Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Wehrhahnlinien-Rant

Montag, 9. Mai 2016

Gestern bei bzw. nach der Teilnahme an der DSSQ-Demo fiel es mir mal wieder auf: Seit der Aktivierung der sogenannten Wehrhahn-Linie am 21. Februar 2016 gibt es für Bilk und Friedrichstadt deutliche Verschlechterungen bei der Anbindung mit Bussen und Straßenbahnen an wichtige Ziele – und teils auch noch Verteuerungen als Sahnehäubchen obendrauf.

Nach der Demo, die am Marktplatz endete, wollte ich beispielsweise wie bisher mit der Straßenbahn nach Hause fahren (Heimathaltestelle: Helmholtzstraße). Vor der Wehrhahnlinie hieß das: An der Straßenbahnhaltestelle Heinrich-Heine-Allee in die 715 setzen, Kurzstrecke stechen, direkt durchfahren. Heute heißt das: In die U-Bahn unter Heinrich-Heine-Allee einsteigen, Stufe A stechen, bis Hauptbahnhof fahren, aus dem Bahnhof rausgehen, auf 704 oder 707 warten, noch zwei Stationen nach Hause fahren. Die Straßenbahnhaltestellen an der Heinrich-Heine-Allee gibt es schlicht nicht mehr. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (5)

Mittwoch, 6. April 2011

Das Drama um die Kommunikations(un)fähigkeit der Rheinbahn setzt sich fort, wenn auch sehr spät. Auf meine E-Mail vom 9. März erhielt ich gestern einen Brief, der das Datum 23. März trägt, aber den Poststempel 4. April; das ist ja eine wirklich blitzartige Bearbeitung dieser ach so unbequemen Anfrage.

In diesem Brief wiederum zeigt mir die Rheinbahn mit schönen Worten, daß ihr mein eigentliches Anliegen scheißegal ist, daß sie mich über die Ursachen der Probleme nicht informieren will und daß ich doch bitte froh sein solle, die Straßenbahn direkt vor der Türe nutzen zu können. Und das sieht dann so aus: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (4)

Mittwoch, 9. März 2011

In Teil 4 dieses Dramas lernen wir die Presseabteilung der Rheinbahn kennen sowie deren Fähigkeit, mit Textbausteinen zu werfen. Auf die Nachricht hin, die ich dort ins Kontaktformular eingeworfen hatte, kam mittlerweile eine Antwort — per Post.

Als Kontakt-Telefonnummer stand im Briefkopf wieder einmal die 01803-504030, wo man mir bereits gesagt hatte, daß man eben nicht zuständig sei. Als Anlage liegt dem Brief das Infoblatt bei, das bereits Anfang Februar hätte in unserem Hausgang hängen sollen, vermutlich nach dem Motto „besser spät als nie”.

Und das hier stand drin: (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (3)

Samstag, 26. Februar 2011

Am Donnerstag Mittag um 12:00 Uhr herum gab es nochmal für ca. 20 Minuten Vibrationen. Der Mensch vom Umweltamt hat sich derweil nicht zurückgemeldet. Warum auch ...

Dafür vibriert Freitag auf Samstag ab 23:30 Uhr wieder das Haus, noch stärker als zuvor. Daß an diesem Wochenende nochmal durchgearbeitet wird, war natürlich wieder nicht angekündigt, warum auch, sind ja nur Anwohner. Rheinbahn, ich werde langsam ernsthaft sauer. Wann ich schlafen soll, ist Euch natürlich auch egal. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle (2)

Freitag, 18. Februar 2011

Nachdem sich am Mittwoch nicht klären ließ, wer für die Baustelle am Fürstenplatz zuständig ist, rief ich am Donnerstag also wie von der Zentrale der Stadt Düsseldorf vorgeschlagen beim Umweltamt an. Zunächst nahm ich dafür die Nummer, die mir die Dame von der Zentrale genannt hatte. Die war aber offensichtlich falsch; sie sieht zwar aus wie eine Nummer der Stadt, endet aber seltsamerweise auf -00, und wenn man da anruft, stößt man erst auf längere Stille und dann auf ein Besetzt-Zeichen. Die konnte also nicht stimmen. (mehr …)


Zuständigkeit für eine Baustelle

Mittwoch, 16. Februar 2011

Seit gestern bemerke ich hier im Haus ein unangenehmes Vibrieren, und es war nicht schwer, herauszufinden, daß es von einer Baumaschine am Fürstenplatz kommt, wo mal wieder irgendwas im Gleisbereich gemacht wird. Tatsächlich weist die Rheinbahn auch darauf hin, daß derzeit am Fürstenplatz Gleise erneuert werden. Die Frage, warum das schon wieder nötig sein soll, stellt sich so nebenbei auch noch. Aber primär ging es mir um das Vibrieren; ich gehe mal davon aus, daß das weder der Bausubstanz der Gebäude noch meinen Festplatten besonders gut tut. (mehr …)


Rheinbahn stört Nachtruhe

Freitag, 14. Mai 2010

Diesmal tauscht die Rheinbahn die Gleise am Fürstenplatz. Nachts, natürlich, an einem langen Wochenende. Und wie letzten November hatte es die Rheinbahn nicht nötig, die Anwohner zu informieren. Schon gar nicht vorher. Diesmal steht nicht einmal mehr ein Hinweis auf der Website, zumindest finde ich nichts unter „Aktuelles”, was von der Überschrift her passen würde.

Meine Mail vom November war übrigens auch nicht beantwortet worden. Die Rheinbahn zeigt mir damit, daß ihr die Anwohner ihrer Strecken so richtig scheißegal sind.

Es ist zu befürchten, daß uns die Rheinbahn auch in den nächsten Nächten mit Preßlufthammer- und ähnlichem Lärm den Schlaf raubt. Schon jetzt habe ich neben der Übermüdung massive Verspannungen, und mir tun die Beine, die Hüfte und der Rücken weh. (Das faschistische Repressionsamt AKA „Sozialamt” war sich ja mit dem Sozialgericht darüber einig, daß man mir kein vernünftiges Bett gönnen müsse, schließlich ist sozialverträgliches Frühableben erwünscht.) Ich habe keine Ahnung, wie ich die nächsten Tage überstehen soll. Ist ja nicht so, daß die derzeitigen akuten Depressionen allein nicht schon schlimm genug wären.


Neue Fahrscheinautomaten

Mittwoch, 13. Januar 2010

In den ganz neuen Straßenbahnen hat es die Rheinbahn tatsächlich geschafft, auch eine neue Generation von Fahrscheinautomaten einzubauen. Die neuen Geräte sind flacher und nehmen daher nicht mehr so viel Platz im Wagen weg. Außerdem nehmen sie endlich auch Geldscheine und nicht nur Münzen an, und beim Zahlen mit Karte hat man die Wahl zwischen Geldkarte und Lastschrift-Abbuchung. Angenehm ist auch, daß die Automaten jetzt nicht mehr in größtmöglichem Abstand zu den Entwertern angebracht sind, wie es in den anderen Straßenbahnen noch der Fall ist.

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Die Rheinbahn informiert — nicht

Freitag, 13. November 2009

An den beiden letzten Wochenenden wurde die Hüttenstraße gesperrt und aufgerissen, um die Gleise auszutauschen, und seit heute reißen sie auch die Helmholtzstraße wieder auf. Und das, obwohl die Rheinbahn erst im April 2008 lautstark die Gleise getauscht hatte. Angekündigt wurde der überwiegend nächtliche Lärm diesmal gar nicht mehr; letztes Jahr kam vorher immerhin ein Schreiben an alle Anwohner, in welcher ein kleiner Teil der nächtlichen Bauarbeiten angekündigt wurde.

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Baustellenlärm

Montag, 14. April 2008

Wie kürzlich berichtet, habe ich eine Baustelle vor der Nase. OK, nicht ganz vor der Nase, aber 12 m tiefer. Angekündigt waren nächtliche Arbeiten an den Straßenbahngleisen von Mittwoch auf Donnerstag. Das fand auch statt. Den Krach von Donnerstag auf Freitag Nacht haben sie aber genausowenig angekündigt wie die zehn Stunden nahezu durchgehenden, heftigen Lärm am Samstag (8 bis 18 Uhr). Und daß sie heute früh um drei wieder Schweißarbeiten durchführen, muß man ja auch nicht ankündigen. Sie sind zwar jetzt ein Stück weiter, auf der Kreuzung Helmholtz-/Hüttenstraße, aber das ändert nichts daran, daß ich den Krach höre. Erst recht morgens um drei, wenn ich schlafen will. Mit der entsprechenden Ankündigung vorher hätte ich vielleicht reagieren können, um für ein paar Tage irgendwo hinzufahren, aber nein, muß man ja nicht sagen ...


Preßlufthammer

Dienstag, 8. April 2008

Irgendwie war es wohl „schon immer” so: Die Arbeit auf Baustellen, insbesondere die lärmintensive Arbeit, fängt morgens zwischen sieben und halb acht an, damit ja keiner länger schlafen kann. Vormittags wird's dann leiser, da gibt's dann Frühstückspause, später Mittagspause. Und dann geht der Krach prompt in der Mittagszeit zwischen halb eins und drei (oder auch mal halb vier) volle Kanne wieder los. Danach ist Ruhe.

Das war schon während meiner Schulzeit so. Die Mannheimer Waldhofstraße, an der ich aufwuchs, hatte damals eine baustellenreiche Zeit. Mal buddelte die Post an ihren Leitungen, dann die Stadtwerke an Strom oder Gas, dann wurden Straßendecken repariert, dann Schienen ausgetauscht. Natürlich alles völlig unkoordiniert, sodaß es sein konnte, daß wir zwei Wochen Baustelle hatten, zwei Wochen Ruhe und danach gleich wieder zwei bis drei Wochen Baustelle, und nach wenigen Wochen Ruhe kam die nächste. Immer mit den bekannten lauten Begleiterscheinungen zur Unzeit. Morgens ging's noch, aber mittags war es genau die Zeit, zu der ich Hausaufgaben machen mußte. (mehr …)


Centstücke sind Dreck?

Samstag, 21. April 2007

Gestern wollte ich, weil ich eine schwere Einkaufstasche hatte, mal eben den Weg vom Kirchplatz zum Fürstenplatz in Düsseldorf mit dem Bus zurücklegen. Das sind zwei Haltestellen, also kostet es einen Kurzstreckenfahrschein für derzeit 1,10 €. Ich legte der Fahrerin (Bus 725, Rheinbahn) ein Ein-Euro-Stück, ein Fünf-Cent-Stück und fünf einzelne Centstücke hin. Die ersten beiden Münzen schob sie beiseite; zu den Centstücken meinte sie: „Aber den Dreck da nehm ich nicht. Das muß ich auch gar nicht.” Dafür habe sie auch gar keine Fächer in der Kasse.

Ich weiß ja nicht, was man bei der Rheinbahn als Fahrer so verdient, aber das scheint schon ordentlich zu sein, wenn man es sich leisten kann, kleine Münzen als Dreck zu bezeichnen.

Früher war das mal so, daß Verkehrsunternehmen Kupfermünzen nur dann nicht annahmen, wenn jemand seinen gesamten Fahrpreis damit bezahlen wollte. Hätte ich also die 1,10 € komplett in Centstücken hingelegt, wär die Reaktion „das muß ich auch gar nicht” ja noch verständlich gewesen. Aber wegen fünf Cent? Und warum hat die Rheinbahn dafür keine Fächer in ihren Kassen — ist man sich auch da zu fein für diese Münzen?