Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Essen „retten“ mit TooGoodToGo (2)

Samstag, 16. Mai 2020

Gestern Abend fiel mir auf, daß ich für das Wochenende zu wenig Brötchen da habe. Da Kamps am Wochenende aber die Ausgabe schon um die Mittagszeit macht und ich derzeit noch später „dran“ bin als sonst, schaute ich mich in der Nähe um, wer noch Backwaren anbietet und spätere Abholzeiten hat. Da fiel mir auf, daß diesmal tatsächlich bei Real am Bilker Bahnhof sowohl Backwaren als auch Obst/Gemüse noch zu haben waren, und reservierte mir gleich jeweils eine der Überraschungstüten. Außerdem war ich dann mal noch mutig und reservierte mir zusätzlich in den Bilker Arcaden eine Portion Sushi.

Heute ging es dann ans Abholen. Noch gestern Abend bekam ich eine E-Mail, daß der Sushi-Laden die Abholzeit um eine Stunde vorher verlegt hatte. Das kam mir ungelegen, aber ich wollte trotzdem nicht wieder stornieren, denn ich hatte gesehen, daß die ihre Angebote nicht so gut loskriegen wie eben Real normalerweise. Stattdessen plante ich bis zu einer Stunde normalen Einkauf im Real mit ein. In dem Laden war ich seit Jahren nicht mehr gewesen. Die Tour wurde dann doch etwas anstrengender, und einen Overload sowie einen ungeplant langen Heimweg gab's gratis obendrauf. (mehr …)


Essen „retten“ mit TooGoodToGo

Mittwoch, 15. April 2020

Auf Werbung reagiere ich ja üblicherweise überhaupt nicht, und wenn, dann meistens eher negativ. In einem Smartphone-Spiel mit Werbeeinblendungen sah ich im Januar jedoch etwas, was ich tatsächlich mal interessant fand: Da gibt es also eine Smartphone-App namens TooGoodToGo, mit deren Hilfe man Nahrungsmittel „retten“ könne, damit sie nicht weggeworfen werden. Das mußte ich dann doch mal ausprobieren.

Auf der Website heißt es, ein Drittel aller Lebensmittel werden verschwendet, werden also weggeworfen, obwohl sie noch genießbar sind. Stattdessen sollen Betriebe, die Lebensmittel übrig haben, diese über die App anbieten. Man reserviert sich da als Kunde meistens eine „magic bag“, eine Überraschungstüte, bezahlt sie vorab zum Beispiel mit PayPal, und holt sie zur vorgegebenen Zeit im entsprechenden Laden, Hotel oder in der Gaststätte ab. Das ist bei den Läden meistens in den letzten 15 bis 30 Minuten vor Geschäftsschluß. Der Preis der Tüten liegt zwischen 30 und 50 % unter dem Ladenverkaufspreis. So weit, so gut. (mehr …)


Containern bleibt verboten

Donnerstag, 6. Juni 2019

Laut einem Bericht der Tagesschau von heute bleibt Containern weiterhin verboten. Dabei geht es um das Abgreifen größtenteils unverdorbener, noch genießbarer, gesundheitlich unbedenklicher Lebensmittel aus Supermarkt-Müllcontainern. Die Supermärkte werfen da nicht nur explizite Abfälle rein, sondern alles, was nicht mehr „schön“ aussieht oder ein überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum hat oder am nächsten Tag bzw. nach einem Wochenende haben wird.

Wenn sie stattdessen gesagt hätten, wir einigen uns darauf, daß den Supermärkten (aber auch Zwischenhändlern wie Selgros usw.) verboten wird, genießbare Lebensmittel wegzuwerfen – und da muß auch gleich klar sein, daß sie sie nicht absichtlich ungenießbar machen dürfen –, wäre das für mich OK. Aber das wird offenbar gerade nicht gewollt. (mehr …)


Im Netz aufgefischt #39

Sonntag, 18. Dezember 2011

Netzpolitik

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Im Netz aufgefischt #24

Sonntag, 14. August 2011

Fukushima

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Gefälschte Nahrungsmittel

Freitag, 10. Juli 2009

Heute gibt es im Spiegel ein Interview mit Vincent Klink über gefälschte oder minderwertige Lebensmittel. An sich sehr lesenswert und richtig, bis auf eine Kleinigkeit, die mir sauer aufstößt: Klink weicht der Frage, wie das mit Leuten ist, die sich gute teure Lebensmittel nicht leisten können, mit der sinngemäßen Bemerkung aus, die sollten sich halt stattdessen keinen zweiten Fernseher kaufen, weil gute Lebensmittel einfach das Wichtigste seien. (mehr …)