Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

Zur Website | Impressum

Zuständigkeit für eine Baustelle (4)

Mittwoch, 9. März 2011

In Teil 4 dieses Dramas lernen wir die Presseabteilung der Rheinbahn kennen sowie deren Fähigkeit, mit Textbausteinen zu werfen. Auf die Nachricht hin, die ich dort ins Kontaktformular eingeworfen hatte, kam mittlerweile eine Antwort — per Post.

Als Kontakt-Telefonnummer stand im Briefkopf wieder einmal die 01803-504030, wo man mir bereits gesagt hatte, daß man eben nicht zuständig sei. Als Anlage liegt dem Brief das Infoblatt bei, das bereits Anfang Februar hätte in unserem Hausgang hängen sollen, vermutlich nach dem Motto „besser spät als nie”.

Und das hier stand drin: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (3)

Samstag, 26. Februar 2011

Am Donnerstag Mittag um 12:00 Uhr herum gab es nochmal für ca. 20 Minuten Vibrationen. Der Mensch vom Umweltamt hat sich derweil nicht zurückgemeldet. Warum auch ...

Dafür vibriert Freitag auf Samstag ab 23:30 Uhr wieder das Haus, noch stärker als zuvor. Daß an diesem Wochenende nochmal durchgearbeitet wird, war natürlich wieder nicht angekündigt, warum auch, sind ja nur Anwohner. Rheinbahn, ich werde langsam ernsthaft sauer. Wann ich schlafen soll, ist Euch natürlich auch egal. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (2)

Freitag, 18. Februar 2011

Nachdem sich am Mittwoch nicht klären ließ, wer für die Baustelle am Fürstenplatz zuständig ist, rief ich am Donnerstag also wie von der Zentrale der Stadt Düsseldorf vorgeschlagen beim Umweltamt an. Zunächst nahm ich dafür die Nummer, die mir die Dame von der Zentrale genannt hatte. Die war aber offensichtlich falsch; sie sieht zwar aus wie eine Nummer der Stadt, endet aber seltsamerweise auf -00, und wenn man da anruft, stößt man erst auf längere Stille und dann auf ein Besetzt-Zeichen. Die konnte also nicht stimmen. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle

Mittwoch, 16. Februar 2011

Seit gestern bemerke ich hier im Haus ein unangenehmes Vibrieren, und es war nicht schwer, herauszufinden, daß es von einer Baumaschine am Fürstenplatz kommt, wo mal wieder irgendwas im Gleisbereich gemacht wird. Tatsächlich weist die Rheinbahn auch darauf hin, daß derzeit am Fürstenplatz Gleise erneuert werden. Die Frage, warum das schon wieder nötig sein soll, stellt sich so nebenbei auch noch. Aber primär ging es mir um das Vibrieren; ich gehe mal davon aus, daß das weder der Bausubstanz der Gebäude noch meinen Festplatten besonders gut tut. (mehr …)


Rheinbahn stört Nachtruhe

Freitag, 14. Mai 2010

Diesmal tauscht die Rheinbahn die Gleise am Fürstenplatz. Nachts, natürlich, an einem langen Wochenende. Und wie letzten November hatte es die Rheinbahn nicht nötig, die Anwohner zu informieren. Schon gar nicht vorher. Diesmal steht nicht einmal mehr ein Hinweis auf der Website, zumindest finde ich nichts unter „Aktuelles”, was von der Überschrift her passen würde.

Meine Mail vom November war übrigens auch nicht beantwortet worden. Die Rheinbahn zeigt mir damit, daß ihr die Anwohner ihrer Strecken so richtig scheißegal sind.

Es ist zu befürchten, daß uns die Rheinbahn auch in den nächsten Nächten mit Preßlufthammer- und ähnlichem Lärm den Schlaf raubt. Schon jetzt habe ich neben der Übermüdung massive Verspannungen, und mir tun die Beine, die Hüfte und der Rücken weh. (Das faschistische Repressionsamt AKA „Sozialamt” war sich ja mit dem Sozialgericht darüber einig, daß man mir kein vernünftiges Bett gönnen müsse, schließlich ist sozialverträgliches Frühableben erwünscht.) Ich habe keine Ahnung, wie ich die nächsten Tage überstehen soll. Ist ja nicht so, daß die derzeitigen akuten Depressionen allein nicht schon schlimm genug wären.


Die Rheinbahn informiert — nicht

Freitag, 13. November 2009

An den beiden letzten Wochenenden wurde die Hüttenstraße gesperrt und aufgerissen, um die Gleise auszutauschen, und seit heute reißen sie auch die Helmholtzstraße wieder auf. Und das, obwohl die Rheinbahn erst im April 2008 lautstark die Gleise getauscht hatte. Angekündigt wurde der überwiegend nächtliche Lärm diesmal gar nicht mehr; letztes Jahr kam vorher immerhin ein Schreiben an alle Anwohner, in welcher ein kleiner Teil der nächtlichen Bauarbeiten angekündigt wurde.

(mehr …)


Baustellenlärm

Montag, 14. April 2008

Wie kürzlich berichtet, habe ich eine Baustelle vor der Nase. OK, nicht ganz vor der Nase, aber 12 m tiefer. Angekündigt waren nächtliche Arbeiten an den Straßenbahngleisen von Mittwoch auf Donnerstag. Das fand auch statt. Den Krach von Donnerstag auf Freitag Nacht haben sie aber genausowenig angekündigt wie die zehn Stunden nahezu durchgehenden, heftigen Lärm am Samstag (8 bis 18 Uhr). Und daß sie heute früh um drei wieder Schweißarbeiten durchführen, muß man ja auch nicht ankündigen. Sie sind zwar jetzt ein Stück weiter, auf der Kreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße, aber das ändert nichts daran, daß ich den Krach höre. Erst recht morgens um drei, wenn ich schlafen will. Mit der entsprechenden Ankündigung vorher hätte ich vielleicht reagieren können, um für ein paar Tage irgendwo hinzufahren, aber nein, muß man ja nicht sagen ...


Preßlufthammer

Dienstag, 8. April 2008

Irgendwie war es wohl „schon immer” so: Die Arbeit auf Baustellen, insbesondere die lärmintensive Arbeit, fängt morgens zwischen sieben und halb acht an, damit ja keiner länger schlafen kann. Vormittags wird's dann leiser, da gibt's dann Frühstückspause, später Mittagspause. Und dann geht der Krach prompt in der Mittagszeit zwischen halb eins und drei (oder auch mal halb vier) volle Kanne wieder los. Danach ist Ruhe.

Das war schon während meiner Schulzeit so. Die Mannheimer Waldhofstraße, an der ich aufwuchs, hatte damals eine baustellenreiche Zeit. Mal buddelte die Post an ihren Leitungen, dann die Stadtwerke an Strom oder Gas, dann wurden Straßendecken repariert, dann Schienen ausgetauscht. Natürlich alles völlig unkoordiniert, sodaß es sein konnte, daß wir zwei Wochen Baustelle hatten, zwei Wochen Ruhe und danach gleich wieder zwei bis drei Wochen Baustelle, und nach wenigen Wochen Ruhe kam die nächste. Immer mit den bekannten lauten Begleiterscheinungen zur Unzeit. Morgens ging's noch, aber mittags war es genau die Zeit, zu der ich Hausaufgaben machen mußte. (mehr …)