Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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SB Audigy LS und Linux

Mittwoch, 8. April 2009

Ich wollte mir ja mal was Besseres gönnen. Also fragte ich schon vor einiger Zeit herum, was ich mir denn für eine Soundkarte kaufen könnte, so bis 20 Euro, die auch gut zum Streamen geeignet ist. Antwort: Kauf Dir eine Soundblaster Audigy LS, die ist gut und liegt im preislichen Rahmen. Gesagt, getan. Die Karte lag nun erstmal eine Weile herum, weil ich sie ursprünglich erst auf einem neueren Board für seerose einsetzen wollte, aber nun habe ich sie doch eingesetzt. (mehr …)


Upgrade nach Lenny

Montag, 30. März 2009

So, das hätte ich auch geschafft. Seit es beim Upgrade von Sarge auf Etch hieß, Finger weg vom dist-upgrade, habe ich Upgrades nur noch über die Änderung der sources.list gemacht. Das ist zwar umständlicher, aber dafür kann mir dist-upgrade nicht das System zerhacken. (mehr …)


LinuxTag 2008

Montag, 2. Juni 2008

Vom 28. bis 31. Mai 2008 fand der LinuxTag in Berlin statt. Ich fuhr als Helferin für die FSFE hin. Übernachten konnte ich bei einer Berliner Freundin in Hohenschönhausen. (mehr …)


FritzBox und Linux

Sonntag, 7. Oktober 2007

Eine Freundin hatte sich ein super-billiges Internet-Paket von 1 & 1 gekauft. Internet-Anschluß mit DSL 16 mBit, ISDN-Festnetzanschluß, Handy-Tarif. Für den Internetanschluß bekam sie einen Splitter und eine FritzBox. Letztere sollte mit einem mitgelieferten Windows-Programm oder direkt mit dem IE7 konfiguriert werden.

Ähm ... ja. Sollte. Nur ... daß der PC dieser Dame schon vor längerer Zeit auf Debian Linux umgestellt wurde. 🙂 Nun ist das kein Problem, wenn man die IP-Adresse dieser Box (die auch als Router fungiert) kennt. Da das Teil offenbar ein Webinterface hat, muß ich dem PC bzw. Browser nur sagen können, mit wem er reden soll. Das Handbuch schweigt sich über diese wichtige Information aus. Die üblichen IPs 192.168.0.1 und 10.0.0.1 funktionierten auch nicht.

By the way: Telefonieren ging so lange auch nicht, denn die Box muß erst vom PC aus mit einem Code aktiviert werden, und die Telefonie wird auch über den Browser konfiguriert.

„Ob vielleicht was auf der mitgelieferten CD steht?” meinte die Freundin. Hm. Zunächst ging ich davon aus, daß da außer EXE-Dateien höchstens noch das Handbuch als PDF drauf ist. Aber dann kam mir die Idee: Vielleicht steht die IP dort in einer Konfigurationsdatei. Und: Volltreffer. Ich fuhr auf dem PC eth0 runter, brachte es in /etc/network/interfaces in den gleichen Adreßraum, den der Router verwendete (192.168.178.1) und fuhr eth0 wieder hoch, und schon war die Box erreichbar. Ist das echt so ein Problem, sowas für die Benutzer von Nicht-Windows-Systemen mal ins Handbuch zu schreiben?


Etch und stable, 2. Update

Montag, 21. Mai 2007

Nach einigem weiteren Googlen und nach einem Tip aus der Newsgroup alt.os.linux.debian (nette Leute, übrigens) habe ich auch die restlichen Probleme gelöst:

  • xmms habe ich als Player zum Streamen gegen audacious ausgetauscht. Dessen Output-Plugin für jackd funktioniert einwandfrei. Nachteil: audacious kann keine Sammlungen rekursiv aus einem Verzeichnisbaum einlesen, und es verhält sich auch ausgesprochen träge, wenn mehrere tausend Einträge in der Playlist stehen.
  • Mit dem Mausrad kann ich nun auch wieder scrollen, nachdem ich in der /etc/X11/xorg.conf beim Maustyp den Eintrag PS/2 auf imps/2 geändert habe.

Es bleibt dabei: Anfängerfreundlich sind diese Lösungen nicht. Von einem stabilen System erwarte ich, daß ich es zum Laufen bekomme, ohne erst ein halbes Dutzend Workarounds im Netz suchen zu müssen.

Auf den Bugreport zu icedove hat der Paket-Maintainer übrigens bis heute noch nicht reagiert ...


Etch und stable (Update)

Montag, 14. Mai 2007

Einen Teil der Probleme konnte ich mittlerweile lösen, allerdings sind das keine Problemlösungen, die man einem „normalen” Nutzer zumuten kann.

  • icedove hat offenbar ein sogenanntes „Speicherleck” (memory leak) in der neuen Dateiauswahlbox (siehe bugreport). Eine Problemlösung an sich habe ich nicht; es hilft halt, wenig Dateien im Zielverzeichnis für Exporte stehen zu haben.
  • Das Problem mit der Auflösung ließ sich auflösen ;-), indem ich in der originalen /etc/X11/xorg.conf (also nicht in der, die ich mit Knoppix erstellt hatte), in der Section Devices die Option "UseFBDev" von "true" auf "false" umstellte (siehe bugreport).

Ungelöst bleibt das Problem mit xmms-jack. Auch die Alternative xmms2 mit xmms2-plugin-jack arbeitet nicht, auch wenn hier nichts abschmiert. Aber das hilft mir genauso wenig. Ach ja, und amarok, das ich ebenfalls getestet habe, kennt jackd gar nicht erst.

Mittlerweile ist mir außerdem aufgefallen, daß das Scrollen mit dem Mausrad nicht mehr funktioniert. Auch nervig.


Etch und stable?

Dienstag, 8. Mai 2007

Nach einem Plattencrash habe ich meinen Hauptrechner seerose neu aufgesetzt, und zwar, weil es ja seit letztem Monat stable ist, mit Debian etch, und nicht mehr mit Debian sarge. Nun ja. Unter Stabilität stell ich mir wirklich was anderes vor:

  • xorg weigerte sich zunächst, überhaupt zu starten. Nachdem ich eine xorg.conf mit Hilfe der aktuellen Knoppix-CD erstellt hatte, kam er hoch, aber nur mit 1024 x 768. Auch durch manuelle Einträge läßt er sich nicht auf eine höhere Auflösung zwingen. Mit xfree86 hatte ich vorher auf der selben Hardware 1280 x 1024. Eine erste Google-Suche zeigt mir, dass ich mit dem Problem nicht allein bin.
  • Das xmms-Plugin xmms-jack bringt xmms mit Segmentation Fault zum Absturz, sobald ich ein Stück abspielen möchte. Wenn ich als Ausgabe-Plugin ALSA wähle, passiert das nicht — aber das hilft mir nichts, wenn ich streamen will. Auf bugs.xmms.org finde ich heraus, daß der Fehler seit drei Jahren bekannt ist!
  • icewm übernahm meine Einstellungen von der Vorversion nicht vollständig, sondern zeigt die Uhrzeit nur als AM/PM statt mit 24h an. Außerdem gehen neue Fenster überwiegend nicht richtig auf, sondern blinken mich nur verschämt von der Startleiste aus an.
  • icedove, der Thunderbird-Nachfolger, ist wohl der Meinung, dass ich viel Zeit habe. Das Exportieren einer E-Mail dauert zwischen zwei und fünf Minuten — zuerst braucht er ewig, um überhaupt mal die Dateiauswahlbox aufzumachen, und dann nochmal, um die Datei zu speichern. Währenddessen ist die CPU stark ausgelastet. Was macht der da??? — Auch das Versenden von Mails dauert länger, was mir auch von einer anderen Nutzerin bestätigt wurde.

Nee, Leutz, dat mit dem stable war nix. Dat üben wir mal noch. Ich schau mir das jetzt noch eine begrenzte Zeit lang an, und wenn sich das nicht sehr bald massiv bessert, geh ich auf sarge zurück.