat hat feststellt, daß die bisherigen gesetzlichen Regelungen und ihre Verschärfungen nicht dazu beigetragen haben, unerlaubte Telefonwerbung einzudämmen. ACH! Das merken die auch schon?

Nur mal zur Erinnerung: Es war der Bundesrat selbst, der diesen Pseudo-Verbraucherschutz vor gut zwei Jahren durchgewunken hat, genauso wie vorher schon der Bundestag, damals noch mit Justizministerin „was ist nochmal ein Browser” Zypries. Und bereits damals hatte nicht nur ich gesagt, daß das nichts bringen wird. (mehr …)


LinkedIn spammt

Montag, 27. Juni 2011

Jemand schickte mir am 22. Juni eine Einladung zu LinkedIn. Diese löschte ich, denn zum einen kenne ich den Absender nicht, und zum anderen habe ich kein Interesse daran, mich in einem weiteren sozialen Netzwerk einzutragen. Für mich war das damit dann auch erledigt, nach dem Motto, wenn ich nicht reagiere, bekomme ich nichts mehr.

Aber LinkedIn gibt nicht so leicht auf. Heute erhielt ich eine „Erinnerungsmail” (Realname und Mailadresse durch XXX ersetzt, Links verkürzt): (mehr …)


Vodafone bestätigt: Telefonspam ist OK

Montag, 9. Mai 2011

Mal wieder das leidige Thema Telefonspam bzw. Cold-Call. Vorhin rief mich eine Frau an für eine Firma Telefonservice Berlin-Brandenburg (oder ähnlich). Sie wollte mir ganz doll günstige Vodafone-Tarife verkaufen. Meine Nachfrage nach meiner schriftlichen Einverständniserklärung für den Werbeanruf konnte sie natürlich nicht beantworten, und natürlich wollte sie mir auch nicht sagen, woher sie die Daten hat. Leider habe ich bei einem Suchmaschinenlauf keinen passenden Eintrag gefunden.

Daraufhin rief ich bei Vodafone direkt hier in Düsseldorf an. Ich dachte, es könne ja nicht im Sinne von Vodafone sein, wenn ihre Vermittler sich illegaler Methoden bedienen. Ich sollte mich geirrt haben. (mehr …)


Telefonspammer Energieservice Deutschland AG

Montag, 28. Februar 2011

Vor zwei Wochen erhielt ich einen Werbeanruf von einer Dame, die behauptete, für eine Firma „Energieservice Deutschland AG” zu telefonieren. Sie wollte mir einen günstigen Stromtarif „ausrechnen”. Ich schrieb also eine Mail an die Kontaktadresse dieser Firma, die auf deren Website zu finden ist (kein Link für Spammer):
(mehr …)


BILD, Bertelsmann & Co. lassen spammen

Montag, 14. Februar 2011

Bereits vor drei Tagen erreichte mich eine E-Mail auf die bei Twitter angegebene Adresse, die für eine „Bildungsstudie” von BILD, Bertelsmann und weiteren Unternehmen wirbt bzw. mich dazu auffordert, dafür zu werben.

Die Mail lautet folgendermaßen: (mehr …)


Abzocke geht weiter

Mittwoch, 5. Januar 2011

Während Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) gerade versucht, uns DRM unter neuem Label als wieder löschbare Web-Inhalte zu verkaufen, geht völlig von ihr unbeachtet die Abzocke weiter. Diesmal hat es unter anderem eine alte Dame in Frankfurt „erwischt”, und das Interesse der Behörden, der Abzockfirma den Garaus zu machen, scheint irgendwie sehr ... gering zu sein.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Ermittlungsbehörden wie auch Kommunen überhaupt kein Interesse daran haben, dagegen vorzugehen, schließlich zahlen auch Abzocker Gewerbesteuer. Ich darf daran erinnern, daß es die Düsseldorfer Ermittlungsbehörden beim Spammerladen IP69 genauso gehalten haben: Der massenweise Betrug wurde einfach als „so ein bißchen Beschiß” bezeichnet. Komisch, ich nenne sowas Organisierte Kriminalität, und stehe damit sicher nicht alleine da.

Liebe Frau Aigner, was soll das? Finden Sie die Gewerbesteuer durch illegale Aktivitäten so viel wichtiger als den Schutz vor Abzocke? Dürfen die Abzocker deshalb immer weitermachen? Und lenken Sie deshalb mit Schwachsinns-Forderungen wie dem Internet-Radiergummi von der echten Kriminalität im Internet ab? Dafür werden Sie nicht bezahlt!


Abmahnungen und Nebenjobs

Montag, 25. Oktober 2010

Kürzlich berichtete ich über die Spam-Welle „Ermittlungsverfahren gegen Sie”. Da habe ich, weil das nicht aufhört, mal ein bißchen genauer hingesehen.

Insbesondere habe ich überlegt, wie der Spammer denn an die verlangten 100 Euro herankommen will. Bis mir etwas ein- und dann etwas auffiel: Da werden doch seit längerer Zeit diese Spams mit „Stellenangeboten” verschickt, in welchen behauptet wird, der Spammer habe die Daten von der Bundesagentur für Arbeit bekommen. Die sehen ungefähr so aus: (mehr …)


Neue Spamwelle „Abmahnung”

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Auf einem Mail-Account, der nur auf einer Website als Kontaktmöglichkeit genannt und sonst nirgends eingesetzt oder angegeben wird, schlugen bei mir vorhin zwei gleichlautende Spam-Mails auf. An sich nichts Ungewöhnliches. Das Besondere an dieser Art von Erpressungs-Spam besteht darin, daß die Spammer auf die Abmahn-Geilheit der Content-Industrie aufspringen.

Die Mail kommt scheinbar von einem Rechtsanwalt. Die Domain rechtsanwalt-giese.info liegt aber seltsamerweise bei privacyprotect.org, die Adresse des Domaininhabers ist erkennbar gefälscht (Stadt: Zürich; Land: Niederlande; internationale Vorwahl der Telefonnummer: Dänemark), und der Nameserver ist russisch. Der Netzblock, in welchem die zur Domain gehörige IP 91.216.215.66 liegt, gehört ebenfalls zu einer russischen Firma, die sich Encore Ltd. nennt. Spamhaus listet 91.216.215.0/24 bereits als „dirty network”, und zwar seit 29.07.2010.

Der Text der Mail sieht so aus: (mehr …)


Macht Vodafone jetzt auch in Telefonspam?

Mittwoch, 22. September 2010

Gerade rief mich eine Dame mit osteuropäischem Akzent an. Sie kannte meinen offiziellen Namen und behauptete, für die Firma Vodafone anzurufen. Man möchte Altkunden der Telekom dabei helfen, Telefonkosten zu sparen. Ich unterbrach sie harsch und fragte, woher die Daten stammen. Sie behauptete, man habe diese direkt von der Telekom gekauft.

Na, damit ist sie bei mir aber ganz falsch. Ich informierte sie darüber, daß ich Kontakt zu den Datenschützern der Telekom habe (da gibt es tatsächlich einen über einen alten Bekannten aus Mailboxzeiten) und daher sicher weiß, daß die Telekom keine Kundendaten verkauft — zumindest nicht zu dem Zweck, daß die Konkurrenz ihr die Kunden abwerben kann. Wäre ja auch irgendwie ein bissel dumm.

Jedenfalls hüllte sie sich erstmal verblüfft (?) in Schweigen. Das Problem ist nämlich, daß diese Cold-Call-Fuzzies Ärger mit ihrem Sklaventreiber Arbeitgeber kriegen, wenn sie selbst zu schnell wieder auflegen. Da mußte sie wohl erstmal überlegen. Als ich dann jedoch nach ihrem Vorgesetzten verlangte, wurde es ihr wohl zu heikel, und sie legte doch auf.

Und ich ärgere mich mal wieder drüber, daß ich die eingehenden Nummern nicht sehe. Da muß ich wohl doch mal 'ne ISDN-Karte aktivieren und an den NTBA klemmen.


Telefonspammer „Institut für Kosmetikforschung“ IfK

Samstag, 18. September 2010

Bereits zweimal heute wurde ich von Anrufern belästigt, die behaupteten, für die Gewinnabteilung des Instituts für Kosmetikforschung anzurufen. Die Anrufe kommen hörbar aus einem Call-Center, das wohl eine schlechte VoIP-Anbindung oder sowas hat, jedenfalls ist die Sprachqualität etwa die einer schlechten Analogverbindung aus den frühen 80ern.

Die eingehende Telefonnummer, falls denn überhaupt eine durchkam, konnte ich leider nicht sehen, weil sich meine Telefonanlage und mein Telefon darüber generell nicht verständigen können. Daher kann ich die Nummer auch nicht der Bundesnetzagentur melden. Wer von diesem „Institut” oder generell von Telefonspammern belästigt wird und die Nummer sehen kann: Immer gleich melden!

Ein Suchmaschinenlauf brachte mir die Erkenntnis, daß es sich hierbei um Konto-Diebe handelt. Sie versprechen eine Überweisung und erlangen damit die Kontendaten der Angerufenen, aber statt zu überweisen, buchen sie sich erstmal schön was ab. Merke: Nie die Kontendaten am Telefon herausgeben!


Blog-Spam von longharry

Donnerstag, 2. September 2010

Ich bekomme diese Spams schon länger, und mit Sicherheit bin ich damit nicht alleine. Die Links, die zu diesem Spam gehören, zeigen auf dubiose Roulette-Seiten und werden im Feld für die Homepage des Kommentators eingetragen. Als Mailadresse stand da von Anfang an und über lange Zeit immer <longharryXX@nnn.de> (XX = zweistellige Zahl, nnn = web oder gmx). Erst seit kurzem wurde die Mailadresse geändert; statt „longharry” stehen da jetzt andere Namen, meist deutsche Vornamen. Sie zeigen aber immer noch auf web.de und diverse gmx-Domains.

Zu Anfang wurden diese Spam-Kommentare wohl noch händisch verteilt. Insbesondere fielen mir in dieser Anfangszeit nahe beieinanderliegende NetCologne-IPs auf, die so zwei oder drei Wochen lang regelmäßig diese Spam-Kommentare einlieferten (ohne daß im selben Zeitraum gleichartige Spams aus anderen IP-Bereichen hereinkamen). Es besteht also durchaus die Möglichkeit, daß der Spammer in Köln oder Umgebung ansässig ist. Aber bald wurde das „longharry” wohl zu mühsam, und er fing an, Botnetze zu mieten.

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