Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Wie man eine Therme nicht auffüllt …

Montag, 11. April 2022

Meine Gas-Therme hat in den letzten Tagen ungewöhnlich viel Druck abgebaut, ergo Wasser verloren. Warum, weiß ich nicht. Aber unabhängig davon mußte ich natürlich Wasser auffüllen.

Also Schlauch an den Wasserhahn (Küche, Spüle) geklemmt, anderes Ende an das Ventil am Heizkörper in der Küche. Vorsichtig Wasser aufgedreht und Therme mit Wasser versorgt, bis der Druck wieder bei 1,5 war. Dann aber den Wasserhahn statt zu versehentlich noch weiter aufgedreht. Das hatte ich aber nicht sofort gemerkt, sondern erstmal das Ventil an der Heizung zugemacht. Dann erst fiel mir auf, daß die Druckanzeige an der Therme am Anschlag ist. 😨 (mehr …)


Spaß mit Brotbacken, Teil 3

Donnerstag, 17. Februar 2022

Ich hab heute wieder gebacken. Im neuen Tefal. Mit Roggenmehl. Und ich habe jetzt eine neue Theorie dazu, warum es immer wieder diese Pannenbrote gibt.

Zunächst einmal: Nach meiner versehentlichen Entsorgung des Knethakens beim neuen Automaten von Tefal hatte ich letzte Woche einen neuen Knethaken von deren Kundendienst-Partner bekommen, wie zugesagt auf „Kulanz“, also kostenlos. Also wollte ich wieder im neuen Automaten backen, auch weil der größere Brote kann als der LeCaf.

Wenn man ein Brot im Automaten ansetzt, füllt man erst das warme Wasser in die Schüssel und dann die Mehlmischung obendrauf. Heute sollte es ein Roggen-Vollkorn-Mischbrot werden, wobei sowohl Roggen- als auch Weizenmehl Vollkornmehle sind. Und weil der neue Automat ja so schön viel Platz bietet, wollte ich etwas mehr machen und mischte 500 g Roggen-Vollkorn- mit 250 g Weizen-Vollkorn-Mehl, dazu kamen je ein Päckchen Bio-Trocken-Hefe und Bio-Trocken-Sauerteig sowie natürlich die übliche Prise Salz und Zucker. Und dann füllte ich erstmal knapp 750 ml warmes Wasser in die Backform.

Und ich fürchte, das war der Fehler. (mehr …)


Kann ja mal passieren

Samstag, 24. Juli 2010

Die Bahn verliert derzeit bei Reklamationen wohl gern mal den einen oder anderen im Original eingereichten Fahrschein. Deshalb ermittelt jetzt das Eisenbahn-Bundesamt, ob hier eine bewußte Schlamperei vorliegt.

Offenbar kann man der Bahn keine Originale von Belegen anvertrauen, gerade dann nicht, wenn man von ihr aufgrund dieser Belege Geld zu bekommen hat. Also: Immer Fotokopien einschicken. Originale kann man immer noch am Schalter zur Einsichtnahme vorlegen. Das Original kriegen sie erst dann, wenn das Geld geflossen ist oder der Fall sonstwie abgeschlossen wurde.

Ich fühlte mich bei dieser Meldung gleich an gewisse Behörden erinnert. Die können das nämlich auch sehr gut.


Horst Köhler: Schämen und abtreten!

Sonntag, 23. Mai 2010

Es gibt Vorgänge, da fragt man sich vor dem endgültigen Verstehen mehrfach: „Das ist jetzt nicht wahr, oder?” Da erklärt der Bundespräsident einen Tag vor dem 61. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bei einem Kurzbesuch in Afghanistan:

Allerdings müsse Deutschland mit seiner Außenhandelsabhängigkeit zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu militärischen Mitteln greifen. Als Beispiel für diese Interessen nannte Köhler ‘freie Handelswege’. Es gelte, Zitat ‘ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auf unsere Chancen zurückschlagen’ und sich somit negativ auf Handel und Arbeitsplätze auswirkten.

(Zitiert aus dem QuerBlog, Wie bitte, Herr Köhler?, nach Deutschlandradio, wo der Beitrag mittlerweile um diese Passage zensiert wurde.)

Herr Bundespräsident Köhler:
Entschuldigen Sie sich öffentlich,
treten Sie zurück
und gehen Sie sich schämen!

Weitere Artikel zum Thema:


Nordic Walking und PGP

Donnerstag, 24. September 2009

Was das miteinander zu tun hat? Nun, eigentlich nichts. Bei der Techniker Krankenkasse ist man da allerdings wohl anderer Ansicht. Ich wollte wissen, ob es einen PGP-Key für Mails an die Krankenkasse gibt. Die Suche nach PGP auf der Website bringt folgendes Ergebnis (leicht verkleinert):

Suchergebnis für pgp: Film über Nordic Walking

Nunja, bei der PGP-losigkeit zieht die TKK gleich mit dem Repressionsamt Düsseldorf, dem Ordnungsamt Düsseldorf, der Stadtsparkasse Düsseldorf, der Graf-Recke-Stiftung und vielen anderen, zu denen ja ganz bestimmt nie vertrauliche Daten übermittelt werden.


Team Inkompetenz

Samstag, 1. August 2009

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier möchte sein Kompetenzteam vorstellen und hat dafür eine Website einrichten lassen. Ich bin ja eine von den Leuten, die im Internet sicher sein wollen und deshalb NoScript verwenden. Und dann sieht diese Seite so aus:

Um diese Seite anzeigen zu können, benötigen Sie aktiviertes JavaScript und den Adobe® Flashplayer in der Version 9 oder höher.

So kann man auch zeigen, daß man vom Internet keine Ahnung hat. Und Barrierefreiheit ist so nebenbei auch was anderes. (Mit Dank an @coraxaroc für den Hinweis.)


Erste Lesung Zensurgesetz

Mittwoch, 6. Mai 2009

Das erste, was mir bei den (meisten) Redebeiträgen heute in der ersten Lesung des Zensurgesetzes Entwurfes eines Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen [PDF] einfiel, war ein Knüttelreim, den ich vor ewigen Zeiten mal gelesen habe:

Man reiche mir den Übelkübel,
sonst wird mir ohne Kübel übel.

Vor vielen leeren Stühlen erzählten Abgeordnete von CDU/CSU und SPD, besonders aber die ersteren, die gleichen längst widerlegten Lügen der letzten Monate: Vom Millionenmarkt, von den stark zunehmenden Angeboten aus „dem” Ausland, und von den „vor laufender Kamera vergewaltigten Kindern” — als ob man von einem Live-Stream reden würde und nicht von fertigen Video- und Bilddateien. (mehr …)


Was geschah mit wikileaks.de? (3)

Dienstag, 14. April 2009

Nun dürfte es aber wirklich endlich mal vorbei sein mit den Zensur-Gerüchten. Beasts Associated hat eine zweite Erklärung herausgegeben, die zumindest für mich keine Fragen mehr offenläßt (zu lesen beispielsweise bei Alex Schestag unter wikileaks.de - Viel Lärm um nichts im Update).

Theodor Reppe kann sich jetzt wahrlich nicht mehr hinstellen und behaupten, er habe von nichts gewußt. Laut Provider wurde ihm per Mail, Fax und per Post gekündigt. Eines davon kann verloren gegangen sein, und wenn's dumm läuft, auch eine zweites, aber nicht alle drei, das kann mir keiner erzählen.

Darüber, warum der Vertrag letztendlich gekündigt wurde, könnte man noch spekulieren, und am wahrscheinlichsten ist wohl noch, daß die Beasts-Leute nicht sehr begeistert über den Übernahmeversuch der Domain bnd.de waren. Aber darauf käme es nur noch im Rahmen eines zivilgerichtlichen Verfahrens an. Dieses wurde offensichtlich nicht angestrengt.

Auch darüber, warum die Domains über eine Woche später als angekündigt in den Transit gingen, kann man spekulieren. Über bzw. kurz vor Ostern könnte bei Beasts ja beispielsweise vielleicht einiges mehr los gewesen sein. Und eigentlich kann man doch froh sein, daß man mehr Zeit hat, seine Domains umzuziehen, weil der bisherige Provider was vergessen hat.

Ansonsten sollte es doch wirklich zumutbar sein, innerhalb von über vier Monaten einen neuen Provider zu finden, wenn man sich mit dem bisherigen nicht mehr einig ist. Sich stattdessen dann hinzustellen und Zensur zu brüllen, ist einfach nur noch dumm.


Was geschah mit wikileaks.de? (Teil 2 und Antwort)

Montag, 13. April 2009

Manchmal hasse ich es, richtig zu liegen, und ein triumphales „Ich hab's doch geahnt!” liegt mir fern. Denn mit dem Zensurgeschrei in Sachen wikileaks.de haben sich viele, die gegen Zensur kämpfen, unglaublich blamiert, und das wird uns in Zukunft garantiert um die Ohren geschlagen.

Denn: Es war keine Zensur. (mehr …)


Netter Versuch, Herr Mißfelder

Mittwoch, 18. Februar 2009

So kann man's natürlich auch machen. Ich hatte mich ja eigentlich recht klar ausgedrückt, aber der Herr Mißfelder meint auf abgeordnetenwatch.de, hier seien viele Fragen so pauschal, und man solle ihn doch direkt anmailen. Tatsächlich sind es, wenn man sich dort mal auf seinem Profil umschaut, eher seine Antworten, die sehr pauschal ausfallen, so zum Beispiel eben die Aufforderung, ihn direkt anzuschreiben oder auch die Wiedergabe einer Pressemitteilung statt einer individuellen Antwort.

Ich habe meine Anfrage also nochmal per Mail an ihn direkt geschickt (bzw. an die @bundestag.de-Adresse im Profil-Kopf). Natürlich hat Herr Mißfelder keinen PGP-Key. Und natürlich werde ich jegliche Antworten hier veröffentlichen. Und natürlich ist auch keine Antwort eine Antwort.


Klemmende Mikrowellen-Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2009

Meinen Mikrowellenherd habe ich mal gebraucht erstanden, und er ist nicht mehr so taufrisch. Gelegentlich klemmt dann mal die Uhr. Genauer: Sie bleibt an einer Stelle einfach stehen, und das Gerät mikrowellt weiter munter vor sich hin.

Tja, und heute war ich von einigen Dingen im Netz so abgelenkt, daß ich nicht gleich wieder nachgesehen habe. Bis mir ein beißender Geruch in die Nase stieg. SCHEI....!!!!!

Gebrannt hat es zum Glück nicht. Aber meine Küche war voller Qualm, es stank bestialisch, und der Mikrowellenherd wellte immer noch. Die Uhr war auf vier Minuten eingestellt gewesen (600W) und bei einer guten Minute Restzeit hängengeblieben. Wie lange das jetzt vor sich hingeschwelt hat, weiß ich im Nachhinein nicht mehr, es dürfte aber mehr als eine Viertelstunde gewesen sein.

Ich riß also erstmal das Küchenfenster auf. Dann stellte ich auch fest, warum das so abartig stank: Der Boden der Kunststoff-Schale mit dem Fertig-Gericht hatte schon Blasen geworfen. Von dem Gericht selbst — Schweinegulasch mit Nudeln — war praktisch nichts mehr da.

Jetzt, eine gute Stunde später, riecht man es immer noch deutlich. Ich hatte zwischendurch alle Fenster offen, mußte sie aber teilweise wieder schließen, weil Eisregen runter- und reinkam. Das Küchenfenster steht immer noch offen, das Badfenster und die Badtür mittlerweile auch, weil der Gestank auch aus dem Flur nicht weggehen will. Und ich glaube, ich werd mir heute Abend noch die Haare waschen.

Gelegentlich muß ich mir dann doch mal einen Experten suchen, der die Uhr innen saubermacht (mehr ist es vermutlich nicht). Selbst geh ich da nicht dran.

Aber erst geh ich mal zum Chinesen. Hunger hab ich nämlich trotzdem.