Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Die verflixten 40 GB

Freitag, 16. Oktober 2020

Nachdem ich mir kürzlich mit ausführlicher Beteiligung von Murphy ein Testsystem gebaut hatte, war ich in den letzten Tagen unter anderem damit beschäftigt, an diesem System IDE-Festplatten zu testen. Nach ein paar Tests hatte ich dem Test-PC zusätzlich eine der kleineren bereits getesteten Festplatten eingebaut (IDE primary slave), um die genaueren Plattendaten abspeichern zu können. Die sollten auf Dauer in mein Hardware-Wiki wandern. Ein Teil davon sind mittlerweile auch schon drin.

Nun habe ich fast alle Platten durch, und irgendwann fiel auf, daß Platten einer bestimmten Größe grundsätzlich nicht vom BIOS erkannt werden, obwohl sie physisch laufen. Der Erkennungsprozeß kann auch nicht übersprungen werden; auf die entsprechende Taste (F4) reagiert das System nicht. Wenn ich ins BIOS gehe und dort explizit die IDE-Geräte checken lasse, passiert dasselbe: Die alleine an den Secondary IDE angehängte Festplatte wird nicht erkannt, der Erkennungsprozeß kann nicht abgebrochen werden. (mehr …)


Spaß mit alter Hardware

Freitag, 2. Oktober 2020

Da nach dem „Großen Aufräumen“ mit der Hilfe eines Angestellten wieder so einigermaßen Platz ist hier, konnte ich mich endlich daranmachen, die ganze alte Hardware, die sich hier stapelt, mal durchzutesten. Also, dachte ich. Aber Murphy* hatte wohl echt eine gute Woche gehabt und sich hier ausführlich ausgetobt.

Um Computerteile zu testen, die teils deutlich vor 2010 produziert worden waren, brauchte ich natürlich ein angemessen älteres System. Außerdem wollte ich das ganze gleich nochmal richtig inventarisieren, weil meine Liste auf der statischen Website hoffungslos veraltet ist und weil das arg unübersichtlich werden würde, wenn ich alles, was ich da noch nicht draufgepackt habe, da auch noch mit reinschreibe. Deshalb setzte ich mir erstmal als Zwischenziel, ein MediaWiki aufzusetzen. Denn da kann ich bei Rechnern direkt verlinken, welche Teile gerade darin verbaut sind, und die Teile selbst wiederum ausführlicher beschreiben – Fotos inclusive. Ja, und dann kam Murphy.

* Murphy's Law: Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. (mehr …)


Schrödingers Hardware

Freitag, 17. April 2020

Ende letzten Monats habe ich mir ja einen „neuen“ PC eingerichtet. Und weil der im Verhältnis zu den Geräteslots im Gehäuse recht wenig Anschlußmöglichkeiten für SATA (und natürlich gar keine für IDE) onboard hat, hatte ich mir ein IDE-DVD-ROM geschnappt und einen IDE/USB-Adapter drangesteckt, weil ich dafür schlicht keinen SATA-Anschluß mehr frei hatte. Dieses mittlerweile von einigen als altmodisch eingeordnete Gerät brauche ich weiterhin, um Filme und Serien zu schauen, die ich auf DVD gekauft habe und auch weiterhin zu kaufen gedenke.

Wenige Tage nach Inbetriebnahme des DVD-ROMs erklärte mir Linux, daß es kein optisches Laufwerk im System gebe. Einfach so. Am Abend zuvor hatte ich es noch genutzt. (mehr …)


Öffentlicher Dienst und IT

Dienstag, 29. Oktober 2019

Ich hab jetzt länger nix von mir hören, also, ähm, lesen lassen, weil's mir echt nicht gut ging. Aber grad hab ich was gelesen, da muß ich doch mal ein bißchen was drüber loswerden. Und zwar schreibt der Tagesspiegel: Experten warnten schon 2017: IT-Katastrophe am Berliner Kammergericht kam mit Ansage. Aua. Aua. AUA! Auhauerha!

Also erstmal: Die Software war gnadenlos veraltet. Ich meine, Windows 95!? Echt jetzt?

Mir scheint es außerdem, daß es (was mich aus meiner eigenen Erfahrung im öffentlichen Dienst jetzt so gar nicht wundern würde) keinerlei Schulungen des Personals zum Thema Datenschutz gab. Bei einem Gericht müßte da eigentlich jede Person, vom Richter bis zur Tippse, immer auf dem aktuellen Stand sein. Auch was IT-Sicherheit angeht, von Paßwörtern bis zum Transport von Daten; gerade, wenn auch zu Hause gearbeitet wird. (mehr …)


Spaß mit GPS

Samstag, 16. Februar 2019

Am 16. Januar kam mein „neuer“ (gebrauchter) GPS-Empfänger für die Canon EOS 750D an. Freude! Das Teil, das auf den Blitzschuh gesteckt wird, sollte mir nicht nur zukünftig alle Fotos geotaggen, sofern ich im Freien bin, sondern auch gleich noch die Uhr der Kamera nachstellen. Vor allem das automatische Geotagging wird mir in Zukunft eine Menge Arbeit ersparen und zugleich vermutlich genauere Daten liefern, als wenn ich das im Nachhinein mühsam über das OpenStreetMap-Plugin von Piwigo versuche. Das Gerät mit der Bezeichnung Canon GP-E2 ist gar nicht so einfach zu bekommen, was mich etwas wundert. Sind die Leute denn nicht daran interessiert, im Nachhinein zu wissen, wo genau eine bestimmte Aufnahme gemacht wurde? Lieber Rätselraten? Ich weiß ja nicht.

Routen aufzeichnen kann das Gerät zwar auch noch, aber abgerufen werden können diese Daten dann nur mit einer Windows-Software. Ich probiere gar nicht erst aus, ob die unter wine laufen würde. Denn wenn ich Routen haben will, kann ich dafür einfacher das Smartphone nehmen. Mir kommt es aber ausschließlich auf die Koordinaten in den EXIF-Daten an. (mehr …)


12.000mal von analog nach digital

Mittwoch, 4. April 2018

Mir war von Anfang an klar, daß es ein Mammut-Projekt wird, meine analogen Fotos (bzw. Negative) und Dias zu digitalisieren, zu beschriften, teils überhaupt erst wieder zeitlich einzuordnen und bei möglichst vielen davon die möglichst genaue geografische Position festzustellen. Im Januar leistete ich mir endlich einen Dia- und Filmscanner, um das Mammut-Projekt wenigstens mal anfangen zu können, und zwar einen Reflecta X7-Scan für 115,00 €. Der Scanner ist ein Stand-Alone-Gerät, benötigt also keinen Treiber, sondern arbeitet völlig ohne PC. Gespeichert werden die Scans als JPG auf einer SD-Karte, die nicht zum Lieferumfang gehört; ich hatte aber hier noch eine mit 32 GB Speicherkapazität übrig. Die SD-Karte kann man dann über USB mounten oder direkt am PC einstecken.

Ich hatte im Januar bei eBay einen Filmscanner bis 120,00 € gesucht, und dieses Gerät war zu dem Zeitpunkt eines der wenigen, die in dieser Preisklasse mehr als 1.800 dpi liefern. Das klingt viel; allerdings reden wir hier von Vorlagen in der Größe 24 x 36 mm bzw. bei den Pocket-Filmen sogar nur 6 x 9 mm. Das sind hier also meine ersten Erfahrungen nach dem Scannen und Bearbeiten von rund 1.000 Pocket-Negativen, 2.500 Dias und einigen Kleinbild-Negativ-Filmen. (mehr …)


PC-Reinigung

Montag, 29. Januar 2018

Nachdem ich gestern auf Twitter geschrieben hatte, daß ich einen PC „entnikotinisiert“ habe, fragte @ShySmurf nach, was ich dafür benutzt habe:

Das kommt immer drauf an, welcher Verschmutzungsgrad vorliegt. Die häufigsten Verschmutzungen, denen ich bislang begegnet bin, sind: (mehr …)


Kunstvoller Defekt eines TFT-Displays

Samstag, 16. September 2017

Bei einem 12 Jahre alten TFT-Display ist es nun nicht so ungewöhnlich, daß es mal langsam den Geist aufgibt. Aber wie mein Samsung SyncMaster 913N das macht, kann man schon als kunstvoll bezeichnen. Da gehen nämlich nicht einfach so wild durcheinander die Pixel kaputt, sondern sie erzeugen dabei interessante, größtenteils dunkelgraue Objekte mit einer Art Aura.

Die Objekte und dazwischen verlaufende Schlieren – die im Gegensatz zu den Objekten nicht nur dunkelgrau sind, sondern dazwischen eingestreut auch andersfarbige Pixel zeigen – wuchsen seit Donnerstag so nach und nach, und zwar am unteren Bildschirmrand auf einer Breite von schätzungsweise 1000 px (gesamte Bildschirmbreite: 1280 px).

Und so sieht das mittlerweile aus. (Dieser Artikel ist – was bei mir sehr selten vorkommt – stark bildlastig!) (mehr …)


Spaß mit Druckern (HP LaserJet 4L)

Freitag, 21. Juli 2017

… und ein genereller Rant über Billig-Billig-Ware.

Ihr kennt das ja schon, wenn ich „Spaß mit …“ schreibe, dann war's eigentlich gar nicht lustig, weil nämlich etwas nicht tat, was es soll. 😉

Diesmal ist es mein HP LaserJet 4L. Alt (wie in „aus den frühen 1990ern“), aber grundsätzlich noch sehr fit. Schon seit längerem waren die Ausdrucke nicht mehr sauber. Bis vor einem halben Jahr war es mehr so eine über's ganze Blatt verteilte Sauerei gewesen. Im Hermes-Shop war da schon gemeckert worden, weil der Barcode-Scanner mit den damit ausgedruckten Versandetiketten Lese-Probleme bekam. Später war dann zwar der größere Teil des Ausdrucks wieder sauber(er), aber rechtsseitig liefen zwei fette schwarze Streifen von oben nach unten durch. Bei den Hermes-Etiketten störten die nicht, weil sie nicht durch die Barcodes liefen. Nun wollte ich heute ein DHL-Versandetikett drucken; bei denen liefen die Streifen voll durch den Barcode. Das heißt, ich konnte mich nicht mehr vor der längst anstehenden Drucker-Reinigung drücken. (mehr …)


Verpeilte Klänge

Freitag, 25. November 2016

Das war jetzt wieder mal so ein „wah, bin ich doof ;-)“-Moment. Letzten Monat schien mein Mikrofon plötzlich nicht mehr zu funktionieren. Nach ewigen Zeiten brauchte ich es mal wieder für ein Mumble (Internet-Telefonkonferenz). Aber ich konnte am Mixer rumklicken, wie ich wollte – da kam nix. Na gut. Also kaufte ich mir ein neues Mikrofon. Nichts teures; mit etwa 12 € lag es etwa in derselben Preisklasse wie das alte. Aber es ist offen und soll auch für Musik und nicht nur für Sprache gut sein.

Als es angekommen war, zog ich das alte Mikro ab und steckte das neue genau da ein, wo vorher das alte eingesteckt gewesen war. Ergebnis: Keine Töne. Damit war klar: Das Mikrofon ist wohl eher nicht kaputt. (mehr …)


Flattern bzw. „Hubschrauber“ im Kopfhörer

Sonntag, 9. Oktober 2016

Schon länger stört mich, daß ich im Kopfhörer immer so ein Flattern oder Hubschrauber-Geräusch habe, wenn ich ihn – mit Umweg über einfache PC-Boxen – an die Soundkarte meines PC anschließe, um darüber Musik oder den Ton zu einem Film oder Video zu hören. Wenn die Lautstärke höher ist, läßt das Flattern nach, aber dafür ist es mir dann oft schon wieder zu laut, denn dieser Kopfhörer läßt (im Gegensatz zu seinen Vorgängern) ganz schön viel Bumm durch. Dabei hilft es auch nicht, den Ton an der Klangquelle leiser und dafür an der Box hochzudrehen – das Flattern ist da, sobald der Ton leiser wird.

Also: Die PC-Boxen sind an den Lautsprecher-Ausgang der Soundkarte angeschlossen, und der Kopfhörer an einen entsprechenden Ausgang an einer der Boxen. Der Klang wird somit durchgeleitet. Wenn ich den Kopfhörer an eine andere Klangquelle, beispielsweise ein Smartphone, anschließe, ist das Flattern nicht vorhanden; es liegt also nicht am Kopfhörer. (mehr …)


Thinkpad X220 mit Stolperfallen

Montag, 19. Oktober 2015

Vor ein paar Tagen wurde ich gebeten, heute ein gebraucht gekauftes Lenovo Thinkpad X220 mit Debian Jessie zu installieren. Sollte ja eigentlich kein besonderes Problem sein. Dachte ich.

Ich hatte mich wie üblich vorbereitet: Installations-CD gebrannt (Debian 8.2.0 CD 1) und auch mein externes USB-CD-Laufwerk eingepackt – denn die X-Thinkpads haben üblicherweise kein internes. Internetzugang war vor Ort vorhanden. Aber es wäre ja zu einfach gewesen, wenn das einfach so funktioniert hätte. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #204

Sonntag, 15. März 2015

Asyl

Autismus

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Im Netz aufgefischt #201

Sonntag, 22. Februar 2015

Armut

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Umgeroutet

Samstag, 20. Dezember 2014

… oder warum es keine so gute Idee ist, seinem Router Tee zu geben. 😉

Ich hatte mir kurz nach 19:00 Uhr einen feinen Tee gekocht, und auf dem Weg von der Küche ins Zimmer mit der sehr vollen Tasse im Flur ein wenig davon, ähm, verloren. Kein Problem, kann man ja wieder aufwischen. Aufgefangen hatte den Tee-Schluck allerdings nicht der Fußboden, sondern mein Draytek Vigor 2600 (Router mit DSL-Modem). Und offenbar steht der nicht so auf Tee. (mehr …)