Froschs Blog

Computer und was das Leben sonst noch so zu bieten hat

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Fehlerbehebung a la T-Com (3)

Dienstag, 21. August 2007

Um 10:47 Uhr kam eine SMS: Der Techniker sei jetzt dabei, zu messen. Wollte die Dame das nicht schon letzte Nacht angestoßen haben? Na gut.

Um 12:00 Uhr klingelt es bei mir an der Tür: Ein Telekom-Techniker. Er mißt den Anschluß ausführlich durch und fragt dann, ob da aus Analog-Zeiten noch eine Verlängerung dran sei. Stimmt, da ist eine, die geht vom Flur in mein Zimmer, aber ich nutze sie nicht. Er vermutet, daß diese Verlängerung „verrottet” sei, und klemmt sie ab. Danach steckt er alles wieder zusammen, und prompt haben alle Geräte Netz.

Bei der Gelegenheit erfahre ich, daß diese nervende Dudelmusik auch bei T-Com-internen Verbindungen abgenudelt wird. Ich frag mich echt, warum die Telekomiker keinen Folterzuschlag von ihrem Arbeitgeber verlangen ...


Fehlerbehebung a la T-Com (2)

Montag, 20. August 2007

Heute stellte ich ab 11:00 Uhr wieder die gleiche Störung fest. Also um ca. 11:30 Uhr wieder bei der Hotline angerufen (0800-3302000, zumindest auch von meinem T-Mobile-Prepaid-Handy aus kostenfrei). Die Dame meinte wieder, mein NTBA oder der Splitter seien wohl kaputt, sie lasse messen. — Um ca. 15:40 Uhr ging es plötzlich wieder. Ich rief trotzdem nochmals an und ließ nochmal messen: Es sei alles in Ordnung, das habe auch der Techniker mittlerweile festgestellt (er sollte mich auch eigentlich darüber informieren und hat's — natürlich? — nicht getan).

Eine knappe Stunde später wieder das gleiche Spiel. Also wieder angerufen. 8 Minuten Warteschleife mit brechreizerregendem Gedudel, nach meiner Meldung wieder die Aussage, es sei der NTBA, ich solle den mal im T-Punkt austauschen. Also gut, schlapp ich los und tausche den NTBA aus. „Wollen Sie den alten behalten?” — „Nee, schenk ich Ihnen.” Ich häng denn also den neuen NTBA dran, woraufhin sich — nichts verändert. (mehr …)


Fehlerbehebung a la T-Com (1)

Donnerstag, 16. August 2007

Am 14. August hatte ich einen Leitungsausfall. Symptome: Ab mindestens 15:00 Uhr (vermutlich aber schon früher) Lampe am NTBA aus, Telefonanlage blinkt, DSL-Modem bekommt nur gelegentlich Kontakt. Die Geräte mal kurz vom Strom nehmen brachte nichts. Nachdem ich andere Dinge erledigt hatte und sich nichts änderte, meldete ich die Störung bei der T-Com um 19:30 Uhr. Der Mensch an der Hotline maß die Leitung durch und meinte dann, da sei wohl mein NTBA kaputt, er gibt das aber mal an einen Techniker-Meßplatz weiter. Der Techniker werde sich am nächsten Vormittag bei mir (auf Handy) melden.

Nachdem das (natürlich?) nicht geschehen war, rief ich um 12:00 Uhr am Folgetag an und erfuhr, daß die Weitergabe an den Meßplatz unterblieben war. Es wurde mir zugesagt, die Meldung jetzt weiterzugeben. Ich war dann nachmittags unterwegs, und als ich gegen 16:30 Uhr nach Hause kam, ging alles wieder. So weit, so gut.

Die SMS mit der Meldung darüber, daß alles wieder geht, kam übrigens erst heute früh um 8:00 Uhr. Danke, eigentlich wollte ich keinen Wecker.


Kundenfreundlichkeit?

Montag, 18. Juni 2007

Heute stand ich gut 40 Minuten lang im Düsseldorfer Hauptbahnhof in der Schlange, um mich beraten zu lassen und ein Ticket zu kaufen. Dabei waren drei von acht Schaltern die ganze Zeit über nicht besetzt. Liebe Deutsche Bahn, das versteht man üblicherweise nicht unter Kundenfreundlichkeit. Da werde ich selbst beim Sozialamt besser behandelt — und das will was heißen.


Deutsche Post, zum Zweiten

Freitag, 8. Juni 2007

Nun ja. Wenn der Postbote hier in Düsseldorf das Richtige auf die Rücksendung geschrieben hätte, wär's einfacher gewesen. Denn korrekt wäre gewesen „unbekannt”. Der Absender hatte meinen Mädchennamen Engelhardt auf den Brief geschrieben, weil ich diesen im Alltag schon lange wieder verwende. (Die offizielle Namens-Rückänderung wäre, weil ich kein Stammbuch habe, eine umständliche und recht teure Angelegenheit.) Am Briefkasten und an der Klingel steht mein offizieller Name Becker.

Bei der Gelegenheit habe ich noch gelernt, daß Mietshäuser mit mehreren Mietparteien in den Niederlanden pro Wohnung eine Nummer haben, nicht nur pro Haus. Damit wäre es auch hier einfacher gewesen, denn der Postbote hätte trotzdem direkt bei mir klingeln und nachfragen können, ob es den Namen bei mir gibt.

Nun müssen wir noch ca. eine bis anderthalb Wochen warten, bis der Brief von Elten wieder nach NL zurückgeht, dann erst kann der Inhalt erneut auf die Reise gehen. Aber vermutlich eher nicht über die Deutsche Post ...


Deutsche Post immer unzuverlässiger

Dienstag, 5. Juni 2007

Eigentlich hab ich den Ärger schon immer, seit ich hier wohne. Ich wohne im 5. Stock, und es gibt keinen Aufzug. Das nehmen Zusteller von Post und DHL immer wieder gern zum Anlaß, nicht bei mir zu klingeln und mir maximal noch eine Benachrichtigungskarte einzuwerfen (oder sie auch mal einfach nur in den Hausgang zu feuern), sodaß ich mich dann auf den Weg machen und meine Lieferungen irgendwo im Stadtteil einsammeln kann.

Das ist meistens bei der Post am Hauptbahnhof (zwei Stationen), einmal war es bei einer noch weiter entfernten sogenannten „Packstation” (ohne direkten ÖPNV-Anschluß). Das schwerste war mal ein Paket von 15 kg Gewicht, das ich vom Hauptbahnhof aus nach Hause schleppen „durfte”. Neuer Werbespruch der Post: „Die Post hält Sie fit”?

Das einzige, was auf meine Beschwerden hin passierte, war, dass ich jedesmal ein Entschuldigungsbriefchen mit einer 55-Cent-Briefmarke bekam. Hallo? Die trägt mir die Pakete auch nicht hoch! (mehr …)


Centstücke sind Dreck?

Samstag, 21. April 2007

Gestern wollte ich, weil ich eine schwere Einkaufstasche hatte, mal eben den Weg vom Kirchplatz zum Fürstenplatz in Düsseldorf mit dem Bus zurücklegen. Das sind zwei Haltestellen, also kostet es einen Kurzstreckenfahrschein für derzeit 1,10 €. Ich legte der Fahrerin (Bus 725, Rheinbahn) ein Ein-Euro-Stück, ein Fünf-Cent-Stück und fünf einzelne Centstücke hin. Die ersten beiden Münzen schob sie beiseite; zu den Centstücken meinte sie: „Aber den Dreck da nehm ich nicht. Das muß ich auch gar nicht.” Dafür habe sie auch gar keine Fächer in der Kasse.

Ich weiß ja nicht, was man bei der Rheinbahn als Fahrer so verdient, aber das scheint schon ordentlich zu sein, wenn man es sich leisten kann, kleine Münzen als Dreck zu bezeichnen.

Früher war das mal so, daß Verkehrsunternehmen Kupfermünzen nur dann nicht annahmen, wenn jemand seinen gesamten Fahrpreis damit bezahlen wollte. Hätte ich also die 1,10 € komplett in Centstücken hingelegt, wär die Reaktion „das muß ich auch gar nicht” ja noch verständlich gewesen. Aber wegen fünf Cent? Und warum hat die Rheinbahn dafür keine Fächer in ihren Kassen — ist man sich auch da zu fein für diese Münzen?